Staubkorn im Xenar

  • Das gezeigte Linsenglied lässt sich einfach rausdrehen. Wie man an den Schraubringschlitzen sieht, wurde das schon mal gemacht. Danach lässt sich feststellen ob das "Staubkorn" auf der Innenseite des Linsengliedes liegt. Es kann auch ein Fehler in der Kittfläche des aus zwei Linsen verkitteten Linsengliedes sein.


    LG Ulrich

  • Ok, danke Ulrich! Ich probiere es aus.


    Allerdings müßte ich mir dafür entsprechendes Werkzeug besorgen. Welches wäre für ein sichers Öfnen und Schließen (Schutz der Linse) zu empfehlen?


    VG, Oliver

  • Hier ist ein Forumsthread zum nötigen Werkzeug:



    LG Ulrich

  • Tu's nicht. Öffne das Objektiv nicht. Schraube es nicht auseinander. Lass alles, wie es ist. Das Staubkorn wird niemandem schaden. Du wirst auf Deinen Bildern nichts sehen.- Dagegen ruinieren Deine Finger die Beschichtung. Wenn du Handschuhe trägst, wird es nachher mehr Fusseln geben als ein Staubkorn. Wenn Du irgendwo schraubst, wird es Kratzer geben und bestenfalls Wertverlust beim Wiederverkauf, schlimmstenfalls blankes Metall, das reflektiert und Streulicht schafft . Wenn Du den Staub wegpustest, gelangen Tröpfchen auf die Beschichtung, und irgendwann hast Du Pilze am Glas ...

  • Ob es ein Staubkorn ist kann ich nicht sagen (sieht wie eine Kopfhautschuppe aus) .. es ist aber viel größer als die anderen Staubfussel. Ich würde eine Länge von 1mm schätzen...

  • Beim Xenar ist die Hinterlinse verkittet, Du brauchst daher das Glas nicht aus der Fassung herausnehmen, es reicht wenn Du die Linsengruppe aus dem Verschluß herausschraubst, dann kommst Du auch an das Glas heran und wenn der Butzemann sich auf der Oberfläche befindet kannst Du ihn nun leicht entfernen.


    Für solche Aktionen nutze ich saubere Mikrofasertücher, die zerkratzen nichts und reinigen 100% sauber.

    Ggf. ein Hauch destilliertes Wasser, mehr braucht es nicht, auf keinen Fall Alkohol verwenden.


    Optisch kommt ein solcher Fremdkörper nicht zu tragen, das ist physikalisch nicht möglich, das einzige was passiert ist das sich die Lichtstärke dadurch reduziert was aber bei dem Verhältnis zwischen dem Körnchen und dem Rest der Linse einen rechnerischen Wert ergibt der in der Praxis aber unbedeutend ist.


    Bei meinen Objektiven entferne ich solche großen Partikel aber lieber aus den Objektiven, sie können eventuell ein Nähboden für Pilzsporen sein und dann das Glas befallen.

    Wenn es ein Silikat ist, also z.B. ein Körnchen aus Sand, besteht die Gefahr nicht aber für mich sieht es nach etwas anderem aus.

  • Das hintere Linsenglied sollte sich leicht aus dem Verschluß herausdrehen lassen.


    Wenn Du einen Gummihandschuh hast lege den auf die Küchenplatte, das Objektiv mit der Hinterlinse auf den Handschuh und dann den Verschluß mit zunächst leichtem Kraftaufwand und Druck von oben links herum drehen, dann sollte sie die Linsengruppe bereits lösen.

    Der Gummihandschuh sorgt für die nötige Reibung zwischen der Fassung und der Platte.


    Diese Vergehendsweise hat den Vorteil das Du nicht mit einem Werkzeug abrutschen kannst.

    Wenn dann nicht funktioniert dann drehe die Frontgruppe heraus, das geht ggf. leichter, den Verschluß öffnen und so kommst Du auch an das hintere Glas heran.

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