Durst Laborator 1000 Negativmasken

  • Bin im Besitz eines Durst Laborator 1000 mit der Taureg Negativbühne für die ich nur die Glaseinlagen besitze.

    Wie jeder weiß ist das nicht so optimal wegen des Staubs.


    Weiß jemand von Euch welche glaslosen Negativmasken bei dieser Bildbühne passen?

    Die Glaseinlage ist 125x155mm groß.

    Am wichtigsten wären die 4x5" Masken aber alle anderen wären auch nicht schlecht, vor allem 6x9cm wäre noch sehr gut.


    Vielleicht hat auch jemand was passendes rumliegen.

  • Die Negativmasken sind die gleichen wie für den Laborator 54.

    Nennen sich OTOPFE

    z.B. OTOPFE 66 für 6x6, Otopfe 67 für 6x7, Otopfe 450 für 4x5


    Gibt´s selten, jedoch kann man die Metallmasken bei Dienstleistern lasern lassen und nacharbeiten.


    Grüße

  • Zur Erläuterung des Bildes von geo :

    Die abgebildete Maske ist für 6x9 Film

    bei der linken Maske fehlen, wenn man die Rückseite anschaut die Stifte rechts und links.

    Das ist das geniale bei den Originalmasken, daß man sie für einzelne Negative oder Negativstreifen nutzen kann, je nach dem welche Seite man nutzt.

    Bei nachgemachten Masken fehlen natürlich die Stifte und Bohrungen.

    Grüße

  • Das ist ein klassischer Fall für einen 3d-Drucker. Geht einfach und preiswert. Der Entwurf ist schnell gemacht. Löcher und Stifte kann man gleich. mitdrucken. Druckt man die Stifte einseitig, muss man 2 Masken drucken. Will man die Stifte 2-seitig haben, druckt man Löcher und die Stifte dazu getrennt. Die Stifte werden dann anschließend in die Löcher eingeklebt.


    Ein 3d-Drucker ist so eine Art Schweizer Taschenmesser für ein Fotolabor.


    Viele Grüße

    Renate

  • Hallo Renate,

    manchmal stehe ich vor ähnlichen Problemstellungen und finde deshalb deinen Vorschlag für mich überlegenswert. Hast du vll. Empfehlungungen für 3D Drucker und geeignet Software für MacOS.


    Grüße

    Heinz-Dieter

  • Hallo Heinz-Dieter und andere Interessierte,


    hier sind meine Empfehlungen. Mit dem Drucker Prusa i3 MK3S+ habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Er gehört zu den Besten in seiner Preisklasse. Er ist trotz seines Bauvolumens von 25x21x21 sehr kompakt gebaut und leicht zu tragen, druckt sehr präzise und ist komfortabel ausgestattet. Die z-Achse wird automatisch kalibriert. Es können fast alle Materialien inklusive ABS verarbeitet werden. Die Düse des Extruders kann leicht ausgetauscht werden. Man kann damit zwischen grob und schnell und fein und langsam drucken wählen. Es gibt 2 Ausführungen des Druckers. Als Bausatz ist er billiger, erfordert aber ein wenig Geduld beim Zusammenbau. Das teurere Fertigmodell ist nach wenigen Einstellungen bereit zum drucken.


    Falls man weniger Platz zur Verfügung hat, kann man den Prusa Mini+ wählen. Er ist deutlich kleiner und verfügt über einen nur wenig geringeren Bauraum (18x18x18 cm). Der Preis ist günstiger. Trotzdem liefert er laut der Zeitschrift Make sehr gute Druckergebnisse. Sehr gute Ergebnisse bekommt man auch mit Ulimaker und Craftbot. Die sind dann aber deutlich teurer.


    Ein sehr günstiger Drucker ich der Anet A8, der nach einer gründlichen Überarbeitung immer noch billig ist, aber ebenfalls sehr gute Druckergebnisse liefert. Eine Bauanleitung dazu gibt es auf der Seite vom Heise-Verlag. Dort findet man auch Testergebnisse von weiteren Druckern aller Preisklassen.


    Als Software zum Slicen benutze ich den PrusaSlicer, der auf den Slic3R basiert und speziell an die Prusa-Drucker angepasst wurde. Er funktioniert aber auch mit anderen Druckern gut zusammen.


    Zum Entwurf von Objekten bevorzuge ich OpenSCAD. Die Eingabe der Objekte erfolgt dabei mit einem Editor in einer Art Programmiersprache und nicht als Grafik mit der Maus. Das ist nicht jedermanns Sache, da man sich bei der Eingabe die Objekte visualisieren muss. Es geht aber deutlich schneller, als die Maus zu schieben. Man kann sich aber jederzeit das Objekt auch als Zwischenstand 3-Dimensional ansehen und mit der Maus drehen. Die oben gezeigte Maske könnte mit wenigen Zeilen eingegeben werden. Figürliche Objekte sind mit dem Programm aber schwierig zu gestalten. Da greift man dann doch besser zu einem Programm mit Mauseingabe.


    Viele Grüße

    Renate

  • Hier läuft ein Anet A8plus. Der ist als Bausatz recht günstig und war in vier Stunden zusammengebaut. Er ist schon ein ganz schöner Trümmer, aber man kann damit z.B. auch Rahmen für einen 8"x10"-Weitwinkelbalgen drucken.

    Als Slicersoftware verwende ich Ultimaker Cura.

  • Original Masken suche ich noch immer!


    Kommen wir jetzt wieder vom Kuchen backen zu den Arschbacken?


    Meine Suche bezieht sich lediglich auf Einlegemasken für den L1000.


    Wie ich sie selber bauen kann weiß ich zu genüge, ehrlich, ich arbeite seit 40 Jahren im Maschinenbau.


    Allerdings will ich das Gerät nur nutzen und nicht ständig etwas für mein Hobby zurecht basteln und schon gar nicht drucken.


    Viel einfacher als aus Plastik habe ich jetzt behelfsweise eine Maske aus Hardfaser geschnitten, hat etwas 1/2 Std. gedauert und funzt prima, keine Drucker für hunderte Euronen nötig.


    Warum werden die Threads immer wieder in Beschlag genommen um sie über ganz andere Themen zu unterhalten.


    Bitte macht einen extra Post dafür auf.


    Danke

  • Hallo Renate,

    ganz lieben Dank für Deine detaillierten Ausführungen zum 3D-Druck. Die Drucker schaue ich mir an und wähle dann nach meinen Anforderungen aus. Zwischenzeitlich bin ich auf der Suche nach Software auf FreeCAD gestoßen, was wohl auch zuverlässig funktioniert.


    Danke und viele Grüße

    Heinz-Dieter

  • Hallo Heinz-Dieter,


    FreeCAD ist so etwas wie der Gegenpol von OpenSCAD. Beide haben ganz unterschiedliche Stärken und Schwächen. Daher habe ich begonnen, auch FreeCAD zu erlernen. Ich stecke dabei aber noch am Anfang fest. Mir fehlt die Zeit.


    Hallo Norma,


    für uns Analoge wird die Technik immer wichtiger, denn Geräte und Ersatzteile sind nur noch begrenzt vorhanden. Die Wahrscheinlichkeit, dass du zu deinem Laborator 1000 originale Negativmasken findest, ist nicht sehr groß. Die beste Lösung ist daher DIY, egal ob mit Hardfaser oder mit Plastik. Hauptsache ist, es gibt eine brauchbare Lösung. Mit dem 3d-Drucker habe ich mir ein sehr universelles Werkzeug gekauft, mit dem ich schnell und präzise Dinge herstellen kann, die ich zur Herstellung von Bildern benötige. Gute Bilder sind das Ziel, aber dazu ist neben der Kreativität auch gutes Werkzeug nötig.


    Viele Grüße

    Renate

  • :lol:

    Erinnert mich an ein Foto im verdörrten Forggensee, wo plötzlich ein alternder Digitalfreak mit den Worten "das sieht ja vielleicht gruselig aus!" vor meine Linse sprang, und erst mal ausgiebig mein Motiv beknipste.


    Viel einfacher als aus Plastik habe ich jetzt behelfsweise eine Maske aus Hardfaser geschnitten, hat etwas 1/2 Std. gedauert und funzt prima..


    Na bitte! :thumbup:

    Aber auch ganz schön frech, ohne unsere Hilfe einfach fertigzumachen.

    :mrgreen:

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