Belichtungsmesser kalibrieren

  • so ein Mastersix braucht keine Kalibrirungsschraube oder ein/aus Schalter, denn der ist auch so perfekt genung. :D

  • Erfreut nehme ich zur Kenntnis, dass es noch mehr Kaffee- Liebhaber gibt.
    Ich habe nur eine uralte, kleine Pavoni, die mir aber schon viele Jahre meistens einen guten Kaffee liefert. Als Messobjekt für Belichtungsmesservergleiche muss sie auch immer herhalten. Dies scheint in der ganzen Technikdiskussion im Rahmen der Fotografie ganz unterzugehen. Kaffeemaschinen scheinen ein wesentlicher Bestandteil des Foto- Equipements zu sein.

  • so ein Mastersix braucht keine Kalibrirungsschraube oder ein/aus Schalter, denn der ist auch so perfekt genung. :D

    Gossen ist einfach besser - naja.
    Oha, die Maschine ist ja etwas für einen ganzen Kerl, der die Stellräder bedient. Und das tägliche Polieren kann man sicher auch nicht in unkundige Hände geben.

    klar ist der besser ich hatte drei (jetzt noch zwei) davon und alle haben/zeigen unterschiedliche Werte. Der Seconik 786, Minolta IV und der Minolta Spotmeter zeigen erstauinlicher Weise alle den gleichen Wert.
    Hier hängt alles von dem Betrachtungswinkel ab. :D

  • Wie kalibriert ihr denn die Messwerte? Wer weiß denn, mit welchem Winkel so ein iphone misst? Die Gossen messen bei Lichtmessung 30°.


    Ich geh jetzt noch mal genauer auf die Frage(n) ein:


    Bei "Lichtmessung" hat sich eine Kalibrierung bereits im Ansatz erledigt; für mich erfordert das Kalibrieren eine präzise Spotmessung.
    Wobei "Eichung " in Bezug auf die Frage womöglich der bessere Titel wäre; mit dem geeichten Beli kann man dann seinen Prozeß kalibrieren, wobei wir kaum in der Lage sein dürften, etwas zu eichen, nun gut.


    "Eichen" würde ich über gemessene und vorliegende Dichtewerte (geeichter Durchsicht-Graukeil).
    Der Graukeil gibt vor, was der Beli zu sagen hat.
    Läßt sich Beli mechanisch/elektronisch nicht angleichen, trickst man eben; bei meinem heißgeliebten analogen Pentax Spotklotz z.B. wähle ich am Drehrad eine andere Voreinstellung für den Ablesepfeil, wunderbar.
    Beim analogen Gossen Mattscheibenmesser wiederum hatte ich erst mal das ganze überflüssige Gelumpe
    ( diese elenden bunten Drähte außen!) abgerissen, um ihn überhaupt sinnvoll bedienen zu können; ein Abgleich über eine Stellschraube war jedoch möglich...


    Da im Negativ nur die Schatten wirklich mißraten können - die Lichter kann man nach Belieben zurechtschieben, einen nicht erfaßten Schatten aber nicht - ist sicher die bereits erwähnte Kalibrierung auf die erste Zeichnung im Film angeraten, also die Ermittlung der tatsächlichen ASA bei vorhandenem und benutztem Equipment.


    Eine Definierung der Zonen V und VIII wäre m.E. auch noch sinnvoll, um zu schauen, ob der Lieblingsbeli auch noch logarhytmisch mithalten kann.


    Das Ganze kann man dann auch noch gut mit einer Lichtmessung ver- bzw abgleichen.


    "Eichen" und kalibrieren hat nur Sinn bei Verwendung eines Verschlusses und eines Filmtypes.
    Beim Verschluß, womöglich tolle 0,5sec abbildend, aber bei einer 1/125 bereits verröchelnd, würde ich nur über die Blende gehen, das ist schon Fehlerquelle genug :)

  • Michael meint mit dem Ausdruck nicht die Lichtmessung


    Er schrieb "bei Lichtmessung mit 30 Grad".
    Darauf bezog ich mich, offensichtlich irregeführt...


    Geeicht sollte der Belichtungsmesser in den Verkauf kommen.


    Wenn ich mein Gebrauchtzeug kaufe, ist von einer einstigen Eichung leider nicht mehr auszugehen.
    Auch kann es die Werkseichung als Solches nicht geben, denn die verlangt ein einheitlich Maß, und da schien zumindest Gossen eigene Brötchen zu backen - keine Eichung also...

    • Official Post

    Da wäre jetzt doch mal interessant, was bei Euch dann "hinten rauskommt" .
    Entwickeln aber unter gleichen Bedingungen, in Espressol :D

    "Espressol" führt regelmässig zu sehr kurzen Entwicklungszeiten, was schlecht reproduzierbare Ergebnisse zeitigt. Längere Zeiten erreicht man in Verdünnung 1+1, auch "Americanol" genannt.

  • Espressol liefert stets und eindeutig knackigere Ergebnisse, verlangt für die Reproduzierbarkeit jedoch ein Maschinchen, welches den Prozeß sicher steuert; eine Verdünnung verbietet ich hier strengstens.


    Vorsicht ist natürlich bei der etwas krummen Umrechnung geboten, sofern auf das Konzentrat Ristrettodorinal zurückgegriffen wurde, und ich glaube auch, dieses Konzentrat verursacht heftige Flecken, bringt m.E. aber kräftiges Licht ins Dunkel..

  • so ein Mastersix braucht keine Kalibrirungsschraube oder ein/aus Schalter, denn der ist auch so perfekt genung.

    Komisch, wenn ich mich recht erinnere, mein Mastersix hat eine und die war auch vonnöten. War der einzige Beli den ich neu gekauft hatte, immerhin war er ähnlich gut im Batterie Leersaugen wie der Bron FCMII.
    Minolat F Spot, Kenko 2100 und Bron FCMII, sind bis heute auf einen 1/10 Abweichung immer einig! Die wurden geeicht, aber vom Werk!

    " You push the button and we do the rest."
    Kodak Werbespruch!
    Today
    "You push the button and the pixels do the rest"

  • Espressol liefert stets und eindeutig knackigere Ergebnisse, verlangt für die Reproduzierbarkeit jedoch ein Maschinchen, welches den Prozeß sicher steuert; eine Verdünnung verbietet ich hier strengstens.


    Vorsicht ist natürlich bei der etwas krummen Umrechnung geboten, sofern auf das Konzentrat Ristrettodorinal zurückgegriffen wurde, und ich glaube auch, dieses Konzentrat verursacht heftige Flecken, bringt m.E. aber kräftiges Licht ins Dunkel..

    Der Praktiker macht´s so:
    1) Er schickt den Gossen in eine Fachwerkstatt, wo er überprüft und evtl. justiert wird.
    2) Er kauft sich einen neuen Sekonic Twinmate L-208.
    3) Er freut sich, daß beide Belis dieselben Werte anzeigen, und macht dann einfach Bilder ohne weitere Maßnahmen.
    4) Er kocht sich einen Kaffee in einer kleinen SEVERIN-Kaffeemaschine ohne bewgliche Teile, nur mit Dampfdruck, und denkt sich sein Teil............... :rolleyes:


    Gruß aus der Duka
    aragon

    • So. Ich brauche also zuallererst eine Espressomaschine. Check.
    • Gut entwickelte Bohnen. Check.
    • Den Kaffeesatz nehme ich dann zum Negative entwickeln. Check.


    Ich werde mir das ganze Zonenzeugs antun, einen der drei Belis als Standard nehmen und die anderen daran anpassen. Oder ich hau das Zeugs zum Teufel. (Hatte in einer fb Gruppe eine Auseinandersetzung, eher ein Gezicke über Preise beim Profisix und so wie es aussieht, gehen die für 100€ weg). Gut.


    Dann spar ich auf einen Sekonic mit Spot, den wollte ich eh immer schon.
    Happy End

    • So. Ich brauche also zuallererst eine Espressomaschine. Check.
    • Gut entwickelte Bohnen. Check.
    • Den Kaffeesatz nehme ich dann zum Negative entwickeln. Check.


    Ich werde mir das ganze Zonenzeugs antun, einen der drei Belis als Standard nehmen und die anderen daran anpassen. Oder ich hau das Zeugs zum Teufel. (Hatte in einer fb Gruppe eine Auseinandersetzung, eher ein Gezicke über Preise beim Profisix und so wie es aussieht, gehen die für 100€ weg). Gut.


    Dann spar ich auf einen Sekonic mit Spot, den wollte ich eh immer schon.
    Happy End


    Bei einem gebrauchten Sekonic mit dem RT Modul achte bitte das du ein europähisches Modell bekommst. In USA und Kanada ist die Sendefrequenz anders.


    Aber wenn du nur auf Punkt messen willst wirst du mit einem Pentax oder Minolta Spotmeter auch nichts verkehrt machen und dabei noch etwas Geld sparen.

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!