Intrepid 8x10 MKII

  • Das 120er Nikkor lässt sich problemlos auf einer flachen Platine nutzen (da ich alle Objektive auf Technika Platinen habe, nutze ich eine Sinar-Technika Adapterplatine). Auf unendlich ist genug Reserve zum fokussieren da. Dabei ist ein Hochshift von ca. 2-3cm möglich, was auf unendlich schon über den Bildkreis des 120ers hinausgeht. Im Nahbereich ist noch etwas mehr drin.

    Vielen Dank erstmal :)


    Ich habe in Deinem Erfahrungsbericht ein Bild mit einem ›Recessed‹ Lensboard gesehen, aber das ist demnach garnicht nötig?


    Ich habe extra nochmal nachgesehen. Auf der Webseite steht ›… will take 180-600mm focal lengths.‹


    Wenn das so einfach geht …
    …nein, ich brauche kein 120er
    …nein, ich brauche kein 120er
    …nein, ich brauche kein 120er
    …nein, ich brauche kein 120er
    …nein, ich brauche kein 120er
    …nein, ich brauche auch kein 150er…



    Das 360er wiegt 1,6kg und wird auch bei 12Grad Neigung problemlos gehalten. Allerdings würde ich die Kombi wie gesagt nicht bei Wind einsetzen, da die Frontstandarte knapp 5 Sekunden nachschwingt. Einmal in Ruhe gelassen sind die Aufnahmen erwartungsgemäß knackscharf. Es gibt also keine "Mikroschwingungen" (mir fällt gerade kein besserer Begriff ein) in der Frontstandarte.

    Gut, 1,6kg Objektive kann man also ohne Probleme verwenden – aber das müsste man auch schleppen. Ich glaube ich würde zum rumlaufen was leichteres bevorzugen. Trotzdem gut :thumbsup: (die Mark II hat eine neue Front, die soll sogar stabiler sein)


    Hm… ein Fujinon W 5,6/300 wiegt 1095g, ein Fujinon C 8,5/300 wiegt 250g. Fragt sich, ob gut eine Blende lichtstärker 845g mehr Gewicht rechtfertigen… (Aber selbst das 5,6/300 wäre 500g leichter als Deine 1,6kg Linse)


    Zu den Gummibändern der Intrepid kann ich absolut nichts negatives sagen. Ich sehe nach wie vor keinerlei Abnutzungs- oder Ermüdungserscheinungen. Sie halten die Mattscheibe und Planfilmkassette schön fest.

    Auch da wird ja viel drüber spekuliert. Die Mark II wird ja Federn haben – ob das dann besser ist wird sich noch zeigen…



    Das einzig wirklich Negative, was mir an der Intrepid aufgefallen ist, ist dass bei einer 300mm Brennweite mit Offenblende f9, auf unendlich fokussiert, ohne Shiften, der obere Teil des Balgens ca. 5mm in Bild ragt. Das sieht bei Kontaktprints natürlich blöd aus. Ist mir allerdings bislang nur bei dieser Konstellation aufgefallen. Nun stütze ich den Balgen in dieser Situation leicht ab, dann geht es.

    Wenn man es weiss und leicht vermeiden kann, eher lästig als ein Problem :)


    Beim erneuten lesen Deines Erfahrungsberichtes sind mir noch zwei Dinge aufgefallen. Ich brauche noch ein Stativ (meins ist ziemlich schwer) und einen passenden Rucksack. Der LoewePro Mini Trekker Classic könnte etwas zu klein sein…


    Du erwähnst den Tamrac Expedition 7 und schreibst, dass Du die Kamera, 4 Kassetten und zwei Linsen in den Rucksack reinbekommst (Ich vermute mal das Tuch, Lupe und Belichtungsmesser auch noch reinpassen). Das klingt sehr gut. Würde aus Deiner Sicht etwas gegen den Expedition 7 oder z.B. für den Expedition 8 sprechen?


    Last but not least… auf den Bildern hast Du die Kassetten in Hüllen verpackt. Wo bekomme ich sowas? :)



    Gruesse, klw

  • Moin klw,


    klar braucht man ein 120er ;-) Zumal die Nikkore eine ausgezeichnete Abbildungsleistung haben und dank ihres riesigen Bildkreises auch ausgezeichnet noch für 4x5 genutzt werden können. Allerdings kannst Du ein so lichtschwaches Objektiv wirklich nur unter einem völlig lichtdichten Dunkeltuch benutzen. Da wirds sonst in den Ecken zappenduster. Die vertiefte Sinar-Platine habe ich zwar noch, aber ich bevorzuge es, wenn alle Objektive auf einem System montiert sind.


    Das 360er ist für ein möglichst mobiles Setup natürlich völliger Quatsch, da hast Du recht. Das 300er Fujinon ist super und ein absolutes Leichtgewicht. Alternativ geht noch das 300er Geronar f9 (will ich übrigens gerade verkaufen). Meine wirkliche Empfehlung hinsichtlich der Abbildungsleistung und Kompaktheit wäre allerdings ein Apo-Ronar. Allerdings wohl erst ab 360mm, da mein 300er das Format erst im Nahbereich ausleuchtet. Bei diesen Brennweiten stören auch die geringeren Lichtstärken überhaupt nicht.


    Bei einem Stativ würde ich darauf achten, dass es (klar Carbon) möglichst wenig Segmente, dicke Rohrdurchmesser, keine Klemmen sondern Schraub-Fixierungen und keine Mittelsäule! hat. Hier geht es ja weniger um das Gewicht der Kamera, sondern dass das Stativ möglichst verwindungssteif ist, nicht nachschwingt und aufgrund der großen Angriffsfläche der Kamera keine Komponente des Stativs Spiel hat. Ich habe eines von Benro (müsste den Typen nachsehen), mit dem ich bis auf die zu dünne Mittelsäule sehr zufrieden bin.


    Als Kopf gäbe es verschiedene Ansätze. Anfangs hatte ich einen Sirui K-30X Kugelkopf, der trägt die Kamera in allen Lagen mit Leichtigkeit. Da mich aber die Bauhöhe nervte, habe ich mir etwas sehr kompaktes zusammengestellt. Eine Nivellierkalotte und darauf eine Panoplatte mit Arca Halterung. So hat man zwar "nur" noch 15Grad Neigung, aber mehr brauche ich eigentlich nie, bzw. kann ich das mit der verstellbaren Mittelsäule des Stativs kompensieren. Diese Kombi (vom freundlichen Chinesen aus Jeffs Gemischtwarenladen) ist sehr Kompakt, leicht und stabil. Qualitativ noch schöner wäre die Novoflex Pro Nivellierkalotte, die läuft noch sanfter. Der 3D Micro ist, wie Dieter bereits anmerkte, für die Intrepid ein leichter Overkill, aber über eine Präzise Einstellung freut sich selbst die Intrepid ;-)


    Den Tamrac kann ich sehr empfehlen, da passt auch alles weitere erforderliche Gerödel hinein (der 8er ist von außen nicht viel größer, hat dann aber noch Platz für eine Flasche Wein/Bier - sollte man nicht unterschätzen). Allerdings ist er auch im leeren Zustand ein recht voluminöses Paket. Eleganter sind da natürlich die F64er mit ihren ICU's, allerdings haben diese auch ihren Preis. Ich habe meinen Tamrac für einen Appel und Ei gebraucht gekauft und der ist unkaputtbar. Durch die anpassbaren Träger ist er auch gut über lange Strecken tragbar, aber dennoch nicht mit einem richtigen Trecking-Rucksack vergleichbar... will sagen, Du wirst am Rücken schwitzen! Und er hat den Nachteil, dass man immer eine Plastiktüte zum Abstellen im Matsch dabei haben sollte. Er ist unten nicht völlig Wasserdicht.


    Die Neoprenhüllen bekommt man nur von meiner Liebsten ;-) allerdings gibt es in der Bucht in England einen Händler, der eine vergleichbare Konstruktion für kleines Geld vertreibt. Ich habe von ihm 2 in 4x5, die zwar durch ihren bestialischen Chemiegestank drei Wochen auslüften mussten, aber ihre Funktion ausgezeichnet erfüllen.


    Mit besten Grüßen,
    Friedrich


    P.s.: Schön, dass wir den Thread zurückkapern konnten und wieder inhaltlich zum Thema passend schreiben.

  • Beinahe off-topic, da meine 8x10 keine Intrepid ist, aber auch leicht und billig (ein 120er habe ich auch :evil: ): Ich trage sie in einem richtigen Tracking-Rucksack. Das benötigt zwar ein wenig zusätzlichen Aufwand bei der Aufbewahrung der diversen sonstigen Teile, aber der Tragekomfort, mit zusätzlichen Wasserflaschen, ist nach ein paar Stunden schon ein Thema.

  • Hallo,
    Mich wundert das Gewicht eines Fujinon C 8,5/300 mit 250g.
    Mein 9/300 Apo Ronar wiegt mit Technika-Platine ) 390g.
    Ohne die Frontlinsen immer noch 194g.
    Die kleinere Hinterlinse vielleicht 80g, bleibt allein
    für den Verschluß 214g.


    Rodenstock gibt zwar einen Bildkreis von 264mm an, ich habe es allerdings
    mit 50mm Shift (allerdings bei Blende 64) bei 8x10 Quer eingesetzt.
    Ergebnis : tadellos.

  • Bildkreis von 264mm

    Selbst das Apo Ronar 360mm hat laut Rodenstock nur einen Bildkreis von 318 mm (bei Blende 22 und unendlich). Das klingt doch zunächst mal nach zu wenig, als daß man mit 8x10" nur geradeaus fotografieren könnte. Und wirklich Spaß macht eine Großformatkamera nach meiner Auffassung erst durch die Verstellungen.
    Also nach Datenblatt käme als kürzestes 72° (74°) Objektiv ein 240er in Frage mit 980g Gewicht (oder ein Sironar W 240mm). Ich wundere mich auch über das 120er Super Angulon: Ein 115mm Grandagon hat laut Datenblatt nur einen Bildkreis von 291mm.
    Sind die Datenblätter denn so wenig korrekt?


    Gruß
    Dieter

  • Moin,


    die Nutzbarkeit des Apo-Ronar 300 interessiert mich jetzt auch. Ich hatte es fairer Weise bei Offenblende getestet und da fehlte noch einiges... Wenn Du bei f64 aber sogar 5cm Shiften rausholen konntest, würde mich das ja sehr erfreuen.


    dieter: es ist kein Super Angulon, sondern das Nikkor 120 f8. Ersteres habe ich aus eben dem Grund des zu kleinen Bildkreises gegen das Nikkor ersetzt.


    Allerdings scheinen die Bildkreise (BITTE lasst uns hier keine Diskussionen über die Qualität der Randbereiche von überstrapazierten Bildkreisen führen, das wurde an anderer Stelle bereits ausführlich getan) doch recht konservativ angegeben zu sein, da ich bei f45 einen Shift aus dem Nikkor holen konnte, den es laut Datenblatt eigentlich nicht mehr mitmachen sollte.


    Mit besten Grüßen,
    Friedrich

  • Moin Dieter,
    natürlich nimmt der Bildkreis bei weiterem Abblenden zu ,
    aber das ich bei Blende 64 ( Entfernung ca. 15m ) noch verstellen konnte : ich war überrascht.
    264mm Bildkreis wird wahrscheinlich den höchsten Ansprüchen gerecht.
    Ich habe übrigens mein altes 165er Angulon ( welches ich letztens hier angeboten habe )
    angesetzt und ein Probeschuß bei Bl. 22 gemacht. Auch dieses kann laut Liste keine
    8x10 ausleuchten . Hat aber geklappt und das Ziegeldach ist schön scharf.

  • Bildkreis

    Nach meinem Verständnis ist das Ende des Bildkreises ein verschwommener Übergang von hell zu dunkel. Der Übergang wird mit weiter geschlossener Blende immer "härter" - und damit zunächst größer, weil der Verlauf ins Bild hinein sich immer weiter zurückzieht. Aber Überschreiten des Bildkreises sollte es dunkel werden (und nicht weniger scharf, wie es weiter oben angedeutet scheint).


    Gruß
    Dieter

  • dieter: Formal hast Du absolut recht. Da aber der tatsächlich physikalisch nutzbare Bildkreis meist größer ist als jener vom Hersteller angegebene, hatte sich die Differenzierung in nutzbaren und absoluten (oder so ähnlich - an die korrekte Bezeichnung entsinne ich mich nicht) eingebürgert. Darauf bezog ich mich.

  • Soweit ich das aus meinen eigenen teils verunglückten Versuchen mit dem 65er Grandagon erschließen kann, gibt es eine absolute Bildkreisgrenze, die durch massive Vignettierung gekennzeichnet ist, und davor eine mehr oder minder steile Zone zunehmender Unschärfe. Bei Landschaften (und oft auch bei Bauwerken) schadet das nicht unbedingt, weil dann nur der diffuse Himmel unscharf wird.


    Insoweit ist also durchaus Optimismus angesagt, denn die Hersteller werden sich mit SIcherheit auf die Zone noch akzeptabler Schärfe beziehen.


    Grüße, hp

  • hinsichtlich der Abbildungsleistung und Kompaktheit wäre allerdings ein Apo-Ronar. Allerdings wohl erst ab 360mm, da mein 300er das Format erst im Nahbereich ausleuchtet. Bei diesen Brennweiten stören auch die geringeren Lichtstärken überhaupt nicht.

    Mein 300mm Apo Ronar zeichnet das Format 8x10 aus, mindestens ab f32, aber wenn immer es geht nehme ich das 360 Apo Ronar das hat noch ein bisschen Reserven, ganz zu schweigen vom 480mm Apo Ronar!

    " You push the button and we do the rest."
    Kodak Werbespruch!
    Today
    "You push the button and the pixels do the rest"

  • klar braucht man ein 120er ;-) Zumal die Nikkore eine ausgezeichnete Abbildungsleistung haben und dank ihres riesigen Bildkreises auch ausgezeichnet noch für 4x5 genutzt werden können. Allerdings kannst Du ein so lichtschwaches Objektiv wirklich nur unter einem völlig lichtdichten Dunkeltuch benutzen. Da wirds sonst in den Ecken zappenduster. Die vertiefte Sinar-Platine habe ich zwar noch, aber ich bevorzuge es, wenn alle Objektive auf einem System montiert sind.

    Was nicht ist, kann ja noch werden. Ich schaue jetzt erstmal wie ich mit dem 210er klarkomme. Ich muss mir wohl einfach mal ein par Bilder vom 120er ansehen, damit ich sehe was mir entgeht. Vielleicht weckt das Thema Landschaft ja noch Begehrlichkeiten. :)


    Ich verwende ein Harrison Tuch, das ist ganz ok. Wobei ich mich immer mal wieder frage, ob ich nicht doch besser ein BTZS hätte nehmen sollen…


    Bei den Objektivplatte verfolge ich den gleichen Plan (Linhof und Sinar Adapter), wobei ich noch ein paar andere Adapter brauche damit der Plan aufgeht, und für das 14" Kodak Commercial Ektar muss ich wohl noch eine eigene Lösung finden (auch wenn das nicht gerade das ideale unterwegs Objektiv ist).

    Das 360er ist für ein möglichst mobiles Setup natürlich völliger Quatsch, da hast Du recht. Das 300er Fujinon ist super und ein absolutes Leichtgewicht. Alternativ geht noch das 300er Geronar f9 (will ich übrigens gerade verkaufen). Meine wirkliche Empfehlung hinsichtlich der Abbildungsleistung und Kompaktheit wäre allerdings ein Apo-Ronar. Allerdings wohl erst ab 360mm, da mein 300er das Format erst im Nahbereich ausleuchtet. Bei diesen Brennweiten stören auch die geringeren Lichtstärken überhaupt nicht.

    Ich habe schon ein Fujinon W 5,6/210, da dachte ich ein Fujinon W oder C 300 würde gut dazu passen. Über das Geronar weiss ich nichts, ausser das es laut animaux' Liste 340mm Bildkreis hat (die Fujis haben 380 bzw. 420). Wie ist die Abbildungsleistung?


    Bei einem Stativ würde ich darauf achten, dass es (klar Carbon) möglichst wenig Segmente, dicke Rohrdurchmesser, keine Klemmen sondern Schraub-Fixierungen und keine Mittelsäule! hat. Hier geht es ja weniger um das Gewicht der Kamera, sondern dass das Stativ möglichst verwindungssteif ist, nicht nachschwingt und aufgrund der großen Angriffsfläche der Kamera keine Komponente des Stativs Spiel hat. Ich habe eines von Benro (müsste den Typen nachsehen), mit dem ich bis auf die zu dünne Mittelsäule sehr zufrieden bin.


    Als Kopf gäbe es verschiedene Ansätze. Anfangs hatte ich einen Sirui K-30X Kugelkopf, der trägt die Kamera in allen Lagen mit Leichtigkeit. Da mich aber die Bauhöhe nervte, habe ich mir etwas sehr kompaktes zusammengestellt. Eine Nivellierkalotte und darauf eine Panoplatte mit Arca Halterung. So hat man zwar "nur" noch 15Grad Neigung, aber mehr brauche ich eigentlich nie, bzw. kann ich das mit der verstellbaren Mittelsäule des Stativs kompensieren. Diese Kombi (vom freundlichen Chinesen aus Jeffs Gemischtwarenladen) ist sehr Kompakt, leicht und stabil. Qualitativ noch schöner wäre die Novoflex Pro Nivellierkalotte, die läuft noch sanfter. Der 3D Micro ist, wie Dieter bereits anmerkte, für die Intrepid ein leichter Overkill, aber über eine Präzise Einstellung freut sich selbst die Intrepid ;-)

    Ich liebäugele tatsächlich mit einem Berlebach (also Eschenholz) :)


    Das Report 232 hat eine Nivelierkugel (Schwenkbereich 30°), wiegt 2,80kg, Transportlänge ist 76cm, Maximalhöhe ist allerdings nur 118cm.


    Das Report 332 hat die gleiche Nivelierkugel (es gibt auch noch einige andere Module) wiegt 3,20kg, eine Maximalhöhe von 143cm, allerdings eine Transportlänge von 89cm.


    Auf einen Kopf würde ich (dank Nivelierkugel) ganz verzichten. Eine Schnellwechselkupplung wäre evtl. noch wünschenswert, darüber habe ich mir aber noch keine Gedanken gemacht.


    Die Getriebeneiger haben mich zugegebenermassen schon immer fasziniert, aber wenn ich sowas bräuchte, bräuchte ich vermutlich vor allem erstmal eine Kamera mit Feintrieben :D

    Den Tamrac kann ich sehr empfehlen, da passt auch alles weitere erforderliche Gerödel hinein (der 8er ist von außen nicht viel größer, hat dann aber noch Platz für eine Flasche Wein/Bier - sollte man nicht unterschätzen). Allerdings ist er auch im leeren Zustand ein recht voluminöses Paket. Eleganter sind da natürlich die F64er mit ihren ICU's, allerdings haben diese auch ihren Preis. Ich habe meinen Tamrac für einen Appel und Ei gebraucht gekauft und der ist unkaputtbar. Durch die anpassbaren Träger ist er auch gut über lange Strecken tragbar, aber dennoch nicht mit einem richtigen Trecking-Rucksack vergleichbar... will sagen, Du wirst am Rücken schwitzen! Und er hat den Nachteil, dass man immer eine Plastiktüte zum Abstellen im Matsch dabei haben sollte. Er ist unten nicht völlig Wasserdicht.

    Der 8er scheint eher selten, einen günstigen 7x hab ich an der Angel :) Das Tragegestell sieht auf jeden Fall viel besser aus als bei meinen LoewePro's. Ein Koenig ist vollkommen wasserdicht, dafür brauchst du dann aber hinterher 'ne Plastiktüte für die Jacke…


    Ich hab mal so kleine ›Platzdeckchen‹ aus Cordura für Rucksäcke gesehen, die fand ich netter als Plastiktüte :)

    Die Neoprenhüllen bekommt man nur von meiner Liebsten ;-) allerdings gibt es in der Bucht in England einen Händler, der eine vergleichbare Konstruktion für kleines Geld vertreibt. Ich habe von ihm 2 in 4x5, die zwar durch ihren bestialischen Chemiegestank drei Wochen auslüften mussten, aber ihre Funktion ausgezeichnet erfüllen.Die Neoprenhüllen bekommt man nur von meiner Liebsten ;-) allerdings gibt es in der Bucht in England einen Händler, der eine vergleichbare Konstruktion für kleines Geld vertreibt. Ich habe von ihm 2 in 4x5, die zwar durch ihren bestialischen Chemiegestank drei Wochen auslüften mussten, aber ihre Funktion ausgezeichnet erfüllen.

    Selbst genäht? Gibts 'ne Anleitung? :) …ok, ich kann nicht nähen, also suche ich mal bei den Briten.


    Dan Stone hat zwar sehr schöne, aber (sicherlich gerechtfertigterweise) nicht billig, dazu kommen dann noch die absurden US-Versandkosten und Zoll.




    Gruesse, klw

  • Moin Ralph,


    in der Tat, die kommen meist im Barrel. Ich habe zum Glück alle im Verschluss.


    Um die Hutmethode zu vermeiden bin ich ja immer noch der Überzeugung, man sollte den Intrepid Balgen an an Sinar-kompatible Maße adaptieren, damit der HiLi genutzt werden kann. Aber mir fehlt das Know-How dazu...


    Mit besten Grüßen,
    Friedrich

  • Mich wundert das Gewicht eines Fujinon C 8,5/300 mit 250g.
    Mein 9/300 Apo Ronar wiegt mit Technika-Platine ) 390g.
    Ohne die Frontlinsen immer noch 194g.
    Die kleinere Hinterlinse vielleicht 80g, bleibt allein
    für den Verschluß 214g.

    Die ›C‹ Serie (Compact) ist wirklich sehr leicht. Das Fujinon C 12,5/450 passt in eine #1 Verschluss und wiegt nur 285g. Trotzdem hat es einen Bildkreis von immerhin 486mm.


    Eine empfehlenswerte Webseite zu leichten Objektiven im allgemeinen und Fuji Objektiven im besonderen ist http://www.thalmann.com/largeformat/fujinon.htm


    Laut Thalmann stimmen die Gewichtsangaben teilweise auch nicht, die von ihm selbst gewogenen Objektive waren tatsächlich 15–20g schwerer.



    Gruesse, klw

  • Danke für die Erklärung.
    15-20g Unterschied kann man verschmerzen.
    Aber mein 355er G-Claron im 3er-Verschluß wiegt doch tatsächlich über 800g,
    da sollte ich mich nach einem 360 Fuji umschauen.

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