König Fotorucksack 2 für 8x10''

  • Da es gerade ein anderes Thema zum Transport von Kameras gibt, möchte ich euch meinen Rucksack zeigen. Ich könnte mir vorstellen, dass er für andere hier auch interessant sein könnte. Es handelt sich um den Fotorucksack 2, den ich mir für meine 8x10'' Kamera bei König habe anfertigen lassen. Der Rucksack ist super und erfüllt toll seine Aufgabe. Unter der Kamera hat mir Herr König ein Fach mit Deckel gemacht, in welches 2 Planfilmkassetten passen. Das Verdunklungstuch liegt auf der Kamera drauf. Das Tragegestell ist auf den Fotos grad nicht drauf, ist aber sehr bequem beim Tragen. Bei Gelegenheit werde ich mir noch eine Tasche für ein Stativ holen. Ich bin froh ihn mir gekauft zu haben.

  • Danke fürs Zeigen, mich würde noch das Tragegestell interessieren. Und das Gesamtgewicht, wenn du alles zusammengepackt hast.

    Bist du dann zu Fuß unterwegs, mit dem Rad oder dient der Rucksack dann "nur" dazu, das Equipment vom Auto die letzten Meter zur Location zu transportieren?

    Mein vollgepackter Evoc CP35L inkl. Stativ ist eigentlich viel zu schwer für einen Transport per Rad oder zu Fuß...

  • Das "Tragesystem" gibts bei König auf der Homepage.

    Und bei youtube gibt es viele Videos zum Suchbegriff -Rucksack einstellen-!!!!
    Da wir uns bei Rucksäcken für GF im Gewichtsbereich Schwerlast/grosse Treckingrucksäcke
    bewegen, sollte man die Tips dort wirklich beherzigen und nicht lapidar abtun.
    Auch eine Anleitung zum richtigen Aufsetzen und Packen (Gewichtsverteilung) finden sich dort.
    Denn nur so wird der Nachmittag in der Natur entspannt und wiederholt sich gern.

    Eine Anmerkung zum König habe ich noch:
    Wo bleiben Windbreaker/Regenjacke, Stullendose und Kaffekanne/Wasserflasche usw?
    Alles was draussen dranngeschnalt ist sieht zwar cool aus aber nervt nur. Verfängt sich in Sträuchern

    und bringt das Ganze zum Schaukeln, was viel Kraft kostet.

    Ich habe bei so einigen mehrwöchigen Fliegenfischer-Touren nördlich vom Polarkreis das "1 Zimmer Küche Bad"
    Appartment auf dem Rüchen durch die Berge getragen.

  • Anders als König das sagt, kann man die Inneneinteilung selber anpassen. Es sind ultrastabile, aber ablösbare Segmente mit sehr haftkräftigem Klett. So kann man sich den Rucksack aufteilen und z.B. unten ein Kompartiment für Zubehör einrichten.


    Es gibt auch Zubehörtaschen für die Seite. Die sind ebenfalls sehr gut. In die kleinen Taschen passen die Planfilmkassetten rein; es gibt sogar ein Insert dafür. Die Taschen kann man vor Ort ablösen und mit Riemen versehen und sich über die Schulter hängen, während der Rucksack im Matsch schwimmt.


    Auch wenn ein Tarp, ein Moskitonetz, eine Hängematte und eine Trekkingdecke reinpassen würden, vorausgesetzt man verzichtet auf Zusatzobjektive, ist der Rucksack sicher nicht für Mehrtagestouren gedacht. Außer man geht auf Expedition und engagiert einen dedizierten Träger für das Teil. Oder fährt mit dem Auto durch Island. Mit dem Teil hat man alles parat.


    - Ansonsten nimmt man wirklich lieber einen sehr guten Trekkingrucksack. Da gibt es übrigens auser dem Ortlieb Atrack 45 auch noch den Lowepro Powder 500, https://duckduckgo.com/?q=lowe…ages&iax=images&ia=images - mit dem kann man dann auch mehrtägig wandern, zelten, kochen, fotografieren gehen.

  • Na ja.




    16kg max und für 8x10 sportlich sportlich sportlich

    Ich bin bei meinem F-Stop Loka mit Wisner Expedition 4x5, 4 Objetiven, 2 Kassetten, Belichtungsmessung, Dunkeltuch, Filtergedöns, Lupe
    und Stativ Novoflex TrioBalance mit Al 2840 Beinen (das ist im F-Stop nicht aussen) schon bei insgesammt knapp 12Kg. Dazu kommt noch leichte Wind/Regenjacke
    sowie Kaffe und Kuchen oder so. Da ist mit einem so simplen Rucksack auch schon das Ende der Fahnenstange erreicht.

  • Nichts für ungut,
    aber ich würde den Loka auch nicht als richtigen Rücksack bezeichnen. Er ist halt ein schönes Daypack für 4x5 Tagestouren und nicht mehr.
    Hier wird aber von einer wohl ähnlichen 8x10 Ausrüstung gesprochen für den Tagesausflug gesprochen.
    Die Wisner 4x5 gegen eine gleiche Wisner 8x10 getauscht sind gut +5kg, dann nochmal ca.3+kg für ein stabileres Stativ, grössere Sstativkopf,
    schwerere Objektive und grössere Kassetten.
    Dann ist man bei den schon oft erwähnten 20kg+, was heist man bewegt sich im Bereich ausgewachsener Lastenrucksäcke.

    Im übrigen wie doof muss man sein seinen, Zampel ins Wasser oder in den Matsch zu werfen?
    Dafür hat man doch immer eine super leichte dichte Nylonunterlage dabei, wo man sich auch zur Brotzeit draufsetzt.
    Natürlich ist die draussen am Rucksack untergebracht damit der Zampel vor dem Absetzen eine Unterlage hat.

    Ordnung muss sein! Scherz.

    Allen schöne Bilder als Belohnung fürs Schleppen.

  • Ich mache das. Ich lege meine Rucksäcke immer in der nassen Wiese, im Schlamm, im Schnee ab. Beim Lowepro hat es eine Regenhülle. Die ist gut, aber man kommt nicht mehr überall dran. Deswegen König oder Ortlieb.


    Ich hatte mal eine Plane dabei. Für den Schnee. Da hat's angefangen zu regnen. So.macht man sich zum Apfelkörbchen.


    Der wasserdichte Rucksack mit der Öffnung am Tragesystem liegt immer unter dem Stativ. Wenn es regnet, ist am Stativ eine Klammer mit Schirm. Das hat sich für mich bewährt.


    Sauber abbürsten kann ich den.Rucksack später immer noch.

  • Den Bruchteil einer transportablen, aktuellen - gebrauchten - 8x10-Kamera mit passendem Carbon-Stativ und entsprechenden Optiken. Etwa soviel wie zwei neue Filmkassetten 8x10?

    Ähnlich kryptisch zeigen sich die Beschreibungen der hier genannten Rucksäcke.

    Königs Konzept gefällt mir, aber keine Preisangabe; bei Puderlöwe gibts keine detaillierte Ansicht des Innenlebens ( bei dem nichtssagenden Hektikervideo könnte ich kotzen), und Ortliebs Attack sieht nur aus wie eine hohler Seesack.

    Da bekomme ich nicht die geringste Vorstellung, wie ich schweres, eckiges Gerät gepaart mit sensiblen Optiken, Meßgeräten, Kassetten geschützt unterbringen soll.


    Ich bin froh ihn mir gekauft zu haben.

    Das glaube ich gerne - aber was kostet ihm denn nun?

  • Anders als König das sagt, kann man die Inneneinteilung selber anpassen. Es sind ultrastabile, aber ablösbare Segmente mit sehr haftkräftigem Klett. So kann man sich den Rucksack aufteilen und z.B. unten ein Kompartiment für Zubehör einrichten.

    Genau. Das Innenleben ist sehr flexibel. Die Segmente kann man ohne Probleme bei König nachbestellen bzw. bei meiner Bestellung des Rucksacks habe ich zusätzliche gleich mitbestellt. Die gab es noch kostenlos dazu. Das fand ich sehr nett.

  • Es gibt auch Zubehörtaschen für die Seite.


    der Rucksack sicher nicht für Mehrtagestouren gedacht. Außer man geht auf Expedition und engagiert einen dedizierten Träger für das Teil. Oder fährt mit dem Auto durch Island. Mit dem Teil hat man alles parat.


    - Ansonsten nimmt man wirklich lieber einen sehr guten Trekkingrucksack.

    Genauso sehe ich es auch.

    Die Zubehörtaschen sind ebenfalls klasse. Der Rucksack ist für mich perfekt für Tagestouren bzw. wenn ich was mit dem Auto transportiere. Bei mehrtägigen Trekkingtouren schleppe ich keine 8x10'' Kamera mit.

  • Der Lowepro kostet rund 250, der Ortlieb ebenfalls.


    Beim Lowepro hat es das Insert schon dabei. Bei anderen Rucksäcken dieser Art muss man das Insert zukaufen. In das Insert passt die Technica 9x12, ein Apo Ronar 360 in Copal 3, ein Super-Angulon 90, ein Symmar 210 sowie ein Sekonic Spot und eine Packung 84mm Filter mit Halter und Kompendium. 6 Filmkassetten habe ich in einer entsprechenden Umhängetasche, die man von oben verstaut. Dort passt der Rest rein. Es hat noch eine riesen Aufsetztasche für Jacke, Schal, Essen usw. Und es hat eine Riesenseitentasche. Die Bilder betonen die Kompaktheit. Der Rucksack kann am Ende sehr groß werden. Stativtasche hat es ebenfalls an der Seite. Allein die Deckentasche hat sicher 3.5 l.Und ist der Rucksack dann prallvoll, passen NOCH die Schneeschuhe und die Wanderstöcke dran.


    Der Ortlieb ist tatsächlich ein 45 l Seesack, wie Shen Hao sagt. Da kann man aber Einschlagtücher (Novoflex) benutzen. Es gibt aber auch Inserts von Tenba. Dafür passt aber noch mehr rein. Vor allem größeres. Und draußen dran.


    Der König ist neu teuer. Ich hatte das Glück des Gebrauchtkaufs. Wenn man aber schaut, wie engagiert man bei König ist, wie wertig der König ist und was es alles dazu gibt, scheint mir der König das wert zu sein. Das Material ist wasserdicht (Ortlieb, wieder mal) und stabil. Mich würde es nicht wundern, könnte man das große Insert ganz rausnehmen und den König ebenfalls wie einen Seesack benutzen.


    Aber Shen Hao hat.durchaus recht. Es ist abstrakt. Im Netz kann man sich das nicht vorstellen. Darum sollte man sich vor Ort erkundigen, seine Sachen mitnehmen und probeweise einfüllen. Bei König empfehlen sie, eine.Schablone zu machen. Und es gibt ja auch noch das LFPF, wo man FStop empfiehlt. Aber das geht noch mehr ins Geld.

  • Ich möchte ein wohl vorherschendes Missverständniss aufklären.
    Es geht mir nicht um lange und tagelange Wanderungen durch die Pampa,
    sondern um die richtige Einschätzung des zu tragenden Gewichts.
    Wenn man das ehrlich macht sieht man sofort welche Rucksacktypen überhaupt in Frage kommen.
    Ich würde nie eine Empfehlung zu einem Rucksack abgeben, da jeder Körper bzw Rücken anders ist.
    Ob ein Rucksack pass oder nicht lässt ich nur vor Ort mit einer fachmännischen Beratung feststellen.
    Da sind die Trecking Jungs echt besser aufgestellt als der Fotohändler.
    Die besten Einteilungen und Features taugen nichts, wenn wenn sich das Ding schlecht tragen lässt.
    Transport ist ist ja der wichtigste Job eines Rucksacks. Alles andere dient der Aufbewahrung.
    Also bestimmt der Blick auf die Waage als erstes die Auswahl des Objekts der Begierde.

  • @Guardamar Erinnerst Du Dich noch an die orangenen Rucksäcke mit orangenem Alu-Tragegestell, wo man unten die Luftmatratze und das Zelt und oben noch den Schlafsack montieren konnte, das war so in den 70ern ... Die hatten als Trageriemen ein Lederband mit Filz darunter, und am Rücken einfach ein gespanntes Nylontuch ...


    Die genannten drei Rucksäcke oben haben allesamt dick gepolsterte Riemen, die man oben und unten einstellen kann. Es gibt eine Schlaufe über der Brust, damit die Riemen nicht abrutschen und die Last über den Oberkörper verteilt wird. Man kann wegen der dick gepolsterten Beckengurte die Rucksäcke auf der Hüfte aufsetzen, alle drei. Man kann sogar die Position der Trageriemen in Abhängigkleit zum Beckengurt verstellen. Am Schluss hat es dann am Rücken beim König und beim Ortlieb etwa 1 cm dicke Polster für den Rücken. Zwischen den Polstern klafft eine Lücke, so dass der Schweiß abfließen und die Luft zirkulieren kann. Wer in Verbindung damit ein technisches Unterhemd (Nylon, Merino) anzieht und einen wasserausleitenden dünnen Pullover, dessen Rücken bleibt auch beim Bergwandern angenehm warm und bald wieder trocken. Beim Lowepro hat es diese Rückenpolster nicht, aber das macht nichts: man kann ohne Probleme das dicke Einstelltuch auf die im Insert liegende Kamera legen - das polstert sogar noch mehr und ist beim Tragen angenehm.


    Es geht nicht unbedingt um mehrtägige Wanderungen, das stimmt, obschon sowas mit dem Lowepro und dem Ortlieb Atrack möglich ist. Und ja, es gibt auch andere Rucksäcke dieser Art, von anderen herstellern. Und es ist klar: man muss sein Geraffel mitnehmen zum Händler, und dann muss man das wirklich ausprobieren, ob es für einen selber passt. Das ist absolut die Voraussetzung.


    Aber es ist ja eine gute Message: es gibt diese Lösungen, man kann es sich aussuchen, vom speziellen Fotorucksack bis zur Trekkinglösung mit Inserts, und jedes Bedürfnis kann befriedigt werden. Wenn ich überlege, wie beschränkt der Markt noch vor 15 Jahren war ... Wenn ich überlege, wie wenig Möglichkeiten man damals hatte, bei strömendem Regen oder Schneefall im Wald zu fotografieren ...

  • Gibt es eigentlich einen Rucksack, der innen eine Breite von mind. 40 cm hat? Die genannten kommen da nicht hin: Lowe Powder und Ortlieb Atrack ca. 32, König ca. 34 cm.


    Die scheinen sich alle an den Vorgaben der Fluggesellschaften für Bordgepäck zu halten, da wären 40 cm die maximalen Außenabmessungen.

  • Der Nya-Evo 60 C könnte Dein Freund werden: https://nya-evo.eu/products/fj…adventure-camera-backpack Das ist auch der einzige Rucksack, der weiß ist, was nützlich sein könnte, wenn mal die Sonne pratzt ... Es gibt ihn auch ne Nummer kleiner. Ich kenne mich mit dem aber nicht aus. Bei Kropf Multimedia, Fabrikstrasse 9, 3360 Herzogenbuchsee, hatten sie mal einen: https://www.kropf-multimedia.c…-Evo-Fjord-60-powder.html - Was mich etwas abstiess, war, das man die Inserts extra zahlen muss. Fliegen tu ich nicht, bisher habe ich das geschafft. Aber den Rucksack kann man erweitern, indem man einen Reißverschluss löst. Wenn man ihn klein lässt, soll er den Flugspezifikationen entsprechen. Hört sich kompliziert an, aber die Links zeigen Bilder. Man transportiert sein Geraffel platzsparend bis zum Zielort, und dort packt man dann seine Kleider usw. noch zusätzlich rein.

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