Direktpositivpapier - Mitmachthread, Erfahrungen, ...

  • Was möchte ich noch wissen- kann man Kontrast mit Entwickler minimieren ? Z.B., mit Filmentwickler...

    Ich habe mit dem weich arbeitenden Centrabrom S 1 Stufe mehr (0.15 logD) im Stauffer Graukeil rausholen können und in den Schatten gibt es eine leicht bessere Trennung. Der ORWO 105 auf Metolbasis klingt auch vielversprechend (meine Tests liegen damit 3 Jahre zurück auf einer alten Harman Charge). Sobald ich die Zeit finde werd ich den mal wieder ausprobieren.


    ORWO 105 - weich arbeitender Entwickler


    In 750ml dest. H2O nacheinander lösen:


    A901 (oder Calgon Photo) 3g
    Metol 15g
    Natriumsulfit 75g
    Kaliumcarbonat 75g
    Kaliumbromid 2g


    Auf 1l mit dest. H20 auffüllen


    Für Arbeitslösung mit 4-5 Teilen Wasser mischen.


    Grüße
    Stefan

  • Hallo,


    hier noch ein Beispiel aus dem alten Batch 8x10, vor Ort gegen Himmel vorbelichtet mit -3 durch Dif2 Milchglas (entsprechend oben genannter Methode), mit Centrabrom S 1+13 und anschließendem Carbontonen. Die Umsetzung der roten Sonnen-beschienenen Ziegel find ich einfach Hammer.



    Juli 2014 - Prerow, ich vor der alten Büdnerei


    Grüße
    Stefan

  • plötzlich sind es ja doch so einige die mit dem Papier mal was gemacht haben, es hin und wieder benutzen oder es zumindest vor haben es zu probieren. Ich finde dieser Thread zeigt auch eindeutig, dass man dieses Papier zu deutlich mehr nutzen kann, als ein paar verwaschene und irre kontrastreiche Lochkamera Bilder zu machen. Für mich ist es die perfekte Mischung aus schneller, fast schon Polaroidartiger entwicklung mit direktem Ergebnis und dem klassischen Verfahren an dessen Ende ein Bild auf gutem Papier heraus kommt. Schnell, relativ einfach und Preisgünstig, gute Qualität. Das erkauft man sich mit gespiegelten Bildern, deren Graduation manchmal schweer zu kontrollieren ist.

  • relativ einfach und Preisgünstig, gute Qualität.


    Begeisterung und Objektivität sind anscheinend schwer zu vereinbaren :-)


    Also ich finde es relativ umständlich, zunächst mal das richtige Licht abzupassen, mit diffusen Filtern vorzubelichten, nach geeigneteren Entwicklern zu suchen, die Gradation beugen zu müssen.


    Deine ( und andere) Beiträge spiegeln für mich auch überhaupt nicht wieder, dass das Gesamtprozedere einfach sei, ich lese von Dir in einigen bildbegleitenden Texten in etwa Folgendes:


    "Ich kann es oft noch nicht so gut einschätzen, im welchen Verhältnis ich je nach Lichtsituation vorbelichten sollte."



    Die erwähnte gute Qualität, die ich den meisten präsentierten Bildern nicht entnehmen kann, es sind ja sozusagen nur Duplikate - kannst Die die bitte auch mal anhand der üblichen Parameter verifizieren?


    Wenn Papier nicht plan aus der Packung kommt, ist es nach der Produktion vermutlich nicht umgespannt worden, das wäre für mich schon mal ein (hinnehmbares) Manko.
    Der Kontrastumfang scheint eingegrenzt zu sein, womit ich wiederum schlecht leben könnte.
    Was verbleibt also, an guter Qualität?



    Zu den erwähnten preiswerten Preisen, also ich hab mal geguckt, da bleibt mir eher die Spucke weg.


    3 Euro für ein fisseliges Blatt 8x10 Harman/Impex kann ich nun wirklich nicht als preiswert erachten.
    Auch Macos Imago in 8x10 schlägt noch mit 2 Euro je Blatt zu Buche.
    Rollenpreise von knapp 1000.-, also da würde ich doch wirklich mal ganz genau wissen wollen, wie gut das Papier wirklich ist.


    Ich bezahle unter 200 Euro für meine Rolle, zugegeben nur für 108 cm statt 127cm Breite, habe also ne Menge Geld für im Negativ/Positivverfahren benötigten Film über, womit ich den von Dir genannten Preiswert-Vorteil nicht wahrnehmen kann.
    Und dies, ohne mein Hobby wirklich preiswert zu finden, aber nun, ich will ja auch etwas Qualität, es ginge auch deutlich preiswerter.


    Für mich ist es die perfekte Mischung aus schneller, fast schon Polaroidartiger entwicklung mit direktem Ergebnis


    Wenn es für Dich passt, ist das wohl ok, aber ich finde Deine Sicht der Dinge allgemein etwas befangen.


    Ein ähnlich schnelles Ergebnis erzielt man z.B. auch mit einem Film-oder Papiernegativ, naß kontaktet.Wenn einem denn ein "Ergebnis" ausreicht.
    Mit dem Polaroidkomfort sind beide Techniken jedoch nicht ansatzweise zu vergleichen.
    Du musst Dein Papier wie jeder andere auch in Schalen und in Chemie schmeißen.
    In ausgesuchte Chemie noch dazu, wie ich hier lesen konnte.


    VG,
    Ritchie

  • 3 Euro für ein fisseliges Blatt 8x10 Harman/Impex kann ich nun wirklich nicht als preiswert erachten.
    Auch Macos Imago in 8x10 schlägt noch mit 2 Euro je Blatt zu Buche.
    Rollenpreise von knapp 1000.-, also da würde ich doch wirklich mal ganz genau wissen wollen, wie gut das Papier wirklich ist.


    Ich bezahle unter 200 Euro für meine Rolle, zugegeben nur für 108 cm statt 127cm Breite, habe also ne Menge Geld für im Negativ/Positivverfahren benötigten Film über.
    Ohne das jedoch preiswert zu finden, aber nun, ich will ja auch etwas Qualität, es ginge auch preiswerter.

    Der Vergleich hinkt leider etwas. Der billigste (neue) Planfilm ist nach wie vor Fomapan 100 für 119 Euro (50 Blatt, 8x10inch), d.h. auch da bist Du schon deutlich über der 2 Euro je Blatt. Dazu kommt dann noch das normale Papier.
    Wenn Du nur Papierpreise ansetzen willst für einen Vergleich (Papiernegative), dann solltest Du auch zumindest 2 Blatt je Schuß kalkulieren - schließlich geht es ja darum ein Papier-Positiv zu bekommen, da dies ja hier das beabsichtigte Endprodukt ist.
    Hinzu kommt natürlich auch, dass Du Rollenpapier verarbeiten können musst - was wiederum Platz, weitere Gerätschaften und Arbeitsschritte bedarf.



    In ausgesuchte Chemie noch dazu, wie ich hier lesen konnte.

    Das ist ein Kann und kein Muss. Gegenbeispiel: ich schmeiße auch nicht alle meine SW-Negativfilme in Rodinal. Auch da nehme ich durchaus einen anderen Entwickler, um bestimmte Eigenschaften zu bekommen. Letztens habe ich ein paar Blatt Foma Retropan 320 verschossen und in Rodinal entwickelt. Die erste Erkenntnis war "OK, da werde ich noch ein paar Versuche (auch mit anderen Entwicklern) brauchen, bis er mir gefällt." Andere testen ihre Film-Entwicklerkombination bzw. Papier-Entwicklerkombinationen nahezu wissenschaftlich ein.

  • "Ich kann es oft noch nicht so gut einschätzen, im welchen Verhältnis ich je nach Lichtsituation vorbelichten sollte."

    weil mir noch die erfahrung fehlt.

    Die erwähnte gute Qualität, die ich den meisten präsentierten Bildern nicht entnehmen kann,

    weil mir noch die erfahrung fehlt... und der irre scanner... der digitale version ist aber auch nicht mein Endprodukt sondern das Bild auf Papier. selbst der Perfekte scan wird nie die Qualitäten eines Bildes im echten leben wiedergeben können. Ich finde es also etwas seltsam, dass du die Qualität hier anhand von meiner Amateurscans einzuschätzen versuchst.


    Der Kontrastumfang scheint eingegrenzt zu sein, womit ich wiederum schlecht leben könnte.

    ganz genau, du :-)

    Was verbleibt also, an guter Qualität?

    die Qualität war im verhältnis dazu gut:

    als ein paar verwaschene und irre kontrastreiche Lochkamera Bilder zu machen.

    prinzipiell mag ich aber look und feel der Bilder auch so, dass ICH die endqualität als gut erachte, hier jedoch fehlt mir der Vergleich zu "echten" Prints... der Qualitätsfrage können wir also durchaus auch nochmal am Sonntag nachgehen :-)



    zum Preis wurde ja schonwas gesagt. mal davon abgesehen, wenn ich das mit dem schnellen Polaroid vergleiche (ich habe 5 min nach dem Foto aufnehmen einen fertigen print (nass) in der Hand!, das schafft man noch nichtmal mit kontaktprints) dann tue ich dass auch finanziell.


    und wie auch schon geschrieben, ist es wohl bei allen filmen so, dass man für verschiedene ergebnisse verschiedenste entwicker mit unterschiedlichsten zeiten und temperaturen probieren sollte... also genau das selbe... ich sehe hier keinen nachteil

  • der Qualitätsfrage können wir also durchaus auch nochmal am Sonntag nachgehen

    Yo.
    Bring doch bitte neben ein paar Bildern auch mal 2 Unbelichtete mit.
    Vielleicht findet sich die Zeit, mal schnell was zu probieren.




    dass man für verschiedene ergebnisse verschiedenste entwicker mit unterschiedlichsten zeiten und temperaturen probieren sollte... also genau das selbe... ich sehe hier keinen nachteil


    Lasse ich gelten.
    Deine anderen Aussagen wirst Du vermutlich nächste Woche selbst revidieren, da bemühe ich mich hier nicht weiter :-)





    Der Vergleich hinkt leider etwas.
    ..
    Wenn Du nur Papierpreise ansetzen willst für einen Vergleich (Papiernegative), dann solltest Du auch zumindest 2 Blatt je Schuß kalkulieren


    Da hinkt nichts.


    Um Dein Beispiel zu bedienen, fand ich eben willkürlich 100 Blatt Papier, 18x24cm, hier Fomabrom , für 60.-, macht 1,20 je Aufnahme, plus doppelte Menge Chemie halt.
    Bitte Preise vergleichen.
    Die Aussage "ist preiswert" stimmt nicht, und das hinkt mir :-)





    Dein Eingangsbild erinnert mich vom "Flair" übrigens an meine erste Aufnahme mit meinen 70 Jahre alten Glasplatten.
    Hab ich verworfen, hier aber auch mal gezeigt.


    Kann man bei zu bei harschen Kontrasten nicht mal ein paar Tricks wie Mehrbadentwicklung versuchen?
    Bringt nach meinen Erfahrungen mit wirklich preiswerten Papiernegativen (Fomaspeed) noch ein bissel Vorschub, allerdings eben negativbezogen.


    Was passiert da eigentlich im Entwicklerbad - da kommen auch erst die Schatten, denk ich mir so??

  • Was passiert da eigentlich im Entwicklerbad - da kommen auch erst die Schatten, denk ich mir so??


    Guckt Ihr nicht zu??
    Danke an Alex fürs Hinterlassen zweier Blätter, ich schau dann einfach mal selbst.


    Die gezeigten Ergebnisse sehen in natura besser aus als hier im Forum; eine Anwendung für mich persönlich sehe ich da jedoch nicht.
    Die Hauttöne finde ich teils gräßlich, herausragende Qualitäten konnte ich noch nicht erkennen.
    Man muß diesen look wohl mögen..


    Potential zur Anreicherung der Tonwerte und zur Vermeidung von Zufallstreffern ist reichlich zusammengekommen im persönlichen Austausch.
    Gelegentliche Schwierigkeiten im Negativ/Positiv-Umdenken haben wir bravourös gemeistert :-)


    Ich werd bei Gelegenheit erst mal schauen, wie das Papier auf "Belichtungaufdielichter" reagiert, und bei Bedarf korrigieren.
    Entwicklung weich, ggf. mit Warmwasser für Lichterzeichnung.
    So mein Plan..

  • Momentan grüble ich über die Vorbelichtung.
    Zum Einen macht die ja bei dem zickigen, othochromatischen Papier hier nur dann Sinn, wenn die genutzte Lichtquelle weiß ist und farbkonstant bleibt, also z.B. ein Preflash, oder das Vergößererlicht.


    Zum Anderen müsste erst mal der Schwellenwert des Papieres ermittelt werden...

  • Ich habe auch mal auf eure anraten (beim treffen) hin Rodinal in verschiedenen Verdünnungen getestet.



    zwischen 1+10(ca 10 min) und 1+30 (ca 25min entwickelt) sehe ich quasi keinen unterschied. jedoch zu meinem standard entwickler vorher ist ein deutlicher unterschied (Neutol ECO, 3min)


    falls ich in zukunft 2 Bilder gleich aber überbelichtet habe, werde ich direkt zu Rodinal greifen, der holt mehr zurück. kontrastärmer ist er aber nicht. (der zusätzliche farbstich sieht in echt auch sehr cool aus)


    als nächstes werde ich mal graukartenversuche machen. ich möchte einfach bei der belichtung in zukunft den zufallsfaktor weiter minimieren.


    PS: scan unbearbeitet... nur die schrift der rückseite ist mal drüber gelegt.

  • Mach den Test an einer Stelle, damit man auch einen Unterschied sieht.
    Also Blatt vorher zerschneiden, wenn Du nur 8x10 hast kleb das Papier mittig mit Tesa fest und mach 4x die gleiche Aufnahme und entwickel dann unterschiedlich. So hat man Partien mit Himmel, am Boden, im Schatten usw.

  • zu Rodinal greifen, der holt mehr zurück. kontrastärmer ist er aber nicht.


    Wie ermittelst Du 1+30?
    Oder anders gefragt - wie kommst Du auf eine halbe Stunde Entwicklung ??


    falls ich in zukunft 2 Bilder gleich aber überbelichtet habe, werde ich direkt zu Rodinal greifen, der holt mehr zurück.


    Ich glaube, wir rieten vor Allem dazu, erst mal richtig zu belichten, sprich das Papier vernünftig zu handhaben, anhand von aussagekräftigen Tests kennenzulernen.
    "Überbelichten und mit Rodinal wieder zurückholen" wurde nicht empfohlen, das möchte ich doch mal deutlich machen :-)


    Ich hab vorhin mal eines der beiden Blätter von Dir zerschnippelt.
    Ich will die Beiden ja erst mal kennenlernen :-)


    Also, direkt aus der Packung ins Licht gehalten, sieht es etwas schwuchtelig aus, siehe im Bild unten links:


    Volle Kanne belichtet und in den Fixierer geworfen, blieb es blaßrosa.


    Vom Schwärzungsverhalten im Entwickler verhält es sich normal - erst die Schatten, dann der Rest.
    Kommt bei der Belichtung kein Licht aufs Papier, wird eben schwarz entwickelt.
    Soviel zu meiner unbeantworteten Frage.


    Wobei meine bescheidenen Versuche eher dunkelgrau als schwarz wurden.
    Eine Anbelichtung braucht es wohl, um ein Dmax aufzubauen - oder ich hab mit meinem Warmtonentwickler, der stand da halt griffbereit, den Falschen am Start, glaub ich aber erst mal gar nicht.


    Der Dry-down-Effekt ist bei mir erstaunlich gering im Vergleich naß/trocken ausgefallen, vielleicht max. 1/2 Blende (Erstbeobachung).
    Dafür lag die Bildspurzeit bei locker einer Minute.


    Nach den gelieferten Asavorgaben hier schätzte ich den Schwellenwert für Vorbelichtung auf zu meinem Papier vergleichbare 4sec, und machte einen Schnelltest 0/2/4//6/8/0 Sekunden:




    Schon bei 2 sec ein deutlicher Sprung - ich merke mir zunächst 1,2sec zum Vorbelichten vor.


    Mit 2 Blatt 8x10 komm ich ja nicht weit, also hab ich ein paar Schnipsel auf die Andruckplatte meiner 6x6-Kamera tapeziert; als Motiv musste ein Probeabzug mit halbwegs aussagekräftigem Tonreichtum unter LED-Licht herhalten:




    Gemessen auf die hellsten Lichter/Turmspitze, kam der Erstversuch (Schnipsel unten) etwas zu hell, diente mir aber schon als brauchbare Referenz.
    Eine identische Aufnahme, diesmal mit 1,2 sec Vorbelichtung zeigte zwar irgendwie geringeren Kontrast, ja, aber da ist einfach mal alles viel zu hell, Lichter, Mitten, Schatten, das wird natürlich lasch, klar..


    Dem 3. Versuch (Schnipsel Mitte) gönnte ich bei der Entwicklung ein Warmwasserbad nach Sicht, und schwupp, sehr nah dran am Original.
    Die Schatten erwartungsgemäß etwas satter, aber die Lichter sehr gut getroffen, und die Mitten äusserst angenehm, fast wie im Original eben.
    Ich hab die Vergleiche digital nicht hinbekommen, und einfach mal aufs Original gelegt:




    Mich täte nun noch interessieren, wie sich eine weitere Aufnahme, etwas knapper belichtet, ohne Zaubereien, im Vergleich zum ersten Versuch schlägt.
    Danach würde ich glatt mal zur Globica rüberschlappen, und etwas großformatiger ablichten .


    Bis hierhin brauch ich weder einen zaubernden Entwickler noch eine Vorbelichtung - aber wie beim Dia muß anscheinend die Belichtung richtig sitzen.
    Hätte ich noch ein drittes Versuchsblatt, würde ich mal den Biß meines Entwickler erhöhen, wegen der nur im Warmwasser erreichten Schwärzen.

  • Ich glaube, wir rieten vor Allem dazu, erst mal richtig zu belichten, sprich das Papier vernünftig zu handhaben, anhand von aussagekräftigen Tests kennenzulernen.
    "Überbelichten und mit Rodinal wieder zurückholen" wurde nicht empfohlen, das möchte ich doch mal deutlich machen

    selbstverständlich! Ich meinte ja nur, dass wenn es mal zu hell wird, man mit Rodinal was retten könnte.

    Wie ermittelst Du 1+30?
    Oder anders gefragt - wie kommst Du auf eine halbe Stunde Entwicklung ??

    das war nur probiert. es gibt ja keine tabellen für das papier mit Rodinal. Mir wurde aber Grundsätzlich beim treffen auch empfohlen Rodinal immer stärker zu verdünnen, die Entwicklungszeit dann aber zu verlängern. Ich habe erstmal getestet


    was die belichtung generell angeht: Ich hatte eben selbst nur noch ein Blatt DPP, aber noch ein kleines Flächschen Rodinal, also hab ich erstmal den anderen Entwickler getestet.

    Also Blatt vorher zerschneiden, wenn Du nur 8x10 hast kleb das Papier mittig mit Tesa fest und mach 4x die gleiche Aufnahme

    OK. aber innerhalb von 4 Aufnahmen ziehen die Wolken. mit einem einzigen Foto, was nach der Belichtung zerschnitten wird, sollte es doch möglich sein, selbst feinste unterschiede an den schnittkanten zu erkennen?


    Ritchie vielen dank für die mühen!!!


    ich werde mir deinen Beitrag mehrmals durchlesen müssen um im detail zu verstehen, was du eigentlich da gemacht hast :-D

  • Ich meinte ja nur, dass wenn es mal zu hell wird, man mit Rodinal was retten könnte.

    "Zu hell", ok. Mag funktionieren. Aber wo nichts ist, kann auch der beste Entwickler nichts hinzaubern.


    das war nur probiert. es gibt ja keine tabellen für das papier mit Rodinal.


    Also ich komme bei klassischem Papier auf klassische Zeiten, deswegen fragte ich mal nach.


    OK. aber innerhalb von 4 Aufnahmen ziehen die Wolken.

    Deswegen teste ich grundsätzlich zunächst mal in der Wohnung - da ziehen selten Wolken, und die gesetzten Parameter bleiben gleich.
    Weiß ich drinnen mehr,dann gehts raus.
    Für draußen kannst Du o.W. eine Aufnahme zerschneiden.
    Seitlich gleichbleibende, nach oben varierende Motive wie mein Fensterausblick hier sind gut geeignet.


    Aber wie gesagt, es nützt wenig, am Entwickler zu schrauben, wenn die Belichtung nicht sitzt.
    Da würde ich auf die gute alte Belichtungsreihe setzen, oheVorbelichtung und gem. Petrs Vorschag
    nur mit schmalen Papiertreifen.
    Wenn das sitzt, würde ich bei Bedarf mit Vorbelichtungen weitertesten.



    vielen dank für die mühen


    Auf Deine Aussagen bin ich halt angesprungen :-) Dazu gleich noch mal ein Wort.
    Und es schadet ja auch nüscht, ein wenig mitreden zu können, wenn Schlagworte fallen.


    Zudem erwächst mir ein gewisses Verständnis für das Papier, dazu später mal etwas mehr, und ich wa neugieruig, wie sich das Papier verhält.




    "Einfach" ist das Papier insofern schon mal deswegen nicht, weil Du mit einer Aufnahme ein fehlerfreies Ergebnis erhalten musst; nachträgliche Korrekturen wie im Neg./Pos.-Prozeß gibt es ja nicht.
    Das erfolgeiche Ergbnis erfordert also akurates Arbeiten, und sicher eine umfängliche Kennenlernphase.



    Ob der Prozeß, dem Paper wll ich gar nicht die Schuld geben, dann immer noch zickt, weiß ich (noch) nicht, aber ich denke grad an meine damaligen Diaaufnahmen.
    Da hab ich zur Sicherheit meist mind. 2 Aufnahmen gemacht.
    Eine Belichtungsreihe zur Absicherung macht das Ganze aber zu einem noch teurerem Hobby, wäre aber bestimmt sinnvoll.


    ich werde mir deinen Beitrag mehrmals durchlesen müssen um im detail zu verstehen,

    Schreib übrig gebliebene Fragen auf, und ruf an, dann erörtern wir das gerne.


    VG,
    itchie

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