• Wie sind eure Erfahrungen mit Fomapan 200? Habe ihn gerade als 100er geschossen (d.h. +1) UND ihn als 320er entwickelt. Dennoch habe ich ein recht unterbelichtetes Bild. Entwickelt habe ich in Rodinal.

    Wie nutzt ihr den Film? Was mache ich falsch?

  • Hallo Uwe,

    Ich habe bisher nur den Fomapan 100 ein wenig fotografiert. Zur Orientierung hier vielleicht ein Faden im amerikanischem Forum: https://www.largeformatphotography.info/forum/showthre…100-200-and-400. Dort gibt es viele gute Bilder mit Angaben der Entwickler und Zeiten. Interessant dabei für Dich "Deardorffuser", der Fomapan 200 unter anderem mit ISO 800 belichtet. Am Ende msst Du es natürlich für deinen Prozess eintesten.

    Gruß, Frank

    Gut Licht!

    Frank

  • Wie sind eure Erfahrungen mit Fomapan 200? Habe ihn gerade als 100er geschossen (d.h. +1) UND ihn als 320er entwickelt. Dennoch habe ich ein recht unterbelichtetes Bild. Entwickelt habe ich in Rodinal.

    Wie nutzt ihr den Film? Was mache ich falsch?

    Langzeitbelichtungen? Schwarzschild greift beim 100er schon ab etwa 1/4s.

    Was heißt "unterbelichtet"? Kann man bildmäßig noch was rausholen aus dem Negativ? Welche Dichte haben die Schatten, und die Lichter?

    Ist der Entwickler noch gut? R09 kippt gerne, Rodinal gemäß der letzten Formel ist zuverlässiger.

    Mindestmenge Konzentrat pro Film? Verdünnung? Entwicklungszeit? Bewegungsrhythmus? Temperatur? Achtung bei https://www.digitaltruth.com/devchart.php?F…s=C&TimeUnits=D , dort werden für den Retropan 320 einmal 7-8s und ein andermal 16,5s angegeben.

  • der 200er ist mein Lieblingsfilm.

    Belichtet mit 125ASA, entwickeln gemäss Tabellen.

    Dann gute Schattenzeichnung und sehr viel Dichtspielraum nach oben. Gute Schärfe, auch bei Rotationsentwicklung.

    Mit einigen Entwicklern wird er zu steil für Kondensor. (Siehe auch FOMA Datenblätter) Beste Erfahrungen mit XTol 1+1 als Einmalentwickler. Kodak HC110 würde ich da gerne nochmal testen.

    Ich wässere ihn gründlich vor, weshalb ich die Zeiten, auch wegen des Kondensors selber eingetestet habe...

    Auf jeden Fall den Film nach der Entwicklung härten.

    Sein Problem:

    Bei mechanischem Stress bildet er Punkte, Streifen und andere Dinge.

    Beim Planfilm sollte man die Ecken nicht biegen, dann gibt es da merkwürdige Artefakte.

    Beim 120er wird das dann je nach Kassette und Filmführung zur Katastrophe.

    ---
    ... denn nichts ist so, wie es scheint!

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