Für welche Kamera könnte man Episdiakop Objektiv verwenden ?

  • Eigentlich wollte ich mir erst die Sachen für meine Nassplattentechnik einzeln zusammen kaufen nachdem ich erst das Ganze begriffen habe und so wie es kommen musste lief mir ein Objektiv namens Episdiaskop 325 mm von Leitz mit Durchmesser von 90 mm und gewicht von ca. 1,5 kg über den Weg und dachte mir eine Kamera dafür zu bauen nur weiss ich nich für welche grösse der Kamera das Objektiv reinpassen könnte und ob überhaupt das Objektiv für eine Kamera nüzlich ist ?

    Eine russische FKD Kamera 18 x 24 habe ich schon allerding befürchte ich das sie zusammen brechen könnte


    danke im vorraus waldemar


    Würde ich gerne paar Fotos reinstellen, nur ich weiss noch nicht wie die reinzustellen sind.

  • kalwal

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  • Das Objektiv ist ein Projektionsobjektiv. Um Buchseiten an die Wand zu projezieren.


    Was das Gewicht angeht sollte grad noch gehen, das Industar 300mm 4,5 hat auch 1,3 KG. Die Platine würde dann aber etwas dicker gestalten. Und ja, die Kamera wird dadurch sehr kopflastig.


    Wenn du noch Objektive mit Flansch ohne Verschluss suchst, dann kannst du mir eine PN schreiben. Ich habe aus den Anfangstagen meiner FKD noch irgenwo Reproobjektive rumliegen, die ich nicht mehr brauche. Vielleicht sogar auf passender Platine. Mittlerweile nutze ich nur noch das 250er Fuji im Verschluss und ein altes Leisegang Portrait-Aplanat ohne Verschluss.


    Gruss Sven.

  • Ich habe so ein Monster an meiner 13x18 SLR. Ist zwar in der Tat arg schwer, aber die Kamera hält das ganz gut. Wenn du die originale Halterung noch hast, in die das Dingen im Episkop montiert war, ist der Anbau Plug and Play.

    Ich hatte es zuerst so montiert, dass der Leitz-Schriftzug zum Motiv zeigt. So wie es im Episkop montiert war. Das ist aber genau falsch herum, wie sich gezeigt hat. Nun habe ich es umgedreht und es zeichnet sofort merklich schärfer : ) Da die Tiefenschärfe mit 3,5 bei 325 mm ziemlich knapp ist und es keine Blende hat, musst du sehr genau fokussieren.


  • Ich hatte es zuerst so montiert, dass der Leitz-Schriftzug zum Motiv zeigt. So wie es im Episkop montiert war. Das ist aber genau falsch herum, wie sich gezeigt hat. Nun habe ich es umgedreht und es zeichnet sofort merklich schärfer :

    Das finde ich interessant und poste ein Bild, wäre so richtig um schärfer abzubilden ?

  • Meins ist etwas jüngeren Datums und hat an einer Seite einen geriffelten Rand, auf dem innen der Schriftzug angebracht ist.

    Auf deinem Bild sieht es so aus, als sei es in der gezeigten Weise vorn am Episkop montiert gewesen. Das Episkop wäre auf deinem Bild also links vom Objektiv, oder? Müsste eigentlich so sein, weil der kleine Hebel zum Verstellen ja sonst nicht zugänglich wäre. Falls es so ist, müsste es eigentlich umgedreht werden, denke ich. Am besten einfach mal ausprobieren.

    Soweit ich weiß, ist das eine Optik mit drei Linsen, die allerdings nicht symmetrisch montiert sind. Es muss also einen Unterschied in der Abbildungsqualität geben.

    Guck mal hier: http://www.pradoseum.eu/Litera…sp-Epidiaskope-1950-b.pdf

    Ich denke mal, dass deines so montiert war, wie auf der Titelseite des Prospekts zu sehen. Dann müsste es umgedreht werden.

    Allerdings wird das dann mit der Einstellungsführungsnut nicht mehr so passen, was eigentlich ja schade ist. Oder aber die gesamte Optik würde im Balgen verschwinden :)

    Wie gesagt: Probier es aus. Bei mir war der Unterschied deutlich zu erkennen.

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