BRAUCHE HILFE!!! Agfa CL Repro-Film läuft nach der Filmentwicklung unter Lichteinwirkung stark an .. Ideen warum? Konsequenzen bzgl. Haltbarkeit? Lösungsansätze?

  • Hallo,

    habe hier einen alten und längst überlagerten Agfa CL 3Z86V Orthochromatischen Strichfilm mit 61cm x 61meter den ich in einer begehbaren Kamera Obscura belichte und nun zu entwickeln versuche.

    Entwicklung der Tests geschieht in der Dose auf einem Jobo Prozessor:

    Entwickler : Kodak D23 1:1- ca. 8 Minuten

    Stop : Adox Essigsäure - ca. 2 Minuten

    Fixage : ca. 8 Minuten in Rollei RXN, alternativ auch Adox Expressfixierer mit derselben Zeit versucht

    Wässerung min. 8 Min. mit mehrfachem Wasserwechsel

    Schwärzung und Tonwerte kommen gut aber...

    Das Problem: So wie ich die Dose öffne läuft der Film sehr schnell dunkel und silbern glänzend an. Fingerabrücke etc. werden stark sichtbar.

    Dachte zunächst er wäre unzureichend fixiert so dass das Silber weiter reagiert. Nach längerer Fixage und wechseln des Fixierers habe ich jedoch dasselbe Ergebnis. Erhöhung der Stopbadkonzentration und ein Verlängern der Wässerung führt auch zu keiner Verbesserung.

    Habe die Dosen etc. auch gründlich gereinigt, Rückstände sind wohl auch nicht die Ursache.

    Kann die Rückstände auf dem Film mit dem Schwamm unter Wasser abwischen, dennoch taucht hin und wieder etwas auf, auch verkratzt mir dabei sehr leicht die Emulsion.

    Weiß nun nicht wo das Problem ist und was mich da in konservatorischer Hinsicht erwartet.

    Hat hier jemand eine Idee wo das Problem liegt? Bzw. eine Problemlösung?

    Bei den großformatigen Aufnahmen (bis 61x120cm) ist mir da gründliches Abwischen mit dem Schwamm zur aufwendig und nicht gerade optimal =(

    Würde mich über Ratschläge sehr freuen.

  • joachimriederer July 11, 2021 at 10:11 PM

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  • Gummi Handschuhe trage ich so wie ich den Film aus der Dose nehme, schmiert trotzdem ganz schön.

    Habe im Datenblatt nun gesehen es wird ein Agfa G333c/G333p Fixierer empfohlen.... suche bereits danach.

  • Prinzipiell sind Orthofilme schwierig. Die Beschichtung ist dünn und empfindlich. Stopp würde ich mir sparen. Zwischenwässern langt. Mach einen Klärtest mit dem Fixierer, das ist imo viel zu lang. Orthofilme sind sehr berührungsempfindlich, also Handschuhe, siehe oben.

    Zeit ist nicht Geld.
    Zeit ist Zeit.

  • Schwierig ja ><

    Habe noch Restbestände des Fixierers in Ungarn gefunden, denke ich werde da mal einen Kanister bestellen.

    Nun liegt da die Arbeitstemperatur zwischen 30 und 35 Grad, . Hoffe das geht auch bei 20° ?

    Da ich die großen Bögen später manuell durch Lang-Wannen rolle sind Handschuhe unerlässlich, nur krieg ich das mit der Temperierung eben nicht wirklich hin.

    Entwicklungszeit werde ich doch auch noch verkürzen, die Lichter sind momentan doch viel zu dicht.
    Danke soweit =)

  • diese Filme sind kilometer weise über die Duchlauf Entwiklungs Maschinen gelaufen und haben nie Probleme gemacht. Handschuhe müssen in der Regel ūber die Finger gezogen werden bevor man den Film in das Entwicklungsgefäß schiebt und nicht danach.

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