Eisdiele in Cap Ferret

  • @julius_dgr Sorry, da war ich etwas vorschnell. Meine Wista45D aus Metall wiegt 3kg. Gerade nachgemessen. Die Wistas aus Holz sind lt. https://www.wista.co.jp/e_wista/e_show/e_spec/e_spec.htm bei 1.8-2kg, dürften aber überhalb deines Budgets sein, wenn alles zusammen 900 Euro kosten soll (Blitz-ebay-Recherche). Die Metallwistas sind m.E. unverwüstlich (und günstig zu haben). Wenn die dir in den Gletscher fällt, ist eher der Gletscher kaputt als die Kamera :)

  • Hallo Julius,
    wen es dir ums Gewicht und Fotografieren geht. Dann schau dich nach einer Zeis Icon, AGFA.... 9x12 Plattenkamera um. So ein Dinosaurier wird oft unterschätzt. Vom Gewicht wiegen die ein Bruchteil im Vergleich zu den modernen „Mostern“ und passen sogar in eine große Jackentasche. Und Fotografieren kann man mit denen bis heute noch.


    „Fotografieren kann man auch mit einer Konserven Dose“ Die Kamera ist nur das Werkzeug sonnst nichts.

  • Hallo Geo
    Schicke Kameras sind das tatsächlich!
    Mir geht es vor allem allerdings auch um die Bildqualität und die alten Linsen leisten sicherlich nicht das was man von modernen gewöhnt ist. Oder kriegt man da mit Bastelei auch was neues drauf?


    Außerdem will ich vor allem Farbnegativfilm fotografieren und den gibt es meines Wissens nicht in 9x12 oder?


    Julius

  • Was ich da geschrieben habe ist nicht meine Meinung im Gegenteil. Ich habe nur den Weichmacher der Industrie zitiert um noch mehr Plastikmüll in die Welt zu setzen, mit dem jeder ein richtiges Kunstwerk machen wird. :)

  • Hallo Geo
    Schicke Kameras sind das tatsächlich!
    Mir geht es vor allem allerdings auch um die Bildqualität und die alten Linsen leisten sicherlich nicht das was man von modernen gewöhnt ist. Oder kriegt man da mit Bastelei auch was neues drauf?


    Außerdem will ich vor allem Farbnegativfilm fotografieren und den gibt es meines Wissens nicht in 9x12 oder?


    Julius

    Man muß nicht alles glauben was gerädert und geschrieben wird. Ein Sechslinser ist nicht automatisch besser als Tessar, das der um Welten teurer ist ist Fakt.......................


    Man kann auch den 4x5 Film auf 9x12 zuschneiden


    Schau dir die Fotos aus den 20, 30, 40 er...... an da gab es keine 6, 7, 8-20 Linser und keine Glasvergütung aus dem Mars, das ist alles mit dieser Technik und Optik gemacht worden.


    „Ein Airbag und Zentral Verriegelung machen noch kein Auto aus>


    https://grossformatfotografie.…aroid-mp-4-tominon-105mm/

  • @geo alles cool. Das interessante ist ja, warum berührt uns die Fahrt mit der Dampflok und verankert sich (heutzutage) emotional so fest im Gedächtnis!


    Das ist die Nostalgie, und das Gefühl noch was wertvolles besitzen und zu können.



    Hallo Sven,
    Den CO2 und Feinstaub produzieren wir so wieso schon wo Anders, Ozon Loch ist geschlossen, es sind noch die Kühe, die unser Leben vergiften, geblieben. :)

  • Ich möchte mit 4x5 vorallem Wandern, und das hochalpin und über mehrere Tage. ... Intrepid, ... etwas weiteres als 150mm. Vorschläge? ...Eine Mamiya 7 ist mir zu teuer, Kleinbild habe ich schon hinter mir.

    Muss es eine Mamiya 7 sein? Es gibt die (bessere) Fuji GW690III, https://www.filmshooterscollec…king-like-a-hipster-12-16 und ihre Vorgängerinnen, z.B. die GL690, http://www.lallement.com/pictures/G690.html ... Oben wurde ja auch die GS645 genannt. Schönes Ding.


    Der Wiederverkaufswert einer Fujica 6x9 ist höher als der einer Intrepid. Klug eingekauft, machst Du vielleicht noch ein Plus.


    Diese Kameras sind wesentlich stressfreier als Großformat. Klebeband zur Tiefenschärfenfixierung mit Blende 16, und ab geht die Post. Da muss die Seilschaft gar nicht warten, Du knipst schneller als die ihre Verdauung an den sinkenden Umgebungsdruck angepasst haben.


    -- Andererseits: hat nicht Sinar eine "Alpina" gebaut, extra für Alpenbilder?

  • Hallo Urnes!
    645 wäre mit einem a16 back von Hasselblad warscheinlich am einfachsten. Da habe ich schon das 60mm und das 100mm Planar, beides tolle Optiken. Mir geht es aber auch um die Auflösung. Da ist 4x5 wohl besser.


    Julius

    Davon wird die Habla aber auch nicht leichter und passt in die Jackentasche. Es ging ja u.a. ums Gewicht. Was hat die Habla? 1, 5 Kg mit Optik?


    Gruss Sven.

  • Davon wird die Habla aber auch nicht leichter und passt in die Jackentasche. Es ging ja u.a. ums Gewicht. Was hat die Habla? 1, 5 Kg mit Optik?

    Du hast meiner Meinung nach völlig Recht. Ansel Adams fotografierte im dritten Drittel seines Lebens ja auch meistens mit Hasselblad, und er machte einige seiner ikonischsten Bilder damit. Auch sehr viele Farbaufnahmen.


    Julius scheint es v.a. um die Auflösung und Schärfe zu gehen. Die werden meines Erachtens in seinem Fall zum Fetisch. Und das ist gefährlich. Warum? Weil keine Kostenklarheit herrscht.


    Mit 6x9 kriegt man bei zehnfacher Vergrößerung 60x90cm. Die muss man erst mal vergrößern bzw. im Labor bezahlen. Wenn man das selber macht, braucht man sehr teure Meterware. Da kostet eine 10mx127cm-Farbrolle (20 Bilder) mit der entsprechenden Chemie / Gerätschaft soviel wie eine sehr gute Großformatkamera. Und wenn man das professionell im Fachlabor machen lässt, Probestreifen, farbecht, aufgezogen, mit Garantie für 10 Jahre, analog vielleicht sogar, bezahlt man pro Bild soviel wie für eine Großformatkamera. Zumindest bei uns in der Schweiz.


    Nicht zu vergessen, dass man heute für Laborausarbeitungen digitale Daten braucht. Entweder macht das das Labor, mit Ausflecken, das kostet dann extra, oder man macht das selber. Scannen, Ausflecken usw. Schöne Arbeit, ebenfalls an sehr teuren Geräten. Man spart sie sich, kauft man gleich eine digitale Hasselblad / Leica / Nikon / Canon / ...


    Großformat ist ein toller Prozess künstlerischen Gestaltens, hat aber auch viele Fehlerquellen, die richtig uns Geld gehen. Ein Kratzer auf dem Film, ein Staub am falschen Fleck, eine Stelle mit unregelmäßiger Entwicklung: alles futsch. Mit der Digitalen drückt man einfach nur ab. Und wenn es mehr Auflösung sein soll, kauft man sich eine billige Pano-Klampfe und stitcht beliebig nach oben und nach unten. Wenn man will, stitcht man dann gleich in drei Bracketingreihen, um auf Nummer Sicher zu gehen.


    Und last not least kommt auch noch dazu, dass man seine Bilder zeigen will. Man will mit extrem hoher Auflösung ja irgendetwas demonstrieren. Sagen wir mal, ein 500 Megapixel-Projekt mit einigermaßen Abstraktheit und Farbwirkung, wenn ich ihn richtig verstanden habe (Fujifarbfilm, 4x5, Hochalpen, mehrtägig). Dazu braucht er Platz, z.B. Platz für 60x90cm bis 100x125cm bei zehnfacher Vergrößerung. Oder noch mehr, wenn die Bilder so groß werden sollen, dass man körperlich darin eintaucht (Immersion). Den Platz muss man erst mal haben und auf Dauer sogar bezahlen. Ich selber habe ihn nicht, deswegen vergrößere ich maximal bis 40x50cm, und hier reichte in der Tat das quadratische 6x6-Format.


    Warum pflegen 8x10er die Kontaktkopie, trotz - was weiß ich - 1500-2000 Megapixel Auflösung? Wieviel wiegt ein Velvia 50-Scan vom 8x10-Film in Megabyte?


    Großformat bietet ganz was anderes: einen anderen Aufnahmeprozess. - Klar, die Linhof-Bücher aus den 1960ern schreiben, für farbige Modefotos in Hochglanzkatalogen oder Messedisplays sei 8x10 Pflicht. Aber das war damals: da gab es weder Velvia, noch entsprechende Drucktechniken. Die chemischen Prozesse waren anders, die Objektive ebenso, da wollte man nicht so stark vergrößern. Mittelformat wurde lediglich bis DIN A5 emfohlen. - Heute gilt das aber nicht mehr.


    Was für Großformat gilt ist, dass das o.g. Bild durch mehr Auflösung und Schärfe nicht besser geriete. Daher meine Frage, was mit Großformat besser würde: die Kamera spielte eine Rolle für die Kunden, sie müssten damit interagieren. Das Bild wäre perspektivisch überlegter, das Mobiliar bildführend disponiert. Dann erklärte sich der Sachverhalt, dass diese Eisdiele in einem hochauflösenden Bild mit herrlichen Farben aufgenommen wurde, von selber, aus dem Bild heraus.

  • Wenn man mit GF fotografieren will, um mit GF zu fotografieren, ist da nichts gegen Einzuwenden. Wenn du in die Berge gehst, um mit GF zu fotografieren auch nicht.


    Aber man sollte wissen, dass man rund 2-3 KG Kamera (auch bei der Intrepid wenn du das Glas und die Platten mitrechnest - und das Glas muss hochwertig sprich schwer sein, um den Auflösungsvorsprung zu bringen) dabei hat. Dazu kommt das gleiche an Stativ mit Kopf dazu, Rucksackeigengewicht, 1Kg Kleinkram wie Beli, Taschenmesser mit Schraubenzieher und dann ist noch keine Wasserflasche oder Brote dabei. Das wäre ungefähr die Gepäckmenge, die ich für 3 Wochen Asien benötigen würde.


    Gruss Sven.

  • Mal ganz ketzerisch: Wenn es dir nur um Auflösung geht, leg nen Dokumentenfilm in die Hasselblad und gut : ) Das reicht auf jeden Fall für 90 cm Kantenlänge. Farbe vielleicht einfach digital? Okay, das war auch ketzerisch : )
    Großformat kann ein völlig anderes Arbeiten sein und eine andere Herangehensweise. Das kann man mögen, muss man aber nicht.

  • Wenn man mit GF fotografieren will, um mit GF zu fotografieren, ist da nichts gegen Einzuwenden. Wenn du in die Berge gehst, um mit GF zu fotografieren auch nicht.


    Aber man sollte wissen, dass man rund 2-3 KG Kamera (auch bei der Intrepid wenn du das Glas und die Platten mitrechnest - und das Glas muss hochwertig sprich schwer sein, um den Auflösungsvorsprung zu bringen) dabei hat. Dazu kommt das gleiche an Stativ mit Kopf dazu, Rucksackeigengewicht, 1Kg Kleinkram wie Beli, Taschenmesser mit Schraubenzieher und dann ist noch keine Wasserflasche oder Brote dabei. Das wäre ungefähr die Gepäckmenge, die ich für 3 Wochen Asien benötigen würde.


    Gruss Sven.

    Sowieso. Wenn ich mir meinen Rucksack umschnalle, dann wiegt er 15kg.

  • Hallo Sven,
    Den CO2 und Feinstaub produzieren wir so wieso schon wo Anders, Ozon Loch ist geschlossen, es sind noch die Kühe, die unser Leben vergiften, geblieben. :)

    Das Ozonloch ist natürlich noch nicht geschlossen! Und was ist das überhaupt für eine Haltung? Finde ich nicht gut und auch nicht lustig.
    LG

  • Das Ozonloch ist natürlich noch nicht geschlossen! Und was ist das überhaupt für eine Haltung? Finde ich nicht gut und auch nicht lustig.LG


    Nein Lustig ist es schon lange nicht mehr. Du hast es richtig erfasst. Das Loch ist noch da. Aber das spielt jetzt auch keine Rolle. Jetzt retten wir die Bienen. Von denen ist scheinbar auch das Ozonloch abhängig ist. Was hellst du davon; wenn wir anstatt der Bienen die Imker retten?


    Wir retten permanent was, aber es gibt keine GERETETEN.

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