• Hach, was hatte ich eine herrliche Duka im vorigen Wohnobjekt!

    Platz für 2 Laboratoren, die große Unitub Entwicklermaschine, eine Schrankwand, das Becken..


    Hier auf der Dauerbaustelle hatte ich mir immerhin ein mickriges Provisorium eingerichtet, welches jedoch nach kurzem Wegschauen irgendwie zur Rumpelkammer mutierte, begleitet von einer mehr als zweijährigen Duka-und Fotoabstinenz.

    Ob ich es diesen Winter schaffe, die Hälfte meiner Werkstätte zu kapern und endlich den 30x40cm Holxvergrößerer an dier Wand zu flanschen?

    Tja, jetzt hab ich sicherheitshalber erst mal ein kleines Kämmerlein auf der Arbeit eingerichtet.


    Übrigens zeigte sich nicht zuletzt durch gute Zwischenlagerung (Gas geben!) der angefangene Moersch Warmton, als auch Fomas ungeöffneter Hydrochinonentwickler ( welcher im Gebrauch recht schnell abkackt) als zeitresistent.

    Meine letzte 3 Liter-Kanne von Vorderpleite-Tetenal hatte ich, wie immer, in Glasflaschen umgeboddelt, der ist zumindest klar und wird noch geprüft.


    Wirklich erstaunt haben mich ein paar kleine Packungen Fomatone matt und velvet, die ich mal gegen Glanz testen wollte.

    Die tun!

    Freudig erwarte ich das Zücken meiner angebrochenen, zuvor schon gut abgelagerten Fomabromrolle, die hoffentlich weiterhin der Lithrückentwicklung dienen wird.

    Ob meine Restrolle Fomatone 532 !! noch mitspielt, also schön wärs ja, wo es das Zeuch nicht mehr gibt..


    2 Rollen auf Eis machen mir wiederum überhaupt keine Sorgen, und die gleich noch zu bestellenden Rollen Fomatone velvet ( ja, ich will jetzt velvet, wie sich gestern bis heute zeigte).. gut nur, daß ich die Wildschweine aufgegessen habe, es gibt Lücken in der Truhe zu füllen :mrgreen:


    Ich drohe also schon mal mit neuen Bildern.

    Und eventuell auch noch mit der Fortführung meiner jährlichen Großformattreffen, aber das gebe ich, wenn denn, kurzfristig bekannt.


    Dumdidum...

  • Ich fühle mit Dir. Bei mir gab es aus familiären Gründen eine Vollbremsung und dann ging auch noch der Rollladen in dem Raum, den ich auch als Duka nutze, kaputt. Inzwischen muss ich es nur noch schaffen, den Arbeitstisch frei zu räumen und dann kann ich die Arbeit in der Duka wieder aufnehmen. Aber vorher muss noch die Steuererklärung fertig werden ... und ein paar andere Dinge ....


    Viele Grüße

    Renate

  • Nuja, zu tun gibt es schon auch noch bei mir - die Tür muß noch dichter, 2 Eckventile wollen gesetzt werden, und meinem Becken will ich einen Abfluß, sowie ausziehbare Fächer untendrunter gönnen, damit ich endlich mal in einem Rutsch entwickeln bis tonen kann.

    Außerdem arbeite ich nebenbei noch ein bissel.

    Aber zum Rumaasen und Wiederreinkommen reichts erst mal, und, es ist unglaublich - der Geruch der Chemie, Leute, wie habe ich diesen herrlichen Geruch vermißt!

    Und mal ehrlich, nasses Baryt, das gleitet fast durch die Hand wie ein Seidenh fühlt sich doch gut an :-)

  • kann gut nachvollziehen, was du meinst (nur vorm foma grauste es mir). meine perfekte duka hatte ich anfang/mitte der 90er:


    nebengemächer in den technischen bezirken eines kulturhaus einer ehemals einkommensstarken, sich aber auf einem stark absteigenden, weil extrem strukturschwachen kreisstadt. ergo: kaum betrieb. dortselbst: 3 räume, lichtdicht voneinenader separiert, zwischen 12 und 20 qm groß. höhe: 4,50 meter. mitten am gebäudekern, was heißt: temperaturkonstanz! der unterschied sommer/winter betrug ungefähr 1-2 grad celsius. monatliche kosten: 0 DM (inklusive strom und wasser). mir kommen heute noch die tränen, wenn ich daran denke.


    jedenfalls: als ich das von dir gerade so las, musste ich an diesen post denken:



    gemeint ist die stelle, wo ich mich auf das zitat von der-photofreund beziehe.

    dislikes? wenn es dir in deiner kleinen welt weiterhilft...
    likes? lieber nicht. unnötig.

  • Seneca....

    indem sie immer etwas anderes tun, als was sie eigentlich sollten.

    immer wieder treibt es uns fort aus der Kammer und wir müssen sogar noch Fremderleute Arbeit tun,

    die schöffeln Reichtum an und sterben trotzdem,

    wir aber enthalten uns den schönen und wichtigen Dingen zu oft


    Wohl an dem Herz nimm Abschied und gesunde!

    insta....


    Getting photographs is not the most important thing. For me it’s the act of photographing. It’s enlightening, therapeutic and satisfying, because the very process forces me to connect with the world…

    (Michael Kenna)

  • Aus der Übung zu sein, ist schon schlimm - alles neu aufzubauen und einzurichten machts mir auch nicht leichter.

    Wenn zudem, neben der eigentlichen Arbeit auf Arbeit, nur zwischendurch mal eben 2-3 Stündchen für die Duka abfallen, können sich offensichtlich zahlreiche Fehler einschleichen.


    So wußte ich z.B. gar nicht, daß man beim 138er Laborator die Optik schräg anflanschen kann :mrgreen:


    Daß beim Formatwechsel die Opallampe und die Lichtlamellen justiert werden sollten, kann man durchaus schon mal vergessen nach längerer Inaktivität.

    Gut zum Einrichten und zur Gegenprobe machte sich da der Laborbeli.

    Nützt aber nix, wenn man vergißt, bei der nachfolgenden Belichtung auch wieder abzublenden, mpf..


    Es ist auch etwas eng im neuen Kabuff, also hab ich mal heute das frisch von der Rolle geschnittene Blatt im ausnahmsweise offenen Fixierer gedippt - zum Glück nur ein abschneidbarer Zentimeter.

    Daraufhin hab ich dann 2x mit Gradation 5 satt mit 5 und 00 aufbelichtet..


    Sieht so aus, als ob ich im Schnelldurchlauf noch mal alle machbaren Fehler auffrische.


    Ich muß mir jetzt unbedingt einen Papierabundzuschneider bauen, der gekaufte Rollenware auf links drehen kann - die Fomapapier (Baryt), ich hatte es erfolgreich verdrängt - es schnellt beim Abrollen zurück wie eine Feder!


    Aber ich glaube, es wird :-)

  • Kopf hoch, es ist ein Handwerk.

    Das kann man lernen.

    Es ist keine umständlich Programmierte Software, wo sich keiner wirklich auskennt.

    insta....


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    (Michael Kenna)

  • Das wird schon!


    „Daß beim Formatwechsel die Opallampe und die Lichtlamellen justiert werden sollten, kann man durchaus schon mal vergessen nach längerer Inaktivität.“


    Diesen Schritt kannst du einspahren wenn du mit der „Big Lampe“ arbeitest. Das betrifft nur wen man mit einem „Punkt Licht“ unterwegs ist.

  • also gegen e ewig neu zu findenen fehlerquellen helfen mir große orange Zettel an der wand mit sowas wie nach dem scharfstellen abblenden, Kontaktkopierzeiten, auszug des vergrößerers bei format xy, den wichtigsten entwicklungszeiten,wann der entwickler angesetzt wurde...

    Steht zwar auch in meinem Laborbuch, aber übersieht man da schnell.

    Momentan komme ich auch wenig zum machen...da werde ich auch wieder die cheme wechseln müssen.

    Fühle mit dir! Lass dir den Spass trotzdem nicht nehmen ;)

  • Ja, das klingt nach Spaß!


    Noch isses eher mühselige Arbeit :-)

    Frische Chemie und erst mal nur eine Frischrolle Fomatone ist bestellt; bis das Zeuch eintrifft, will ich fit sein, und wieder etwas Routine aufgebaut haben.

    Kopf hoch, es ist ein Handwerk.

    Das kann man lernen.


    So ein bissel was ging ja schon, und gelernt hatte ich zum Schluß auch recht ordentlich; nun wieder reinkommen, und das Gelernte umsetzen.

    Diesbezüglich bin ich sorgenfrei :-)

  • Hallo zusammen,


    ich habe nun endlich, nach 7 Jahren, meinen Raum frei bekommen und werde mir in der kommenden Zeit dort meine DuKa einrichten. Ich habe zwei Vergrößerer von Fujimoto 6x9 und 4x5. Der Raum hat allerdings einen Fichtenholzboden, der beim betreten etwas nachgibt und quietscht. Wenn ich nun einen stabilen Unterbauschrank dort aufbaue und darauf die Vergrößerer platziere, ist die Gefahr noch nicht gebannt, dass der Boden minimal nachgibt, wenn ich mich bewege und das könnte die Vergrößerer zum Verwackeln bringen - richtig?

    Eine Wandbesfestigung ist etwas kritisch, da ich nicht weiß, was der Verbesitzer des Hauses mit der Wand angestellt hat, die erscheint mir sehr dünn. Vermutlich wurde nur mit Bimms das Fachwerk ausgefüllt.

    Was würdet ihr mir empfehlen?

    Mein Vetter ist Schreiner und meinte, wir könnten den Boden fixieren, indem wir alle Dielen im Abstand von 30-50cm anbohren und dort Bauschaum reingeben und dann einen Pfropfen darauf machen. Ob das stabil ist und hält?


    Für Vorschläge bin ich offen.


    Nachfolgend ein paar Bilder von dem Räumchen.


    Das Dachfenster lässt sich gut verdunkeln, die Tür abdichten ist auch kein Problem, das Dachfenster eignet sich gut zum lüften.


  • Nimm doch eine Küchenarbeitsplatte und lege sie auf den Boden. Falls das noch, aufgrund Unebenheiten, wackeln sollte, einfach kleine Holzkeile ( Verlegezubehör bei Laminat ) besorgen und ausgleichen. Darauf deinen stabilen Unterschrank und gut ist.

    Und du machst ja keine Tänzchen während du das Bild belichtest.

    Grüße

  • ich würd versuchen eine Holzrahmenwand an die vorhanden anzubauen und mich vom Boden abkoppeln.

    insta....


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    (Michael Kenna)

  • Noch'ne Idee:

    für jeden Vergrößerer einen Vierkantbalken (10x10cm reicht evtl. schon) an der Wand vom Boden bis exakt an die Decke montieren, also mit stabilen Metallwinkeln unten und oben so anschrauben, dass Du die dabei gleich genau senkrecht justieren kannst, und an diesen Balken die Vergrößerer anbringen.

  • Ungeduld läßt grüßen - ich habe wegen Zeitknappheit Baryt und Splitgrade sein gelassen, und mal auf Ilfospeed uralt aufbelichtet, um endlich mal wieder sowas wie einen Abzug, 30x40cm, in der Hand zu halten:




    Offensichtliche Defizite:

    - die Leuchte muß noch zum Bildkreis passen

    - ein Abwedelwerkzeug muß her

    - ich mach dann doch wieder mit Splitgrade weiter :mrgreen:


    Die Rückseite eines Abzuges dient mir demnächst zum Einrichten des Lichtes.

    Dann, mit frischem Papier, die neuen Zeiten finden und splitgraden was das Zeug hält :-)

  • Bei dem Latico 240/ 240 + Rodagon 150 mm hatte ich das gleiche schon ab 30x40, bei 24 x 30 ging es noch.

    Ich habe im Moment in dem L 138 eine 12 V Auto Lampe drin Latico 240/200 + Rodagon 150 mm und über das Ergebnis bin ich recht glücklich. Die Big Lampe habe ich in das Regal verbannt.

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