Erfahrungen mit Schneider Super Angulon 8/90



  • Seite 3

    Darf ich diesen Beitrag mal kidnappen und für eine Verständnisfrage zu den vielen Versionen des (Super) Angulons nutzen? Gefühlt gibt es ja 37 verschiedene 90mm Objektive.... Eigentlich meine ich gelesen zu haben, dass die Super-Angulone schlicht vergütete Nachfolger der Angulone sind.


    Das 90er Angulon auf Seite 3 mit f6.8 sieht aber völlig anders aus, als die anderen 90er. Und der Werbetext von Schneider im pdf verwirrt mich ehrlich gesagt noch dazu. Das gegenüber dem 90er f8 lichtstärkere f 6.8 soll das Objektiv sein, das man für Situationen nimmt, die eine stärkere Abblendung und längere Belichtungszeiten erlauben?


    Ich muss zugeben, die Welt des Großformats ist absolutes Neuland für mich. Durch den Objektiv-Dschungel blicke ich wirklich noch gar nicht durch. Aber das oben hätte mich bei meiner Mamiya genau so irritiert...

  • Angulone gab es vergütet und unvergütet. Einfach und mehrfach. Sie haben aber ggü. den Super-Angulonen einen kleineren Bildkreis und leuchten offiziell nur 9x12 aus und das ohne Verstellung. Dafür sind sie so klein und leicht dass man die in die Hosentasche stecken kann.


    SA haben eine gänzlich andere Konstruktion, einen größeren Bildkreis und sind in den Bkendenöffnungen 8,0 und 5,6 zu haben. Sie sind was Konstrastverhalten ect. angeht die moderneren Objektive.


    Ich mag meine Angulone ohne Super, gibts ja auch als 120er, trotzdem nicht missen.


    Gruss Sven.


    P.S. Und ja da Angulon muss in der Praxis stärker abgebledet werden, um eine entsprechende Abbildungsleistung zu bekommen. Also am besten au 32.

  • Oh vielen Dank für eure Antworten! Eine offene Frage weniger ;)


    vor allem Grössen- und Gewichtsunterschiede..


    Das ganz rechts ist das moderne SA mit Multi Coating?

    Welches von den dreien wäre denn das schärfste? Nein warte, von den beiden Super-Angulonen. Wenn das kleine leichte Angulon keine Verstellungen erlaubt, fällt es so oder so aus der Auswahl.

  • Hängt vom Anwendungszweck ab, ich hatte ein 90mm f5,6 das war ziemlich schwer, konnte aber auch an meiner 13x18-Kamera benutzt werden, grosser Bildkreis.

    Das mittlere auf dem Bild findet man recht häufig auf ebay, ist leichter, günstiger, hat aber auch schon grössere Elemente. Scharf sind alle eigentlich.

  • Dasjenige, das derart ins Budget, in den Rucksack und auf die Waage passt, dass man eines besitzt, mitnimmt, benutzt und ausvergrößert.

    Das mit dem Budget und dem Rucksack bekommen wir schon hin. Wenn ich das richtig sehe, sind das ca. 150g Differenz. Bzw. ich träge mindestens 200g weniger, als wenn ich mein 24mm TS-E von Canon mitnähme.

    Verwendung: Architekturaufträge und Landschaftsfotos. Verzerrungsfrei sollte es also auch sein :lol: Das scheint mir allerdings auch kein größeres Problem zu sein, richtig?

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