Entwicklungstank für 13x18

  • Nachdem ich jetzt üppig mit Großformat ausgestattet bin, wollte ich fragen, ob es für 13x18 Entwicklungstanks gibt. Für 9x12 und kleiner habe ich einen Doran.

    Die seltenen 13x18 - Negative habe ich immer in der Schale entwickelt. Aber wenn es mehr werden, ist das doch etwas zeitaufwendig.

    Und eine weitere Frage habe ich auch noch: Panfilme kann ich nicht bei gedämpftem Rotlicht entwickeln, oder?

  • Ich stand gerade vor demselben Problem, nachdem ich mit meiner neuen Brückner Gloria erstmals Negative in 13 × 18 entwickeln musste. Ich habe mir für meinen Jobo Papiertank 2830, den ich noch irgendwo (leider ohne Papierclips) in meiner Dunkelkammer stehen hatte, diese Spule besorgt:


    Uwe


    Es ist ziemlich fummelig, die Blätter da bei Dunkelheit reinzufriemeln, geht aber. Ich habe bei meinem 1. Versuch quasi-Standentwicklung mit einigen Kippbewegungen über die Zeit probiert; das ging so einigermaßen, man braucht aber 2 l Chemie dafür. Die Entwicklung war an den Rändern der Negative ungleichmäßig; ich schließe daraus, dass mit einer solchen Spule besser mit viel Bewegung entwickelt wird, wahrscheinlich idealerweise in Rotation. Ein weiteres Problem ist, dass durch den im Deckel eingebauten Chemikalienbecher der Entwickler bei Tageslicht nur sehr langsam in die Dose eingefüllt werden kann, wobei ich mir vorstellen kann, dass das bei kurzen Entwicklungszeiten auch schon zu einer ungleichmäßigen Entwicklung führen kann. außerdem schließt der Deckel der 2830 nicht so gut; das ist kein Problem, wenn mit wenig Chemie in Rotation entwickelt wird, aber wenn man 2 l in die Dose füllt, suppt beim Kippen einiges heraus. Ich versuche, den Prozess weiter zu optimieren.


    Die Ergebnisse meiner ersten Bemühungen zeige ich mal im Thread zur Gloria.


    Viele Grüße

    Peter

  • Die Filmhalter aus dieser Folie brauchst du nicht.
    Die Abstandshalten auf den dicken Stegen sind wichtig damit die Negative nicht übereinander
    rutschen. die dünnen Stege in der Dose sorgen für den Abastand zur Wand.
    Ich rolle die Dose mit 500ml Chemie gaaaaanz langsam in der grossen Wanne hin und her.
    Probleme gabs noch nie.

  • Ich verwende eine Jobo Expert 3006. Darin sind 5 Röhren in denen sich jew. ein Planfilm 18X24 cm bzw. natürlich auch quer 13x18 eingerollt einschieben lassen. Der Abstand von der Innenwandung wird mittels eingebauten Längsstegen erreicht. Das geht ja "mega" einfach, hat mein Enkel mir gesagt. Die eingelegten (mit der Schichtseite natürlich innen) Planfilme entwickle ich dann mit 500 ml. Chemie mit der CCP.

  • Nachdem ich jetzt üppig mit Großformat ausgestattet bin, wollte ich fragen, ob es für 13x18 Entwicklungstanks gibt. Für 9x12 und kleiner habe ich einen Doran.

    Die seltenen 13x18 - Negative habe ich immer in der Schale entwickelt. Aber wenn es mehr werden, ist das doch etwas zeitaufwendig.

    Und eine weitere Frage habe ich auch noch: Panfilme kann ich nicht bei gedämpftem Rotlicht entwickeln, oder?

    ORTO Filme können bei gedämpftem Rotlicht entwickelt werden, und es gibt von den Schweden die Tanks bis 13x18, komme gerade nicht auf den Namen, fassen 6 Filme bei 2.000 ml Füllmende, Gruss und Gut Licht.

  • Du meinst die HP Combiplan-tanks, nehme ich an. Die Variante, die ich für 13x18 kenne, sind keine kompletten Tageslichttanks mit Einfüllstutzen. Sind ein gutes System, aber Vorsicht, aus recht fragilem Kunststoff.

    genau, Danke, ja man muss sie im dunklem befüllen, kann aber sowohl mit Gummideckel oder Plastedeckel im Hellen leicht schwenken. Ich mache jede Minute das Licht aus und hebe den Einsatz einige male. Und ja, der Kunsstoff ist sehr spröde, nicht fallen lassen oder raufsetzen. Ich mag die Dosen. 8x10 habe ich eine Maske mit 4 Fächern, diese wird in eine grosse Fotoschale gelgt und bei Dunkelheit bewegt. Und 4x5 ist ja bekannt. Gute (Entwickler) Zeit.

  • Post by Linse ().

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