Winter Dez. '21

  • Linhof, 210mm,

    Ilford HP5



    ich habe diese Szene bereits auf KB und dann später auch mit der Pentacon Six aufegnommen,

    aber keine kommt an die Details und Auflösung ran.

    Wenn da nichts schwingt, verwackelt auch nichts.

    Nachdem ich nur eine 210er für GF habe, dachte ich mal das Graphic "23" Filmback zu nehmen.

    Beim rumwerkeln habe ich mir dann das 4x5" Negativ noch mal vorgenommen, und da die Wetterlage sich eher verschlechtert, brauchst keine weitere Aufnahme.

    Da liegt nun solch ein Negativ rum und man beachtet es kaum, erst 4 Wochen später fällt es mir wieder ein....

    insta....


    Getting photographs is not the most important thing. For me it’s the act of photographing. It’s enlightening, therapeutic and satisfying, because the very process forces me to connect with the world…

    (Michael Kenna)

  • Schwieriges Bild, meiner Meinung nach. Wechselt zwischen abstraktem Allover und räumlichem Zulassen am Bildort.


    Das erste kommt durch die formale Verfremdung, durch den Schnee, der etwas heller hätte ausfallen können - aber dann, mit mehr Weiß vor kontrastierendem Dunkel hätte der Schnee gestrahlt, und da weiss ich nicht, ob Du das wolltest, denn Du machst zur Zeit einige ja auch zurückhaltende Bilder im ambivalenten Licht.


    Das zweite kommt von den flankierenden Bäumen an der Seite. Die schaffen eine gewisse Bildtiefe, die jedoch durch den Felsen und das og. Allover in Frage gestellt wird. Bei den Bildern aus anderen Jahreszeiten lassen die Flanken das ruhige Betrachten zu. Hier drängen dem Betrachter die dicken wulstigen schneeprotzenden Äste entgegen.


    Im zweiten Bild hast Du die Situation geklärt. In Richtung eins. Dann würde ich auch das Weiß noch etwas hervorblitzen lassen.

  • exakt, 21a, Bild 2 ist ein Ausschnitt.


    die Szene eröffnete sich mit diesem Bild:




    und wie üblich ist der Bewuchs mal mehr, mal weniger beschneit...


    die erste Aufnahme machte ich auf 35mm mit der OM4 und einem 135er,

    die 4x5" Aufnahme entstand dann später, aber da lag schon zuviel Schnee, daher ist das Hauptmotiv, dieser Bewuchs auf Fels schon fast kaum noch wahrnehmbar.

    Normalerweise hätte ich die Aufnahme dann nicht gemacht, aber ich war ja schon mal vor Ort, also diesen Test gemacht.

    Unglücklich über die Bildwirkung nahm ich beim nächsten mal die Pentacon Six mit dem 180mm Objektiv mit.

    Da aber gibt es keine Spiegelvorauslösung und so ist ein leichtes Verwackeln sichtbar.

    Für meine anderen 6x6 habe ich nun leider kein 180er und so kam ich auf die Idee mit der Linhof und dem 210er auf eine Filmback (6x7) aufzunehmen.

    Also alles im trockenen ausprobiert, festgestellt wie leicht das geht, und fast schon reisefertig.


    Kurz mal überschlagen wie die Filmpreise aussehen und siehe da, ein 4x5" Negativ ist deutlich billiger wie ein Rollfilm, also dann eben dort einen Ausschnitt wählen.

    Tja und dann lagen noch die Negative rum welche beim "scannen" mit der digitalen schon so sehr wunderbare Auflösung haben, dass ich erst mal wieder abewarte bis sich der Schnee zurück zieht.


    so also der Verlauf des ganzen


    Die Aufnahme 1, Bild 21, entstand mittags bei bewölktem Himmel und leichtem Schneefall, also wenig Kontraste und und nicht wirklich strahlend Hell.

    Der Schnee muss bei meinen Aufnahmen etwas unter dem Papierweiß kommen, auf dem Macbook Display funktioniert das sehr gut, selbst wenn ich die Helligkeit nicht ganz hoch gestellt habe.

    Wenn es bei euch zu dunkel kommt, dann hilft vielleicht mehr Helligkeit auf dem Bildschirm.

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    (Michael Kenna)

  • Ob Du es glaubst oder nicht - die Beiden aus #'8 finde ich hervorragend anzuschauen.


    Imposante Schneeflächen mit feinsten Details hatte ich auch mal beknipst (Shen Hao), aber das viele Weiß wurde mir schnell langweilig.

    Hab ich sogar entsorgt, irgendwann.


    Deine Minibilder hingegen erzählen mir je eine Geschichte :thumbup:

  • langsam wird es wieder interessant, der Schnee schmilzt und das Motiv beginnt sich zu entwickeln....

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