Gursky auf Arte

  • sehr schöner link, danke.


    die alten arbeiten empfinde ich als spannender, die neuen sachen sind für meinen geschmack zu geschminkt und geleckt. digital eben :mrgreen:
    es ist zu gut um wahr zu sein, makellos, staubfrei... aber es ist ja auch keine fotografie mehr...
    ja, früher war alles besser :wink:
    im ernst
    boris

  • Wer sich das Video auf die Festplatte laden möchte, dem sei 'Mediathek' für Mac empfohlen: http://appdrive.net/mediathek/
    Entwickelt von einem Hobby-Programmierer. Diskussionsthread hier: http://www.macuser.de/forum/f8/streams-zdf-mediathek-492814/


    Die Bedienung ist einfach: Den Link von Klaus in das geöffnete Mediathek kopieren und die .flv downloaden.
    Abspielbar z.B. in VLC oder SWF/FLV Player (Mac/Win): http://www.videolan.org / http://www.swf-mac.com/video-player.html (Beides Freeware)


    Gruß,
    mario

  • Hallo GF-Gemeinde und speziell die Computerfreaks darunter: Nachdem ich mir schon die Originalausstrahlung auf arte angesehen hatte, wollte ich das nochmals auf dem von Klaus genannten Link. Der Film wird seit einigen Tagen nicht mehr von arte auf der angegebenen web-seite angeboten. Im Diskussionsforum darunter ist allerdings ein Link gepostet, dass der Beitrag über Andreas Gursky auf youtube (in 4 Einzelteilen) angeboten wird. Diese wollte ich mir downloaden. Da ich nur Windof-Nutzer bin, kann ich das von Mario gepriesene Freewareprogramm für Mac nicht nutzen. Mein Versuch, die Teile mit SnagIt runterzuladen, schlugen fehl, denn der aufgezeichnete Ton hört sich grausam verzerrt an.
    Jetzt meine Frage: Gibt es für die Windows-Nutzer auch ein einfach nutzbares Programm in deutsch, mit dem man nur Videos vom Internet aufzeichnen kann? Das von mir genutzte SnagIt ist sowas mit für mich unnützen Sachen überladen, dass ich es wieder von der Festplatte löschen werde. Danke für hilfreiche Tipps!
    Gut Licht!
    Bruno

  • Quote from "bob"

    sehr schöner link, danke.


    die alten arbeiten empfinde ich als spannender, die neuen sachen sind für meinen geschmack zu geschminkt und geleckt. digital eben :mrgreen:
    es ist zu gut um wahr zu sein, makellos, staubfrei... aber es ist ja auch keine fotografie mehr...
    ja, früher war alles besser :wink:
    im ernst
    boris



    Ich fand den Film sehr gut, danke für den link, und ich stimme Dir allerdings nicht zu, dass das keine Fotografie mehr ist, was soll es denn sonst sein?


    Und es gab in dem Film ein altes Bild vom Rhein, da hat Gursky auch erzählt, was er alles wegretuschiert hat....


    Ich denke, Retusche und Fotografie und Montage schließt sich doch nicht aus, oder was denkst Du?


    Liebe Grüße,


    Gerhard


    Ach ja, was war denn das für ein Monstercomputer???

  • Hallo Gerhard, ich kann Deine Frage nicht richtig zuordnen, auch ich war/bin begeistert, an welcher "Höllenmaschine" der Bildbearbeiter, der Gurskis Fotos "veredelt", hier arbeitet.
    Link: http://www.youtube.com/watch?v=dxWjV5Gfnc4&feature=related
    Etwa ab Minute 3 und dann wieder ab etwa Minute 5 des laufenden Filmes sieht man ihn hantieren: In der linken Hand ein Teil wie ein klickender Joystick, rechts der Stift für das Tablet - beeindruckend! Vielleicht können uns die hier mitlesenden digitalen Bildbearbeitungsprofis aufklären.
    Gut Licht!
    Bruno

  • Quote from "Bruno"


    Etwa ab Minute 3 und dann wieder ab etwa Minute 5 des laufenden Filmes sieht man ihn hantieren: In der linken Hand ein Teil wie ein klickender Joystick, rechts der Stift für das Tablet - beeindruckend! Vielleicht können uns die hier mitlesenden digitalen Bildbearbeitungsprofis aufklären.



    Die Paintbox ist bis heute kaum übertroffen - obwohl Quantel sie schon länger nicht mehr baut.
    Photoshop - speziell CS5 - kann das fast alles auch . . aber umständlicher. Ich hab öfters mit einer PB gearbeitet und hab sie schon vor Jahren als im Grunde fortschrittlicher als Photoshop heutzutage in Erinnerung.
    Allerdings kostete Fortschrittlichkeit und Usabilty damals noch wesentlich mehr Geld als heute . . mit für heutige Verhältnisse einigermaßen üppigem RAM und großen Platten kostete das Teil in den 90ern glaube ich je nachdem über 100.000.-DM


    Kein Wunder, daß im Laufe der Zeit alle von der Paintbox, daVinci oder Eclipse (auf SGI) dann auf Photoshop auf dem Mac umgestiegen sind . . . .
    Eine echte Alternative gab es auf dem Mac mit Live-Picture - damit arbeite ich heute noch verschiedentlich unter Classic.
    LivePicture arbeitete ähnlich wie Paintbox, Eclipse oder daVinci mit anderen Strukturen als Photoshop - jede Aktion stellte eine eigene Ebene dar. Da waren 50 Ebenen kein Problem - auch nicht auf einem G3 Mac mit 64MB RAM und 233MHz Taktung . . . :mrgreen:


    Quantel stellt heute keine EBV auf Fotoebene mehr her - die haben sich auf TV/Broadcast/Movie spezialisiert.


    Gruß, Klaus


    P.S.: das Klick-Teil für die linke Hand kannst Du heute auch haben - kannste die Wacom-Lupenmaus für nehmen.
    Einfacher aber ist, den Stift in die rechte Hand zu nehmen und die linke Hand an der Tastatur zu haben - da gibt es sehr praktische Kombinationen für Stiftandruck, Stift-Tasten und Keyboard in PS 8) . . .



    P.S. - von 1993:


    http://riepler.homelinux.org/o…e/ctrom/93/12/042/art.htm :


    "Ein weiteres Beispiel ist die Farbbildverarbeitung, bis vor kurzem noch Monopol der EBV-Hersteller, heute bereits auf PC und Mac machbar - allerdings oft noch quälend langsam. Das ändert sich jetzt mit Live Picture (vorerst für Macintosh), das auf einem völlig neuen mathematischen Ansatz beruht und damit nicht nur Farbbildbearbeitung in Echtzeit erlaubt, sondern auch eine Vielzahl bisher nicht möglicher Funktionen bieten kann. Grundlage ist die von dem Franzosen Bruno Delean entwickelte und patentierte FITS-Technologie (Functional Interpolating Transformation System). Sie gewährleistet, daß während der Arbeit immer nur soviel Datenmengen zum Bildaufbau genutzt werden, wie für die vergleichsweise geringe Auflösung am Monitor notwendig sind; die Berechnung für den Ausdruck erfolgt erst zum Schluß in wahlweise zwei Qualitätsstufen. Präsentiert wurde das Programm von Kai Krause, der die Bedienoberfläche entwickelte und vielen bereits durch seine Power Tools bekannt ist. In faszinierender Weise ließ er beispielsweise 130-MByte-Farbbilder in Sekundenschnelle sich drehen und verändern. Live Picture ist aber nur das erste Produkt der FITS-Technologie, das mit ziemlicher Sicherheit bald zahlreiche Gesellschaft bekommen wird."

    herzlichen Gruss, Klaus
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    “Simplicity is the keynote of all true elegance.” Coco Chanel

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