Mal wieder im Moor

  • Meine Moorfotografien drehten sich um das Thema "Torfabbau".

    Mittlerweile ist der Torfabbau beendet und das Moor renaturiert, nur eben ein Stück weniger dickes Torfpolster. Ich sollte mal wieder hinfahren und schauen, wie es dort jetzt aussieht.

    Übrigens bin ich ganz deiner Meinung - die längere Brennweite tut deinem Foto gut - und bloß kein Panorama, dann verliert das Bild an Tiefe.

    Ich bin immmer wieder begeistert von "Waldbildern" mit Birken dazwischen. Ich rechne damit, dass das in einem größeren Bild deutlicher zu sehen ist.

  • Das ist genau dort der Fall und mein nächster Plan.
    Aber wenn ich die P2 ins Moor schleppe dann muss es schon
    das Passende Licht usw sein. Ich will da viel Winkel und Format
    also 13x18. Es darf nur jetzt nicht Regnen. Die Big Foots fürs Stativ
    warten schon!

  • Ein mal 90mm Moor. ...


    Ich mag es nicht.
    Ist in meinen Augen irgendwie langweilig, trotz der passenden
    Zutaten.
    Beschneiden tue ich nie und will es auch nicht.

    Wie resignierte Raoul Silva auf der Insel des Bösen gegen James Bond: "So öde, so öde ..."


    :love: Sagte ich schon, dass das beste Weitwinkel ein nach unten gekipptes Teleobjektiv ist, so im 210-300 Millimeter-Bereich? :love: (nicht ernst nehmen)


    Die Raumexploration resultiert aus der Perspektive und der Blickführung, nicht weniger aus dem Bildwinkel.

  • Ich bin der Meinung das sich die Darstellung von Motiven stark an Sehgewohnheiten
    orientiert. Seit Jahren ist dort die Telefon-Fotografie prägend. Ähnlich wie in den
    70er/80er das auf kommende Zoom die Aussagen "Kann man mit ranholen" und
    "Kricht man alles drauf" generierte. Daraufhin bewegte man sich nicht mehr
    um und zum Motiv sonder das Motiv hatte zu folgen.
    Zum Glück gibt man sich hier, wie man an den Bildern sieht, nicht mit soetwas ab.
    Aber die Handy Knipserei ist Fluch und Segen zugleich. Es wird wieder viel nach der alten
    Reportage Regel "Nah ran ans Motiv) geknipst. Auch eine eigne Bildsprache z.B. Instagram
    hat sich entwickelt. Aber auch die Angst vor Fotos ist entschieden grösser geworden.
    Aber wir sind hier ja grad bei "Alles drauf und ranholen" aber oft will man ja gar nicht
    Alles sehen. Wenn das Ergebniss gefällt hat man gewonnen.

  • ist es nicht schöne verschiedene Sichtweisen zu haben und zu tolerieren?


    Also ich finde es schon mal genial in der Landschaft etwas zu sehen was einem motiviert das Bild möglichst kompliziert aufzunehmen.

    Mit der GF passiert dabei aber auch ganz viel anderes, unerwartetes, der Raum öffnet sich und gibt oft mehr her, wie das bloße Augen zunächst wahrnimmt.


    Ob jetzt nun Tele oder WW, ist zweitrangig, der Gedanke oder die Inspiration in dem Moment wird zur Bühne und das Motiv beugt sich diesem.


    Vor der Weite zu sitzen und in vielfältiger Weise wahrzunehmen ist das Ziel,

    das Bild nur ein Flügelschlag der Geschichte.

    insta....


    Getting photographs is not the most important thing. For me it’s the act of photographing. It’s enlightening, therapeutic and satisfying, because the very process forces me to connect with the world…

    (Michael Kenna)

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