Meine Schweiz in Gross

  • Ich habe das Bild jetzt auch heruntergeladen und ausgemessen. Soweit ich beurteilen kann sind die Werte für Spitzlicht und Tiefen absolut korrekt. Das es keine Zeichnung in den Tiefen gibt ist natürlich einem „Flachbrett“ Scanner (hi, hi) zu verdanken.

  • Hm, aber es geht hier nicht um einen Vergleich des Scans mit sich selbst, sondern was auf dem Dia noch zu sehen ist. Oder was meinst du mit "absolut korrekten Werten für Spitzlicht und Tiefen".

    Die modernen Scanner wie Epson 850 sind mit einem Dichteumfang von fast 4D (=ca. 10 Blendenstufen) durchaus in der Lage, auch die Tiefen einer Diavorlage vollständig abzuscannen. Auch ohne Mehrfachscan.

    Ich habe schon so manche Flasche Rotwein von Fotografenkollegen gewonnen, die gewettet haben, es ginge nicht besser zum Scannen als was sie in der Hand hatten. Biete auch hier eine Wette an ....

    Gruesse

    Rainer

  • Ich sehe leider auch im Originalbild nicht mehr Details in den Lichtern und Schatten. Der Dynamikumfang der Szene betrug wenn ich mich richtig erinnere etwa 6 Blenden. Meines Wissens schafft der Velvia so 4-5 Blenden. Muss da noch einmal mit einem Negativfilm hin.


    In Vuescan kann doch der Weiss- und Schwarzpunkt manuell verändert werden. Oder verstehe ich da etwas falsch? Unter "Farbe" gibt es jedenfalls zwei Regler mit "Schwarzpunkt (%)" und "Weisspunkt (%)" beschriftet. Die habe ich auf die Minimalwerte gesetzt. Eigentlich möchte ich da schon einen möglichst "flachen" RAW-Scan erzeugen um diesen danach weiterzubearbeiten. Aber ich versuche mal, Epson Scan noch zu installieren und zu vergleichen.

  • Hm, aber es geht hier nicht um einen Vergleich des Scans mit sich selbst, sondern was auf dem Dia noch zu sehen ist. Oder was meinst du mit "absolut korrekten Werten für Spitzlicht und Tiefen".

    Die modernen Scanner wie Epson 850 sind mit einem Dichteumfang von fast 4D (=ca. 10 Blendenstufen) durchaus in der Lage, auch die Tiefen einer Diavorlage vollständig abzuscannen. Auch ohne Mehrfachscan.

    Ich habe schon so manche Flasche Rotwein von Fotografenkollegen gewonnen, die gewettet haben, es ginge nicht besser zum Scannen als was sie in der Hand hatten. Biete auch hier eine Wette an ....

    Gruesse

    Rainer

    4c Modus:


    Spitzlichter

    C 3%

    M 3?

    Y 4%

    K 0%


    Tiefen


    C 96%

    M 92?

    Y 92%

    K 85-90%


    Die fast 4D existieren nur auf dem Papier.

  • Huch, aber was soll hier der 4c Modus?

    Wie gesagt, ein Vergleich des Scans mit sich selbst nützt nichts. Natürlich können die Tiefen des Scans nicht unter 0 RGB und die Lichter nicht über 255 gehen, meist werden durch die Offset-Voreinstellungen der Software die Tiefen sogar höher als 0 und die Lichter tiefer als 255 ausgegeben, obwohl garnicht gescannt sondern nur als Leerbereich.

    Ich bin gerne bereit, aber wir sollten nicht hier weiter auf die Feinheiten der Scantechnik eingehen. Hier gibt es tolle Fotos zu besprechen.


    Ad Geo und Pius:

    Ich hab mal mein Vuescan geöffnet. Den von der Prescanautomatik eingesetzten S+W-Punkt kann ich zwar von 0-100 manuell verschieben, aber damit nur noch weiter verkleinern und nicht erweitern. Mit der Pipette manuell einen Messpunkt zu setzen und weiter zu bearbeiten habe ich nicht (gefunden?).


    Gruesse

    Rainer

  • Kann passieren, wenn man AUF der Leitung steht :)


    Nettes Bild, aber ich denke, moderne Diafilme bringen doch etwas mehr als "4-5 Blenden".

    Wundert mich, daß dies unkommentiert blieb...

    Wie geschrieben, ich habe vor Ort einen Dynamikumfang von 6-7 Blenden gemessen. Im Dia sind die Lichter ausgefressen und die Tiefen abgesoffen. Passt also zu den 4-5 Blenden. Aber vielleicht holen andere da mehr raus.

    Ich habe nur im 4C Modus den schwarz Auszug durch den Yellow ausgetauscht, etwas angepaßt und danach wieder in den RGB versetzt.

    Vielen Dank für deine Mühe und deinen Vorschlag. Etwas mehr Details in den Tiefen mag ich erkennen, mein Eindruck ist jedoch, dass trotzdem noch "abgesoffene" und "ausgefressene" Bereiche bleiben. Was ist denn der "4C-Modus, CMYK? Und magst du noch etwas erzählen, was du da mit dem Yellow-Kanal gemacht hast?


    Auch dir vielen Dank, Rainer für deine konstruktive Kritik. Eine Pipette habe ich in Vuescan auch noch nirgends gesehen :) Für einen "flachen" RAW-Scan sollte es meiner Meinung reichen den Schwarz- und Weisspunkt auf ein Minimum zu setzen. Aus meiner Sicht machen das die von mir erwähnten Regler. Denkst du, da wäre noch mehr rauszuholen? (Ich sehe aber mit der Lupe im Originaldia in den Lichtern und Schatten keine Zeichnung mehr auf der Leuchtplatte.)

    Epson Scan 2 wollte ich eben ausprobieren. Habe mir die neueste Version von der Epson Seite geladen. Nach dem Aufstarten des Programms wird mein Scanner nicht gefunden. Vuescan findet den Scanner auf Anhieb...

  • Hallo Pius.


    Das war kein Vorschlag. ich wollte es nur an einem Beispiel den Unterschied zwischen einem bunt und einem unbunt Bild Aufbau verdeutlichen. Das Problem das die Tiefen bei den Dia Scanns mit einem Flachbettscanner zulaufen haben schon ganz andere Kaliber wie z.B. Topaz, gehabt. Dieses Epson Spielzeug ist nicht geeignet für hochwertige Dia Scanns. Den ersten „PROFI“ DIN 3 A Dia Scanner hatte Epson schon 1995-1996 (so ganz genau habe ich das auch nicht mehr im Kopf). Auf jeden Fall; unseren hatten wir in diesem Zeitraum bekommen. Set dem hat sich in diesem Sektor auch nichts revolutionär Neues getan.


    Nur Im Unterschied zur jetzigen Zeit wäre es damals keinem in den Sinn gekommen ein hochwertiges Dia damit zu scannen.

    Heute macht man es, weil nichts mehr Anderes zur Verfügung steht.

    PS:

    Wenn uns jeden Tag die Haare um ein Paar Millimeter gekürzt werden, werden wir auch kaum merken das wir kahl geworden sin.

  • Eigentlich ist hier ja der GF-Bilder-Thread .. ;)


    Aber da wir hier schon beim Thema Scannen sind und ich noch ganz am Anfang stehe

    und mir Gedanken über das Scannen von Negativen und Dias mache:


    Bei meinem Besuch bei SilvergrainClassics in Bad Nauheim entdeckte ich u. a. auch Trommel-Scanner,

    von denen ich schon gehört hatte, aber noch niemals gesehen, nur die hervorragenden Scans von Trommel-Scannern !


    Meine Überlegung deshalb, ob ich nicht lieber Trommel-Scans in Auftrag gebe statt der Anschaffung

    eines Epson und ggf. SilverFast ? Es soll zumindest bei mir ja nicht die große Menge gescannt werden

    sondern die wenigen wirklich lohnenswerten Fotos ?!

  • Nur Im Unterschied zur jetzigen Zeit wäre es damals keinem in den Sinn gekommen ein hochwertiges Dia damit zu scannen.

    Keine Sorge, ich werde euch in Zukunft wieder davor verschonen.

  • Es ist eine wahre Not. Dia, Farbe generell, ist so teuer geworden, besonders im Großformat! - Klar, kann man das selber machen, aber beim Vergrößern taucht das Problem ja wieder auf.


    Also digital weiterverarbeiten. Aber dann lieber direkt digital aufnehmen. Dann stimmt die Produktionskette und man spart sich etliche Probleme.


    Solche Bilder wie das obige: das sind mittlerweile echte Raritäten. Wenn man sowas sieht, könnte man sich gleich auch überlegen, ältere Verfahren wiederzubeleben, wie das Dye-Transfer-Verfahren, das Eliot Porter benutzte, https://duckduckgo.com/?q=Elio…ages&iax=images&ia=images - die Frage wäre, was mittlerweile teurer ist, wenn man farblich komplett analog, also handwerklich, nicht elektronisch, unterwegs sein möchte.


  • Das ist mit Sicherheit kein falscher Gedanke. Vor allem wen es hochwertige Dias sind. Wenn ich mich nicht täusche haben die Jungs bei Silvergrain sogar zwei Tangos in der Stube stehen. Und wenn alles geklappt hat haben Die auch noch eine Digitale Repro Lösung von feisten.

  • Keine Sorge, ich werde euch in Zukunft wieder davor verschonen.

    Mensch Pius. Wir sind doch nicht im Kindergarten. Dich habe ich doch nicht gemeint.


    Was ich gemeint habe (mehr oder weniger) hat AK schon erledigt.

    Ein hochwertiges Dia kostet um einiges mehr als dieser Plastik Bomber. Es war so und es ist so.

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