Landschaft bei Gijón

  • Die "Wuseligkeit" gefällt mir sehr gut - auch wie der bewaldete/verbuschte Berghang zwischen den Industrieanlagen eingeklemmt wird...


    Ich störe mich etwas am rechten Bildrand: Konkret daran, wie die bogig am Rand entlanglaufende Förderbandanlage (?) abgeknipst wird... Die hätte ich wohl als eine Art "natürliche Bildbegrenzung" voll mit rein genommen. Eine Millimeterfrage.

  • Eindrucksvolles Bild. Sehr spannendes Motiv.

    Der Meinung von Jona bzgl. des rechten Bildrands schließe ich mich an.

    Es war offenbar ein diesiger Tag. Die Folge ist eine gewisse "Vergrauung" des Bildes. Hattest du einen Filter auf dem Objektiv?

    Wenn's mein Bild wäre, würde ich in der digitalen Nachbearbeitung die Tonwertschwerpunkte ein wenig aus der Mitte nach links und rechts verlagern.

  • Ich denke, dass ging in die richtige Richtung. Sieht man ja schon an der Strukturierung der Grasflächen im Vordergrund.

    Der Ausschnitt nach rechts verschoben würde für mich die Gewichtsverteilung im Bild stören.

    Wird sich im Nachhinein wahrscheinlich auch schlecht ändern lassen.

  • Zuerst einmal: Applaus! Es gefällt mir sehr gut.

    Dann: Das Problem ist, dass wir ja eine natürliche Lichtperspektive haben, dass heißt eine Aufhellung findet in Richtung Hintergrund statt. Würde man dieser entgegenwirken, entstünde ein verfälschter Raumeindruck in Bezug auf Vorn und Hinten. Insofern wäre Variante 2 mit der Gesamtbetonung des Vordergrundes aber einer nur sehr geringen Stärkung des rechten Bereichs als Erhöhung Mitteltonkontrast für mein Empfinden optimal - quasi beginnend an der Hangkante.

  • das Buch ist fantastisch, macht richtig viel Spaß darin zu blättern.


    Das Bild hier alleine ist für mich nicht sehr spannend und erschließt sich meinen Sehgewohnheiten überhaupt nicht.

    Die zweit Version hat zwar mehr Kontrast aber ohne weiteren Anhang irgendwie in der Luft hängend.

    insta....


    Getting photographs is not the most important thing. For me it’s the act of photographing. It’s enlightening, therapeutic and satisfying, because the very process forces me to connect with the world…

    (Michael Kenna)

  • Sehr schönes Buch, mit tollen Bildern. Ich hätte mir ein paar Landschaftsbilder dazu gewünscht,
    damit der Betrachter auch das Umfeld mit einbeziehen kann
    Ja wenn man sich längere Zeit mit Spanien beschäftig entsteht ein ganz anderes Bild
    von dem Land. Ich war lange Zeit ganz im Süden (Marbella / Gibraltar) unterwegs,
    das ist auch nicht nur das Bla-Bla-Land an der Costa del Golf.

  • ich war eine zeitlang Area-Sales M. für Spanien und Portugal und es waren mir die liebsten Partner,

    sowas habe ich seither nicht mehr erleben können.


    Magst du zum Projekt etwas inhaltlich beitragen, das Video spricht nicht meine Muttersprache :)

    insta....


    Getting photographs is not the most important thing. For me it’s the act of photographing. It’s enlightening, therapeutic and satisfying, because the very process forces me to connect with the world…

    (Michael Kenna)

  • In Nordspanien in der Provinz Asturias (grün, wie Schweiz mit Meer) gibt es ein sehr schönes Gebirge, die "Picos de Europa", das zieht sich 50km entlang der Steilküste in kleinem Abstand - und es gibt eine Industriegegend.

    Fotografisch interessieren mich solche Industriegegenden. Ich habe dort jemanden kenengelernt, der sich mit der Industrie der Gegend perfekt auskennt und der mir alles gezeigt hat (mit der einen oder anderen Überraschung - z.B. in Trubia baut Kraus Maffei). So nehme ich jedes Jahr einen Teil meines Sommerurlaubs, um die Industriegegend von Asturias etwas weiter für mich zu erschließen.

    An der Küste zwischen den Städten Gijón und Avilés gibt es ein Stahlwerk von Arcelor Mittal.

    Von dort aus ins Land hinein zieht sich die Kohlegegend mit dem Zentrum Langreo. Die Zechen sind mittlerweile alle geschlossen. Nur vereinzelt gibt es Bemühungen, etwas von den Industriebauten zu erhalten. Die Zechen liegen teilweise in engen Tälern. Es gibt keine neue Nutzung, die meisten Zechen verfallen. Bei Pola de Lena geht es über den Pass ins Landesinnere.


  • dieter Danke für den Link zum Interview. Mangels intensiver Spanischkenntnisse kann ich so etwa ein Drittel bis zur Hälfte des gesprochenen Textes erschließen ... immerhin sprichst du nicht so schnell wie die nette Interviewerin! Es ist schon interessant, dass sich die Spanier auch nicht so sehr um die Erhaltung der Industriekultur kümmern. Für Deutschland verweise ich da immer gern auf Dr. Dark's complaints.


    Übrigens hat Bochum eine Partnerschaft mit Oviedo, und es gibt einen regen Studentenaustausch zwischen den Unis, naja, dank CoVid-19 - es gab.


    Erfreute Grüße von hp

  • Diesch hppruefer - wäre ja auch eine interessante Doppelausstellung - hp stellt den Strukturwandel (Westpark/Jahrhundethalle, Opelgelände, etc pp.) in Bochum dar und Dieter die die nordspanische Analogie...


    Es sollten sich Kultureinrichtungen finden lassen, die dieses Thema hier in Bochum gerne aufgreifen würden.


    LG Chris

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