Intrepid 8x10 Mark III dritte Generation

  • Jockel123

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  • Mir schon. Die bestätigt meine Ansichten zur Konstruktion. Dieser merkwürdige U-Bügel, der das Rückteil hält, ist ganz schön wabbelig (3'10"). Dünnes Blech. Zu dünn.

    Aus meiner eigenen Erfahrung mit den 4x5-Modellen sage ich, wabbelig ist nicht unbedingt das Problem, eine alte Sinar F ist u.U. genauso grausam, va. weil es da nur einen, nicht zwei Befestigungspunkte hat. Wabbelig ist nicht schlimm, wenn die Kamera ausschwingen kann, und das tut sie ja. Kernproblem ist die Verarbeitung, die Endkontrolle, die Korrektheit der Applikationen, die Festigkeit der Feststellungen, die Parallelität. Warum hat Intrepid eigentlich keine gehäusebasierte Field gebaut, wie z.B. die Kodak Master?

  • Wenn einem die speziellen Fertigungsteile qualitativ nicht passen, kann man die immer noch als relativ günstige 8x10 modding-Basis hernehmen..solang bis es einem taugt. Muss ja nicht immer ne Canham, Deardorff etc sein..

    Warum hat Intrepid eigentlich keine gehäusebasierte Field gebaut, wie z.B. die Kodak Master?

    den Gedanken hatte ich auch bei dem Video..das sind eigentlich solide Kameras, Kodak View, Seneca View etc aber nur wenn sich nach über einem Jahrhundert die dünnen Holzrahmen ( Boden, Bodenerweiterung, Standarte) nicht verzogen haben, ebenso kritisch fand ich bei meiner Seneca die Fokussierungsschienen, die laufen nicht so easy und der Fokusfeststellknopf war nicht genau. Ausserdem waren die Verstellungen sehr beschränkt, da gehäusebasiert, back hatte 2 Zentimeter Seitwärtsshift, Vor/Rückwärts-Kipp, Front nur Rise/Fall. Es gibt immer was zu meckern :D


    Benutzt jemand die VDS ? Die schaun gut aus, aber auch teurer..

  • Wenn hier immer verglichen wird, muss man auch erwähnen wie spärlich die Intreprid in Gegensatz zu den
    andauerd zitierten "Luxuskameras" ausgestattet ist, dann finde ich den Preis auch nicht mehr so atracktiv.
    Ich denke da nur mal schnell an Toprail Focus, 2 Tiltachsen oder auch nur fokusierbare Auszüge nach vorn und hinten.
    Auf den ersten Blick sehen diese Feldkameras alle recht gleich aus, aber konstruktiv ist der Unterschied erst auf den
    2. oder auch 3. Blick zu erkennen.
    Wenn man alle paar Monate mal 1 1/2 Blatt belichtet oder genau weiss auf was man verzichtet, kann man
    man sicher mit einer Intrepid sehr gut leben.

  • wenn die Kamera ausschwingen kann

    Ja. Gute Idee. Lasst uns Kameras noch labiler bauen, sie können ja ausschwingen. ^^ Das ist nur leider keine Einbahnstraße: Was ausschwingen kann, kann auch wieder neu angeregt werden. Das ist ganz üble Dynamik. 4x5 ist wegen der geringeren Breite weniger kritisch.


    Im Übrigen ist mein konstruktives Misstrauen primär mein Problem. Wenn das den geneigten Benutzer nicht stört, umso besser. Ich habe keinerlei Zweifel daran, dass man auch mit einer Bastellösung glücklich werden kann. Es kommt immer darauf an, was man erwartet und was man benötigt (ich habs schon mal geschrieben: Bedarfsanalyse ist das Zauberwort).


    Im Übrigen ist mir der Cube unter der Kamera auch aufgefallen (daher mein Lachsmiley im anderen Faden). Der ist doch Overkill ... und viel zu stabil ! Nochmal :lol:

  • Sehe ich genauso wie AK. Als Prototyp ist die IP Kamera voll akzeptabel. Aber für ein Halbfabrikat auf dem Markt ist die viel zu teuer.


    Eine fehlende Sitzheizung oder ein beheizbares Lenkrad an einem Auto würde mich z.B. nicht stören. Aber ein unlackiertes Auto mit Plastik Schrauben, schon.

  • Mein Gitzostativ schwingt, meine Technika schwingt, mein 600er Fujionon schwingt an der Technika an dem Gitzo, und wenn ich eine Filmkassette einlegen, schwingt auch wieder alles. Die Kamera kann noch so stabil sein.


    Das ist aber nicht das Problem. Man muss zur Ruhe können, bevor man auslöst. Einfach nochmal Bauchatmung, nochmal alles über schauen, und ab gehts.


    Mache ich beim Vergrößern auch.
    mit dem L138. Einfach setzen, tief durch atmen, nochmal den Belichtungsplan durchgehen, nochmal den Staub vom Blatt blasen, den Rand kontrollieren, und nochmal durch atmen, bevor man den Tmer drückt, der auf dem Nachbartisch liegt.

  • Und immer schön locker im Knie :mrgreen:


    Der Staub aufm Blatt ist mir egal, aber ich schaue immer, was die anderen Blätter so machen.

    Die verschlossene Packung wirkt unmittelbar auf den dreifachen Erwärmer und öffnet mein Chi; meine Hand findet wie von selbst den Weg zur Schaltuhr, aber richtig Zen - nig wirds erst vor der feuchten Schale, beim Hervorrufen des Bildes.

    Nach dem Fixieren schlage ich 3x den Gong und verlasse im inneren Einklang mit mir selbst den Tempel, um nach einer halbstündigen Reinigung der neuen Tapete Jene selbst nebenan im Lavatoire anzuschlagen.

  • Grüße und lasst euren Gedanken freien Lauf

    Ganz ehrlich, im Format 4x5 käme ich persönlich nicht auf die Idee eine Intrepid zu kaufen. Mir wäre die auch zu wabbelig. Einziger Vorteil in meinen Augen sind das geringe Gewicht und die Kompaktheit. Eine (robustere) und kompakte Laufbodenkamera habe ich bereits. Gewicht ist mir egal, meine Strecken kann ich das DIng locker tragen. Wenn es rein um den Preis geht ist jede Sinar F günstiger. Im Laufbodenbereich könnte man vermutlich sogar eine (sehr robuste und präzise) Wista zu dem Kurs einer Intrepid bekommen.


    In 8x10 sieht es bei mir etwas anders aus. Ich nutze das Format sehr selten und habe eine recht unhandliche und sperrige Plaubel in dem Format. Eine Toyo oder Chamonix wäre mir vermutlich zu teuer. Falls ich da doch nochmal Bedarf nach was leichtem und kompaktem verspüren würde, könnte ich mir so etwas wie die Intrepid vorstellen. Oder eine Woodyman.


    Die Kamera ist mir aber keinen weiteren Gedanken/Austausch wert.

    Hat nich geklappt. Aber die 5000er-Grenze winkt langsam.

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