Meine Schweiz in Gross

  • die Frage wäre, was mittlerweile teurer ist


    Wer ernsthaft fotografiert, stellt sich andere Fragen.

    Hier war wohl der look des Velvia gefragt.

    Das ist teils gelungen, teils geht da noch deutlich mehr, was ich so bei den Amis vornehmlich, aus den Epsons 750 und Nachfolger hauptsächlich, gesehen hatte.


    Und dann, dann fragt auch keiner mehr nach digital oder preiswerter.

  • Wer ernsthaft fotografiert, stellt sich andere Fragen.

    Hier war wohl der look des Velvia gefragt.

    Das ist teils gelungen, teils geht da noch deutlich mehr, was ich so bei den Amis vornehmlich, aus den Epsons 750 und Nachfolger hauptsächlich, gesehen hatte.


    Und dann, dann fragt auch keiner mehr nach digital oder preiswerter.

    Ein guter Fotograf muß auch nicht zwangsläufig ein guter Laborant, Scanneroperator oder EBV Mensch sein. Gleichzeitig ALLES in einer Person gibt es nur eine Handvoll.


    Schuster muß schustern.

  • Wer ernsthaft fotografiert, stellt sich andere Fragen.

    "Teurer" heißt ja auch "mehr Gewinnspanne" ... Ich meine, wozu schleppe ich morgen die GF-Kamera in die Berge, wenn nicht, um jegliche Aufwände zu maximieren?


    Hervorragende Bilder sieht man mittlerweile an jeder Ecke. Die Leute drucken sich ihre eigenen hochwertigen Fotobücher. Von den heutigen Qualitäten hätte man vor 50 Jahren nur geträumt.


    Die Frage ist, wie man das Produkt wirklich einzigartig hinkriegt und dadurch den Grundstein für eine (sammelwürdige) "Aura" legt, im Unterschied zum technisch massenhaft verfügbaren Foto (Benjamin). Das nicht mehr von Kodak angebotene Dye-Transfer-Verfahren wäre so etwas. Da kostet ein erster Print dann mindstens 1000 Währungseinheiten, die nachfolgenden kosten etwa die Hälfte, die Edition ist beschränkt, im eigenen Interesse. Man muss sogar die Farben selber herstellen. Und über Platz und viel Zeit verfügen.

  • Och, wenn es Dein Geldbeutel zulässt, würde ich mich durchaus auf weitere Bilder freuen ...

    Naja, im Überfluss lebe ich nicht gerade, aber der Geldbeutel ist weniger das Problem. Auf dem fotografischen Niveau hier kann ich nicht mithalten. Von daher machts gut und noch viel Spass. Danke auch noch an alle Likes für das Bild.

  • An welchen Stellen hast du das Licht gemessen in dem Engadin Bild?

    Er hat mit Sicherheit an den richtigen Stellen gemessen. Die Farben sind einfach nur wundervoll. Wen man links auf die Nadeln in den Wurzeln schaut, ist das schon ein Einzelbild, ebenso die Felsen mit dem immer heller werdenden Wasser usw.


    Gerade in Farbbildern mag ich es, wenn es auch mal Schwarz gibt, zeichnungsloses, totales Schwarz, das ein formales Eigenleben entwickelt. Die Farbe fängt erst neben Schwarz an zu leuchten. Jan van Eyck, die flämischen Meister, später die barocke Malerei, alle nutzen Schwarz, um auf die Bunwerte der Farbe und deren Eigenleuchten hinzuarbeiten.


    Ich erinnere mich an die Automatenbilder aus dem Labor, da war das Schwarz wegen der Belichtungsmessung immer grau, und der dämliche Verkaufsidiot hinter der Theke, der sich groß im Fotobusiness wähnte, meinte: "Unterbelichtet!" Und ich erinnere mich an den hellen Gleichklang der 2000er Jahre in den vornehmlich topografischen Bildern der "Photonews" ... Natürlich kann man sich überlegen, ob die hellen oder dunklen Partien im Bild noch Zeichnung haben, die man herausarbeiten kann. Aber was die Buntwerte der Farben im Bild angeht, so sind die formidabel. Das ist ein Farbbild, kein Schwarzweissprint.

  • Er hat mit Sicherheit an den richtigen Stellen gemessen. Die Farben sind einfach nur wundervoll. Wen man links auf die Nadeln in den Wurzeln schaut, ist das schon ein Einzelbild, ebenso die Felsen mit dem immer heller werdenden Wasser usw.


    Gerade in Farbbildern mag ich es, wenn es auch mal Schwarz gibt, zeichnungsloses, totales Schwarz, das ein formales Eigenleben entwickelt. Die Farbe fängt erst neben Schwarz an zu leuchten. Jan van Eyck, die flämischen Meister, später die barocke Malerei, alle nutzen Schwarz, um auf die Bunwerte der Farbe und deren Eigenleuchten hinzuarbeiten.


    Ich erinnere mich an die Automatenbilder aus dem Labor, da war das Schwarz wegen der Belichtungsmessung immer grau, und der dämliche Verkaufsidiot hinter der Theke, der sich groß im Fotobusiness wähnte, meinte: "Unterbelichtet!" Und ich erinnere mich an den hellen Gleichklang der 2000er Jahre in den vornehmlich topografischen Bildern der "Photonews" ... Natürlich kann man sich überlegen, ob die hellen oder dunklen Partien im Bild noch Zeichnung haben, die man herausarbeiten kann. Aber was die Buntwerte der Farben im Bild angeht, so sind die formidabel. Das ist ein Farbbild, kein Schwarzweissprint.

    Es war eine ehrliche Frage, ich finde das Bild schön und wüsste gerne wo er gemessen hat.

  • Auf dem fotografischen Niveau hier kann ich nicht mithalten. Von daher machts gut und noch viel Spass.

    Hast Du irgendein Wahrnehmungsproblem, oder kokettierst Du jetzt gerade, oder sind das die Missverständnisse der interkulturellen Kommunikation D-CH, die es tatsächlich gibt, weil Schweizer und Deutsche an denselben Aussagen bisweilen das genaue Gegenteil verstehen? - Die Zahl der Likes in dieser kurzen Zeitspanne zeigt Dir doch ziemlich eindrücklich, dass viele auf ein Bild wie dieses nur gewartet haben, oder? Wenn die Leuten nur noch technische Aspekte der digitalen Reproduktion thematisieren, dann ist doch der ganze Rest Deiner Arbeit mühelos durchgekommen, oder?

    • Official Post

    Kannst uns gerne noch mal besuchen kommen! ;)

    Die beste Qualität erreichst Du beim Scannen sicherlich mit einem Trommelscanner, keine Frage. Allerdings ist der Aufwand an Material und Zeit sehr hoch, weshalb Du einen vernünftigen Scan eines 4x5"-Planfilms kaum unter 50-70 Euro erhältst. Für die 5 besten Bilder im Jahr sicherlich eine gute Wahl, wenn Du später auch entsprechend grosse digitale Prints anfertigen willst. Für kleinere Ausdrucke kommt man auch mit günstigeren und schnelleren Scannern zum Ziel. Wie gesagt, gerne zeigen wir Dir alle Optionen von Flachbett- über Film- bis hin zu Trommelscannern.


    Workshops & Tours - Silvergrain Classics


    Grüsse

    Andreas

  • Hast Du irgendein Wahrnehmungsproblem, oder kokettierst Du jetzt gerade, oder sind das die Missverständnisse der interkulturellen Kommunikation D-CH, die es tatsächlich gibt, weil Schweizer und Deutsche an denselben Aussagen bisweilen das genaue Gegenteil verstehen? - Die Zahl der Likes in dieser kurzen Zeitspanne zeigt Dir doch ziemlich eindrücklich, dass viele auf ein Bild wie dieses nur gewartet haben, oder? Wenn die Leuten nur noch technische Aspekte der digitalen Reproduktion thematisieren, dann ist doch der ganze Rest Deiner Arbeit mühelos durchgekommen, oder?

    Ich fasse mal die letzten Beiträge zusammen: Mein Scanprogramm ist unbrauchbar, mein Scanner als Spielzeug zum Scannen von kontrastreichen Dias sowieso auch, trotzdem holen da Amis noch mehr aus der Kiste raus (ergo, ich kann das Zeug halt einfach nicht bedienen), es würde keinem anderen in den Sinn kommen heute noch ein hochwertiges Dia damit zu scannen, Farbaufnahmen macht man heute sowieso am besten digital usw...


    Ich habe zwar mehrmals erwähnt, dass bereits im Originaldia sowohl in den Lichtern als auch in den Schatten stellenweise keine Zeichnung vorhanden ist. Egal. Ganz sicher ist der Scanner und der Dödel, der ihn bedient, das Problem. Ich erwähnte auch, dass ich die Szene dort ausgemessen habe und auf einen Dynamikumfang von 6 -7 Blenden kam. Obwohl meine gewählte Belichtung "in der Mitte" der Messung gewählt war (insofern wohl "korrekt" war), fehlt Zeichnung in den Schatten und Lichtern. Will heissen: Der Film kam mit dem Dynamikumfang an den Anschlag. Der Dynamikumfang des gewählten Films beträgt also nicht mehr als 4-5 Blenden (Ich weiss es, ich habe schliesslich nicht nur ein Foto damit gemacht). Egal. Ganz sicher schafft ein Diafilm mehr...


    Ja, du hast Recht. Offenbar leide ich an Wahrnehmungsproblemen. Hier wissen einige viel besser was Sache ist, sie müssen nicht mal vor Ort gewesen sein oder sich mit dem Originaldia beschäftigt haben. Und schon gar nicht interessiert, was ich hier zu den realen Bedingungen berichte. Wahrnehmungsproblem halt. Ich bin schlicht sprachlos, was man sich hier anhören (oder genauer lesen muss), wenn man sich traut, hier ein Bild zu veröffentlichen. Ich muss da wohl auch an all den anderen Scans von Diafilmen, die ich hier auf der Platte habe, zweifeln. Von daher will ich es euch und mir nicht weiter antun, hier Fotos zu zeigen. Danke für all die konstruktive Kritik und positiven Worte, die es auch gab!

  • Ach gebe doch nicht gleich auf.
    Ich freue mich jedenfals über jedes gezeigte Bild, wie sicher viele andere auch.
    Man muss nur nicht alles gleich persönlich nehmen, dann nimmt man aus jeder
    Diskussion auch etwas mit.
    Was wäre Fotografie denn ohne Bilder?
    Diese Frage kann jeder sicher für sich selbst beantworten.

  • [...]

    Ich bin schlicht sprachlos, was man sich hier anhören (oder genauer lesen muss), wenn man sich traut, hier ein Bild zu veröffentlichen.

    Ich muss da wohl auch an all den anderen Scans von Diafilmen, die ich hier auf der Platte habe, zweifeln. Von daher will ich es euch und mir nicht weiter antun, hier Fotos zu zeigen. Danke für all die konstruktive Kritik und positiven Worte, die es auch gab!

    Moin!

    Unter anderem auch deshalb bin ich hier:

    Weil man sich hier auch mal »was anhören muss«.

    Dem entnehme ich alles, was mir nützt.


    Ich fotografiere ~ seit Mitte der 60er - und seit dem neuen Jahrtausend auch GF.

    Zunächst auch mit einem Negativ-/Positivlabor, dann habe ich digitalisiert/gescannt und ausgedruckt.


    Ich musste für mich feststellen, dass das Scannen von Negativen, ob S/W, oder Farbe,

    wenn Qualität im Vordergrund steht, vergeudete Zeit und rausgeschmissenes Geld ist.

    Für mich gilt entweder DuKa/Labor, oder Digital.


    Heute hänge ich eine digitale Kamera hinter mein GF.


    Aber, wie dem auch sei: Hier ruhig weiterhin Bilder zeigen.

    Wichtig ist, dass auch GF im Gespräch bleibt.


    mfg hans

  • Der Fuji Velvia 100 dürfte auch weniger bekannt sei, nicht zu verwechseln mit dem Velvia 50 oder Profia 100f.

    Der Fuji Velvia 100 dürfte der am härtesten arbeitende Diafilm am Markt sein und hat nur einen geringen Belichtungsspielraum.

    Insoweit kann ich die Schilderungen von Pius ( Reframing ) nachvollziehen.


    Mich störten die ausgefressenen Lichten im Wasser und die zugelaufenen Schatten an den Bäumen nicht.

    M.E. muss nicht überall noch Zeichnung vorhanden sein, insbesondere bei fließendem Wasser.


    Danke fürs zeigen und nicht kirre machen lassen.

    Sind ja auch genügend "Danke" unter dem Bild, die sollte man auch beachten.

    Gerne mehr Bilder


    Grüße

  • Ich fasse mal die letzten Beiträge zusammen: Mein Scanprogramm ist unbrauchbar, mein Scanner als Spielzeug zum Scannen von kontrastreichen Dias sowieso auch, trotzdem holen da Amis noch mehr aus der Kiste raus (ergo, ich kann das Zeug halt einfach nicht bedienen), es würde keinem anderen in den Sinn kommen heute noch ein hochwertiges Dia damit zu scannen, Farbaufnahmen macht man heute sowieso am besten digital usw...


    Ich habe zwar mehrmals erwähnt, dass bereits im Originaldia sowohl in den Lichtern als auch in den Schatten stellenweise keine Zeichnung vorhanden ist. Egal. Ganz sicher ist der Scanner und der Dödel, der ihn bedient, das Problem. Ich erwähnte auch, dass ich die Szene dort ausgemessen habe und auf einen Dynamikumfang von 6 -7 Blenden kam. Obwohl meine gewählte Belichtung "in der Mitte" der Messung gewählt war (insofern wohl "korrekt" war), fehlt Zeichnung in den Schatten und Lichtern. Will heissen: Der Film kam mit dem Dynamikumfang an den Anschlag. Der Dynamikumfang des gewählten Films beträgt also nicht mehr als 4-5 Blenden (Ich weiss es, ich habe schliesslich nicht nur ein Foto damit gemacht). Egal. Ganz sicher schafft ein Diafilm mehr...


    Ja, du hast Recht. Offenbar leide ich an Wahrnehmungsproblemen. Hier wissen einige viel besser was Sache ist, sie müssen nicht mal vor Ort gewesen sein oder sich mit dem Originaldia beschäftigt haben. Und schon gar nicht interessiert, was ich hier zu den realen Bedingungen berichte. Wahrnehmungsproblem halt. Ich bin schlicht sprachlos, was man sich hier anhören (oder genauer lesen muss), wenn man sich traut, hier ein Bild zu veröffentlichen. Ich muss da wohl auch an all den anderen Scans von Diafilmen, die ich hier auf der Platte habe, zweifeln. Von daher will ich es euch und mir nicht weiter antun, hier Fotos zu zeigen. Danke für all die konstruktive Kritik und positiven Worte, die es auch gab!

    Wo steht das alles um Gottes Willen geschrieben???

  • Hallo Pius,

    ich finde deine Bilder großartig !!!!

    Ich bitte dich auch weiterhin solche tollen Bilder zu zeigen.

    Ich habe den gesamten Thread gelesen, bei manchen Kommentaren verständnislos den Kopf geschüttelt und doch immer wieder auch konstruktive Kritik bzw. Ermunterung etwas zu probieren herausgelesen.


    Ich wünschte, ich wäre schon so weit wie du.


    Lass dich bitte nicht kirre machen und verlasse bitte nicht enttäuscht das GF-Forum.


    Herzliche Grüße

    Klemens

  • @reframing - Leichte Schläge auf den Hinterkopf helfen zuweilen bei der Erinnerung. Ich habe vor etlichen Jahren das Forum verlassen, weil mir die Umgangsformen gehörig auf den Senkel gegangen sind. Ich fand es damals wirklich unerträglich. Inzwischen bin ich zurückgekehrt. Manche Äußerungen gehen mir immer noch auf die Nerven, aber ich bin duldsamer (toleranter?) geworden.


    Ich lese auch die Beiträge, die mir nicht gefallen. Woher sollte ich sonst wissen, dass sie mir nicht gefallen? Aber danach streiche ich sie wieder aus meinem Bewusstsein, sofern ich daraus nichts lernen kann, egal wie bösartig es formuliert ist. John Bercow hat es auf den Punkt gebracht: "Patience. A little bit of patience would be to the advantage of us all."


    Halt durch!

  • Von daher will ich es euch und mir nicht weiter antun, hier Fotos zu zeigen.

    Also, ich bin jetzt angefixt und möchte Farbe machen, egal, wie ich das Dia dann später geprintet kriege. Heut morgen war ich in den Bergen, der erste Schnee oben auf den Gipfeln, davor und darunter lodernde Bergahornbäume im Gegenlicht, dahinter ein tiefblauer Himmel mit der richtigen Menge Schleierwölkchen drin, und ich Idiot hatte nur HP5+ dabei ...

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