Rahmen, Bilder, Wände oder wie kommt das Bild an die Wand.

  • Momentan mache ich mir Gedanken über die Bildpresentation von 40x50 bis 50x60 Prints in einer Art Heimgallerie.
    Die Bilder werden jeweils von einem Spot beleuchtet, auch möchte ich die Motive öfters tauschen
    darum denke ich an quadratische Rahmen in 70x70 oder 80x80 nach. Es geht um 7-8 Rahmen.
    Quadratisch, weil ich so auf ein Seilsystem verzichten kann, da sowol Hoch- als auch Querformate anfallen
    werden. Auch denke ich das die "Seile" stören würden Schatten, Reflexe, gut FluoCarbon ist fast unsichtbar.
    Bei rechteckigen Rahmen müsste man ja je nach Hoch oder Quer die Höhe ändern.

    Hat jemand da eine alternative Idee oder Tips worauf ich achten muss?
    Kein Rahmen oder Rahmenbreite, plan an die Wand oder mit Abstand,
    Rahmen-/Passepartoutfarbe usw.

  • Guck dir mal die Magnetwechselrahmen von Halbe an: https://www.halbe-rahmen.de

    Die sind echt super, allerdings nicht gerade billig.


    Es sind Wechselrahmen, die die Hälften über starke Magnete zusammenhalten.

    Du kannst das Bild von oben einlegen, was echt ein Vorteil ist.

    Die Scheiben und Rahmenmaterialien, natürlich auch die Größen kannst du dir selbst zusammenstellen, wenn du möchtest, auch ganz seltsame Sondergrößen machen die ohne Aufpreis. Passepartouts, Aufhängezeugs etc. haben die auch.


    Kann ich nur empfehlen!

  • Die Halbe-Rahmen sind sehr gut

    und

    sie sind recht teuer

    und

    sie sind schwer (viel schwerer als ein normaler Rahmen mit Anspruch "Galerie" - also häufig wechseln, gutes Glas - ich habe Halbe und Nielsen - bei den Nielsen reicht selbst bei 70x90 ein Stahlnagel, daran ist bei den Halbe nicht zu denken, da sucht ich eher nach Dübeln)


    Aus meiner Sicht gute Rahmen in "normaler" Bauform:

    Nielsen

    Roggenkamp

  • Ich habe es jetzt nicht im Kopf wer den recht informativen Beitrag hier im Forum geschrieben hat. Es geht um das aufziehen von den Fotoabzügen auf Dibond Platten. In so einem Fall hätte man überhaupt keinen Rahmen gebraucht. Für das Aufhängen/Aufstellen hätte man auf der Platten Rückseite eine Blechleiste, Magnete, Hacken….. kleben können.


    Für das häufige Wechseln und einer Rahmenlösung:

    Auf der Passepartout Rückseite einen Schacht (nach Papier Format und Träger Stärke) aus 3mm Sperrholz kleben. Für den Wechsel wird das Papier seitlich oder von oben gezogen. Dieses Modell wird auch recht gut mit den Dibond Platten und mit jedem erdenklichen Rahmen funktionieren.

  • Wir haben im Wohnzimmer über dem Sofa eine niedere Bilderleiste, da stehen im Moment 3 SW Ausbelichtungen im Format 60 x45 drauf (CFV-Format bei der Hasselblad). Die sind auf Alu-Dibond belichtet und der Zweck ist das leichte Austauschen. Man nimmt sie herunter und stellt andere, auch andere Formate, drauf.

    Bei größeren Formaten funktioniert das auch: Im Treppenhaus haben wir den scan (mit Topaz 2 selbst gescannt natürlich) eines 4x5 inch SW-Fotos auf 120 x 150cm belichten lassen und an die Wand gehängt mit Haltern. Auch ohne Rahmen, das Bild kann man einfach gegen ein anderes tauschen.

    Vielleicht ist das auch eine Idee...


    Gerahmte Bilde haben etwas von "die gehören hier hin", aber natürlich kann man auch dann tauschen...

  • Danke für die Anregung.

    So was ähnliches hatte ich auch mal,
    da habe ich meine Bilder hinter Acrylglas gedruckt.
    UV Druck CMYK +Weiss, ging eigendlich ganz gut aber
    mir fehlte immer irgendwie der Fotoeindruck.
    Ich habe damals mit einer Mimaki UJF gedruckt, wenn man
    sich etwas mit dem Rip beschäftigt sind die Ergebnisse schon sehr gut.

  • Ich meine nicht die Optik das lässt sich alles machen..
    Mich stört die Haptik und irgendwie höre ich beim Betrachten immer das Geräusch des des Druckkopfes.
    Ich weiss, nicht der fährt immer in meinem Kopf hin und her. Geht aber sicher nur mir so!

  • Die Frage ob digitaer oder analoger Print stellt sich nicht.
    Da ich nur noch zu meinem persönlichen Vergnügen fotografiere
    steht der Spass am Bild jetzt im Vordergrund, was den gesammten
    Entstehungsprozess bis zum fertigen Bild einbezieht.
    Im monetären Bereich der Fotografie bin ich fest der Meinung
    das der volldigitale Workflow die erste und einzige Wahl ist.

  • Ich habe mehrere Sachen in groß (bis zu 150 auf der langen Seite) auf Dibond gezogen. Die Bilder habe ich im Labor ausbelichten und kaschieren lassen, es ist also ein chemisches Bild. Ich habe auch Ausdrucke, die Unterschiede in der Qualität sind in meine Augen irrelevant. Die Bilder haben dann noch einen Rahmen (ohne Glas) bekommen.


    Ich habe auch auf Alu kaschierte Bilder direkt ohne Rahmen aufgehangen. Oder ganz ohne alles nur Klammern an die Wand getackert. Oder halt im Rahmen. Neben den genannten gefallen mir die Max Aab Rahmen als preiswerte Alternative ganz gut.

    mit dem Austauschen des Fotos das Foto und auch die Aluplatte Müll werden.

    Abzüge in den Müll? :shock:

  • ""Wände oder wie kommt das Bild an die Wand""


    Ich glaube es darf heißen:


    "Welches Bild in was für einer Größe kommt in welchem Rahmen an was für eine Wand?"


    Selbst hab ich hier div. Bauhaus-billich, und auch Halbe-teuer, jeweils dunkel (schwarz).

    Mich erinnern Aluprofile in Alufarbe nämlich immer an Kundenfänger aus der Fußgängerzone, oder an sonstige zur Ausstellung /Werbung dienende Umrahmungen.


    Schwarz finde ich jedoch schon ziemlich aufdringlich.

    Ein dunkles, hölzernes Braun wäre mir am Liebsten, wie ein heliaristisches Portrait auf Fomatone 532 in 30x40cm, in eine 30x40cm Fimkassette gebettet - mit Glasscheibe anstatt einem Schieber drin - berichtet.


    Meine Barytbilder machen sich nach meinem Gusto allgemein ganz vorzüglich in Holz, und da darf auch der Rahmen ein etwas altbackenes Profil haben. Dezent aber nur, kein "Barock".


    Meine schwarzen Halberahmen, Alu, Eckdesign, in denen meine Heidersberger Kraftwerke gerahmt sind, unterstützen solch technisch Anmutendes, und passen auch zur hohen Qualität der Abzüge - einen Tümpel oder weitere blühende Landschaften wären mir darin allerdings, zumal in meinem leicht verwohnten Ambiente, nicht denkbar, und eine weiße Wand als Hintergrund wäre zudem besser geeignet als meine erdfarbenen Lasurwände.


    Billige Plastikrähmchen machen das ganze Bild billig, taugt mir also gar nix. Punkt.


    Mein Favorit im Hause,neben der erwähnten Holzkassette:

    Ein Bauhausbilligrahmen mit 35mm Profilgesamtbreite.

    Hiervon sind 23mm erhaben und glatt, die verbleibenden Ränder sind tieferliegend und etwas profilgefräst. Dezent, aber mit mir sehr zusagendem Stil.


    Auch sehr wichtig für mich:

    Ich will keine Schaukästen, wie oben erwähnt, sondern einfach nur Bilderrahmen um meine Bilder.

    Der gesamte Rahmen baut mit nur 15mm schön flach, und so will ich es haben.

    Passend zur Wohnung, passend zu meinen Bildern, und das auch noch motivunabhängig.

    Eine stählerne Brücke, sehr technisch im Lith ausgearbeitet, kommt darin genauso gut wie ein Portrait, oder eine Landschaft.



    Tja.

    Nielsen, ich hab mir die Empfehlungen hier (mal wieder) angesehen, hat stark profilierte Holzrahmen, dünne Farbauswahl, und der Hammer:

    Der einzige Rahmen, den ich dort mitnehmen würde, der geht nur bis 40x50cm, hihi :)


    Roggenkamp kann wohl nur eckig und dick, Halbe ebenso.

    Zeitgemäß, aber nicht mein Ding.

    Auch hänge ich meine Bilder auf, und wechsle die nicht wie meine Unterhose alle 4 Wochen - mir reicht daher auch ein klassischer Rahmen.


    "Meinen" Rahmen gab es nicht mehr nachzukaufen , mir verbleibt also der Eigenbau...

  • @ Diesch
    Danke für das Angebot, den Begriff "fast Nachbarn" müste
    man jetzt mal etwas weiter fassen.
    Es hat mich jetzt weiter nach Norden (FL) gezogen, darum auch
    die ganze Entrümpelung meiner Fotografie und Neuorganisation
    alter Abläufe. Ein Restart / Befreiung oder so.

  • Dibond dürfte nicht zerstörungsfrei trennbar sein ...

    Doch. Hängt natürlich davon ab, wie man es aufgezogen hat - wenn man "Leim" auf Stärkebasis verwendet, reicht ein Wasserbad.


    Ich habe es jetzt nicht im Kopf wer den recht informativen Beitrag hier im Forum geschrieben hat. Es geht um das aufziehen von den Fotoabzügen auf Dibond Platten. In so einem Fall hätte man überhaupt keinen Rahmen gebraucht.

    Ich empfehle die sehr umfassende Anleitung von Frank Wesp zu dem Thema, die ich glaube ich schon einmal verlinkt habe:


    https://frankwesp.de/wp-content/uploads/2017/02/Nasskaschieren.pdf


    Ob man das jetzt mit oder ohne Rahmen macht, ist dann Geschmackssache.

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!