Empfehlung Stabiles Stativ für Linhof Kardan Color

  • Ich käme nicht auf die Idee, die C auf das Feisol zu packen, das Verhältnis was oben drauf ist und wieviel das Stativ gegensetzt passt mir nicht. Kann jeder machen wie er will, aber wenn wir bei deinem Stativ bleiben mit 1,5kg und dann die Linhof mit 3,5kg drauf und ein vernünftiger Kopf mit 1kg (was schon sehr leicht ist) dann ist das dreifache oben auf dem Stativ, in Bezug auf das, was das Stativ wiegt. Wenn man dann mit nem 300-er fotografiert und es kommt ne Windböhe hat man kein Problem mit der Schwingung.

    Ein konservatives Denken. Ein Stativ hat Schwingungs- und Dämpfungseigenschaften, plastische Verformbarkeit, Schwerpunkt, Masse, Reibung an Oberflächen, Steifigkeit in den Gelenken, Materialeigenschaften. Mach doch einfach die Beine etwas breiter, dann liegt der Schwerpunkt tiefer, die Grundfläche ist grösser, das Torkeln geringer. Lass die Mittelsäule weg. Ein billiger Feisol CB50 wiegt nur die Hälfte, hält das Doppelte. Hier erfährt man was über Köpfe: https://www.traumflieger.de/re…t::1341.html#feisol_cb50d Hier erfährt man was über Stative und deren Statik: http://thecentercolumn.com Wer heute noch Metallstative kauft, die er in die Ecke stellt, hat entweder zuviel Geld oder zuviel Raum, oder kann kein Englisch, auf jeden Fall hat er zu wenig Ideen, was er mit einem Werkzeug anstellen könnte, wenn es auf dem neuesten technischen Stand wär ;)

  • Ein konservatives Denken.

    Deine Interpretation.


    Wer heute noch Metallstative kauft, die er in die Ecke stellt, hat entweder zuviel Geld oder zuviel Raum, oder kann kein Englisch, auf jeden Fall hat er zu wenig Ideen, was er mit einem Werkzeug anstellen könnte, wenn es auf dem neuesten technischen Stand wär ;)

    Du weißt anscheinend, dass Deine Argumente zu wenig Substanz haben, da du erst mal rumpöbelst und unbewiesene Sachen unterstellst.


    Ein Stativ hat Schwingungs- und Dämpfungseigenschaften, plastische Verformbarkeit, Schwerpunkt, Masse, Reibung an Oberflächen, Steifigkeit in den Gelenken, Materialeigenschaften. Mach doch einfach die Beine etwas breiter, dann liegt der Schwerpunkt tiefer, die Grundfläche ist grösser, das Torkeln geringer. Lass die Mittelsäule weg.

    Das ist alles völlig richtig. Trifft nur, wenn ich tmx richtig verstanden habe, weder bei ihm noch bei mir zu. Er hat wohl, wenn er unterwegs ist, eine Ausrüstung, die ihn zufrieden stellt und ich hab für unterwegs eine Chamonix, die auf ein 3342 Feisol (oben hab ich fälschlicherweise das 3442 verlinkt, der Stabilität wegen nehm ich aber lieber 3 statt 4 Segmente) kommt. Eine hervorragende Kombi finde ich, an der sogar Du recht wenig auszusetzen haben dürftest. Und dann werden in dem Test immer von Größe und Aufbau vergleichbare Stative verglichen. Was für einen Vergleichstest ja richtig ist. Hier geht es aber um den Vergleich kleines,leichtes Carbonstativ vs. Bilora/Gitzo 5. Für zu Hause stört mich das Gewicht nicht, bzw. ich will es eher. Wenn ich hier mal die P2 aufbaue und einen entsprechend langen Auszug habe steht es erstmal besser, auch wenn jemand gegenstößt. Ich hab vor, im Spätsommer was hier in der Nähe zu fotografieren. Das mach ich auch mit der P2, da die Kamera auf über 2m muss und ich die P2 komplett von hinten bedienen kann. Da ist das Gewicht auch egal, da ich nicht nur P2 mit Zubehör, sondern auch ne Leiter mitnehm. Ist aber von einem Parkplatz aus, also fahr ich mit dem Auto. Norma hat sein Bilora gerade für 85€ verkauft, für ein Carbon in der Größe muss man knapp das 10-fache hinlegen. Dafür, dass ich die Höhe erst das 2. Mal brauche fänd ichs übertrieben. Was der Test (logischerweise) nicht anspricht ist das Problem der Windanfälligkeit von GF Kameras. Und da ist ein höheres Gesamtgewicht von Vorteil.

    Ansonsten ist ein Stativtest ganz nett, aber man muss immer das Gesamtpaket betrachten. Also welche Kamera mit welchem Verschluss, wie dieser ausgelöst wird auf welchem Stativ und welcher Kopf ist dazwischen.

    Zu dem von dir empfohlenen Kopf: ich komm mit Kugelköpfen bei GF nicht klar. Zudem haben sie immer das Problem, dass die Verbindung zwischen Kugel und Kamerauflage bauartbedingt recht dünn ist. Passt für mich nicht, da ich extra ein Stativ ohne Mittelsäule nehme (in 99,8%).

  • Du weißt anscheinend, dass Deine Argumente zu wenig Substanz haben, da du erst mal rumpöbelst und unbewiesene Sachen unterstellst. ( ... usw. usw. ... ) Ansonsten ist ein Stativtest ganz nett, aber man muss immer das Gesamtpaket betrachten. Also welche Kamera mit welchem Verschluss, wie dieser ausgelöst wird auf welchem Stativ und welcher Kopf ist dazwischen.

    Ich finde Gitzostative aus Alu sehr schön, aber ich bin kein Carbonleugner, sondern versuche, mich eher geradlinig an die Technik zu halten, statt krude querzudenken. Ich habe auf zwei eher gewissenhafte und transparente Websites verwiesen, traumflieger.de und thecentercolumn.com Eine davon ist auf Englisch. Mit deepl.com kannst Du Dir die Texte übersetzen lassen. Ist eigentlich gar nicht soooo schlecht. Die haben sogar eine extra Studie zu Deinem Gewichtsproblem und messen die Eigenschaften bei abgespreizten Beinen genau aus. Mach Dir Dein eigenes Bild, man ist nie zu alt, was neues zu lernen, seinen rücken zu schonen und neue Verwendungsweisen fortschrittlicher Fotogeräte zu entdecken. Ich sehe jetzt nicht, dass meine Argumente wenig Substanz haben. Ich wiederhole ja nur, was andere mit Fug und Recht als Untersuchungsergebnisse niederschreiben. Ich habe die Carbonstative ja nicht erfunden ...

    Kamera, Verschluss, Wind: da wusste schon der sagenhafte Klaus Paysan 1966 in "Naturfotografie für Jedermann", S.14, dass ein Schlitzverschluss an der Kleinbildkamera (in diesem Fall Exakta) tödlich ist. Er nahm für Makros in der Natur lieber eine MF-Linhof. Wegen des Zentralverschlusses. Der Trick mit dem Abspreizen der Beine nutzt auch gegen Wind, weil er die Grundfläche erhöht. Man kann ja das Stativ mit einer Kette festmachen, indem man das eine Ende oben festmacht und auf das andere Ende stramm drauftritt (oder einen Häring benutzt). Und das eher starre Einstelltuch locker um den Balgen wickeln. Warst Du eigentlich mal im Sturm draußen? Da entstehen einem noch ganz andere Probleme, die man nur mit einer funktionierenden Abschirmung lösen kann.

  • Schon klar


    Es gibt aber heute immer noch Einsatzgebiete für Glasplatten. Zelluloid wurde durch "Safety Film" ersetzt.

    Und Nu?

    Haben wir nur bewiesen, dass nicht alles, was hinkt, ein Vergleich ist.

    Peter.

    Eigentich habe ich die abgebranten Lagerhallen, Archive und sonnst alles was abgebrannt ist, und noch abbrennen wird, gemeint.

    • Official Post

    Warst Du eigentlich mal im Sturm draußen? Da entstehen einem noch ganz andere Probleme, die man nur mit einer funktionierenden Abschirmung lösen kann.

    Da kann ich ein Lied von singen... ;)

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  • für die o. g. Neuanschaffung suche ich eine Empfehlung für ein (stationäres) stabiles Stativ, das nur in einem Raum bewegt wird. Auf das Gewicht kommt es nicht unbedingt an. Ich möchte auch keine Unsummen ausgeben, ein Gebrauchtes soll her.

    Chapeau! Wir sind jetzt nach ausführlichen Empfehlungen für Studiostative über möglichst moderne, leichte (und teure) Carbonstative für den Outdooreinsatz bei abgebrannten Lagerhallen gelandet. Hoffentlich reagiert Carbon nicht mit Nitratfilm...

  • Da kann ich ein Lied von singen... ;)

    Einfaches Video, aber spannend. Ich rechnete jede Sekunde damit, dass es weggeweht wird.

    Chapeau! Wir sind jetzt nach ausführlichen Empfehlungen für Studiostative über möglichst moderne, leichte (und teure) Carbonstative für den Outdooreinsatz bei abgebrannten Lagerhallen gelandet. Hoffentlich reagiert Carbon nicht mit Nitratfilm...

    Ganz so abwegig ist das nicht. WENN tmx sich ein Carbonstativ kauft und WENN er eine Lagerhalle hat, VIELLEICHT noch mit Zellulosearchiv UND Glasnegativen, DANN könnte, FALLS die Angelsachsen eine Phosphorbombe draufschmeißen, AUCH das Carbonstativ schmelzen UND brennen. In diesem Fall wäre er mit einem ausgelutschten Profistativ besser bedient.

  • Bei allen Empfehlungen möchte ich Euch nicht die originale Kombination vorenthalten. Technika Color 45 mit Linhof Profilstativ. Bisher hatte ich noch keine Probleme bzgl. der Stabilität. Auf Grund meiner Tätigkeit im Fotohandel hatte ich im Laufe der Jahrzehnte zig verschiedene Stative im Laden, alle Materialien Holz, Carbon, Alu, sah aber keine Veranlassung, an dieser Kombi etwas zu ändern. Das Stativ ist verhältnismäßig leicht, sehr verwindungsfest, die Spreizen stabilisieren die Mittelsäule sehr gut. Das Manfrotto 058 ist für die Kamera im Verhältnis unnötig schwer, kaum stabiler und bleibt fast immer Zuhause.

  • Zu 51: Nach ihrer Karriere vor der Kamera hat Gina Lollobrigida, danach hinter der Kamera als Fotografin, das Linhof Doppelprofilstativ Ende der 60er Jahre populär gemacht. Anfang der 70er Jahre habe ich es mir gekauft, und es sieht heute noch trotz regelmäßigen Gebrauchs zu Hause wie in Wald und Feld fast wie neu aus. Nur die Libelle ist nahezu eingetrocknet. Ersatz ist von Linhof angekündigt.


    In dem Foto ist mir aufgefallen, dass die 3 waagerechten Querstreben falsch herum eingehängt wurden. Das offene Profil muss nach unten zeigen.

  • Hallo, ich habe gerade noch einmal genau nachgesehen. Alles serienmäßig, da die Streben mit Alunieten angebracht sind wäre eine nachträgliche Änderung kaum zu übersehen. Ev. gibt es in der Modellreihe noch Unterschiede. Gruß Linhofklaus

  • Stimmt. Die Querstreben kann man gar nicht umdrehen, wie ich unterstellt hatte. Man kann sie nur an der Außenseite aushängen. Bei mir zeigen aber die offenen Profile nach unten, was für die Funktion natürlich ganz unwichtig sein wird.

  • Nur der Vollständigkeit halber:

    Hat schon jemand einen Mordstrumm von Vermessungsstativ vorgeschlagen? Schwer, hoch und in der Holzvariante auch Schwingungsdämpfend! Adapterplatte drauf und glücklich sein :D

    *Duckundweg*


    Yo, hab ich :thumbup: (wieso "Duckundweg"??) Es ist besser als mein Manfrotto 161.

    Du glaubst nicht im Ernst, daß es nur in der Holzvariante schwingungsdämpfend ist?


    Das allerbeste: die Mittelsäule hat einen Hub von rund 60cm (!)

    Auch, wenn jetzt einige die Nase rümpfen, von wegen Mittelsäule ausfahren geht gar nicht.

    Mit diesem Stativ kein Problem.


    https://www.nedo.com/index.pl?…tative/kurbelstative.html

  • Ich hatte mal ein Berlebach mit Studioradansatz (oder wie immer das Ding heißt), das ohne die Räder schon ca. 8 Kilo gewogen hat.

    Das habe ich genau ein einziges Mal mit in den Wald geschleppt und dann nie wieder.

    Dann ist mir aber dieser 10-Kilo-Metall-Trumm zugeflogen, ich glaube ein Kilfit, bei dem ich einfach aufgrund der schönen Optik nicht widerstehen konnte. Benutzt habe ich es nicht einmal im Haus, weil ich noch ein kleines stabiles transportbels Gitzo (3,5 Kilo?) mit arretierbaren Beinen habe.


    Und dann fliegt mir plötzlich die passende Kamera genau für dieses Stativ zu: die 13x18er Hüttig SLR. Passt wie angegossen. In der Kombi macht beides nochmal so viel Spaß. Der Vorteil: Falls man mal irgendwo dransößt, wackelt nix : )

    (Das Bild täuscht ein wenig: Die Oberkante der Kamera ist bei über 2 Metern. Um oben reinzugucken, muss man auf den Hocker steigen)


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