Papier für Kontaktkopien

  • Den Prints fehlt es an dem entscheidenden Kick an Schärfe und sie fallen immer etwas unterschiedlich aus, vielleicht die Lampe im VG die mal wärmer oder kälter ist?


    Unklar ist mir noch warum die Prints etwas unscharf wirken obwohl die Negative 100% scharf sind.

    Kann an dem Glas im Rahmen liegen oder es liegt am Papier? Keine Ahnung, ehrlich gesagt.


    Muss das Ganze nochmals komplett durchdenken, im Moment fehlt mir dafür aber die Ruhe.


    Auf jeden Fall bin ich dankbar das ich jetzt erfahren habe das Adox noch Chlorsilberpapiere herstellt.

    Die sollen sich auch sehr einfach mit normalem Glühlampenlicht belichten lassen.

    Die Gradation soll über eine Vorbelichtung zu steuern sein.


    Das konnte ich zumindest aus einigen Foren herausziehen.


    Werde mal zusehen das ich mir einen Packen Papier bestelle und probiere.

    Wenn es etwas zu berichten gibt dann hört Ihr natürlich von mir.


    Jetzt muss ich aber erst einmal meinen Einlinser weiterbauen. Habe eine Zeiss asphärische Meniscuslinse bekommen aus Quarzglas, die muss an die 8x10" angepasst werden und irgentwie auch abzublenden sein.

    Das ist im Moment spannender =O

  • Unklar ist mir noch warum die Prints etwas unscharf wirken obwohl die Negative 100% scharf sind.


    Mangelnde Schärfe liegt nach meinen bescheidenen Kontakterfahrungen an unzureichendem Kontakt.

    Nicht umsonst gibt es Vakuum-Kontaktrahmen..


    Ich drücke meine Glasplatte zumindest mit einem Lappen/Tuch an versch. Stellen an, da merkt man regelrecht die noch entweichende Luft.

  • Ja, tolle Sache - aber Nachbelichten z.B. wird mit solch Gerät deutlich kniffliger :-)

    Nein wieso? Die haben alle eine Klappe/ Schublade gehabt in die man die Masken (für das Abwedeln oder Nachbelichten) einlegen konnte.

    Man hat gleich bei der Kopie das Licht abgehalten/verstärk mit den Lampen oder mit den Masken , oder auch beides.

  • Wo Du so gegen das Brom bist - hatte ich schon erwähnt, daß Lodima eine Recherche wert wäre?

    :mrgreen:

    Lt. den Angaben im Netz gibt es anscheinend keinen Unterschied zwischen dem Lodima und dem Adox Papier.

    So wie Andraes schon schrieb werden von dem Lodima anscheinend nur noch Reste abverkauft.


    Preislich liegt es im gleichen Rahmen nur das es dann noch aus USA her geschippert werden muss.


    Wenn es ein Bromsilberpapier gäbe, das entsprechende Eigenschaften hat, würde ich es gerne nehmen aber es ist halt mehr als 7x so empfindlich was fürs Vergrößern schön ist für das Kontaktprinten aber nicht.


    So zumindest die Beiträge die ich zu diesem Thema im Netz gefunden habe.

  • Für mich kann ich sagen das Kontaktprints auf diesen Papieren deutlich besser sind, die drei Originale von Bill Levitt sprechen Bände, Andreas hat ähnliche Erfahrungen gemacht.

    Diese speziellen Papiere waren über Jahrzehnte eine Standardware die nur aus den Läden verschwand weil keiner mehr Kontaktkopien gemacht hat.


    Ich habe etwa 10 Kontaktkopien die mit der Roland Plasmat gemacht wurden, diese sind in 4,5x6cm Format und wirklich extrem hochauflösend.


    Selbst 3x4cm Bildchen wurden als Kontaktabzüge hergestellt, das einzige Foto das meinen Vater als Kind zeigt ist solch ein mini Foto, da war er ein Jahr alt, 1934.


    Es ist für mich jetzt sehr einfach, ich werde 50 Euros für 25 Blatt 8x10" für das Lupex investieren und damit und einem Vergrößerungspapier Kontakte machen.

    Wenn ich keine Unterschiede sehe wüsste ich nicht warum ich dann das fast viermal so teure nehmen sollte.


    Es macht jetzt für mich keinen Sinn zu spekulieren, solange wir keine echten Vergleich haben ist das ziemlich Sinnfrei.


    Anscheinend habe ich mit meiner Frage aber allgemeines Interesse angestoßen, das Wissen um die Spezialpapiere ist nicht mehr so verbreitet wie es mal war, da schließe ich mich jetzt auch voll mit ein.

    Denke aber das wir alle gerade etwas dazu lernen, was wollen wir mehr?


    Euch allen einen schönen Tag der Arbeit morgen, übernehmt Euch nicht, immer schön sinnig und nicht blödsinnig ;)

  • diese Papiere sind wohl auch deutlich schärfer weil feinkörniger als Vergrößerungspapiere.


    Vielleicht solltest Du doch auch einmal PE-Papier in Erwägung ziehen.

    Das Einzige was mir an Kontakten mit Ilford MG VI mißfiel, war das PE.


    Ansonsten viel Spaß beim Rumpröbeln.


    Ich habe etwa 10 Kontaktkopien die mit der Roland Plasmat gemacht wurden, diese sind in 4,5x6cm Format und wirklich extrem hochauflösend.

    Ich hab mal Vadderns MF-Negative vergrößert, nachdem ich Seine Bilderschatulle vererbt bekam.

    Würd ich nie wieder machen, es war ein Schock :mrgreen:

  • Waren die Bilder von Deinem Vater so grottig oder warum der Schock


    Wird Dir jetzt, so im Zusammenhang, nicht gefallen:

    Die Kamera hatte nur einen einlinsigen Meniskus :mrgreen:


    Ein Vorteil von Kontaktprints, wenn die Bilder nichts taugen sind sie zumindest nicht so groß

    Eben.

    Ich mache Kontakte in 30x40cm, allerdings gebe ich zu, daß dort eher die weiche Zeichnung mein Thema ist.


    Beim PE meinte ich nicht das Handling, sondern die Oberfläche und damit einhergehende Schärfe.

    Wenn Du dieser derart hinterher bist, würde ich nicht zwangsläufig zu Barytpapier raten.

    Andererseits hatte ich in Bezug auf die Schärfe von Baryt seitens der Kontaktprofis im LFF keine Probleme vernommen, sofern der Kontakt kontaktet.

    Tja..

  • unscharf ist das neue scharf. wurde das nicht gerade eben erst im thread nebenan so herausgearbeitet?

    dislikes? wenn es dir in deiner kleinen welt weiterhilft...
    likes? lieber nicht. unnötig.

  • Wird Dir jetzt, so im Zusammenhang, nicht gefallen:

    Die Kamera hatte nur einen einlinsigen Meniskus :mrgreen:

    Das würde ich jetzt nicht unbedingt sagen, mein Meniskusobjektiv ist fast fertiggestellt. Es besteht aus einer asphärischen Meniskus Linse von den Leuten aus Oberkochen, Ø112mm und ~300mm Brennweite

    Sie besteht, wie ich schon geschrieben habe, aus Quarzglass und soll so eine Art Kalosat Objektiv werden für die 8x10"

    Diese ineinander fließende Unschärfe finde ich sehr interessant, da die Quarz Gläser das UV Licht passieren lassen entstehen sehr ungewöhnliche Aufnahmen die je nach Abblenden unterschiedlich scharf/unscharf werden.

    Diese Linse zu bekommen war reines Glück, neu wären die nicht zu bezahlen, würde bestimmt einige kilo Euronen kosten.

    Die ersten Versuche mit solchen Linsen habe ich im KB bereits durchgeführt und es begeistert mich wirklich was zumindest eine gewisse Zeit anhalten wird.


    Selbst von solch unscharfen/weichen Negativen will man aber scharfe Kopien haben, hört sich vielleicht unsinnig an aber der Eindruck des Negatives soll ab besten ohne Einschränkungen auf ein Positiv übertragen werden.

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