WEGEN VERSCHLIMMBESSERUNG AB 28.5.2021: ebay-ALTERNATIVE GESUCHT

  • da ebay nun tatsächlich ernst macht mit seiner neuen zahlungsabwicklung, kommt für mich als (gelegentlichen) verkäufer ab juni im deutschsprachigen raum nur noch hood und ebay-kleinanzeigen in frage.


    deshalb frage an´s forum:


    kennt jemand englischsprachige plattformen, die ungefähr dem ähneln, was hier in deutschland ebay-kleinanzeigen bietet?

    dislikes? wenn es dir in deiner kleinen welt weiterhilft...
    likes? lieber nicht. unnötig.

  • Ich denke, bei eBay hat man immer noch die beste Chance, die Sachen zu einem vernünftigen Preis loszuwerden. Man muss halt die Gebühren akzeptieren (mit Zahlungsabwicklung dann rund 11%) und ab Ende Mai dann auch die eBay-eigene Zahlungsabwicklung.


    Ich habe auch zuerst gedacht: Was soll das denn? Aber so hat man dann alles in einer Hand und braucht nicht einmal ein eigenes Paypalkonto (wenn ich das richtig verstanden habe). Auch kann der Käufer zusätzlich mit Kreditkarte zahlen, was bei mir aktuell nicht geht. Nur kann man künftig nicht mehr überweisen, aber das wollen doch wohl die Wenigsten.


    Bar bei Abholung wird doch auch noch gehen ... oder? Muss ich mal schauen.


    Also ich werde das wohl für meine seltenen Verkäufe so akzeptieren.


    Ansonsten GF-Kram hier im Forum inserieren und den Porsche im Porscheforum :)

  • gibt offenbar gleich mehrere probleme. so wie ich das bisher verstanden habe:


    1. die provision wird angehoben und sie wird

    2. dann auf basis der gesamtsumme aus verkaufspreis UND portokposten berechnet

    3. ebay behandelt privatverkäufer ab ende mai was haftungsfragen angeht quasi wie gewerbliche verkäufer: wenn der käufer wahrheitswidrig sagt, ware ist defekt oder nie angekommen, kriegt er sein geld zurück (ebay buch es als vom konto des verkäufers zurück). bisher ging dieses spielchen nur dank der den käufer bevorteilenden papypal-zahlungserstattung (ich kenne hier in münchen einen händler, dem haben sie mit der masche ein quasi neues "SUPER-SYMMAR XL ASPHERIC 210 aus dem kreuz geleiert). und wenn ich das richtig verstanden habe, kassiert ebay in einem solchen fall extra-bearbeitungsgebühren in höhe von ca. 20 euro, unabhängig von der höhe des verkaufspreises. im blödesten fall bekommst du deine verschickte ware nicht zurück, ebay bucht den kaufbetrag zurück an den kunden, behält die provision ein und du musst trotzdem nochmal knapp 20 euro fallgebühren draufzahlen. seit corona muss man den empfang einer - versichert versendeten! - ware ja nicht mehr beim boten quittieren. die jungs stellen das paket einfach ins treppenhaus. ich denke, das sich viele betrüger genau diesen umstand zu nutze machen werden in dem sie behaupten, das kein paket bei ihm angekommen ist. bevor man da als verkäufer eine recherche bei dhl/hermes gestartet hat, hat der betrüger längst bei ebay einen fall eröffnet, seine geld zurück überweisen lassen und dir noch 20 euro gebühr draufgepackt.

    4. man zahlt sein geld erst einmal an ebay. nicht wie früher an den verkäufer direkt.

    5. andererseits bekommt man als verkäufer erst dann sein geld, wenn man den artikel verschickt hat.

    6. das an ebay überwiesene geld wird offenbar nicht direkt an den verkäufer ausgezahlt, sondern liegt u.u. einige tage bei ebay selbst (erste erfahrungsberichte dazu sind bereits im internet verfügbar)


    die leute schäumen jedenfalls. siehe hier: https://www.it-recht-kanzlei.de/viewComment.php?nid=10007. oder https://stadt-bremerhaven.de/e…neuen-zahlungsabwicklung/ (kommentare jeweils drunter). ebay will die privaten verkäufer loswerden. haben die echt noch die hoffnung, bezos oder die chinesen einholen zu können?


    naiv.

    dislikes? wenn es dir in deiner kleinen welt weiterhilft...
    likes? lieber nicht. unnötig.

  • Ich habe bei hochpreisigen Sache immer nur die Überweisung zugelassen. Sollte das künftig nicht mehr möglich sein, dann werde ich in der Tat nichts mehr über die Platform verkaufen. Ab wann soll das gelten?

  • kennt jemand englischsprachige plattformen, die ungefähr dem ähneln, was hier in deutschland ebay-kleinanzeigen bietet?

    Lohnt sich nicht, die "classified ads" oder so etwas wie "shpock" sind eindeutig auf einen lokalen Markt ausgerichtet. Da hast Du die gleichen Problem wie bei ebayKleinanzeigen: Nur lokale Kunden, keine Absicherung und kaum Vertrauen bei Fernhandel mit höherpreisiger Ware. Bei Facebook wird wohl inzwischen viel gehandelt, da gibt es auch Gruppen in denen nur Großformatkram gehandelt wird. Ist aber meilenweit von dem entfernt, was ebay anbietet. Und Hood wird auch alle Jahre mal wieder aus der Versenkung geholt, hat sich aber noch nie durchgesetzt.

    1. die provision wird angehoben und sie wird

    2. dann auf basis der gesamtsumme aus verkaufspreis UND portokposten berechnet

    Das ist ärgerlich. Die Portogeschichte schlägt natürlich vor allem zu Buche, wenn man Kleinkram für geringe Summern verkauft. Das mach ich schon lange nicht mehr über ebay sondern nur noch über ebayKleinanzeigen. Ansonsten nutze ich ebay eh fast nur noch, wenn es mal wieder eine Angebotsaktion gibt.

    wenn der käufer wahrheitswidrig sagt, ware ist defekt oder nie angekommen, kriegt er sein geld zurück

    Halte ich für überbewertet wie etwa die Angst vor Mietnomaden. Der Großteil der Verkäufer ist ehrlich. Zudem bin ich nicht sicher, ob das pauschale Behaupten eines Fehlers ausreicht, ich meine der Käufer muss das nachweisen. Im Grunde gilt ähnliches ja auch schon heute, wenn man paypal Zahlungen akzeptiert.

    die leute schäumen jedenfalls.

    Ja, das tun sie immer.

  • also ich hab mir gestern zwei Videos über die Änderungen angeschaut, und es scheint mir etwas weniger dramatisch zu sein wie oben beschrieben (?)..aber das wie das konkret für einen grösseren Händler mit eBay-shop monatlich ausschaut, weiss net. eBay hat das in den USA schon seit 2018 so geändert und das wird jetzt hier bei uns übernommen, PayPal etabliert sich halt jetzt nen eignen Marktplatz. Ich hab in letzter Zeit allerdings auch sehr wenig bei eBay verkauft, da die normalen Verkaufsgebühren vorher auch schon hoch waren, die neueren Bezahlmöglichketen nutz ich nicht, nur Konto wie bisher. PayPal hab ich letztes jahr gekündigt ( aus anderen Gründen), vermisse es aber schon manchmal, Online Frankierung etc..

    was mich allerdings erheblich mehr nervt ist das Datensammeln, -speichern, auswerten, vermarkten etc..

    und die Brexitfolgen für deutsche Käufer.. <X

  • Lohnt sich nicht, die "classified ads" oder so etwas wie "shpock" sind eindeutig auf einen lokalen Markt ausgerichtet. Da hast Du die gleichen Problem wie bei ebayKleinanzeigen: Nur lokale Kunden, keine Absicherung und kaum Vertrauen bei Fernhandel mit höherpreisiger Ware.

    keine absicherung? was meinst? ich als verkäufer brauche keine absicherung, wenn das geld erst einmal auf meinem konto ist. natürlich per banküberweisung, alles andere - außer barzahlung bei selbstabholung - möchte ich aus den genannten gründen nicht akzeptieren. und genau das ist ja das problem ab ende mai bei ebay: der käufer selbst kann mir dann als verkäufer nicht mehr direkt den kaufpreis auf mein konto überweisen. das unterbindet ebay mit der neuen zahlungsabwicklung.

    Halte ich für überbewertet wie etwa die Angst vor Mietnomaden. Der Großteil der Verkäufer ist ehrlich. Zudem bin ich nicht sicher, ob das pauschale Behaupten eines Fehlers ausreicht, ich meine der Käufer muss das nachweisen. Im Grunde gilt ähnliches ja auch schon heute, wenn man paypal Zahlungen akzeptiert.

    ja, der großteil ist ehrlich. aber wenn du mal den schaden erlitten hast, das dir ein objektiv im wert von 2100 euro per missbrauchter paypal-zahlungsabwicklungs-versicherung aus dem rücken geleiert wurde, muss man schon schwer gestört (oder dagobert duck) sein, um das fürderhin einfach weiter so akzeptieren zu können. was glaubst du denn, warum viele private ebay-verkäufer bei artikeln ab der mittleren preisklasse paypal als zahlungsmöglichkeit extra ausgeschlossen haben? ich selber nutze paypal als privatperson nur zum bezahlen (weil es praktisch ist), aber nie zum bezahlt werden (weil das zum missbrauch einlädt).und da ich nicht bereit bin, so eine form der einseitig-belastetenden zahlungsabwicklung bei ebay hinzunehmen, bin ich eben jetzt auf der suche nach alternativen.


    und nein, die neue ebay-zahlungsabwicklung ist nicht so ausgelegt, dass der käufer das nachweisen muss. da hast du etwas falsch verstanden.


    Ja, das tun sie immer.

    ach, und weil sie das tun, entwertet das deren meinung? interessante logik.


    wenn ich mich recht entsinne, dann hatte ebay vor einigen jahren schon einmal seine zahlungsabwicklung umgestellt. resultat waren massive proteste und kundenboykott. folge: nach kurzer zeit nahm der quasi-monopolist seine "modernisierung" wieder zurück.


    du siehst also: schäumen hilft manchmal. defätismus nie.

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  • "idealerweise" lässt man sich dann demnächst von seinem (gebührenpflichtigem) bankkonto geld von einen (gebührenpflichtigen) zahlungsdienstleister (papyapl) abbuchen, der es dann an einen weiteren (gebührenpflichtigen) zahlungsdienstleister (ebay-zahlungsabwicklung) weiterreicht, welcher es dann wiederum auf das (gebührenpflichtige) konto des verkäufers einzahlt. dass muss sie sein, die sogenannte "wertschöpfungskette".


    mich erinnert das ein bisschen an die 1. reihe eines einfachen schnellballsystems.

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  • keine absicherung? was meinst?

    Der Käufer hat keine Absicherung, das wirkt abschreckend. Du denkst natürlich erstmal nur an Dich, als Verkäufer (mach ich als Verkäufer ja auch so). Aber es gibt ja bekanntlich auf beiden Seiten schwarze Schafe. Würdest Du 2000 Euro einfach so an Lisa Müller für ein Objektiv auf ebayKleinanzeigen überweisen? Ich habe schon recht viel Murks als angeblich "einwandfreie Ware" angeboten bekommen. Die Alternative ist dann nur der Kauf vor Ort oder bei einem (seriösen) Händler. Leider sind die schönsten und begehrenswertesten Dinge aber meist an einem weit entfernten Ort.

    wenn ich mich recht entsinne, dann hatte ebay vor einigen jahren schon einmal seine zahlungsabwicklung umgestellt. resultat waren massive proteste und kundenboykott. folge: nach kurzer zeit nahm der quasi-monopolist seine "modernisierung" wieder zurück.

    Sicher? ich glaube das war die BaFin (da wird also anscheinend doch gearbeitet): https://www.handelsblatt.com/u…-Tllc6HbhWlboSEuHdPLe-ap3


    Ich vermute ebay ist das völlig Wurscht, ob nun 90 aufgeregte Kommentare unter irgendwelchen Blogs oder Einträge im Großformatforum (IN GROSSBUCHSTABEN) stehen. Die warten erstmal ab was so passiert.

    und nein, die neue ebay-zahlungsabwicklung ist nicht so ausgelegt, dass der käufer das nachweisen muss. da hast du etwas falsch verstanden.

    Keine Ahnung, wie das gehandhabt wird, aber ich lese das anders. Zitat:


    Wenn eBay eingeschaltet wurde, kann eBay den Käufer nach stichhaltigen Beweisen fragen, um den Antrag prüfen zu können, und der Käufer muss die erforderlichen Beweise innerhalb der Frist vorlegen. Der Käufer muss außerdem auf Anfrage von eBay den Artikel auf eigene Kosten zurückschicken und einen ausreichenden Zustellnachweis entsprechend dieses Grundsatzes an eBay erbringen.


    Quelle: https://www.ebay.de/help/polic…m-ebaykuferschutz?id=4210

  • Würdest Du 2000 Euro einfach so an Lisa Müller für ein Objektiv auf ebayKleinanzeigen überweisen?

    natürlich niemals. in solchen fällen immer selbstabholung. aber das meinte ich gar nicht. sondern fälle, wie ich sie vor einiger zeit hatte:


    vergrößerungsrahmen verkauft über ebay-kleinanzeigen zum preis von 150 euro - es gab tatsächlich jemanden, der sich darauf eingelassen hatte (und es auch nicht bereut hat). ich habe auch schon objektive im wert von 200 euro über kleinanzeigen verkauft und verschickt. man sollte halt versuchen, vorher so viel vertrauen wie möglich ist, zu schaffen. ich mache das so, dass ich immer die möglichkeit zur vorherigen besichtigung oder selbstabholung einräume. ist nicht viel, aber besser als gar nichts. und bisher habe ich es auch immer so gehalten, dass ich meine ware bei ebay UND bei ebay-kleinanzeigen (mit angeglichenen preisen) eingestellt hatte um dem kunden so die wahl zu lassen.


    ich habe auch schon sachen bis nach kroatien und italien über ebay-kleinanzeigen verkauft. war zwar im unteren preissegment (bis 50 euro), aber selbst das vertrauen können manche aufbringen. du hast es ja selbst gesagt: der großteil ist ehrlich.

    Sicher? ich glaube das war die BaFin (da wird also anscheinend doch gearbeitet): https://www.handelsblatt.com/u…-Tllc6HbhWlboSEuHdPLe-ap3

    auf die bafin würde ich diesmal nicht hoffen. die winken ja seit einiger zeit alles durch. und haben momentan auch ganz andere sorgen.


    und auch bei der aktuellen ebay-umstellung ist ebay ja bereits bei einer sache aufgrund des protestes der eigenen kundschaft wieder zurückgerudert: die höhe der mindestprovision wurde für verkäufe bis zum wert von 10 euro von 0,35 euro auf 0,05 euro abgesenkt.


    Wenn eBay eingeschaltet wurde, kann eBay den Käufer nach stichhaltigen Beweisen fragen, um den Antrag prüfen zu können, und der Käufer muss die erforderlichen Beweise innerhalb der Frist vorlegen. Der Käufer muss außerdem auf Anfrage von eBay den Artikel auf eigene Kosten zurückschicken und einen ausreichenden Zustellnachweis entsprechend dieses Grundsatzes an eBay erbringen.

    ebay "KANN" nach stichhaltigen beweisen fragen. getan wird das in den allerwenigsten fällen. was übrigens in den von mir konstruierten (und so vorkommenden fällen) auch gar nichts bringt:


    wenn der käufer behauptet, dass die ware nie angekommen ist, weil sie ohne tracking-ID verschickt wurde oder weil der paketbote (seit corona standardauslieferungmodus) das paket einfach irgendwo hinstellt und niemand den empfang quittiert, gibt´s da nun mal auch gar nichts zu belegen oder zu beweisen. dann ist die ware futsch, dein verkaufserlös wieder beim käufer und du hast neben den 11 prozent verkaufsprovision obendrein noch knapp 20 euro "fallgebühr" bei ebay abgedrückt.

    dislikes? wenn es dir in deiner kleinen welt weiterhilft...
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  • ebay "KANN" nach stichhaltigen beweisen fragen. getan wird das in den allerwenigsten fällen.

    Im Zweifelsfall ist ebay immer auf Käuferseite. So zielen auch die Maßnahmen immer auf den Schutz der Käufer ab.

    Verkäufer werden nur dadurch geschützt, dass man ihnen bei der Versandetiketterstellung ggflls. empfiehlt, die Ware nicht vor dem Geldeingang zu verschicken.


    Die Einseitigkeit merkt man auch an dem Bewertungssystem. Versuch mal als Verkäufer einen Käufer, der nicht bezahlt hat, negativ zu bewerten.

    Das geht gar nicht. Dafür gibt es auf der Bewertungsseite gar keinen Button mehr. Du kannst ihn höchstens melden.

    Ebay mahnt dann angeblich, und wenn er trotzdem nicht zahlt, ist es eben so. Angeblich bekommt er dann einen Eintrag in der Mitgliedsakte. Den sieht nur keiner.

    Auf diese Weise hält sich ebay das Bewertungssystem voll mit positiven glücklichen Bewertungen seitens der Verkäufer.

  • So zielen auch die Maßnahmen immer auf den Schutz der Käufer ab.

    was ja grundsätzlich erst einmal ein löblicher ansatz ist. problem ist, dass ebay - ich vermute aus kostengründen - den aufwand scheut, da berechtigte sorgen von dreistem betrug unterscheiden zu wollen.

    Verkäufer werden nur dadurch geschützt, dass man ihnen bei der Versandetiketterstellung ggflls. empfiehlt, die Ware nicht vor dem Geldeingang zu verschicken.

    mit der neuen zahlungsabwicklung fällt ebay ins andere extrem: ab ende mai bekommt man sein geld erst nach versand der ware ausgezahlt.

    dislikes? wenn es dir in deiner kleinen welt weiterhilft...
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  • Versuch mal als Verkäufer einen Käufer, der nicht bezahlt hat, negativ zu bewerten.

    Naja, das Problem wirst Du in Zukunft nicht mehr haben. Wenn man mal etwas querliest, findet man neben dem üblichen Gewimmere (alles wird immer schlimmer) tatsächlich auch (gewerbliche) Verkäufer, die das neue System gut finden: Keine "Spaßbieter" mehr (wiegt die Fälle der betrüger auf) und man hat weniger Administrationsaufwand (checken von Geldeingängen etc.).


    Ich bin ja nicht Herr Ebay und möchte das neue System verteidigen. Die Denkweise dahinter ist mir auch klar: Die privaten (Klein)Verkäufer sind nicht der Markt der Zukunft. Und dass das Geld da noch 'zig unnütze Kapriolen dreht und sich an anderen Stellen dabei wundersam vermehrt (wie bei paypal auch) sollte auch allen klar sein. Allein ich sehe keine Alternative. Wer bietet eine vertrauenswürdige Plattform mit internationalem Käuferkreis für Fotokram? Wo bekomme ich als Käufer die seltensten Sachen angeboten? Wenn ich im Großformatbereich demnächst auf lokales Handeln mit Abholung angewiesen bin, dann brauche ich mir über Kaufpreise keine Gedanken mehr zu machen, die werden gegenüber den Reisekosten verschwindend gering sein.

  • Allein ich sehe keine Alternative.

    Ich schon.

    Habe seit Jahren nix mehr in dieser Bude gekauft, und bin also definitiv nicht der Markt der Zukunft.

    Und ich fahre gerne durch die Republik, um mein Bares zu schützen, direkt abzuholen, und i.d.R., so wie heute wieder, nebenbei nette Leute kennenzulernen.


    Als Gewerbetreibender, der sich beizeiten von ebay knechten ließ, würde ich nun mein einziges Standbein auch nicht anpissen - natürlich ist da alles schön jetzt :-)

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