fotograf na zahradě

  • der Foma Retropan ist eine Offenbarung,

    einfach in der Handhabung und wunderbar im Tonwertumfang

    insta....


    Getting photographs is not the most important thing. For me it’s the act of photographing. It’s enlightening, therapeutic and satisfying, because the very process forces me to connect with the world…

    (Michael Kenna)

  • Die letzten Blätter dieses Films habe ich nur noch in Papierentwickler entwickelt.

    In allen anderen kam er mir eindeutig zu weich. Im Papierentwickler entstand dann auch so etwas wie Kontrast.


    Der kaum vorhandene Kontrast macht die Aufnahmen leider langweilig von daher ist der Film schwieriger in der Handhabung als andere Filme.

    Seine Einsatzmöglichkeiten sind begrenzt und ich weiß auch nicht welche Zielgruppe hier angesprochen werden soll?


    Was ich interessant an dem Film finde ist sein Körnigkeit und die hohe Konturenschärfe. Die kommt aber wirklich nur im GF zu Geltung und das Korn ist ab 4x5" sehr schön, bei kleineren Formaten lästig.


    Die oben gezeigten Aufnahmen zeigen die Schwächen des Film leider auch, die Schatten sind zugelaufen und es ist kein richtiges Weiß vorhanden.


    Wie immer ist es natürlich Geschmackssache, ich habe aber nach 50 Blatt von diesem Film genug davon gehabt.

  • Mit welchem Entwickler hast Du es denn probiert und keinen Kontrast erhalten?

    Die oben gezeigten Aufnahmen zeigen die Schwächen des Film leider auch, die Schatten sind zugelaufen und es ist kein richtiges Weiß vorhanden.

    ... würde mich reizen, noch knapper zu belichten und die Entwicklung zu verlängern...


    Oder meinst Du mit zugelaufene Schatten: keine Zeichnung?

  • ich find den Film richtig gut, er passt wunderbar und wenn es draußen regnet und bewölkt ist, brauchts im Bild nachher auch keine Kontraste.


    Ist halt Film und nicht digital.


    Und im Übrigen ist alles was man auf dem PC sieht ja nur eine Bearbeitung eines Scanns oder sonst halt so.

    insta....


    Getting photographs is not the most important thing. For me it’s the act of photographing. It’s enlightening, therapeutic and satisfying, because the very process forces me to connect with the world…

    (Michael Kenna)

  • Die Bilder zeigen die Stimmung in einem Garten an einem regnerischem Sommertag, so wie ich sie auch wahrnehme und kaum jemals auf Fotografien sehe. Josef Sudek hat solche Bilder mit dieser Stimmung gemacht. martin f5 auch.

    Die technischen Aspekte erachte ich hierbei als unbedeutend.

  • ich find den Film richtig gut, er passt wunderbar und wenn es draußen regnet und bewölkt ist, brauchts im Bild nachher auch keine Kontraste.

    Manchmal strebe ich N+1 oder N+2 an, weil im Regen die Wassertropfen auf den Blättern sonst nicht gut rauskommen. Blattgrün schmatzt dann so richtig, wegen den Reflexen in der feuchten Oberfläche. - Das selbe gilt mir in solchen Situationen auch für die Schatten. Wenn die durchgezeichnet sind und im Kontrast verstärkt, zeigt sich auch dort ein gewisses Eigenleben des Kleinen.


    Die Frage wäre, ob der Eindruck von Regen und diesiger Atmo dadurch verloren geht. Dazu würde ich eher auf einen Gelbfilter verzichten oder einen Blaufilter nehmen als N+ auszuschließen.

  • bewölkt und leichter Regen



    Für mich sieht das hier nach "auf vergrautem Papier" abgezogen aus.

    Total tot.



    Mir fehlen Differenzierung von Tonwerten und Vorder/Hintergrund.



    Wenn ich das Bild von seinem weißen Untergrund befreie, sehe ich Differenzierung und schöne Töne ganz nach meinem geschmack.

    Aber was hat der Film damit zu tun?

    Bei mir ist sowas die Eigenschaft meines Papieres oder sonstiger Bearbeitung.

  • So gefällt es mir auch. Warum diese sumpfigen ersten Versionen als „wunderbaren Tonwertumfang“ verkaufen? Oder ist mein Bildschirm völlig daneben …


    Gruß, Sharif

    wir haben hier natürlich das übliche Problem mit unseren PCs und Bildschirmen.

    Ich scheine da was exotisches zu haben und das funktioniert auf euren Bildschirmen suboptimal.


    Die erste moodige Version entspricht meiner Impression des Augenblicks und steht so für mich als Endergebnis.


    Es war übrigens keine Regenschauer sondern so ein leichter Regen, fast wie Nieselregen, auf den Pflanzen gab es keine Wassertropfen und ich wollte auch nicht nachhelfen.


    Alle Beispiele hier sind reine Scanns und in LR als JPG gedruckte Datei, keine Papier Version.


    Btw. ich fotografiere mit der digitalen und einem Makroobjektv die Negative ab, kehre sie in PS um und verarbeite sie dann in LR.


    Das letzte Beispiel sollte den Negativumfang zeigen und der entspricht meinen Erfahrungen mit FP4 und HP5 usw. also bezüglich des Histogramms.


    Eine Körnigkeit kann ich nicht feststellen, ich könnte ev. eine halbe Blende noch öffnen um in den Schatten mehr zu sehen, mit den Lichtern gibt es da beim Retropan keine Probleme.


    Auf YT gibt es ein Video, in den einer einen 35mm Retropan belichtet und die Ergebnisse zeigt, da scheint mit beim Entwickeln so einiges schief gegangen zu sein.


    Ich verwende den empfohlenen Retropan Entwickler, eine Flasche 1l für 50 Negative, einfacher und günstiger gehts wohl kaum.

    insta....


    Getting photographs is not the most important thing. For me it’s the act of photographing. It’s enlightening, therapeutic and satisfying, because the very process forces me to connect with the world…

    (Michael Kenna)

  • Ich scheine da was exotisches zu haben und das funktioniert auf euren Bildschirmen suboptimal.

    Das klingt doch zunächst danach, an der Einstellung zu drehen (wenn das gewollt ist).

    Meist sind Bildschirme zu hell eingestellt, vor allem bei tragbaren Geräten, denn sonst könnte man ja bei hellem Tageslicht nichts erkennen.

    Die "Normhelligkeit" bei Arbeitsplatzlicht ist 120 Candela pro Quadratmeter. Bei dieser Einstellung ist dann das Ergebnis aus dem Drucker im Helligkeitseindruck gleich dem auf dem Bildschirm (bei der entsprechenden Helligkeit in der Umgebung des Bildschirms).

    Ich habe festgestellt, dass mein MacBookPro diese Helligkeit ungefähr dann hat, wenn ich die Helligkeit auf ca.50 % stelle. Bei meinem Windows-Laptop sind das 80% der Maximalhelligkeit.

    Dann hat man bei manchen Geräten eine automatische Anhebung des Weißpunktes, so dass eigentlich absaufende Schatten noch als gut sichtbar und durchgezeichnet dargestellt werden (dieses Problem hatte man übrigens auch bei Polaroids, was da gut aussah, brachte auf dem Diafilm manchmal in den Schatten ein Überraschung). Dagegen hilft nur Abschalten der Automatik.

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!