Detailfragen zu wet plate collodion

  • Jetzt werden hier Äpfel mit Birnen verglichen und das eigentlich Thema schon wieder verdrängt.

    Ob nun eine Bücherei oder das THW oder die Freiwillige Feuerwehr, nichts damit hat etwas mit dem zu tun was ich geschrieben habe, es sei den es will so verstanden werden.

    In einer Bücherei wird Wissen nicht kostenlos und schon gar nicht umsonst abgegeben oder wachsen die Bücher in den Regalen? Beim THW usw. geht es doch um ganz anderes, gehört hier nicht wirklich zum Thema.

    Auch eine open source Software ist wohl nie ganz umsonst, allenfalls kostenlos, zu zahlen hat man immer etwas.

    Warum soll ich mein Wissen für das ich selber viel Zeit, Arbeit, Mühe und Geld investiert habe der Allgemeinheit umsonst und kostenlos zur Verfügung stellen? Wenn ich genug Kohle habe und nicht darauf angewiesen wäre kann ich das machen aber wer hat das schon.

    Ergo muss ich mein Wissen zu Geld machen. So widerlich es sich anhören mag aber so funktioniert nun mal die Welt.

    Frühen mussten die Menschen mehr ihre körperlich Arbeit verkaufen und vor allem ihre Gesundheit, heute halt eher das Wissen und Können.

    Das ist nichts Verwerfliches.

    Um zum Thema zurück zukommen, um mir selber viele Enttäuschungen zu ersparen macht es Sinn einen Workshop zu besuchen und der Dozent dieses Lehrganges investiert seine Zeit und sein Wissen und gibt es weiter.

    Die Teilnehmer müssen nichts weiter tun als Geld zu zahlen und aufzupassen.

    Wie ich finde ein lohnendes Investment zumal das Geld hinterher mehrfach eingespart wird und die Zeit für das Aufpassen hole ich doppelt und dreifach wieder rein.

  • Vorschlag zur Güte mittels Treffen in der Mitte:

    Umfangreiche Anleitungen (wie zu Wet-Plate angefragt) seien gerne einschlägigen Workshops vorbehalten, aber wie wäre ein solches Forum wie grossformatfotografie denkbar ohne kostenlose, freie und uneigennützige Tipps?

    "Mehr Licht!" (angeblich die letzten Worte des berühmten hessischen Dichters J.W.Goethe)

  • Vielleicht kann ich auch was beitragen...

    Der "schnellste" Einstieg in die Wetplate Thematik ist meiner Meinung nach ein Workshop bei einem (guten) Trainer mit viel Erfahrung. Der Leidensweg fängt dann an, wenn der erste Workshop nicht gut ist und die Basics nicht vermittelt werden. Nach dem ersten Workshop weiß man auch hoffentlich, ob der Prozess überhaupt etwas ist, womit man sich beschäftigen möchte, denn das vergessen viele: es ist viel Pflege, Aufwand und grundlegendes Verständnis nötig, um wirklich Spaß zu haben. Wenn das vorhanden ist, kommt noch ein gewisses Maß an Fingerspitzengefühl dazu und Übung.

    PS: Ja, ich gebe regelmäßig Workshops rund um Techniken zur Nassplatte.

  • Vielleicht kann ich auch was beitragen...

    Der "schnellste" Einstieg in die Wetplate Thematik ist meiner Meinung nach ein Workshop bei einem (guten) Trainer mit viel Erfahrung. Der Leidensweg fängt dann an, wenn der erste Workshop nicht gut ist und die Basics nicht vermittelt werden. Nach dem ersten Workshop weiß man auch hoffentlich, ob der Prozess überhaupt etwas ist, womit man sich beschäftigen möchte, denn das vergessen viele: es ist viel Pflege, Aufwand und grundlegendes Verständnis nötig, um wirklich Spaß zu haben. Wenn das vorhanden ist, kommt noch ein gewisses Maß an Fingerspitzengefühl dazu und Übung.

    PS: Ja, ich gebe regelmäßig Workshops rund um Techniken zur Nassplatte.

    Genau so wird ein Schuh draus, dann haben wir hier in der Runde doch einen sehr guten Dozenten und einen Grund nach Berlin zu fahren.

  • Der "schnellste" Einstieg in die Wetplate Thematik ist meiner Meinung nach ein Workshop bei einem (guten) Trainer mit viel Erfahrung.

    Ateliers - Laura Aubrée
    Réalisez votre portrait au collodion humide Le collodion humide est une technique datant du XIXème siècle qui consiste à réaliser une photographie unique sur…
    laura-aubree.fr

    Ich haben einen Workshop bei Laura gemacht und kann es nur empfehlen! Es war super informativ, nett und gut. Bietet sich an, wenn man mal Urlaub in der Bretagne macht. Mein Workshop war in Metz, also nah an der Dt.-Fr. Grenze.

  • Ich habe einen zwei Tage Kurs Collodion gemacht. Wir waren nur drei Teilnehmer. Wir haben auf Glasplatten und schwarze Platten fotografiert. Mit Platten herrichten, beschichten, belichten, entwickeln und versiegeln. Es war schon Arbeit, war aber super entspannt.

  • Vielen Dank für den Link. Vielleicht bin ich im Herbst in Crozon. So ein - oder mehrere? - Kurse wären da schon interessant ...

    Ich war vor einiger Zeit auf Crozon. Kleiner Tipp: Nimm eher mehr als zu wenig Filme mit. Für mich war die Halbinsel so etwas wie die Essenz der Bretagne. Ach so, da Du im Herbst dahin reisen möchtest: Nimm das das dickste und schwerste Stativ mit, dass Du besitzt. Und überlege Dir, wie Du Dein Einstelltuch sowohl an der Kamera als auch an Dir selbst möglichst windfest arretieren kannst. :)

    Es gibt keine Lösung, weil es kein Problem gibt.

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