Restauration/ Konversion japanische Holzkamera

  • Letzte Woche kam ne schöne japanische Holzkamera mit eigenem 'Kammer'-Format ( etwas grösser als 5x7), recht leicht, weniger als meine Technika 4x5.

    Ich werd dafür dann ein eigenes Rückteil für internationale Doppelkassetten bauen.

    Zustand is ziemlich gebraucht, der innere Holzschlitten musste geleimt werden und überall Korrosion.



    kleines Familienportrait zum Grössenvergleich.. :D


  • Erstmal auseinanderbauen und den Schlitten leimen..dann schleifen und schleifen..






    sieht doch schon ganz anders aus, oder?



    erster Probelauf mit Xenotar 135mm auf selbstgebastelter Adapterplatte aus Hartschaum für Technika-Platinen.




    soweit funktioniert alles, sie bietet schon so einige Verstellungsmöglichkeiten, ich mach morgen mal ein paar Fotos davon..

    Bin mir nicht ganz sicher was das fürn Hersteller ist, vllcht sogar ne ältere Tachihara , auf jeden Fall sieht sie der Tachihara Hope sehr ähnlich ..

  • eagleEye72

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  • Das ist eine sehr hübsche Kamera geworden!

    Was für eine Funktion hat eigentlch der Kranz am Boden?

    MfG

    Michi


    danke..

    ja,der Kranz ( heisst Spinne) ist innen drehbar..ich vermute man hat damals die Kamera so auf das Stativ geschraubt und konnte es etwas in der horizontalen justieren und fixieren, wahrschlich gab es damals noch keine Stative mit Drehkopf.

  • Dieser Dreiecksstern ist nicht original. Da, wo der drinhängt, wurden "früher" die Stativbeine einzeln eingehängt. Also eigentlich 3 1-Beine, die am Kameraboden vereinigt wurden. Einen weiteren Kopf gab es nicht, die Kamera wurde durch die Länge der Beine ins Wasser gebracht, drehen konnte man sie durch den Ring noch.

  • Ich arbeite da aktuell an einem ganz ähnlichem Projekt. Ein Wetplate Bruder hatte mir eine nicht komplette und teildefekte Vageeswari 13x18 vermacht. Ein passendes Objektiv mit Flansch hatte ich noch im Fundus, da passten sogar die Bohrlöcher vom Flansch perfekt:)


    Der Plan: anpassen eines internationalen Sinar Norma 5x7“ Rückteils.

  • Dieser Dreiecksstern ist nicht original. Da, wo der drinhängt, wurden "früher" die Stativbeine einzeln eingehängt. Also eigentlich 3 1-Beine, die am Kameraboden vereinigt wurden. Einen weiteren Kopf gab es nicht, die Kamera wurde durch die Länge der Beine ins Wasser gebracht, drehen konnte man sie durch den Ring noch.

    also die Spinne is original, die is fest montiert und kann gar nicht abmontiert werden von ihrem Kranz. Man kann zwar den grossen Haltering abschrauben, dann fällt die Spinne raus, die passt aber exakt rein.


    aber ich habe bei anderen Kameras gesehn, dass die da unten 6 Schrauben hatten, kann sein, dass die das mit den Beinen hab(tt)en.


    aber interessant, dein Tipp..

  • Ich arbeite da aktuell an einem ganz ähnlichem Projekt. Ein Wetplate Bruder hatte mir eine nicht komplette und teildefekte Vageeswari 13x18 vermacht. Ein passendes Objektiv mit Flansch hatte ich noch im Fundus, da passten sogar die Bohrlöcher vom Flansch perfekt:)


    Der Plan: anpassen eines internationalen Sinar Norma 5x7“ Rückteils.

    wow, auch ne geile Kamera, sieht ähnlich aus..die is auch so leicht, oder? Meine wiegt 2,3 kg.

    Ich lass gar ein Rückteil machen von nem Kumpel, ein int. Rückteil aus Holz wäre ne Option zum Dranmontieren, aber da find ich nix..

  • wow, auch ne geile Kamera, sieht ähnlich aus..die is auch so leicht, oder? Meine wiegt 2,3 kg.

    Ich lass gar ein Rückteil machen von nem Kumpel, ein int. Rückteil aus Holz wäre ne Option zum Dranmontieren, aber da find ich nix..

    Ich denke, die Vageeswari ist sogar noch leichter! Soweit ich weiß, sind die Vageeswari Kameras konstruktiv stark mit den englischen Watson & Son verwandt. Die Watsons sind die leichtesten Field Kameras die es jemals gab - mal die aktuellen Schöpfungen von Alessandro Gibellini aus Carbon und Titan ausgenommen... Ich fotografiere mit einer 10x12" Watson & Son Baujahr 1899 und die wiegt gerade mal 3,4 kg!

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