1001 Gründe, warum ein GF-Foto misslingt - Sammelthread

  • Eins abfotografieren.....

    Gute Idee!

    Hab hier grade ein Schild entdeckt : Ruine Michelsberg 900m...Zu Fuss! passt doch evtl zu meiner "Camera of the year 1937"... Lerne deine Heimat kennen.
    Falls ich hinfinde, mal sehen wie ich heute das Bild kreativ ruinieren kann...

    Gut dass die Technika II 10x15 so schön leicht ist, glaube nur 2200 der Body... Zum Glück sorgen die Blechmagazine dafür, dass es de Fototasche nicht wewehen kann.

    Linhof forever! :thumbup: 6x9 III/ 9x12 II+III+V /10x15 II/13x18 II :thumbup:

  • ja, ich mache es immer so, dass ich von vorne durchs Objektiv schaue, bevor ich den Schieber ziehe.. Meistens mache ich sogar eine Probeauslöung, dann sehe ich ob der Verschluss Und die Blende richtig eingestellt sind...

    Blende vergesse ich eher als den Verschluss...

    Gestern bei der Kirchenruine war für den Anfänger sehr hilfreich, dass das "Model" fest an ein Kreuz genagelt war, das gibt Zeit zur Fehlervermeidung.
    Bei dem Fotos getsern incl Entwicklung bin ich glaube ich fehlerfrei durchgekommen...

    Linhof forever! :thumbup: 6x9 III/ 9x12 II+III+V /10x15 II/13x18 II :thumbup:

  • Wir können ja eine Abteilung für Händler anlegen,

    so wie es auch in Aphog der Fall ist.
    Zudem habe ich mich hier selbst auf die Schippe genommen.

    Andererseits kann ich auf den WS auch in Facebook hinweisen und in anderen fort vorhandenen Fotogruppen. Dann bekommen das hier aber nur die wenigsten mit. Ist Euch damit geholfen?
    Disskutiert es mal, mit einer speziellen "Förderabteilung" wie in Aphog wäre ich einverstanden. Kommt halt auf die Höhe des Obulus an.

    Winfried

  • bitte diesen Thread nicht ruinieren, Danke!

    Einen Fehler habe ich gestern doch noch gemacht: beim Aristo 80 hab ich doch einen minimalen Sjift versucht. Das gibt abgeschnittene Ecken. Es passt (immerhin) nur gerade so auf 10x15...

    Linhof forever! :thumbup: 6x9 III/ 9x12 II+III+V /10x15 II/13x18 II :thumbup:

  • Ein ordentlicher Objektivweitwurf in der Neulingsphase, z.B. weil man an der Fachkamera die falsche Taste drückt- Platine lösen statt Balgen lösen - gehört schon dazu, das passiert Einem dann garantiert auch kein zweites Mal.
    Das entstandene Trauma allerdings wird man nicht mehr los, wie sich mir auch heute noch beim Objektivwechsel zeigt.

    Sich zu wundern, warum man beim Kontrollblick für die 2.Aufnahme die Mattscheibe nicht durchs geöffnete Objektiv sehen kann, ist auch belebend; da wird aber schnell mal hektisch am Verschluss geschaltet, zu, auf, zu,auf nee, er ist doch offen ?
    Offenbart sich nach dem folgerichtigen Entfernen der Mattscheibe - irgenwo muss der Fehler ja schliesslich sitzen - dass da im Balgen ein Planfilm hochkant steckt, hat man nach anfänglicher Irritation einen weiteren Bedarf der Klärung, nämlich wie der Film denn nun da hin kam.
    Vorher war da doch keiner, oder doch, nee, hätte man doch sehen müssen...

    Gut also, wenn man die Kassetten immer schön beschriftet, damit man im richtigen Fach nachgucken und feststellen kann, dass wohl bei der vorigen Aufnahme der Film entfleuchte..
    Seitdem ich hauchdünne Filme wie den Rollei IR 400 oder ATO 2.1 in der Kassette fixiere, kann ich der Kassette auch nicht mehr beim Lupfen des Schiebers den Film entreißen.


    Mitten im Unterholz von 50-60 Bremsen abgedeckt zu werden, ist nicht nur unangenehm, sondern "bremst" auch die Konzentration ungemein aus.Genau, daher auch der Name der Viecher.

    Einer Aufgabe wegen Nichtdurchführbarkeit des Projektes trotzend, aber der gut vorbereiteten Aufnahme inzwischen mehr als sehnlich entgegensehend, kann man auch schon mal ein oder zwei Schritte auslassen und für die Auslösung zumindest den Schieber geschlossen lassen.

    Hat man 47 Bremsen erschlagen und somit etwas Platz für 49 Neue geschaffen, kann man die Aufnahme noch mal wiederholen, es istja bis auf einen schlappen Liter Blutverlust nichts Dramatisches passiert..

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  • Mitten im Unterholz von 50-60 Bremsen abgedeckt zu werden, ist nicht nur unangenehm, sondern "bremst" auch die Konzentration ungemein aus.Genau, daher auch der Name der Viecher.

    Einer Aufgabe wegen Nichtdurchführbarkeit des Projektes trotzend, aber der gut vorbereiteten Aufnahme inzwischen mehr als sehnlich entgegensehend, kann man auch schon mal ein oder zwei Schritte auslassen und für die Auslösung zumindest den Schieber geschlossen lassen.

    Hat man 47 Bremsen erschlagen und somit etwas Platz für 49 Neue geschaffen, kann man die Aufnahme noch mal wiederholen, es istja bis auf einen schlappen Liter Blutverlust nichts Dramatisches passiert..

    Bremsen tun zwar mehr weh, aber die Konzentration kann auch durch einen Vogel im Baum über einem, der permanentes Zielscheißen auf Fotograf und Ausrüstung praktiziert, erheblich gestört werden...


    Gut ist auch, wenn man beim Kramen nach weiteren Filmkassetten aus dem Augenwinkel mitbekommt, wie Rauch aus der Kamera aufsteigt, weil plötzlich ein Lichtstrahl genau ins Objektiv fällt...

    Oder wenn einem urplötzlich das Stativgewinde bricht und Kamera und Objektiv dem Gesetz der Schwerkraft folgen...

    P.S.: Nein, meine Kamera und mein Objektiv sind weder zertrümmert noch in Flammen aufgegangen. Ich hab Reflexe wie eine Katze, wenn es drauf ankommt :D

  • wie Rauch aus der Kamera aufsteigt, weil plötzlich ein Lichtstrahl genau ins Objektiv fällt...

    Der ist ja geil :)

    Zumindest können wir davon ausgehen, dass Du den Brennpunkt klar erwischt, also perfekt fokussiert hast :)
    Das mit dem "plötzlich", da scheinen unsere Wahrnehmungen etwas auseinanderzudriften; bei mir dauert es immer ein Weilchen, bis sich die Sonne ins Bild schiebt :)

    VG,
    Ritchie

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  • Der ist ja geil :)
    Zumindest können wir davon ausgehen, dass Du den Brennpunkt klar erwischt, also perfekt fokussiert hast :)
    Das mit dem "plötzlich", da scheinen unsere Wahrnehmungen etwas auseinanderzudriften; bei mir dauert es immer ein Weilchen, bis sich die Sonne ins Bild schiebt :)

    VG,
    Ritchie

    Ich stand in einer großen Halle und die Sonne schien durch ein großes Fenster, sehr tiefstehend und in mehrere breitere und kleinere Strahlen aufgebrochen quasi quer durch die Halle. Es ging gegen Dämmerung und die Lichtverhältnisse haben sich wirklich binnen Minuten extrem verändert. Und ich hab im Gegenlicht fotografiert....

    Zu dem Zeitpunkt der unteren Aufnahme waren die Lichtverhältnisse noch recht harmlos, nachher sind die nahezu wagerecht durch die Halle geschossen.

  • Ich habe auch bei blendendem Wetter supertolle Nahaufnahmen gemacht, nur - die Kassetten waren leer.... Aus Versehen die leeren eingepackt, der Rucksack mit den vollen stand zu Hause. Und die Kassetten waren neu, die Schieber also "falsch".

    Auch gut war das falschrum eingelegte Fotopapier...

    Schön war auch der 9x12 Film in einer 4x5 Kassette der dann in der Kamera lag...

    Nebenbei zum Thema Handy : Mein Handy ist in der Dunkelkammer in einer Plastikhülle aus tiefrotem Kunststoff. Für Papier und Rö Film grandios, da kann es auch mal klingeln...

    Für Film lege ich es immer auf das Display.

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