Vielleicht etwas wirre?

  • Für ein paar Euronen konnte ich ein Voigtländer Tetra-Skopar 8/80mm erwerben. Es besteht aus einer Fassung in die vier Objektiv eingesetzt sind, exakt aufeinander abgestimmt. Leider haben alle vier Objektiv recht starke Separationen aber trotzdem kann damit einwandfrei fotografiert werden.

    Hier habe ich wieder ein Fotopapier im 18x24cm Format belichtet, Maßstab ist 3:1

    So habe ich mir die Bildwirkung in etwa vorgestellt.

    Es erinnert mich schon etwas an die Bilder von Hans Hajek Halke

  • Mal ganz doof gefragt: Wofür ist/war denn so ein Tetra-Skopar gedacht? Könntest Du bitte mal ein Bild davon zeigen?

    Ansonsten: Ich finde es großartig und inspirierend, dass Du Deine Arbeit mit dem Altglas zeigst! Bitte weiter so!

    Viele Grüße - Peter

  • Mal ganz doof gefragt: Wofür ist/war denn so ein Tetra-Skopar gedacht? Könntest Du bitte mal ein Bild davon zeigen?

    Ansonsten: Ich finde es großartig und inspirierend, dass Du Deine Arbeit mit dem Altglas zeigst! Bitte weiter so!

    Viele Grüße - Peter

    Vermutlich war das Tetra Skopar für eine Stereolupe oder eine sonstige 3D Anwendung. Es wurden bei den Objektiven sogar Abschnitte abgeschliffen damit die optischen Mitten weiter zusammen kommen. Das ist schon ein enormer Aufwand gewesen. Hinzu kommt dass das Skopar für solche Anwendungen auch eine sehr aufwendige Optik ist. A.W.Tronnier war von seiner Konstruktion damals sehr überzeugt, er hat es als nahezu apochromatisch korrigiert bezeichnet.

    Ich habe hier ein Foto angefügt welches das Objektiv an der Sinar zeigt. Es kommt sehr unscheinbar daher aber das hat sicher ein kleines Vermögen gekostet. Inzwischen kenne ich sehr viele verschieden Voigtländer Objektive aber dieses war mir bisher nicht bekannt. Vor vielen Jahren hatte ich ein Schneider Xenon 2/50mm das aus zwei Linsen bestand, hier waren die Linsen bis nahe der Bildmitte beschliffen. Das war für eine Stereolupe, daher denke ich das diese Optik auch dafür gedacht war, warum aber vier Linsen kann ich nicht beantworten.

    Beachtlich fand ich das es bereits bei 3:1 18x24cm ausleuchtet, vielleicht geht sogar noch ein kleinerer Maßstab, ich werde es einfach mit 2:1 probieren.

    Die Optik kann ich in der Aufnahme drehen so das ich auf der Mattscheibe das Bild beurteilen kann, es ist aber wirklich nicht leicht sich dabei genau zu orientieren, vier Projektionen, auf dem Kopf und Seitenverkehrt. Da hat das Hirn schon echt was zu tun 8o

  • Hier dann noch die zweite Aufnahme die ich Heute damit gemacht habe. Dieses Mal habe ich das Papiernegativ abfotografiert weil sonst jedes Fusselchen und jedes Staubkorn auf und unter dem Scannerglas mit drauf wäre. Die Qualität ist für mich in Ordnung. Aufgenommen mit der Fuji X-H1 und dem Zeiss Macro Planar 2,8/50mm. Es wird sogar das Korn sichtbar bei entsprechender Vergrößerung. Es geht auch deutlich schneller als scannen.

    Verwendet habe ich wieder das steinalte Tetenal Fotopapier 18x24cm mit dem besagten Objektiv. Dieses Mal habe ich eine hell rosafarbene Rose fotografiert.

  • Also mir gefällt das gescannte Negativ besser. Beim abfotografierten sieht man deutlich mehr Kratzer. Oder hast Du beim ersten Bild diese wegretuschiert?

    Das zweite Bild ist im Negativ sehr hell weil der Hintergrund rein schwarz ist. Wenn ich das scanne habe ich eine Ansammlung von Staub, Flusen und Kratzer, frage nicht. Es ist nicht nur das zu sehen was sich auf der Vorlage befindet sondern auch alles was auf oder unter dem Sannerglas liegt. Daher war das Abfotografieren bei diesem Bild die deutlich bessere Lösung.

    Das erste Bild ist als Negativ dunkler, das kam deutlich besser aus dem Scanner.

    Ich weiß das ich die Scannergläser endlich mal ordentlich reinigen muss, das ist halt auch ein ständiger Prozess.

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