Technische Angaben unter eingestellten Fotos

  • Technische Angaben unter eingestellten Fotos
    Mich würde mal interessieren, in wie weit hier Interesse an technischen Angaben zur Entstehung des eingestellten Bildes von Interesse ist. Ich bin ja noch nicht so lange dabei und bin da etwas verunsichert. Soll ich es dranschreiben oder soll ich nicht. Einige tun es, andere nicht. Gibt es hier im Forum diesbezüglich eine Verabredung. Oder ist die einzige Verabredung, daß die nicht mit Großbild entstandenen Fotos als solche zu kennzeichnen sind?
    Das ist also eine Meinungsumfrage. Sind die technischen Angaben von Interesse, und welche interessieren?
    Ich will auch nicht auf eine Regelung hinaus, eine, die das Großformatforum konstituiert gibt es ja bereits (s.o.). Zu viele Regelungen sind auch nicht nach meinem Geschmack.
    Ich will nur mal hören; wenn euch diese Dinge interessieren, dann schreibe ich sie dran.
    Gruß Dieter

  • Hallo Dieter, liebe Forenten!


    Ich finde es wichtig, daß man technische Angaben zu den Bildern macht.
    Dieses Forum sollte jedem Einsteiger und auch jedem alten Hasen die Möglichkeit dazuzulernen.
    Desweiteren fänd ich es auch schön wenn man sich an gewisse Spielregeln halten würde, sowohl in den Threads im Form von gegenseitigem Respekt,
    als auch in der Achtung der Kategorien in der Galerie.
    Dieses Forum ist sicher nicht ins Leben gerufen worden um Massen digitaler Fotos darin einzustellen ohne sie als solche zu deklarieren.
    Es gibt eine extra Kategorie wo alle "Nicht GF Fotos" eingestellt werden sollen. Leider findet man immer mehr Digitalfotos unter Architektur z.B. sowie einen Haufen Bilder ohne Deklaration,
    die aufgrund der Masse wie sie auftauchen schon digital "riechen".
    In der Galerie steht bei "Beschreibung" u.a. auch "welche Kamera, welches Objektiv usw.
    Bis auf einige Ausnahmen in "alle nicht GF Bilder" habe ich mir grösste Mühe gegeben zu erklären wie ich meine Ideen umsetze.
    das gibt mir die Möglichkeit von anderen zu hören wie man es besser machen kann und es kann auch anderen Mut machen mal was Neues auszuprobieren...


    In diesem Sinne wünsche ich immer technische Angaben und keine digitalen Wohnungs- oder Parkplatzbilder z.B. (auch wenn die Bilder sehr gut sind!) unter Architektur.


    Gruß, Horst

  • ... sie sind klasse und vor allem als Ganzes eine Zeitdokumentation,
    die erst mal seines Gleichen finden muss.
    Aber solange es keine Extra-Kategorie für diesen Stil als Merkmal gibt, was ich ja schon lange wünsche
    wäre es für alle grundsätzlich immer von Interesse wie etwas technisch gemacht wird.
    Dieses Forum und die dazugehörende Galerie dienen zum Austausch unter GF-Fotografen und GF-Interessierten.
    Wenn das hier ein allgemeines Foto-Forum wäre spräche gar nichts dagegen,
    aber wenn die Kategorien so eindeutig vorgegeben werden und solange wir hier ein GF-Forum sind
    ist es eine Frage den Anstands das Angebot dem Sinn nach zu nutzen.
    Wenn es Dir z.B. nur darum geht für Deine wirklich guten Seiten zu werben,
    dann mach das doch mit GF-Bildern bei GF und mit digitalen Fotos unter der Kategorie,
    die es in einem Forum, das sich auf GF bezieht eigentlich gar nicht zu existieren braucht.


    Was soll denn werden wenn nun alle alles egal womit gemacht überall einstellen würden??


    Ich habe noch tausende guter Digital-Bilder, willst Du die alle hier sehen?


    Gruß, Horst.

  • Quote from "Diesch"

    Technische Angaben unter eingestellten Fotos
    Mich würde mal interessieren, in wie weit hier Interesse an technischen Angaben zur Entstehung des eingestellten Bildes von Interesse ist. Ich bin ja noch nicht so lange dabei und bin da etwas verunsichert. Soll ich es dranschreiben oder soll ich nicht. Einige tun es, andere nicht. Gibt es hier im Forum diesbezüglich eine Verabredung. Oder ist die einzige Verabredung, daß die nicht mit Großbild entstandenen Fotos als solche zu kennzeichnen sind?
    Das ist also eine Meinungsumfrage. Sind die technischen Angaben von Interesse, und welche interessieren?
    Ich will auch nicht auf eine Regelung hinaus, eine, die das Großformatforum konstituiert gibt es ja bereits (s.o.). Zu viele Regelungen sind auch nicht nach meinem Geschmack.
    Ich will nur mal hören; wenn euch diese Dinge interessieren, dann schreibe ich sie dran.
    Gruß Dieter


    Wenn´s interessiert - warum nicht. ich mach das meistens, vergess es aber auch schonmal. Weil ich es im Grunde nicht wichtig finde. Wenn es um Fotografie geht . . . . und nicht um Geräte.


    In einem Forum für Gitarristen war´s mal ein ganz heißes Thema, welche Stratocaster Erich (Clapton) denn nun spielt. Offensichtlich waren etliche Fans der Meinung, sie bräuchten nur die gleiche Gitarre und würden dann auch so klingen wie er . . 8)
    Im Grunde läuft es auf Ähnliches hinaus, wenn es um technische Angaben zu Fotos in Bezug auf Kamera, Objektiv usw. geht.


    Als Helmut Newton irgendwann in den 80ern begann mit einer Pentax 6x7 zu fotografieren waren ruck-zuck überall die Pentaxe ausverkauft . . :lol:


    Nun ja - das ist aber schon was anderes. Hier im Forum geht´s sicher eher um Information um Eigenarten zu erkennen als um das Nachmachen. Daher find ich das in Ordnung mit technischen Angaben.


    Mal ein anderer Punkt: Ich würde mal die Grenze zum Digitalen überdenken. Denn es gibt schließlich auch digitales Großformat . . oder wie würdet Ihr eine Bilddatei von um die 100MPx bezeichnen?
    Ist "Großformat" nur auf eine möglichst große Kamera mit Balgen zu beschränken?
    Doch wohl kaum, gell . . :P [/i]

    herzlichen Gruss, Klaus
    -----------
    “Simplicity is the keynote of all true elegance.” Coco Chanel

  • Hallo Horst, du hast Dieters Anfrage bezüglich der Notwendigkeit technischer Angaben unter den eingestellten Fotos ja inhaltlich erheblich erweitert, so dass nun eigentlich 3 Fragen im Raum stehen:
    1. Sind technische Angaben zur Entstehung eines Bildes essentiell?
    2. Was verstehen wir unter "Großformatfotografie" (Format, Verstellbarkeit, analog/digital)?
    3. Wie puristisch betrachten wir die verschiedenen Kategorien in der FotoGalerie


    ad 1:
    technische Angeben halte ich nur für sinnvoll, wenn die Erstellung eines bestimmten Fotos spezielle/ungewöhnliche technische Maßnahmen erfordert.
    Von der alten deutschen Buchhaltertradition, Blende und Zeit zu jedem Foto akribisch zu notieren halte ich nicht viel. Dass man ein Autorennen normalerweise nicht mit einer halben Sekunde fotografiert und die Tiefe einer Landschaft meistens nicht mit Blende 2,8 einfangen kann, sollte den meisten hier klar sein, und dementsprechend hat man von einer Information wie "Blende 16, 1/15sec" nun wirklich gar nichts. Auch Angaben zum Ursprungsformat helfen eigentlich überhaupt nicht weiter, dienen allenfalls als Eintrittskarte für die jeweilige Kategorie, denn ob ein Bild mit 6x9, 4x5, 13x18 oder 8x10 gemacht ist, sieht man unseren 200 KB Verkleinerungen letztlich sowieso nicht an (eher schon ob der Scanner was taugt odeer nicht). Auch die Frage, ob man für ein bestimmtes Bild nun ein 150er oder ein 240er benutzt hat, sagt in den allermeisten Fällen überhaupt nichts, da es für die Wertung einer solchen Angabe erorderlich wäre, den Objektiv-Objekt-Abstand bei der Aufnahme zu kennen. Denn in beiden Fällen ist ja auf dem Foto bei entsprechend unterschiedlichem Aufnahmeabstand genau dasselbe zu sehen. Ich halte die Angaben deswegen nicht für essentiell, weil meistens nicht hilfreich. Wie gesagt, wenn ein Bild nur mit besonderen technischen Mitteln herzustellen war, dann soll man das gerne erläutern - ansonsten nach Gusto oder Anfrage.


    ad 2. Großformatfotografie
    Ich halte den Begriff für UNGLÜCKLICH, weil es eigentlich zwei Gründe gibt, mit großformatigen Kameras zu fotografieren: A) wie der Name schon sagt, weil die technische Qualität einer Fotografie normalerweise proportional zum Format des Aufnahmemediums steigt - und B) weil die meisten großformatigen Kameras über Verstellmöglichkeiten verfügen, die für die Bewältigung bestimmter fotografischer Aufgaben sehr praktisch sind und zur Qualität des Bildes beitragen.
    Die meisten FACHKAMERAS verfügen über beide Eigenschaften (den Formatvorteil und die Verstellbarkeit), deswegen halte ich es im Prinzip für ausreichend, wenn man darauf hinweist, dass ein Bild mit einer solchen Kamera erstellt wurde (alles andere sind Zugaben von minderem Interesse). Auch die Frage, ob am hinteren Ende der Kamera ein Film oder ein digitales Rückteil an der Standarte hängt, kann man ja beantworten, wenn man möchte. Tatsächlich ist aber auch dies kein Kriterium für die Frage, ob ein Bild hier in bestimmte Kategorien (z. B. Architektur) hochgeladen werden darf oder nicht, denn wir sind uns doch wohl darüber einig, dass ein hochauflösendes Rückteil einem großformatigem Film (ich will hier jetzt gar nicht diskutieren welchem Format nun genau) ebenbürtig ist. Den Kleinkrieg analog/oder digital sollten wir hier auf gar keinen Fall wiederbeleben. Wahrscheinlich hast du dich aber nur nicht exact ausgedrückt - und du möchtest die digitalen Klein- oder Kleinstbildfotos in die Schranken der entsprechenden Kategorie weisen. Im Prinzip hast du recht, aber das Architekturforum beschäftigt sich ja nicht nur mit technischen, sondern auch mit ästhetischen Fragen, und da kann manchmal und ausnahmsweise ein Vollformatsensorbild, mit Shiftobjektiv an der DSLR aufgenommen, schon ein Beitrag sein, der einer Graflex mit Dreilinser aus den 50ern qualitativ und aufnahmetechnisch durchaus ebenbürtig ist.


    ad 3: das Reinheitsgebot in den Kategorien wird sich wohl nur sehr schwer durchsetzen lassen, und ich finds auch nicht so schlimm. Die Grenzen sind da eben fliessend und die Geschmäcker verschieden. Ich zum Beispiel finde, dass ein Blick über die Freifläche eines Parkplatzes oft sehr interessante Einblicke in die Archtektur unserer Städte ermöglicht. Und ich finde auch, dass ein Bild der Architektur unserer Parkhäuser allgemeingültigere Urteile über den Zustand unserer Kultur/Gesellschaft/Umwelt induzieren kann, als ein Bild der Individualarchitektur eines Hundeschlafplatzes oder eines Gänsestalls in einem Schweizer Bergbauernhof, von denen man ja in der Kategorie "Architektur" auch schon so manches genießen konnte, was man nun nicht unbedingt indieser Kategorie erwarten würde ;)



    Also, wie Dieter: Keine allzu strengen Regeln (sonst darf er Schiffsbäuche auch nicht mehr in "Architektur" einstellen).
    Gruß
    Bernd

  • Es geht mir nicht unbedingt um das mit welcher Marke und ich bin der Letzte der glaubt, wenn er eine Sinar kauft werden die Bilder besser.


    Ich habe auch nichts gegen das digitale Medium, aber für mich bezieht sich GF auf die Kamera mit Verstellmöglichkeiten oder/und großem Negativ.


    Zweifelsohne ist ein Foto an einer Arca mit Phase-One für mich ein GF-Bild,
    aber ein EOS Digitalbild mit 20Mio-Pixeln ist für mich in unserer Mickeymouse-Auflösung das Selbe wie eins mit einer 3Mio-Pixel Wegschmeisskamera.


    Starre Kamera, Programm-Automat und später bearbeiten ist einfach etwas ganz anderes.
    Ich will nicht werten, aber das ist nicht der gleiche Prozess wie mit einer GF-Kamera, die mit Bedacht aufgebaut werden muss und auch ein gewissen Mass an Vorstellungskraft geschult sein will um irgendwann mal zu annehmbaren Ergebnissen zu kommen.
    Kommt noch der analoge Prozess wie Entwickeln und Vergrößern dazu,
    dann sind wir in diesem Forum zu Hause so wie ich es verstehe.
    Es spricht doch im Grunde nichts dagegen eine Kategorie für Digitales zu eröffnen.
    Beispiel: http://www.altphotos.com/
    Hier kann sich jeder Interessierte Fotos nach Autor, Format, Kategorie uvm. raussuchen und so gefällt es mir.
    Jemand der nach GF Bildern sucht sollte auch welche zu sehen bekommen.


    Gruß, Horst.

  • Quote from "bernd-ruhr"


    Denn in beiden Fällen ist ja auf dem Foto bei entsprechend unterschiedlichem Aufnahmeabstand genau dasselbe zu sehen.


    Und du bist sicher das Fotografie das richtige Hobby für dich ist ?


    Im Ersten Lehrjahr erhielt zu meiner Zeit ein Fotografen Azubi die Aufgabe ein Motiv mit Vorder Mittel und Hintergrund mit unterschiedlichen Brennweiten einmal vom selben Standpunkt und dann so das der Vordergrund immer gleich groß im Bild war zu fotografieren.


    Von den Aufnahmen vom selben Standpunkt war ausserdem anschließend ein Ausschnitt aus der Weitwinkliegsten Aufnahme so zu vergrößern das er der längsten verwendeten Brennweite entsprach.


    Das solltest du vielleicht auch mal machen.


    mfg christian

  • Hallo Christian,
    wenn du meinen ausführlichen Beitrag nicht gelesen hättest, um ein Haar in der Suppe zu finden - sondern dem Sinn nach - hättest du gemerkt, dass ich mein Beispiel nach den Gestzen der Optik vielleicht unglücklich gewählt habe, inhaltlich aber genau das meine, was du ausführst, nämlich dass die technische Angabe, mit welchem Objektiv ich eine Aufnahme gemacht habe, meistens nicht viel bringt - weil z. B. wie du ausführst - der Ausschnitt aus einem WW Bild bei gleichem Standpunkt dasselbe zeigt, wie eine entsprechend längere Brennweite formatfüllend. Was ich gemeint habe, war nicht, dass sich bei Änderung des Standpunktes aufgrund der damit meist veränderten Perspektive der Bildinhalt physikalisch nicht ändert, sondern dass ein Betrachter eines Bildes normalerweise nicht unterscheiden kann, ob ich ein Bild aus 10 m Entfernung mit einem 150er und Blende 16 aufgenommen habe - oder aus 17 m mit dem 240er und Blende 22 - insofern ist diese Information für ihn nicht essentiell für die technische oder ästhetische Beurteilung eines Fotos, er hat also normalerweise von dieser Information nichts, ich halte sie deshalb für verzichtbar. Das kann in besonderen Situationen natürlich anders und ggf. auch interessanter sein - aber da ist es dann meistens geleichzeitig auch banalerweise bekannt (siehe meine anderen Beispiele).


    So, jetzt kannst du nachrechnen, ob die 150 mm Linse bei 10 m und die 240 mm Linse bei 17 m wenigstens ungefähr denselben Bildausschnitt bringen. Ich hab das nämlich nicht berechnet, sondern so ins Blaue hinein geschätzt, um meine Überlegungen sinngemäß zu transportieren.


    Ob die Fotografie im Übrigen das richtige Hobby für mich - oder der richtige Beruf für dich ist, sollten wir besser anhand unserer Bilder überprüfen als anhand unserer Textbeiträge (wo sind deine Fotos?).
    Diese dämliche Art von Anwürfen ist es übrigens, die engagierten Leuten, den Spaß an inhaltlichen Diskussionen verderben können.
    M ebenso fG
    Bernd

  • Hallo Bernd!


    Wir haben auch Anfänger unter uns, die gerne etwas lernen möchten.
    Ich bin kein Fotograf sondern ein Autodidakt, der in den Anfängen des Forums viel lernen durfte.
    Man soll jedem der sich hier interessiert die Möglichkeit des Nachvollziehens bieten.
    Deswegen finde ich sollte man wenigstens dazuschreiben ob etwas mit der Digitalkamera, einer Mittelformatkamera oder was auch immer aufgenommen wurde.
    Wie soll sich sonst ein interessierter Hobby-Fotograf ohne große Vorkenntnisse ein Bild von Großformatfotografie machen?
    Fotos die mit einer digitalen Spegelreflex gemacht werden sind keine Großformatfotografien, das sind und bleiben Digitalfotos - ohne den Wert einzelner Aufnahmen schmälern zu wollen.
    Handkehrum sind Großformataufnahmen nur weil sie mit einer monströsen Ziehharmonika gemacht wurden nicht zwangsläufig besser und deren Autoren etwas Besseres.
    Ich finde der Austausch über die verschiedensten Herangehensweisen,
    den viele Forenten durch ihre Angaben anbieten etwas sehr Sinnvolles.
    Technische Angaben sind auch sehr viel werbewirksamer für ein schönes Hobby als das verbale Übereinanderherfallen was ich in vielen Threads leider sehen musste!
    Eins muss uns klar sein:
    Je mehr Leute sich für die klassische Großformatfotografie interessieren (bezieht sich auf Technik, nicht Inhalt!) umso länger wird sie überleben.
    Material wird nur bei entsprechend großer Nachfrage weitergefertigt,
    was nur in unserem Interesse liegen dürfte...


    Gruß, Horst.

  • für Bernd und Christian:
    Wahl der Brennweite
    Sieht man das nicht am Hintergrund, wie dicht dran oder weit weg der ist?
    Da gab es so eine Strömung in der Modefotografie. Da wurde das Modell mit fettem Tele fotografiert. So klebte der Hintergrund fast hinten dran.
    Meine Besuch - Bilder mit Weitwinkel zeigen das Hauptmotiv vor einem weit nach hinten gerückten Restbild (der Sinn war, die Weite und Fläche nach zu verstärken)
    Was ist mit dem Aufnahmematerial: dazu hat noch keiner etwas gesagt. Also ob das Gestell von Ebony oder Plaubel ist, und die Linse von Schneider oder Nikon, ist wahrscheinlich gleichgültig (wenn es sich um Standardware handelt)
    Die Bildauffassung und Absicht spielt da wohl auch eine Rolle: ob man eine Art Freiluft-Sachaufnahme macht (da stimmen die Ausführungen über die Unabhängigkeit vom Objektiv) oder ob man ein Objekt in seiner Umgebung fotografiert.
    Manche schreiben sogar dazu, wie sie entwickelt haben.
    Gruß
    Dieter

  • Kein GF, soviel vorweg.
    Nichts besonderes, aber auch nicht etwas was jedem in den Sinn kommt:
    http://portfolio.grossformatfo…details.php?image_id=3793
    Natürlich schreibe ich dazu was ich da gemacht habe!


    Es geht nicht mal um die Qualität einer Aufnahme!
    Wenn ich gut beschriebene Aufnahmesituationen zusammen mit mangelhaften Bildern eingestellt habe oder ansehen durfte war der geteilte Lerneffekt der größere als beim blossen Betrachten eines Traum-Fotos ohne Angaben!


    Gruß, Horst.

  • horst, ich verstehe aber nicht, was du aus diesen technischen details für informationen herausziehen willst. in 99% der fälle ist es doch unerheblich, wie und womit ein foto geschossen wurde. diese 99% beziehen sich auf meine fotos, ich gehe davon aus, dass es bei den anderen bildern ähnlich ist.
    und wie gesagt, wer es wissen will, kriegt von mir auch eine antwort, aber ich habe keine lust, staendig f16, portra 160 nc und eine zeit zwischen 1s und 1/60 unter das bild zu schreiben. wesentlich wichtiger ist doch die naehere erläuterung des dargestellten.
    ich denke, dass man im forum wesentlich mehr ueber die technik lernen kann, die galerie ist lediglich ein gimmick.


    viel mehr als das wie wuerde mich mal das warum interessieren. warum wurde dieses foto ueberhaupt gemacht? was hat sich der autor dabei gedacht, hat er ueberhaupt gedacht?

  • dass bei besonderen "Effekten" die Herangehensweise interessiert, habe ich ja beschrieben, ich bezweifle ja nur, dass beim Gross der Fotografien die technischen Einzelheiten weiterbringen. Auch denke ich, dass wir hier zwar oft GF Anfänger haben, ich kann mir aber kaum vorstellen, dass jemand GF betreiben will, ohne vorher bereits ein engagierter KB oder MF Fotograf gewesen sein, der bereits weiss, dass man normalerweise ein Portrait nicht mit der kürzesten Brennweite des Systems - und das Wohnzimmer nicht mit der längsten Brennweite aufnimmt. Ich hab ja nichts gegen technische Informationen sie sind m. E. oft nur nicht besonders hilfreich und deswegen nicht immer essentiell. Deswegen meine ich, sie sollten im besonderen Fall gegeben werden, ansonsten können - aber müssen sie nicht dabeisein.
    Ausserdem bleibe ich dabei, dass Großformatfotografie eben auch eine ästhetisch/inhaltliche Herangehensweise beinhaltet, dass man also an diesem Forum auch teilnehmen kannn, weil man an fotografisch/künstlerischen Fragen interessiert ist - und nicht so sehr an technischen.
    Bernd

  • Selbst für eine Sachaufnahme wählt man eine geeignete Brennweite aus, da die Tiefe des Objektes abhängig von der Brennweite dargestellt wird.
    Bei draußenFotos hat man auch immer ein Umfeld, selbst wenn man dort Quasi-Sachaufnahmen macht. Dessen Darstellung hängt auch von der Brennweite ab.
    Ich sehe meine Anfrage auch im Zusammenhang mit der hier kürzlich diskutierten Frage nach der Qualität von Fotos und der immer wieder auftauchenden Forderung nach Kommentaren, die über "schönes Foto" hinausgehen. Sind für solche Kommentare technische Informationen vonnöten?
    Gruß
    Dieter

  • Noch eine Anmerkung zu den Schiffsbäuchen:
    Ich hatte Aufnahmen am Fluß, die eigentlich nicht so richtig Landschaft aber auch nicht so richtig Architektur waren, unter Sonstiges eingestellt. Sa wurden sie aber in der Anfangsseite als B-Ware ausgeblendet.


    Wenn ich dann beobachte, mit welchem Eifer Debatten über technische Dinge geführt werden, könnte man annehmen, die seien so von Interesse, daß sie gern unter die Bilder sollten. Andererseits kommt es mir nach dem bisherigen Verlauf dieses Themas so vor, als interessierten diese Anmerkungen lediglich Horst.


    Gruß
    Dieter

  • Quote from "Diesch"

    Andererseits kommt es mir nach dem bisherigen Verlauf dieses Themas so vor, als interessierten diese Anmerkungen lediglich Horst.


    Also ich finde diese Infos auch interessant. Durch die Verstellmöglichkeiten der Kamera wirken häufig auch extreme Brennweiten "normaler" und die Infos erlauben mir das Bild besser (zumindest aus technischer Sicht) zu beurteilen und Vignettierungen o.ä. im richtigen Kontext zu sehen.

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