• Danke!

    hier war erst das Leica Bildchen und dann der heutige Morgen, es entwickelt sich immer was,

    aber den GF kommt nun mal eben nichts ran.

    insta....

    Getting photographs is not the most important thing. For me it’s the act of photographing. It’s enlightening, therapeutic and satisfying, because the very process forces me to connect with the world…

    (Michael Kenna)

  • es sind diese Motive die für. mich gesehen erst in der 4x5" Aufnahme die Tiefe erreichen, selbst eine Digitaleversion wirkt daneben blas und künstlich

    insta....

    Getting photographs is not the most important thing. For me it’s the act of photographing. It’s enlightening, therapeutic and satisfying, because the very process forces me to connect with the world…

    (Michael Kenna)

  • es sind diese Motive die für. mich gesehen erst in der 4x5" Aufnahme die Tiefe erreichen, selbst eine Digitaleversion wirkt daneben blas und künstlich

    Hm, eine Digitalversion? Da würde ich erst mal den fertigen Print sehen, denn: das gezeigte Bild ist ja eine Digitalversion, oder? Man stelle sich das erst mal vor, auf Fomabrom Variant 111 ...

    Wie würde man das komplett digital machen, frage ich mich.

    Du hast ja das Grandagon benutzt, also bräuchte man an der Vollformatkamera vermutlich 24-28mm Brennweite. Da hätte man natürlich schon eine große Schärfentiefe bei vergleichbaren Blenden. Vielleicht müsste man eine größere Blende einstellen, nicht gerade ƒ/32, sondern ƒ/8?

    Man würde die Kamera aufs Stativ stellen und eine niedrige ISO einstellen, damit möglichst wenig Rauschen da ist, die Details gut rauskommen und vielleicht auch ein paar Wischeffekte - das kann ich an dem kleinen Bild hier nicht beurteilen, ob es sowas hat. Aber solche Wischeffekte erzeugen natürlich auch einen Raumeindruck, also Tiefe.

    Und vielleicht was nehmen mit Shiftfunktion, damit der Horizont gleich ist?

    Beim RAW-Konvertieren vielleicht sehr behutsam vorgehen, denke ich mir weiter, und die kamera- und programmseitigen Voreinstellungen vielleicht reduzieren?

    Und Fomapan: der betont ja die Schattentöne, die satter, kräftiger werden - das macht ja auch etwas mehr Tiefe, in der der Blick sich verlieren kann.

    Vielleicht könnte man von Fomapan mit einem Stufengraukeil ein digitales Profil erstellen, das man dann als Filmkurve auf digital aufgenommene Bilder überträgt? Oder vielleicht gibt es solche Filmkurven als Add-Ons zu kaufen für das betreffende Programm?

    Und dann wäre ja noch die Frage, wie der ausgedruckte Print rauskommt, auf welchem Papier, mit welchen Tinten, in welchem Rahmen?

  • Aksak hat schön beschrieben, was mir zuerst eingefallen war, der Strudel, der einen ini das Bild zieht. Deine letzten Bilder haben alle diese Feinheit in den Strukturen, die man finden muss. Achtsamkeit und Anmut zeichnen die Bilder aus.

    Gut Licht!

    Frank

  • Es funktioniert vor allem auch in der Differenzierung der feingrafischen Struktur. Es ist für mich wie eine abstrakte Tiefdruckgrafik mit tollen feinen Grauabstufungen, die Raumtiefe erzeugen.

    Ich mag es gerade auf Grund des vermeintlich diffizilen Charakters.

    Das Bild hat einfach eine sehr sinnliche, undurchschaubare, d.h. geheimnisvolle Komponente, ist dann zudem auch noch technisch raffiniert ausgearbeitet mit diesen gestreuten Spitzlichtern der Blüten.

  • es sind diese Motive die sich nicht sofort entfalten und darstellen, sie sind in sich verborgen und erst mit dem passenden Gerät werden sie offenbar

    Hier war ich schon tausendmal und immer stellte ich mir ein Bild vor, aber irgendwie geschafft es dann nie.

    Neulich unterwegs mit der kleinen Canon IIS2, eine "schraubleica" aus Japan und hatte 36 Aufnahmen, stöberte rum wie auf einem Flohmarkt, beim scannen passierte es dann, es war plötzlich da, nicht spektakulär, nicht nach Aufmerksamkeit heischend

    Der Weg dort hin mit der Chamonix war vorgezeichnet und auch wenn das Wetter nicht ganz passte, hat es für mich funktioniert.

    Und warum erzähl ich das hier?

    Weil wohl kaum jemand das verstehen kann.... vermutlich schreib ich es an mich um es nicht zu vergessen.

    Wie sagt sie in ihrer Hütte hinter der Wand, in etwa so,

    "ich schreibe nicht aus Freude am Schreiben; es hat sich eben so für mich ergeben, daß ich schreiben muß, wenn ich nicht den Verstand verlieren will. Es ist ja keiner da, der für mich denken und sorgen könnte. Ich bin ganz allein, und ich muß versuchen, die langen dunklen Wintermonate zu überstehen. Ich rechne nicht damit, daß diese Aufzeichnungen je-
    mals gefunden werden. Im Augenblick weiß ich nicht einmal, ob ich es wünsche"

    Marlen Haushofer

    Die Wand

    insta....

    Getting photographs is not the most important thing. For me it’s the act of photographing. It’s enlightening, therapeutic and satisfying, because the very process forces me to connect with the world…

    (Michael Kenna)

  • Die zweite Aufnahme, fast ein SW-Bild mit einem wunderbar-subtilen Übergang zu herbstlicher Farbigkeit, verbunden mit insgesamt besserer Bildschärfe, verführt mich dazu, die erste eher "als Notiz gedacht" zu bezeichnen.

  • das Ziel ist immer ein Laborarbeit auf 50x60,

    digital immer nur ein Stück Weg zum Ziel

    heißt aber nicht, dass ich dort nicht auch fasziniert bin

    insta....

    Getting photographs is not the most important thing. For me it’s the act of photographing. It’s enlightening, therapeutic and satisfying, because the very process forces me to connect with the world…

    (Michael Kenna)

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!