Digitales "large format"...

  • Du hast ja nicht vom Preis gesprochen :-)


    Bei Phase One bekommst du 66mm Diagonale, also ULF, bis zu 150MP, und ein Tilt-Shift-Objektiv gibts auch.
    Ein BSI-Sensor könnte auch vorteilhaft sein, den hat Fuji wohl auch.

  • https://www.fujifilm.com/produ…eras/gfx/fujifilm_gfx100/



    Wenn jetzt noch native (wenigstens) Shift-Lenses dazu kommen, könnte ich schwach werden. Hoffentlich nur eine Frage der Zeit :)


    danke, das du die beiden Anführungszeichen in deiner Headline nicht vergessen hast.


    weil nach dem preis gefragt wurde: um die 11k für den body. was kostet momentan ein phaseone?


    viel wichtiger dürfte sein: rechtfertigen die 11mm mehr diagonale einen großen preisunterschied?

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  • Large Format?


    Da fällt mir nur das Rencay Rückteil ein, das ich schon mehrfach benutzt habe, allerdings nich das meine ist.
    Lächerliche 100 Megapixel bei Fuji und Leaf und Hasselblad?


    Das Rencay bringt es auf 1,3 GB Daten (die man ansich nie braucht) und kostet nicht einmal so viel wie ein Digitalrückteil. Allerdings ist es ein Scanrückteil, das pro Aufnahme 2 Minuten benötigt, also Kunstlicht.
    Geht aber auch bei Kirchenfotografie innen und außen.


    Gruß
    Winfried

  • Rencay ist super! Schade, dass es für mich nun wirklich viel zu teuer und unwirtschaftlich ist. Für Bauwerke, die nicht weglaufen, ist die Belichtungszeit von gut zwei Minuten nicht ganz so schlimm (abgesehen natürlich von Windeffekten ...).


    Es gibt aber auch einen besonderen Vorteil: Man sagt immer, dass Flächensensoren mit Kameraverstellungen nicht gut zurechtkommen, wegen der geforderten Fastparallelität der Lichtstrahlen. Da ist ein Scanrückteil dann günstiger.


    Das dürfte hier aber eine eher akademische Diskussion sein.


    Halbdigitale Grüße von hp

  • Die sind noch seltener auf dem (second-hand-)Markt als die "Vorläufer" Dicomed, Phase One oder Betterlight. Keine Chance. Die kann man vermutlich nur beim Hersteller erwerben.


    Ist halt ein extremes Minderheitenprogramm.


    Urlaubsvorfreudige Grüße von hp

  • Ich wills jetzt auch nicht übertreiben ... gerade einen Blick auf die Rencay-Seite geworfen: Das Scanback solo wird anscheinend nicht mehr angeboten?!? Frühere Preisangaben für die Dinger hatten eine Spanne von 20T€ bis 40T€, je nach Auflösung. Auch wenn GF nicht um Gotteslohn erhältlich ist: Das sind Regionen, die auch für sehr leidenschaftliche Verehrer nicht mehr so recht realistisch sind.


    Das etwas kleinere Betterlight gab es ab 8000US$, soweit ich mich erinnere. Die werden aber nicht mehr hergestellt ...


    Du hast schon recht: Basteln! Das Schwierigste dürfte es sein, eine anständige Scanzeile zu bekommen. Was man aus Flachbettlern ausbauen kann, scheint mir nur eben arg unempfindlich. Die Mechanik könnte man in den Griff bekommen, Elektronik (nicht mein Metier) vermutlich auch. Große Lust habe ich allerdings nicht zu solchen Experimenten.


    Nochmals Grüße in schöne Weimar, hp


    ps: Das Gemeine ist, dass die Scanbacks mit meinen bevorzugten Motiven gut harmonieren.

  • Ja, Preise für Amateure sind das nicht … Es gibt ja das »Entry-level model foto4 Scanback 78 MPixels«, nur leider nirgends Preisangaben.


    Die meisten Bastelprojekte im Netz haben wohl mit Streifen zu kämpfen, ist mir aber auch nicht klar warum eigentlich. Scheint, die Belichtung ist von Schritt zu Schritt nicht einheitlich. Lust hätte ich, aber keine Zeit für ein weiteres Bastelprojekt.


    Grüße zurück nach Bochum!


    Alex

  • es gibt eine einfache erklärung für den umstand, das es so gut wie keine gebrauchten scansbacks/digi-rückwände (egal welcher marke) auf dem markt gibt:


    die hersteller wollen das nicht.


    sie bieten den besitzern/verleihern/leasingpartnern dieser älteren modelle "attraktive" rücknahmekonditionen bei abnahme eines nachfolgemodells.

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    Edited once, last by renros ().

  • es gibt eine einfache erklärung für den umstand, das es so gut wie gebrauchten scansbacks/digi-rückwände (egal welcher marke) auf dem markt gibt:

    Ein anderer Faktor, selbst wenn es diese auf dem Markt gäbe, ist dass die Anschlüsse dann SCSI (oder mit etwas Glück schon Firewire) sind. Dazu läuft die Software dann möglicherweise nur auf Uraltsystemen. Bei älteren Scannern hat man ja das gleiche Problem. Für so ein Scanrückteil wünscht man sich natürlich am liebsten etwas auch ohne Rechner funktionierendes.

  • Zumindest die letzten Versionen von Betterlight gab es mit USB (deshalb auch tendenziell interessant). Soweit ich mich erinnere, hat Michael Collette die Herstellung aufgegeben. Da wurden nur noch Reste abverkauft ... Inzahlungnahme für neue Modelle ist da nicht wirklich anzunehmen. Außer Rencay kenne ich keinen weiteren Hersteller von Scanbacks. Ich lasse mich allerdings gerne eines Besseren belehren.


    Grüße, hp

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