• daneben gibt es weitere Interessen, die die Großformatfotografie bedienen kann.

    Recht hast Du . . . :thumbup:

    Ich würde das "Überredungskunst" nennen, Rhetorik, mit dem Ziel der Überwältigung

    Wie wahr, und dann immer dieses elend lange Technikgesabbel - Gedanken zerfrieseln - umdeuten - es ist bisweilen zum heulen hier!

    Eben diese Bilder gefallen mir so wie sie sind - Punkt.

    Auch Deinen 13x18 Kontakt zu rahmen, gute Idee
    Frei nach Heinz Erhardt - Wie schnell doch das Interresse an Bildern erlahmt, sind sie wie hier entrahmt :)

    Die zwei schönsten Geräusche der Welt sind: Ein Verschluss der sich öffnet und wieder schließt.

  • Ich verstehe das aber durchaus, wenn man auf den aktuellen Stand der Technik nicht verzichten will.

    Ich habe auch das Symmar S 210 MC, und das hat eine andere Abbildungsleistung. Noch besser finde ich das Sironar N und am besten das Fujinon A 180.

    Die Frage ist da, woran man die Qualität erkennt. Und da ist für meine begrenzte Erfahrung die Antwort: daran, dass man eben genau gar nichts sieht. Es sind ja Fehler, die korrigiert werden, und gegen Unklarheit bei niedrigen Kontrasten wie zB an Baumstammrinden werden Auflösung, Schärfe und Kontrast Differenzierung gesetzt, so dass einen das Material genau so anspringt wie vor Ort.

    Das bemerkte ich schon früher, an den Sekor C Objektiven für die RB67: Qualität ist, wenn man keine Störungen erkennt.

    Umgekehrt kann eine Störung oder Minderleistung durchaus etwas ins Bild bringen, was man sonst nicht so gut reproduzieren kann. Bei dem Symmar conv. habe ich den Eindruck, der Kontrast bei Gegenlicht zB an Baumstammkonturen ist ausreichend, nicht etwa sehr ausgeprägt, und der Kontrast auf Oberflächentexturen wie Baumrinden ist etwas reduziert, aber noch erkennbar.

    Noch nicht, aber schon - das fällt mir da ein, und dadurch wird das Objektiv zu einem brauchbaren Werkzeug.

    Würde ich eine Wandvergrößerung anstreben, würde ich vielleicht zuerst mal ein dickeres Stativ mitnehmen, die Sinarkassetten mit Einlegeblech, mehrere Aufnahmen machen, sorgfältiger einstellen usw.

    Es ist schon seltsam: für 13x18-Mini-Bilder so eine große Kamera mitzunehmen, 13x18 ...

  • ich finde es schade, dass ihr die Kunst von aksak_maboul an dieser Stelle so zertretet,

    das hat sie nicht verdient.

    Sein Kontaktabzug und seine Vorgehensweise sind sehr ehrenswert und haben sicher einen besondere Charme wenn sie gerahmt sind.

    Dabei ist es unabhängig welches Objektiv es war und ab das maximal heraus gekommen ist.

    Es ist was es ist.

    Selbst auf 35mm Film würde es das. gewisse Etwas haben, und sogar auch mit eine digitalen Kamera kann es entstehen.

    Schön zu sehen ist welche Wege man mit 4x5" gehen kann, das motiviert und inspiriert.

    insta....

    Getting photographs is not the most important thing. For me it’s the act of photographing. It’s enlightening, therapeutic and satisfying, because the very process forces me to connect with the world…

    (Michael Kenna)

  • und dadurch wird das Objektiv zu einem brauchbaren Werkzeug.

    Es ist immer wieder bemerkenswert Deinen Ausführungen,
    zumal wenn sie etwas aufführlicher und tiefgehender sind folgen zu dürfen . . .

    Andererseits denke ich mir: Lass doch einfach Deine schönen Bilder für sich sprechen,
    was kann sonst der Sinn von Photographie sein?

    Die zwei schönsten Geräusche der Welt sind: Ein Verschluss der sich öffnet und wieder schließt.

  • Wenn es mir nur darum ginge, Bilder zu zeigen, wäre ich bei flickr. Ich mag mich gerne austauschen, und das GFF ist da eigentlich ganz sinnvoll.

    Insbesondere das Besprechen von Bildideen, zB hingefallene Gegenstände "aufzunehmen" (Aufnahme, prendre une photo, to take a photograph) und zu sammeln, als Kontakte - das bringt mir durchaus was, denn es könnte ja auch sein, dass solches - in dieser noch kleinen Grösse - als schnöde erachtet würde.

    Ich freue mich also über Kommentare, und wenn's krawallig wird, mache ich, wie Ihr wisst, gerne mit ...

    Noch zum Symmar: es ist doch toll, dass man sowas für wenig Geld bekommt, oder?

  • Noch zum Symmar: es ist doch toll, dass man sowas für wenig Geld bekommt, oder?

    Gute alte Symmare finde ich schwer, weil man denen nicht selten 40-50 Jahre intensiver Photoarbeit ansieht.
    Was mich allerdings in der Tat wundert ist der rapide Preisverfall.
    Mir gefällt der wunderbar runde Blendenkörper der alten Silberlinge viel besser auf das fünfeckige Drama der Druckblendenkörper.
    Damals hatte ich mir nach und nach alles in Druckblende besorgt, weil es einfach deutlich günstiger war.
    Teilweise waren die Objektive zu einem drittel vom Preis zu haben, wie das gleiche Objektiv im Verschluss.
    Das ist ja das schöne am Hinterlinsenverschluss.

    Über die Dikussionskultur in diesem Forum ist ja schon viel sinniert worden.
    Was mich generell stört ist, das die eigentliche Photographie oftmals viel zu wenig Raum findet.
    Einen Koch fragt man nach dem Essen doch auch nicht in welcher Pfanne er sein Gericht zubereitet hatte.

    Die zwei schönsten Geräusche der Welt sind: Ein Verschluss der sich öffnet und wieder schließt.

    Edited once, last by der-photofreund (March 14, 2024 at 2:43 PM).

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