• Hab grad 4 Filme Fomapan 100 geschossen und dann gemerkt, dass im der Photometer Belichtungs-App noch ASA 400 eingestellt waren ^^ ..dann ging das Handy aus und ich musste einfach schätzen.. waren Aufnahmen mit einem Aristostigmat ohne Verschluss, also eher Versuchsaufnahmen.

    langt es wenn ich bei 1l 1+50 Adox Adonal die normale Entwicklungszeit von 8 Min auf 10 Min erhöhe?


    Datenblatt sagt:

    ""FOMAPAN 100 Classic has a nominal speed rating of ISO 100/21o, but due to its wide exposure latitude the film gives good results even when overexposed by 1 EV (exposure value) (as ISO 50/18o) or underexposed by 2 EV (as ISO 400/27o) without any change inprocessing, i.e. without lengthening the development time or increasing the temperature of the developer used."

  • 15-20% Verlängerung im Vergleich zur ISO100-Variante wäre wohl angemessen, wenn der Fomapan ein 400er wäre.

    Ich denke aber nicht, dass das bei einer Push-Entwicklung um 2 Blenden ausreicht.

    Falls hier nicht jemand zufällig konkrete Erfahrung hat mit dem Pushen des Fomapan, würde ich einen Film opfern und mit der doppelten Entwicklungszeit starten.

  • Ich würde auch über Standentwicklung nachdenken. Also einfach in den Entwickler legen, 30 sek bewegen und dann für eine Stunde oder 2 stehen lassen. Gerade mit ausgleichenden Entwicklern wie den Rodinal-Derivaten ist das eigentlich eine verlässliche Methode...

  • ... Falls hier nicht jemand zufällig konkrete Erfahrung hat mit dem Pushen des Fomapan, würde ich einen Film opfern und mit der doppelten Entwicklungszeit starten.

    hab einfach mal die EZ verdoppelt..schaun auf den ersten Blick ganz ok aus, mal sehn, wies in 3 Std eingescannt rüberkommt..


    Hab mal in meinen Aufzeichnungen nachgesehen. Ich habe früher mal den HP5 auf ISO1600 hochgequält, d.h. ebenfalls Push +2.

    Die Entwicklungszeit, damals noch in ID11 Standard, war 20 Minuten statt 8,5 Minuten. Nicht meine Erfindung, sondern gemäß Angabe Ilford.

    Also als Faustregel doppelte E-Zeit bei 2 Blenden Unterbelichtung ist schon mal kein schlechter Anfang zum Testen.

    Alternativ könnte man natürlich auch einen empfindlichkeitssteigernden Entwickler nehmen.

    Oder den Adonal/Rodinal zumindest nicht in so einer hohen Verdünnung.

  • ich hatte letztens fälschlicherweise Weise den Foma400 bei Iso 100 belichtet...und das bei Nebelstimmung...ging dann aber noch mit runterverdünnen und kürzerer Entwicklungszeit mit rotieren. Wenn man da nicht zu pingelig ist, kann man noch was draus machen :)

  • also interessanterweise hat sich die verlängerte Entwicklung verschieden auf die Negative ausgewirkt..ich finde der Fomapan ist ein sehr gutmütiger Film ( abgesehn beim Schwarzschildeffekt). Die Spanne ging bei den vier Fotos von ziemlich unterbelichtet bis eigenlich ganz ok.

    Klar, mit Lightroom is dann noch viel möglich, und der alte Epson 4990 is ein sehr guter Scanner, da geht also immer was.


    hier mal zwei ( kleine) screenshots von zwei Negativen, jeweils vom original TIFF linke Seite und dann rechts davon das herausgearbeitete jpg.


      



    bei drei der Filme wollte ich den alten, winzigen Aristostigmaten ohne Verschluss testen an der 9x12 Ica..schon witzig, Kappe ab, kurz warten, Kappe wieder druff..
    Ein Schärfewunder isser nicht, aber eins is sogar ganz ok geworden.


  • ich hatte letztens fälschlicherweise Weise den Foma400 bei Iso 100 belichtet...und das bei Nebelstimmung...ging dann aber noch mit runterverdünnen und kürzerer Entwicklungszeit mit rotieren. Wenn man da nicht zu pingelig ist, kann man noch was draus machen :)

    Da der Foma 400 sowieso näher an 200 ISO liegt, hast Du vermutlich korrekt belichtet... ;)

  • wollte ich den alten, winzigen Aristostigmaten ohne Verschluss testen

    Diese "Weitwinkel-Aristostigmaten" von Meyer spielen wohl in einer ähnlichen Liga wie das ohne-Super-Angulon von Schneider – allerdings sollen sie diese charakteristische Wölbung der Schärfeebene, die das Angulon aufweist, nicht besitzen. Irgendwo im Forum gibt es einen alten Thread mit Vergleichsaufnahmen...

  • das is ne Aufnahme von gestern mit der Aristostigmat f9 80mm, abgeblendet auf f22.. leider unterbelichtet wie gesagt, aber man kann schon sehen wie der is finde ich. Verstelltechnisch an der 9x12 geht da nicht mehr so viel, aber ein interessantes Glas.



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