Das beste aus zwei Welten - die FUJI GX680 - die kleine Fachkamera

  • Mach die Augen auf und hab im Hinterkopf, dass man wie an einer Fachkamera die Schärfenebene verschwenken kann.

    ich denke, es gibt keinen grund tmx so anzumachen, er gibt nur seinen visuellen eindruck wieder. den ich teile, auch ich kann auf dem foto keine einzige stelle erkennen, die scharf abgebildet aussieht.

    dislikes? wenn es dir in deiner kleinen welt weiterhilft...
    likes? lieber nicht. unnötig.

  • Also ich finde, die Schärfe wandert vom Ast links über den Körper zum Baum rechts. Aber ob das wirklich so ist, sehe ich an dem kleinen Bild nicht. Das ist ja immer so bei Miniaturkameras. Es kann ja auch sein, dass das Negativ nicht scharf abfotografiert wurde, nicht umsonst profitiert die Digitsalisierung von 8x10-Vorlagen - ach, was weiss ich! Es ist durchaus zu vermuten, dass Karsten scharfe Bilder zu machen versteht, und wenn er behauptet, dass sie scharf sind, wird er das wohl für sich so begründen können. Seine Antwort zeugt ja auch von einer gewissen Selbstsicherheit, und der Anfrageton mancher ist ja auch recht schnodderig. Da schallt's aus dem Wald, wie einer reinruft. Außerdem wäre das Bild ja auch sowieso scharf, auch wenn's unscharf wäre.

  • Also ich finde, die Schärfe wandert vom Ast links über den Körper zum Baum rechts.

    habe es nochmals in der größtmöglichen sinnvollen ansicht überprüft und muss bei meiner aussage bleiben: unscharf.

    Das ist ja immer so bei Miniaturkameras.

    :mrgreen:

    Es ist durchaus zu vermuten, dass Karsten scharfe Bilder zu machen versteht,

    was ja - hier zumindest - auch niemand angezweifelt hat. es geht lediglich um eine einzige datei.

    und wenn er behauptet, dass sie scharf sind, wird er das wohl für sich so begründen können.

    ganz offensichtlich. sonst hätten wir ja keine debatte.

    und der Anfrageton mancher ist ja auch recht schnodderig. Da schallt's aus dem Wald, wie einer reinruft.

    nach nochmaligem lesen der debatte: hier schallte es nur heraus und nicht hinein.

    dislikes? wenn es dir in deiner kleinen welt weiterhilft...
    likes? lieber nicht. unnötig.

  • Also ich finde, die Schärfe wandert vom Ast links über den Körper zum Baum rechts. Aber ob das wirklich so ist, sehe ich an dem kleinen Bild nicht. Das ist ja immer so bei Miniaturkameras. Es kann ja auch sein, dass das Negativ nicht scharf abfotografiert wurde, nicht umsonst profitiert die Digitsalisierung von 8x10-Vorlagen - ach, was weiss ich! Es ist durchaus zu vermuten, dass Karsten scharfe Bilder zu machen versteht, und wenn er behauptet, dass sie scharf sind, wird er das wohl für sich so begründen können. Seine Antwort zeugt ja auch von einer gewissen Selbstsicherheit, und der Anfrageton mancher ist ja auch recht schnodderig. Da schallt's aus dem Wald, wie einer reinruft. Außerdem wäre das Bild ja auch sowieso scharf, auch wenn's unscharf wäre.

    Danke, dass wenigstens einer sehen kann! :-)


    Bitteschön, wer seine Meinung revidieren mag, möge sich dieses Video ansehen. Und ja, für dieses Video habe ich extra scharfgezeichnet, was ich üblicherweise nicht mache. Mir geht es nicht darum, irgendeinem technischen Detail (Schärfe, Auflösung, blablabla) nachzujagen, sondern gute Fotos zu machen.

    https://www.loom.com/share/b5b24440c34f48e593601c83fc6a67fe


    Gut, dass ich nicht das Softfokus-Objektiv verwendet habe, das es übrigens auch für die Fuji gibt. Was wäre das geworden?! ;-)

  • [...] habe ich extra scharfgezeichnet, was ich üblicherweise nicht mache.

    Mir geht es nicht darum, irgendeinem technischen Detail (Schärfe, Auflösung, blablabla) nachzujagen, sondern gute Fotos zu machen.

    Moin!

    Bresson hat zwar gemeint, »Schärfe ist ein Bourgeoises Konzept«,

    was aber nicht bedeuten muss,

    dass ein [gutes] Foto nicht scharf sein darf.


    Ich habe übrigens nicht das Gefühl, dass du dich hier rechtfertigen musst! :thumbup:


    mfg hans

  • Hallo Karsten,

    vielleicht solltest du bei der Schärfebeurteilung dir nicht dein Originalbild in der Auflösung 4964x6877 Pixel anschauen, sondern das im Forum hochgeladene mit 577 x 800 Pixel und 294,5KB Größe. :(


    Du kannst Bilder ( Dateianhänge ) bis max. 2MB hier hochladen.

    Das sollte für eine ordentliche Beurteilung von Bildern meistens ausreichen.


    Grüße

  • Danke, dass wenigstens einer sehen kann! :-)


    Bitteschön, wer seine Meinung revidieren mag, möge sich dieses Video ansehen. Und ja, für dieses Video habe ich extra scharfgezeichnet, was ich üblicherweise nicht mache. Mir geht es nicht darum, irgendeinem technischen Detail (Schärfe, Auflösung, blablabla) nachzujagen, sondern gute Fotos zu machen.

    https://www.loom.com/share/b5b24440c34f48e593601c83fc6a67fe


    Danke fürs Video. ;) Das zeigt die Qualität des Fotos sehr schön.

    Der Vorwurf hat dich aber echt getroffen, oder?

    Das Bild gefällt mir jedenfalls sehr gut und die Schärfe ist stimmig gewählt.

    Bei dem hier geposteten Miniaturbildchen kommt das allerdings kaum rüber. Das ist einfach zu stark verkleinert, um da fotografische Intentionen wie die Schärfeführung noch erkennen zu können. Also kein Grund, sich rechtfertigen zu müssen.

    Die Retourkutsche "mangelnde Seherfahrung" (im Video 4 oder 5mal) ist aber natürlich, mit Verlaub, Kappes.

    Wenn du allen Betrachtern deiner Bilder, die irgendetwas zu kritisieren haben, "mangelnde Seherfahrung" vorwirfst (was für ein Begriff :lol:), stellt sich die Frage, für wen du denn eigentlich fotografierst.

    Ich stelle mir gerade vor, ich würde einem Kunden, der an einem meiner gelieferten Bilder etwas auszusetzen hat, "mangende Seherfahrung" vorwerfen. Der Brüller! :lol:

  • Bresson hat zwar gemeint, »Schärfe ist ein Bourgeoises Konzept«,

    "Since Cartier-Bresson's hand isn't as steady as it used to be, some of the pictures were a bit fuzzy"


    :mrgreen:


    https://theonlinephotographer.…enri-cartier-bresson.html

    vielleicht solltest du bei der Schärfebeurteilung dir nicht dein Originalbild in der Auflösung 4964x6877 Pixel anschauen, sondern das im Forum hochgeladene mit 577 x 800 Pixel und 294,5KB Größe

    :thumbup:

    dislikes? wenn es dir in deiner kleinen welt weiterhilft...
    likes? lieber nicht. unnötig.

  • Also, wenn ich jetzt das Video sehe, fällt mir auf, dass der Stein mit dem Moos in der Bildmitte etwas schärfer aufgelöst erscheint als der Körper, an dem es aber sogar gegenlichte Kontursäume gibt, die den Schärfeeindruck mindern, dafür aber eine sehr zarte Lichtanmutung erzeugen. So gesehen könnte das durchaus ein wenig irritieren, dass der Stein und das Moos so scharf rauskommen, während der Körper ganz leicht hinter dem Schärfeverlauf zu liegen scheint.


    Aber ich denke, das ist nicht das Problem des Figürlichen; die Figur ist vielleicht sogar wirklich sehr scharf gezeichnet, nur kommt das wegen der Subtilität der Formen und Konturen und wegen der Überstrahlung gar nicht so gut zur Geltung, während sich das Moos wirklich sehr prominent offenbart. Das wäre auch deshalb kein figürliches Problem, weil das Moos ruhig unschärfer kommen dürfte, was dem Bild ein piktorialistisches Gepräge gäbe. - Jedenfalls ist dieses Bild gar nicht schlecht, und falls noch irgendwer mäkeln sollte, wäre es natürlich ein exzellenter Ausgangspunkt für weitere Studien.


    Diese leichte Unschärfe macht, dass man sich den Körper der Frau nochmal genauer anschaut. Die Bildgegenstände - Ast links, Frau Mitte, Baumstamm rechts - sind doch alle bildflächenparallel aneinandergereiht, also in etwa in gleichem Abstand zur Kamera, oder? Wenn man da jetzt schwenkt und in gewissem Maße abblendet, erzeugt man eine scharfe Vertikalachse in der Bildmitte, die vom Stein über den Schoß der Frau hoch zum Geäst geht, während Füße und Kopf unscharf werden, obwohl das Geäst links vorne und rechts hinten schärfer wird. Das irritiert dann aber schon noch, denn Füße und Hände (Artikulationen/Gestik) einerseits und der Kopf (Mimik) andererseits sind ja doch die prominentesten Ausdrucksträger im Figürlichen. Vielleicht wäre in solchen Bildern, in denen es um den Zugang des fotografischen Subjektes zum fotografierten Objekt gehen, ein abgewandtes Gesicht sinnvoll? - Ich frage mich, was der Gewinn ist gegenüber einer "überalligen" Schärfe durch Nullverstellung und Abblenden bis f22. Hast Du da noch weitere Bilder ohne Verstellung gemacht? Wie hast Du da eigentlich was verstellt? Ich tippe auf einen Swing der Front, links nach hinten, rechts nach vorne, und einen Tilt, oben nach vorne und unten nach hinten, sowie einen Rise zur Positionierung des Bildes. Ist alles das mit der Fuji möglich?


    --------


    So, mich macht das jetzt nachdenken, seit 30 Minuten schon.


    Verstellungen, wenn sie so offensichtlich sind und nicht sinarhandbuchkonform der allseitigen Schärfe dienen, bedeuten ja eigentlich eine Aufforderung zum Spiel mit Interpretationen des kontrollierten Bildes.


    Das mögliche große Format setzt den Betrachter körperlich ins Verhältnis. Das Herantreten an solche Bilder offenbart dagegen einen ungewöhnlichen Detailreichtum. Eine Art Magnetismus, dem die feine Bildfülle korrespondiert, zumal wenn solche Bilder in Hochglanz abgezogen werden. Das sind mediale Aspekte, die die durch Verstellungen und Schärfeverläufe generierte Blicklenkung akzentuieren. Diese blicklenkende Eigenaktivität des Bildes fordert Betrachtung heraus, verweigert sich dieser aber sogleich wieder. Das Bild wird zur widerstrebenden Gegenspielerin. So müsste ein uns näherer Ast vielleicht unscharf erscheinen, entsprechend normaler Sehgewohnheiten. Das macht er dann aber vielleicht gar nicht. So entstehen Irritationen, als Thematisierung der Wahrnehmung, und des Fotografierten. Die bildnerische Konzentration sucht den leisen Zweifel an der Konsistenz des Sehens. Die leichte Abweichung, die es zur Infragestellung unserer An- und Hinsichten braucht.


    Unterschiedliche Wahrnehmungsstrategien in ein und demselben Bild erzeugen ästhetische Brüche. Gattungserwartungen an Akt- oder Landschaftsfotografien werden nicht erfüllt. Man sieht einen Körper, man sieht Natur: doch wer solches behauptet, setzt ein gemeinsames Verständnis von "Körper" oder "Natur" voraus. Genau das aber wird hinterfragt. Das passiert ja schon mit der Positionierung des nackten Körpers, der ein gepflegter Körper ohne Schambehaarung ist, in einem nun doch eher urtümlichen Wald. Andere nehmen rostige Stahlwerke als Kulisse, oder mineralische Felsen.


    Der Wahrnehmungsbruch kann auf verschiedene Weisen stattfinden. Moosige Oberflächen thematisieren Taktilität. Die Frage ist, wie das Taktile, das Antasten, Be-Greifen sich im Bild ausweitet, über den Schoß, nach der Tiefe hin. Vielleicht zeigt das Bild den Weltzugang eines Blinden, der nur tastet, vom Moos, zum Körper zu den Bäumen im Hintergrund. Jedenfalls ordnet sich mit solchen Verstellungen die ganze Welt. Und Welt wird in Frage gestellt.


    Da kann man jetzt allerdings sagen, was man will: solches kriegt man hier im Forum nicht jeden Tag zu sehen. - Allerdings wäre in diesem Falle etwas mehr Gelassenheit sinnvoller, wenn/weil Betrachter in ihren angetragenen Bilderwartungen ja gestört werden.

  • Hast Du da noch weitere Bilder ohne Verstellung gemacht? Wie hast Du da eigentlich was verstellt? Ich tippe auf einen Swing der Front, links nach hinten, rechts nach vorne, und einen Tilt, oben nach vorne und unten nach hinten, sowie einen Rise zur Positionierung des Bildes. Ist alles das mit der Fuji möglich?

    Danke für die umfassende Analyse, ich hätte es auch nicht besser schreiben können. :-)


    Zu deinen Fragen:

    Du kannst an der Fuji Swingen und Tilten, aber alles nur vornerum. Und irgendwie so, wie du es beschreiben hast, wird es gewesen sein, bis auf die Verstellung hinten.


    Ich habe an dem Tag 8 Filme (in 6x8 cm) gemacht, ich fotografiere aber jedes Motiv grundsätzlich nur einmal. Und Notizen, wie ich etwas verstellt habe, mache ich nicht.

    Es gibt aber grundsätzliuch kaum ein Motiv, das ich nicht mindestens swinge, sonst könnte ich ja gleich mit ner anderen Kamera rumlaufen und nicht mit diesem Monster.

  • Gute Idee, das hatte ich nicht auf dem Schirm.

    Ich muss aber auch zugeben, dass ich das aber auch nur klein gemacht hatte, um wenigstens etwas zu zeigen.

  • Was hast Du für Erfahrungen mit der Kamera / den Objektiven?
    Welche Objektive verwendest Du?
    Ich habe derzeit ein 5,6 65mm + 5,6 125mm + 5,6 250mm

    Selten im Betrieb, ich habe mich mut dem 6x8 Format noch nicht so angefreundet, mag lieber 6x7 im Hochformat. RB 67, Plabel und Pentax habe ich dafür. Die Kamera ist klasse, nur wenn die Elektrik was hat, dann wird es eng. Der Sucher, das drehbare Magazin, das ist einfach klasse. Wohl mit die beste Porträtkamera für Rollfilm. Irgendwan kommt meine auch wieder zum Zuge, Verkauf fällt wegen dem schwachen Kurz z.Z. au. Habe meine vom Museum für wenig Taler bekommen. https://www.flickr.com/photos/…SsoQ-foCgY4-foBdDZ-foRrJA

  • Porträtkamera für Rollfilm

    Ich denke, das ist der Einsatz, für den die Kamera hauptsächlich gebaut wurde (+ Schmuck). Die Möglichkeiten als Fachkamera sind sehr eingeschränkt und werden von manchem Tilt-Shift-Objektiv auch erreicht.

    grundsätzliuch kaum ein Motiv, das ich nicht mindestens swinge, sonst könnte ich ja gleich mit ner anderen Kamera rumlaufen

    So, so, die Swing-Jugend :-)


    https://de.wikipedia.org/wiki/Swing-Jugend

  • Ich hatte die Fuji auch mal in der Hand und auf dem Radar, weil ein Arbeitskollege damals die hatte! Ich fand die Verstellmöglichkeiten ungenügend, die Objektive haben einen sehr bescheidenen Bildkreis. Und die Kamera war schwerer wie meine damalige Arca F-Line 4x5.


    Ist aber nur meine ganz persönliche Meinung von vor ca. 25 Jahren!

    " You push the button and we do the rest."
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