• Habe jetzt gerade die Antwort vom Studio 13 in ZRH gekriegt und ja sie senden sie immer noch nach Stuttgart und ein Filmchen entwickeln kostet dann 30.- SFR also werde ich sie weiterhin zart in XTOL verwöhnen und wie immer at 100 ASA gibt es sehr schöne Negative!


    Gruss Armin

    " You push the button and we do the rest."
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    "You push the button and the pixels do the rest"

  • Hmm, kommt wohl drauf an was... ich hatte bei Studio 13 in Zürich diesen Sommer einen Satz Rollfilme für E6-Entwicklung abgegeben, und sie waren am selben Tag noch fertig. Genaue Preise weiß ich nicht mehr auswendig, war nicht billig... so ungefähr 12 Franken pro Film glaub ich.


    Gruß
    Wilfried

  • Quote

    auch als SW negativ ist der Scala ein klasse Film,


    gruss


    jörg


    Absolut korrekt und das Ergebniss perfekte Negative!

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  • :shock:
    Jörg, jetzt hat was bei mir geklickt
    ...Ich habe ja auch noch ne Schachtel 8X10" Scala rumliegen.


    Was gibt es denn noch für Alternativen statt dem X-tol?


    Lg Jutta

  • Quote from "JUTTA"


    :shock:
    Jörg, jetzt hat was bei mir geklickt
    ...Ich habe ja auch noch ne Schachtel 8X10" Scala rumliegen.


    Was gibt es denn noch für Alternativen statt dem X-tol?


    Lg Jutta


    FOMA-Umkehr-Kit :twisted: .. ich glaub' ja, Du hättest Spaß an den großen Dias.


    Grüße
    Martin :)

    Never argue with idiots, they just drag you down to their level then beat you with experience.

  • Jutta,


    na denn man tou ! .. Dir etwas von Entwicklern zu raten .. ist wie eulen nach ...zum rumliegenlassen oder gar tonne ist der film einfach zu schade .. erwarte keine wunderdinge .. ausprobieren lohnt sich .. bei 25 blatt kann man schon mal ein bisschen spielen,


    liebe grüsse,


    jörg

  • Quote from "hako"

    Hallo Forenten, ich habe sicher auch noch irgendwo ein paar Scala herumfliegen, evtl auch tiefgefroren. Könnte mich bitte jemand vielleicht aufklären wie die aktuellen Bedingungen mit Studio 13 sind? Verlieren die alten Beutel zum Verschicken ihre Gültigkeit? Gab es da Unterschiede bei den Versandtüten für KB und Rollfilm? Wie das Porto gestalten?
    Ich könnte ja auch selber recherchieren, aber es gibt doch sicher Leute mit Erfahrung hier? Man möge mir meine Faulheit bitte verzeihen..der thread ist gerade ganz oben :smile:
    lg und Dank!


    Die Frage mit den alten Beuteln kann ich nun beantworten:
    Studio 13: "Original Agfa Entwicklungsbeutel "Scala" sind durch die
    Insolvenz der Agfa wertlos geworden. Filme in diesen Gutscheinbeuteln
    müssen wir zu unseren Konditionen berechnen"


    Schade!
    lg

  • Quote from "EmEm"


    FOMA-Umkehr-Kit :twisted: .. ich glaub' ja, Du hättest Spaß an den großen Dias.


    Grüße
    Martin :)


    Hallo Martin,
    ok! Ich glaube dir!.... :D
    Wenn ich soweit bin - und noch ein paar Fragen offen sind - wirst du mir dann virtuell zur Seite stehen?



    ich werde spielen........ :mrgreen:
    Danke Jörg!


    Lieben Gruß
    Jutta

  • Quote from "JUTTA"


    Wenn ich soweit bin - und noch ein paar Fragen offen sind - wirst du mir dann virtuell zur Seite stehen?


    Ja klar .. aber das ist einfacher als Kuchenbacken :D


    Grüße
    Martin :)

    Never argue with idiots, they just drag you down to their level then beat you with experience.

  • Hallo Stefan,


    ich fotografiere fast ausschließlich Dias in S/W und Farbe, vorwiegend Mittelformat auf 120er Rollfilm und gelegentlich noch auf Kleinbild. Nach dem Ende von AGFA stand ich vor der Frage: Was nun? Rollfilm-Scalas sind nicht mehr zu bekommen. Wenn Du nicht selbst entwickeln willst, ist Studio 13 in Stuttgart die beste Adresse. Dort wird der Scala-Prozeß noch immer in sehr guter Qualität durchgeführt. In diesem Prozeß können inzwischen auch APX100 (@200 ASA), Rollei Infrared (@125 ASA) (APX und Rollei IR sehen dem Scala sehr ähnlich) und Fomapan R100 (@100 ASA) entwickelt werden. Ich verlasse mich gelegentlich auf Studio 13, wenn ich keine Zeit oder Möglichkeit zur Selbstentwicklung habe (so wie demnächst wegen Umzug).


    Wenn Du es selbst tun willst, was durchaus empfehlenswert ist, da Du viel mehr Möglichkeiten hast, was Empfindlichkeit, Filmkorn, Kontrastverhalten/ Gradation betrifft, solltest Du mal hier schauen:


    http://home.snafu.de/jens.osba…ssing/osbahr_reversal.pdf


    Mein Freund Jens und ich haben diesen Prozeß in 2006 selbst entwickelt. Ganz so einfach, wie Peter es darstellt, ist es in der Praxis leider nicht, das fängt schon damit an, daß man Chromverbindungen wie Kaliumdichromat als Privatperson nicht mehr kaufen darf, u. a. weil sie schwer krebserregend sind. Das Dokument ist recht umfangreich, neben einem konkreten Rezept zeigt es auch Alternativen mit ihren Vor- und Nachteilen, sowie Beweggründe und Randbedingungen für die Entwicklung "unseres" Rezeptes auf. Meßergebnisse für verschiedene Filmmaterialen sind ebenfalls enthalten. Das Dokument ist in englischer Sprache verfaßt, da wir zu diesem Thema sehr viele Diskussionen in der englischsprachigen APUG geführt haben.


    Bei Fragen zu diesem Rezept kannst Du Dich an Jens oder an mich wenden, wir helfen gerne.


    Gruß Thomas

  • P. S. Solange ich noch (ca. 4 Wochen) arbeitsfähig bin vor dem Umzug und dann irgendwann zum Frühjahr wieder (hoffentlich) kannst Du Dir den Prozeß in Hann. Münden (zwischen Göttingen und Kassel) auch mal live ansehen nach Absprache.

    • Official Post
    Quote from "TomT"

    Mein Freund Jens und ich haben diesen Prozeß in 2006 selbst entwickelt. Ganz so einfach, wie Peter es darstellt, ist es in der Praxis leider nicht, das fängt schon damit an, daß man Chromverbindungen wie Kaliumdichromat als Privatperson nicht mehr kaufen darf, u. a. weil sie schwer krebserregend sind. Das Dokument ist recht umfangreich, neben einem konkreten Rezept zeigt es auch Alternativen mit ihren Vor- und Nachteilen, sowie Beweggründe und Randbedingungen für die Entwicklung "unseres" Rezeptes auf. Meßergebnisse für verschiedene Filmmaterialen sind ebenfalls enthalten.


    Hallo Thomas,


    die Umkehrentwicklung von SW-Filmen wurde in großem Maßstab über Jahrzehnte von jedem Filmhersteller als Service für die angebotenen Schmalfilme durchgeführt. Deshalb ist Dein Anspruch diesen Prozess selber entwickelt zu haben nicht aufrecht zu halten. Auch die Verwendung von Zinnchlorid als schleierndes Mittel im Zweitentwickler ist wie oben schon bemerkt spätestens seit der Einführung des Umkehrprozess E-4 durch Kodak 1967 (?) nichts Neues mehr. Kodak hat aber auch schon für die Umkehrentwicklung des Super-X und Super-XX statt der Zweitbelichtung und Entwicklung ein Tonbad, Kodak T-16, verwendet.


    Aber richtig abenteuerlich wird es auf Seite 16. Kaliumrhodanid wird wie in anderen Rezepten Thiosulfat auch als Silbersalzlösungsmittel eingesetzt damit die gelösten Silberionen in die das Korn umgebende, absorbierte Bromidschicht gelangen, diese durchdringen und so an den Entwicklungszentren zu Silber reduziert werden. Würden dagegen ohne Verwendung von Kaliumrhodanid die Außenkeime entwickelt bleiben die trotz schwefelsaurem Bleichbad erhalten und bilden dann im Zweitentwickler den auch von Dir beobachteten Schleier der wegen der Größe dieser Silberfilamente meist bräunlich ist.


    Wird Kaliumrhodanid aber in stärkerer Konzentration benutzt um unentwickeltes Halogensilber aufzulösen greift es wie Thiosulfat auch die kleinen Körner zuerst an während die größeren erst nur "angeknabbert" werden. Die richtige Erklärung warum umkehrentwickelte Filme feinkörniger sind habe ich oben schon geliefert.


    Peter

  • Hallo Peter,


    das Grundprinzip der Umkehrentwicklung haben wir sicher nicht selbst entwickelt, das ist seit über 100 Jahren bekannt in der einen oder anderen Ausprägung. In dieser Beziehung hast Du sicher recht. Unsere Entwicklung besteht in der Abstimmung der einzelnen Prozeßschritte, d. h. Mischungsverhältnisse der Zutaten zu den einzelnen Bädern, Anwendungszeit und -bedingungen für die von uns verwendeten Filmmaterialien. Daß Thiosulfat ebenso als Silberlösemittel eingesetzt werden kann, ist auch beschrieben, daher frage ich mich, was Du mit "abenteuerlich" meinst. Das Problem mit dem feinen Korn ist vielleicht nicht erschöpfend beschrieben, daß er mit Thiosulfat auch erreicht werden kann, wie Du beschreibst, konnten wir nicht experimentell nachweisen und ist auch sonst nach unseren Recherchen nicht dokumentiert. Da wir beide keine Chemiker sind, kann es aber durchaus sein, daß der eine oder andere Fakt im theoretischen Teil nicht ganz exakt ist, es beruht im wesentlichen auf Beobachtungen und Experimenten. Darauf ist aber auch hingewiesen in Kap. 2, Abs. 1. Fakt ist jedoch, daß dieser Prozeß für die genannten Filmtypen funktioniert. Das zeigen unsere eigenen S/W-Dias und auch die Rückmeldungen, die wir inzwischen von recht vielen Selbstentwicklern weltweit bekommen haben. Einige meiner Bilder kannst Du hier ansehen:


    http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/1529280 und
    http://www.jockers-klawon.de/Galerie/GF-Workshop (hier sind nur die quadratischen Bilder Dias)


    Du machst nur recht pauschale Angaben, wie "Papierentwickler", ohne zu sagen welcher. Da gibt es schon Unterschiede! Die Angaben zu Verdünnungen des Entwicklers, Agitation, Angaben zur Lichtmenge für die Zwischenbelichtung fehlen ebenfalls, 60W Lampe ist etwas ungenau, da die Energie des Lichtes mit dem Quadrat der Entfernung abnimmt, dieses Problem hat das Dia-Kit von Foma ebenfalls mit all den damit verbundenen Nebenwirkungen, die Du in Kap. 6.1 nachlesen kannst. Weiterhin ist Kaliumdichromat, wie von Dir vorgeschlagen, für normale Menschen ohne kommerzielles Geschäft und Sachkundenachweis nicht mehr legal beschaffbar. Daher wage ich mal zu bezweifeln, daß Dein hier vorgeschlagenes Rezept praktisch einsetzbar ist, es sei denn, Du präzisierst Deine Angaben. Auch wäre es interessant zu wissen, für welche Filme Dein Prozeß einsetzbar ist. Wie auch bei der Negativ-Verarbeitung gibt es hier Unterschiede. Man kann nicht jeden Film mit allen Entwicklern mit gleichen Zeiten und Verdünnungen entwickeln. Das trifft auch auf die S/W-Dias zu.


    Wenn Du sowohl praktische Erfahrungen wie auch theoretisches Wissen hast, welches hilft, die Angaben in diesem Dokument präzisieren und vervollständigen, bist Du natürlich herzlich eingeladen, unter Nennung Deines Namens an der Fortschreibung des Dokumentes mitzuwirken.

  • Quote from "Peter K"

    Nun, wer will sich heute noch mit diesem alten Ramsch beschäftigen seit es digitale Projektoren gibt? :cry:


    Offensichtlich gibt es noch Leute, die sich mit altem Ramsch beschäftigen, nicht nur S/W-Dias, sondern auch alte Print-Techniken, wie Cyanotype, Salzprints etc. und das trotz moderner Tintenstrahldrucker :smile:


    Quote from "Peter K"

    Da aber die Perforationslöcher als auch der aus dem Patronenmaul ragende Filmanfang eines KB-Filmes zusammen mit der Unterlage wie ein Lichtleiter wirken können wird KB-Film häufig auf eine eingefärbte Unterlage gegossen. Da es sich heute kaum mehr lohnt KB- und Rollfilm separat zu gießen findet man auch Rollfilme mit gefärbter Unterlage. Die Färbung ist so gering dass sie beim Kopieren/Vergrößern nur eine vernachlässigbar längere Belichtungszeit verursacht, wird solch ein Film aber direkt zum Dia entwickelt und dann entweder auf dem Leuchttisch betrachtet oder gar projiziert stört die Färbung.


    Einige Angaben sind hier so nicht ganz richtig. Alle Rollfilme (120) von Ilford - außer SFX200 - sind auf einen klaren Träger gegossen. Viele Filme der Marke Rollei, u. a. Rollei Infrared, Rollei PAN25 sind sowohl als Rollfilm wie auch im Kleinbild auf klare Träger gegossen. Siehe auch Datenblätter. Bei den gefärbten Trägern der Kleinbildfilme kommt es sehr auf die Projektionsbedingungen an, ob sich die Einfärbung des Trägers störend bemerkbar macht.

    • Official Post

    Hallo Thomas,


    abenteuerlich ist die Erklärung der Funktion des Silbersalzlösungsmittels, egal od Kaliumrhodanid oder Zyankali. Besonders die dass größere Körner als erstes gelöst würden. Damit würden die die Empfindlichkeit bestimmenden Anteile des Filmes zerstört und die Empfindlichkeit wäre extrem gering im Vergleich zum negativ entwickelten Film. Das würde aber vor allem dem fotografischen Elementarprozeß widersprechen wie er von Gurney, Mott und Mitarbeitern an der Universität von Bristol beschrieben wurde.


    Ich habe sehr wohl schon in meinem ersten Beitrag geschrieben welchen Entwickler ich verwendet habe und warum. Zwar habe ich hauptsächlich Agfapan 25 zum Dia entwickelt aber auch viele andere, hauptsächlich von Agfa und Gevaert. Wenn man, wie auch oben schon bemerkt, erst eine Belichtungsreihe macht kann man praktisch jeden SW-Film benutzen. Besonders wenn die eventuell eingefärbte Unterlage nicht stört. Bei dem von mir weiter oben genannten Rezept kann die Empfindlichkeit durch Verlängerung der Erstentwicklerzeit auf 8 min "gepusht" werden.


    Sehr alte Entwicklungsdosen mit Spulen aus undurchsichtigem Material haben den Nachteil dass man die Filme zur Zweitbelichtung mit allen Gefahren für den Film aus der Spule nehmen muß. Wegen der Zweitbelichtung wurden deshalb Spulen für Entwicklungsdosen aus transparentem Kunststoff gefertigt. Spulen aus Edelstahldraht wie sie einst auch von Kindermann hergestellt wurden funktionieren auch. Auch da ist es wichtig dass die Spule samt Film während der Zweitbelichtung bewegt wird weil auch transparente Spulen Schatten werfen können die sich dann in der Zweitentwicklung nicht ausreichend schwärzen.


    Genug praktische Erfahrung und theoretisches Wissen für heute


    Peter

  • Quote from "EmEm"


    Ja klar .. aber das ist einfacher als Kuchenbacken :D


    Grüße
    Martin :)


    Durch das pdf vom Thomas (vielen Dank an TomT) muß ich mich erst mal durchwursteln.
    Das ist mal wieder Input ganz nach meinem Geschmack!!! :D


    Ja macht neugierig auf Scala 8X10"
    Aber so einfach wie Kuchen backen.....?..... :roll: Das wäre schön!...


    LG Jutta

  • Quote from "JUTTA"

    Aber so einfach wie Kuchen backen.....?..... :roll: Das wäre schön!...


    LG Jutta


    Hallo Jutta,


    S/W-Dias sind eher die "Schwarzwälder Kirschtorte" als der einfache "Sandkuchen", wenn Du es mit "Kuchen backen" vergleichen willst. Aber mit etwas Sorgfalt ist es kein Problem.


    Gruß Tom

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