Stativ für Toyo 810M

  • Hallo zusammen, das Thema ist zwar schon in unzähligen Varianten durchgekaut worden, trotzdem würde ich es gerne nochmal aufrufen.


    Ich bin im Moment mit einem Manfrotto 475B und einem uralten Gitzo-Neiger R4 unterwegs. Diese Kombi wiegt ungefähr 6.2 Kilogramm, ist also relativ schwer.


    Deswegen suche ich nach einer leichteren, aber ebenso stabilen Alternative. Die Toyo wiegt etwa 6.7 Kilogramm, die verwendeten Optiken schlagen auch nochmal mit rund 1 bis 1.5 Kilo zu Buche. Insgesamt muss das Stativ also rund 9.5 Kilogramm locker tragen können (Kamera, Optik, Neiger).


    Habt ihr aus eigener Erfahrung Tipps zu möglichen Stativen? Maximal 2.5 Kilogramm wären schön, den Kopf würde ich gerne weiterhin nutzen.


    Bin für alle Hinweise dankbar. Grüße, zwicko

  • Ich habe auch einige dieser großartigen, aber schweren Biester, allen voran mein geliebtes Manfrotto 161b.

    Mein meist verwendetes ist aber tatsächlich ein Carbon-Stativ mit Verdrehsicherung, das FEISOL CT-3372. Das verwende ich mit allen Aufnahmeformaten. Früher hatte ich dazu einen dicken Giottos Kugelkopf, heute nur noch mit dem Cube C1 von Arca-Swiss. Die Kombi ist für mich perfekt: Leicht, großer Rohrdurchmesser, superstabil. Lediglich bei starkem Wind würde ich was anderes nehmen. Aber Wind ist eh nix für eine Balgenkamera.

    https://www.bonnescape.info/carbonstativ-feisol-elite-ct3372-m2-rapid-im-praxistest/

  • Ich bin übrigens bei der Recherche noch auf Cullmann gestoßen, einen Hersteller, den ich (neben Rollei, so kann man sich täuschen, siehe oben) bisher stets als 50 Euro-Plaste-Stativbauer wahrgenommen hatte.

    Konkret geht es um das Modell Carvao 832MC.

    Gewicht 2.2 kg, Packmaß 51 cm, Tragkraft 20 kg.

    UVP 448 Euro inkl. Kugelkopf (den ich nicht verwenden würde).

    Hatte das schon mal jemand in der Hand?

  • Ich würde die Kamera auf kein Stativ setzten, das einen max. Rohrdurchmesser von 32mm hat, da ich solche Stative habe und dort keine GF Kamera mit 9KG montieren würde.


    Da sind o.g. Vorschläge besser.


    Zu beachten ist auch, daß Aufgrund des geringen Gewichts des Stativs der Schwerpunkt des Ganzen ziemlich weit oben ist.

    Entweder, falls vorhanden, den Stativhaken nutzen oder ein Stone Bag nutzen um den Schwerpunkt zu verlagern.


    Grüße

  • Wenn es wirklich leicht sein soll würde ich auf Carbon gehen. Ich würde die gängigen Hersteller abklappern und das kaufen, was nach Konfiguration (Länge, Gewicht, Anzahl an Auszügen etc.) am besten zu meinen Bedürfnissen passt. Feisol, Benro, Sirui oder Rollei geben sich da glaub ich nicht viel.

    Ich würde die Kamera auf kein Stativ setzten, das einen max. Rohrdurchmesser von 32mm hat, da ich solche Stative habe und dort keine GF Kamera mit 9KG montieren würde.

    Ich hab ein Sirui N-3204X. Das hat einen 3-fachen Beinauszug und als maximalen Durchmesser 32mm. Wenn ich keine Lust auf großes Gepäck habe packe ich da auch meine Großformatkamera drauf. Gut, bei mir kommen maximal ca. 6-7kg für die Kamera zusammen, aber ich schraube da noch manchmal den MA-405 Neiger drauf, der wiegt fast 2kg. Die Karbonstative halten das gewichtsmäßig locker und die Stabilität ist für den Kompromiss hinreichend gut. Die nächst größere Option wäre ein ein Gitzo Serie 5 (5,75 kg) oder ein Berlebach Uni (6,6 kg). Dass diese Kombination fester steht ist denke ich klar.

    Zu beachten ist auch, daß Aufgrund des geringen Gewichts des Stativs der Schwerpunkt des Ganzen ziemlich weit oben ist.

    Sehe ich erstmal kein Problem drin, das Dreibein stabilisiert das ganze hinreichend. Gegen eine Horde Wisente oder Windstärke 12 hilft mir auch kein Stativ mit 20kg.

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