Noblex 135U, 24x66mm Panorama

  • Amrum

    Noblex 135U 24x66, TMax100, Spur Acurol-N, 1:100, 20°, 30 min.

    digitalisiert mit Sony A6000 APS-C und 60mm Leica-R Makro, wäre natürlich auch mit einer höheren Auflösung genau so schnell.

    den ganzen Film ungeschnitten nach dem Trocknen zum Abfotografieren durch den neuen Essential Film Holder geschoben, der ganze Film dauert keine 3 Minuten!

    Wie lange wäre der Scanner beschäftigt? :)

    Bearbeitung in Lightroom

    klick für mehr in flickr

    bei einer drehenden Optik voll in die Sonne hätte ich nicht gedacht, das es geht


    VG Dierk

  • Ich finde die Fotografie mit dieser Art Panorama-Kameras sehr interessant. Silvergrain Classic hatte dazu schöne Artikel. Deine Bilder zeigen das auch sehr schön. Dabei möchte ich das zweite Bild besonders hervorheben, dass mit sehr zusagt.

    Gut Licht!

    Frank

    • Official Post

    Ich finde die Fotografie mit dieser Art Panorama-Kameras sehr interessant. Silvergrain Classic hatte dazu schöne Artikel. Deine Bilder zeigen das auch sehr schön. Dabei möchte ich das zweite Bild besonders hervorheben, dass mit sehr zusagt.

    Die kommende Ausgabe von SilvergrainClassics beschäftigt sich ganz intensiv mit der Panorama-Fotografie - und es gibt ein paar tolle News für Liebhaber des Formats. Stay tuned! 8)

  • ein typisches Beispiel für Architektur mit einem drehenden Objektiv

    Lübeck

    Ilford Delta 400, Rodinal 1+100, 20°C, 38min., semi stand development

    VG Dierk

    PS: so sieht es wirklich aus, alle geraden Architekturbilder werden dagegen mit den Objektiv korrigiert,

    wenn man vor einer sehr langen Mauer steht, läuft die links und rechts doch auch zusammen und wird immer kleiner

  • Dierk May 9, 2023 at 11:10 PM

    Changed the title of the thread from “Amrum mit Noblex 135U, TMax100, Spur Acurol-N 1:100, 30 min.” to “Noblex 135U, 24x66mm Panorama”.
  • danke, geo

    genau so ist es, wenn man auf eine Mauer schaut, sieht man natürlich nur die Mitte scharf, aber die Seiten verlaufen zwangsläufig wie hier zu sehen. Wenn man den Kopf dreht, sieht es auch so aus wie auf dem Bild, nur gleicht unser Gehirn bzw. unser Wissen über das Gesehene diesen Effekt aus.

    Wenn man das nicht möchte, bleiben nur entsprechend korrigierte WW Objektive wie z.B. die Hasselblad XPan oder größer die 6x12 oder 6x17 Kameras.

    Bei diesen Bildern tritt es natürlich auch auf, fällt aber nicht jedem gleich auf, der sich nicht mit Architekturfotografie beschäftigt.

    Auch Ilford Delta 100

    Hamburg


    Glückstadt

    den Fehler rechts habe ich absichtlich nicht behoben, dieser ist bei der Noblex eher selten, bei der Horizon 202 passiert es schon eher durch das mechanische Drehwerk

    VG Dierk

  • hier habe ich etwas ganz verrücktes gemacht :)

    Ich habe 2 Aufnahmen von Stativ aus gemacht, um sie nachher zusammen zu fügen. Das hat sogar geklappt. Leider ist in dem Film dieser doofe Streifen, den ich nicht weggemacht habe.

    Das ist die Hafenmauer in Tazacorte auf der Kanareninsel La Palma, es sind über 180°!

    hier ist sie bei google der Standpunkt der Aufnahme ist etwas da, wo Puerto Tazacorte steht

    klick auf das Bild für größer


    so sieht es darunter aus, habe ich auch schon sehr oft fotgrafiert

    die Mauer rechts gegen die sehr hohen Wellen vom Atlantik sind ca. 10m hoch

    VG Dierk

  • ein kurzer Ausflug zu den Verzeichnungen

    diese Bilder sind mit Lochkameras entstanden. Es ist also bei beiden Bildern keine optische Linse beteiligt!

    Der Marktplatz in Bad Oldesloe. Die Aufnahmen wurden zu unterschiedlichen Zeiten und nicht von der gleichen Position aus aufgenommen.

    Das erste Bild mit der 6x12cm Lochkamera Zero 612D und normal plan aufliegendem Film

    Das zweite Bild mit der Lochkamera RealitySoSubtle 6×17cm mit rund aufliegendem Film entsprechend der Noblex Filmauflage.

    VG Dierk

  • da ich schon ewig Panorama liebe habe ich natürlich auch endlos Beispiele

    (vielleicht sollte ich den Titel wieder ändern :) )

    Diese sind aus der russischen Horizon 202, die ich in den 1990ern auf dem Flohmarkt in Hamburg gekauft habe. Die Drehung des Objektives wird klassisch durch ein Federwerk erzeugt. Das führt dazu, dass Anfang und Ende des Bildes oft nicht korrekt belichtet sind. Die Noblex vermeidet das, in dem sie durch elektrischen Antrieb das Objektiv hinten startet und für die Belichtung um 360° dreht. Auch besonders möchte ich erwähnen, dass die Noblex eine Shift-Funktion im Objektiv hat und dass man Filter einsetzen kann. Das mit den Filtern ist jedoch eine schreckliche Fummelei, diese durch den engen Schlitz für das Objektiv richtig aufzusetzen. Dafür brauche ich eine Pinzette. Außerdem geht das nur, wenn das Objektiv nach vorne gedreht ist, damit man da ran kommt, d.h. der Film wird dann an dieser Stelle belichtet und ein Bild ist futsch.

    Hier einige Bilder aus der Horizon 202, die Motive sind ideal für drehende Objektive


    VG Dierk

  • Sehr gut, mir hätte noch ein wenig mehr Himmel gepasst, aber ich denke, wenn man das Bild einigermaßen gerade halten will, kommt halt mehr Bodenzone ins Bild, weil der Horizont mittig ist.

    danke, bei den beiden Aufnahmen mit der Horizon hätte ich mir auch oben etwas mehr gewünscht. Aber nach oben halten krümmt den Horizont leider sehr schnell und sichtbar.

    Das ist bei der Noblex viel besser gelöst mit der shift Möglichkeit nach oben. Dafür gibt es auch entsprechende Marken im Sucher.

    Selbst die 6x17 RealitySoSubtle Pinhole bietet eine shift Möglichkeit. Das ist ganz einfach und genial gemacht, es gibt einfach ein zweites etwas nach oben versetztes Pinhole! :)

    Dies habe ich offensichtlich bei dem Bild benutzt.

    V G Dierk

  • noch zwei aus der Horizon

    das Federwerk läuft manchmal auch nicht ganz gleichmäßig (hier nicht der Fall), was zu sehr unangenehmen senkrechten Streifen führt :(

    ein Friedhof auf La Palma, noch leere Gräber

    und der Viehmarkt in Wedel, das geht auch, einfach drauf halten, wie FilmPlatte es auch macht

    VG Dierk

  • Dierk "einfach draufhalten", klingt jetzt aber wenig freundlich und trifft auch meine Arbeitsweise nicht.

    sorry, das war nicht unfreundlich gemeint!

    Ich wollte mit meinem Beispiel zeigen, dass es mit so einer Kamera und so einem Bildwinkel gar nicht so schwer ist und man bei street wirklich nicht lange ziehlen und suchen muss. Dazu kam, dass du mit der Kamera aus der Hüfte fotografierst, da ist eine genaue Komposition kaum möglich.

    VG Dierk

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