• Hallo,


    Hat hier wer Erfahrung mit Unscharf Masken.
    ich habe mir die Stanze und Negativbühnen mit Passerstiften gekauft.
    Welches Licht ,für den Kontaktpositiv, Kondensor oder Diffuses, passt am besten? Also nicht das Licht für den Sandvich auf das Papier, sondern das Licht für den Originalnegativ auf dem darunter liegenden Film für die Unscharfmaske zubelichten.
    Auch sonst ihre vorgehens Weise bei den Masken würde mich interessieren.


    Danke !
    Paul

  • ach ja, the holy grail...


    Ich habe bislang keinen Unterschied festgestellt, ob Kondensor oder diffus fuer die Maskenherstellung. Ich nehme einen Kondensor-Vergroesser, der ohne Netzteil auskommt -- zwecks besserer Reproduzierbarkeit. Viiiiiiiiiel trickier fand ich das passende Filmmaterial zu finden und damit einen workflow hinzubekommen, dass ich in endlicher Zeit ueberhaupt mal eine "funktionierende" Maske hinbekomme. Wenn es dann mal klappt, dann ist das Ergebnis einfach nur WOW; lohnt sich imho aber nur fuer wirklich sehr besondere Bilder (insbesondere grosse Abzuege).


    Ist jetzt eine Weile her, aber letztlich habe ich mich fast sklavisch an die Anleitung aus "Way Beyond monochrome" von Lambrecht/Woodhouse gehalten. Ich erinnere mich daran, dass ich jedesmal einige Versuche gebraucht habe, bis ich die richtige Belichtungszeit hinbekommen habe (obwohl ich ein Densitometer habe und zu benutzen weiss). Eigentlich ist es nicht so schwer, die Arbeitsschritte sind ziemlich einfach:
    1. falsche Kontaktkopie auf hochaufloesenden Film machen (durch die Emulsion)
    2. Film-Kopie entwickeln
    3. durch das Sandwich einen Abzug machen


    Ich fand einige Tuecken in der richtigen Zeitbestimmung bei 1. und auch das "beste" Resultat in 3. kann lange dauern. Ultraharte Abzuege sind eben auch ultraschwer zu timen...


    [ kleiner Hint am rande: das entsprechende Kapitel des genannten Buchs ist von der webseite erhaetlich; das Buch ist vor kurzem in zweiter Auflage erschienen. Die erste Version war sein Geld mehrfach wert; ich werde mir ueber kurz oder lang sicher die zweite Edition auch kaufen.]


    Anyhow/nebenbei: ich habe keine tolle Stanze oder aehnliches; ich habe eine Art Eckwinkel auf dem ich mit der Nadel zwei Loecher durch die Negative stosse oder einfach per Klebeband die Negative zusammenpappe.


    Gruesse,
    Christoph

    When you change the way you look at things, the things you look at change. — Max Planck

  • Hi Christof,
    Zum Filmmaterial, ich nehme Rollei Ortho 25,vorteil-man kann mit dem arbeiten bei roter Laborbeleuchtung.
    Ja, die Bel. Zeiten ist ein Problem, Konstate Entwicklung un sw. Ich habe mir ein Eichprozess "verschrieben" und einfach einen Durschsicht Graukeil mit eine Belichtungsreiehe als Maske aufbelichtett und nach der Entwicklung die Grauwerte mit Densi ausgewertet, jezt weiss ich ungefähr welche Grauwert am Negativ mit einem am Masken-Positiv korrespondiert, und so kann ich es für die Bildmässige Maskes bestimmen. Aber ,wenn ganz erhlich, es haut nicht immer gut hin, bin nocht nicht draufgekommen warum. Es kann aber auch an nicht ganz Frischen Entwickler liegen hab immer ein Konzentrat aus Pulver im Kanister, der unterschiedlich lang steht. ( Microdol 1+4), es könnte aber auch was anderes sein, Du weist es ist heikel.
    Man kann aber auch ,was ich noch erst angehen will, die Kontraste partiel oder auf dem ganzen Bild verstärken, mit eine Negativ Maske, also Negativ-Kopie auf einem SW Dia material z.B. Rollei Slide Direkt material es soll auch tolle möglichkeiten geben.
    Meine Frage über das Licht war aus der Überlegung, daß der Kallier Effekt beim Kondensor Licht eine Randlinie in den Kontrast starken Bereichen entstehen lässt.
    Alles in allem schöne Möglichkeiten, leider nur sehr Zeit intensiv, genau wie Du sagst- das problem ist die endliche Zeit!
    Den "Way beyond monochrome" habe ich, bin aber noch nicht sehr weit eingelesen, wieder die Endliche Zeit lesen oder drauf los im Labor experimentieren ist qual der Wahl.


    Fasching hin oder her die Negativen werden weiter Maskiert!
    In diesem Sinne bester Gruß!
    Paul

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