Raisting


  • aufgenommen am letzten Wochenende mit einer Deardorff V8 in 8x10 auf Fomapan 100
    Objektiv: Nikkor 240mm f5.6
    Blende: 45
    Belichtungszeit: 1/4s
    Orangefilter
    entwickelt in Perceptol 1:3 12 Minuten


    VG Torsten

    Ein gutes Foto ist ein Foto, auf das man länger als eine Sekunde schaut.


    - Henri Cartier-Bresson -

  • .. mir gefällt das bild auch -
    ich mag hier sehr den kontrast der ruhigen ausstralung auf den ersten blick -
    und die "unpassende" technik der antennenwiese? hinter der ruhigen fassade.

    "phantasie ist etwas, was sich manche leute nicht vorstellen können!"

  • Inhaltlich stimme ich zu - hat was.Vor allem Potential.


    Formal lässt mir das Bild aber zu wünschen übrig.
    Da ich scheinbar der Masse hier nicht folgen kann, würde ich mich freuen, wenn Ihr mir erklären könnt, welche Reize ich hier übersehe, oder wo ich dazulernen könnte.


    Für mich jedenfalls stellt es sich so dar, dass der Weg links ein absoluter Störenfried ist.
    Die gesamte Linienführung im Bild sagt mir überhaupt nicht zu.
    Der überdimensionierte Vordergrund transportiert für mich keine nennenswerten Inhalte; ich vermute, die Tiefe ins Bild sollte betont werden, aber für mich haut das nicht hin.
    Also im Prinzip ist bei diesem Ausschnitt - wie gesagt, das ist nur meine bescheidene Betrachtung - nicht mal die Formatwahl trefflich..
    Bis auf die Tatsache, dass sich das "Thema" ( der Rasen oder der Himmel sind nicht das Thema, oder?) unaufdringlich durch die Bildmitte schlängelt, nehme ich hier nicht viel Bewegendes wahr, was mich wieder zum Inhalt führt:


    Wenn ich das Bild verstehe, dann geht es hier um knallharte Gegensätze/Kontraste, herausgepickt aus, und isoliert vor einer Landschaft, dazu vor- dem Ganzen noch etwas Kulisse überstülpendem - Himmel.
    Auch um Beziehungen, danke Peter.


    Der Himmel selbst hat für mich von der Sache her hier eine grössere Symbolik als die Kirche.
    Die ist dort bereits so gut wie tot, aber der Himmel hat seine geballte Kraft, oder Thor, oder Gott, wie auch immer.
    Daher würde ich im Himmel mehr Dramatik, und im Bild insgesamt mehr Kontrast begrüßen.
    Natürlich kann man Kirche und Technik gleichberechtigt nebenher stehen lassen, aber schreit das Bild nicht nach einer persönlichen Interpretation?
    Die Kirche ins glühende Licht gestellt, oder das Neue gleißend neben einer verblassenden Steinhülle erstrahlen lassen?


    Ich finde, das Bild was Euch gefällt, ist eindeutig vorhanden - es müsste nur noch rausgekitzelt werden.


    VG,
    Ritchie

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