Unser Kirchturm

  • Ich finde das Bild durchaus gelungen. Ohne einen Farbtemperaturmesser , einem Satz bläulicher und rötlicher Filter, MC - vergüteter Optik bei Licht mit unbekannter spektraler Zusammensetzung fotografiert geht das Ergebnis voll in Ordnung.

    Zur Umweltdiskussion - Wer noch keine Flugreise keine Kreuzfahrt gemacht hat, sein Smartphone nicht alle 2 Jahre wechselt, kein SUV oder Elektroauto mit Batterien aus zweifelhafter Herkunft fährt - der werfe den ersten Stein...

  • Ich verstehe die die gesammte Herangehensweise an das Bild nicht.
    Warum in Grossformat ein Farbbild erstellen, welches bei der Beleuchtung
    aller Wahrscheinlichkeit nach eh in die Hose geht.
    Dieses dann mit einer digitalen Kleinbild Kamera abzufotografieren.
    Dann wird eine digitale Korrektur des digitalisierten GF Bildes angestrebt
    um es dann in unvorhersehbarer Druckquallität zu publizieren.
    Warum nicht gleich die Digitale nehmen, RAW Bearbeitung, zack fertig.
    Der Drucker ist happy, die Gemeindemitglieder sind glücklich,
    und das gute GF Filmmaterial freut sich auf eine tolle Aufname.

  • Wenn es um das selber Bild gehen sollte, dann ist die wichtigste Frage schon längst gestellt worden.


    „Wo liegt Dein Anreiz, dieses Bild gemacht zu haben - und hier zu präsentieren?“

    Shen Hao


    Mit welchen Mitteln es entstanden ist, ist zweitrangig.

  • Der Betrachter sieht die ganzen "Entschuldigungen" und EInschränkungen ja nicht. Schwieriges Licht, blöde Kontraste, unvergütetes Objektiv. Der Eindruck der entstehen kann ist halt, dass das Bild mau ist und dass das irgendwie mit dieser analogen Technik zusammenhängen muss.


    Jetzt etwas losgelöst von den gezeigten Bild und nicht persönlich an Thomas gerichtet: Was ich schon länger beobachte, ist dass das analoge immer als nicht-perfekt, überraschend oder weniger glatt wahrgenommen wird. Filmkorn, Kratzer und abgesoffene Schatten sowie verdrehte Farben gehören fast schon zwingend dazu. Das mag ja auch durchaus teilweise so gewollt und legitim sein, aber trifft doch nicht das Wesen der analogen Fotografie. Es wirkt manchmal wie ein Feigenblatt für Unzulänglichkeiten, die man nicht beherrschen kann oder möchte: war halt analog.


    Wir hatten ja letztens hier auch ein Portrait, da kamen sofort die Kritiken, dass sein jetzt aber zu glatt, zu "digital". Man muss ja keine glatten Portraits mögen, aber analog darf gerne auch glatt oder perfekt sein. Da sollte man eine Technikkritik nicht mit einer Stilkritik verwechseln. So, und jetzt im Ansel Adams Thread weiterlesen ;)

  • Der Betrachter sieht die ganzen "Entschuldigungen" und EInschränkungen ja nicht. Schwieriges Licht, blöde Kontraste, unvergütetes Objektiv. Der Eindruck der entstehen kann ist halt, dass das Bild mau ist und dass das irgendwie mit dieser analogen Technik zusammenhängen muss.


    Jetzt etwas losgelöst von den gezeigten Bild und nicht persönlich an Thomas gerichtet: Was ich schon länger beobachte, ist dass das analoge immer als nicht-perfekt, überraschend oder weniger glatt wahrgenommen wird. Filmkorn, Kratzer und abgesoffene Schatten sowie verdrehte Farben gehören fast schon zwingend dazu. Das mag ja auch durchaus teilweise so gewollt und legitim sein, aber trifft doch nicht das Wesen der analogen Fotografie. Es wirkt manchmal wie ein Feigenblatt für Unzulänglichkeiten, die man nicht beherrschen kann oder möchte: war halt analog.


    Wir hatten ja letztens hier auch ein Portrait, da kamen sofort die Kritiken, dass sein jetzt aber zu glatt, zu "digital". Man muss ja keine glatten Portraits mögen, aber analog darf gerne auch glatt oder perfekt sein. Da sollte man eine Technikkritik nicht mit einer Stilkritik verwechseln. So, und jetzt im Ansel Adams Thread weiterlesen ;)

    Jedes Bild Digital oder Analog kann auch technisch perfekt ausgeleckt sein, aber wenn da hinter keine erkennbare Idee zu sehen ist, ist auch so ein „ausgelecktes“ Werk für ein großes Publikum kein visuelles Schmankerl. Ist der „WOW“ Effekt vorhanden werden auch einige technische Fehler verziehen oder kaschiert-(fehlt mit im Moment nichts besseres ein) .

  • also ich finds erstmal ganz informativ wie ein Ektar mit der schönen alten ICA-Lady mit unvergütetem Tessar nachts etwas unterbelichtet aussieht.

    ich würde es wahrschl erstmal einscannen und etwas rumprobieren.. evtll in s/w umwandeln und warum nicht nochmal ein Foto machen?

    ( hab letztes Jahr nächtliche Baustellen-Fotos mit ähnlicher Austattung gemacht und eines der drei gefällt mir richtig gut.)

  • Mir ist die Kirche mit samt Turm auch zu hell ausgearbeitet hier, aber Thomas wird es ja in der analogen Ausarbeitung noch verbessern. Was mich weiter stört ist das viele Geäst welches sich mit dem Turm überschneidet! Gibt es da keinen Standpunkt wo man die Kirche besser freistellen kann, ist hier meine Frage?

    " You push the button and we do the rest."
    Kodak Werbespruch!
    Today
    "You push the button and the pixels do the rest"

  • Ich bin auch der Meinung das die Kirche zu hell ist. Zu wenig Zeichnung im Mauerwerk. Am unteren Rand kann man noch etwas Straße wegnehmen und am rechten Rand etwas von dem dunklen Schatten bis man auf das gewünschte Seitenverhältnis kommt.


    Dem Gemeindebrief (unser ist nur s/w) tut es sicherlich gut einmal einen Kichturm ohne stürzende Linien zu veröffentlichen.


    Insgesamt wäre es gkücklicher gewesen in der Dämmerung zu fotografieren, wenn die Beleuchtung dann schon an ist. Dann hättest du weniger Probleme mit dem Kontrast.


    Gruss Sven.

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