Einstell-Licht mit Power Led`s ?

  • Das Tageslicht wird kürzer und es wird kälter :!:


    Wer noch alte Kompakt -bzw. Stabblitze hat, deren Trigger-Spannung für Funkfernauslöser nicht zu hoch ist, könnte die im Studenten-Rentner-Studio auch verwenden.
    -Im Net gibt es simple Schaltungen, die eine zu hohe Trigger-Spannung reduzieren-.


    Problem hier ist jedoch das fehlende Einstellicht. Halogenbirnchen werden zu heiß. Sparlampen sind im Studiobetrieb mit erhöter Bruchgefahr die Garantie für eine Katastrophe( Quecksilberdämpfe)


    Hat jemand mit Power-Leds als Einstellicht Erfahrung?
    Nach meinen Recherchen sind die angegebenen Lumen-Werte Maximalwerte und sollten in der Praxis deutlich unterschritten werden, um den LED`s ein langes Leben zu ermöglichen.


    Grüße, rainer

  • Hallo Rainer,


    wenn du Qualtitäts-LEDs nimmt stimmt die Aussage nicht. Die sollten ihre 10.000 Stunden bei voller Leistung bringen. Wichtig ist allerdings ausreichende Kühlung.


    Wenn du sie als Einstellicht haben willst musst du aber auf jeden Fall einen Diffusor davor setzen, die Teile leuchten punktförmig und ich kann in unsere eigentlich nur mit Sonnenbrille reinschauen. Unsere Lampe hat mit 4 LEDs ca. 1600 Lumen (wenn wir uns nicht verrechnet haben).


    Ein vernünftiges Panel voraus gesetzt, könntes du wohl auch auf die Blitze verzichten. Also je nach dem wie groß die auszuleuchtende Fläche ist.


    Gruss Sven.

  • Urnes hat geschrieben:
    > Hallo Rainer,
    >
    > wenn du Qualtitäts-LEDs nimmt stimmt die Aussage nicht. Die sollten ihre
    > 10.000 Stunden bei voller Leistung bringen. Wichtig ist allerdings
    > ausreichende Kühlung.
    >
    > Wenn du sie als Einstellicht haben willst musst du aber auf jeden Fall
    > einen Diffusor davor setzen, die Teile leuchten punktförmig und ich kann in
    > unsere eigentlich nur mit Sonnenbrille reinschauen. Unsere Lampe hat mit 4
    > LEDs ca. 1600 Lumen (wenn wir uns nicht verrechnet haben).
    >
    > Ein vernünftiges Panel voraus gesetzt, könntes du wohl auch auf die Blitze
    > verzichten. Also je nach dem wie groß die auszuleuchtende Fläche ist.
    >


    Meine Recherche bezog sich auf diesen Link:
    http://www.news.de/technik/855…-fehlender-strahlkraft/1/
    Klar, "wirksam" kühlen. "Wie lang ist ein Bindfaden"? :mrgreen:
    Merkwürdig, dass der K-Wert des Kühlkörpers auch in den Datenbättern nicht angegeben ist. Dennoch scheint die Maximal-Belastung nicht optimal zu sein.
    Der Abstrahlwinkel der nackten LED(s) sollte doch mit 120° groß genug sein, in einem "Lichtformer" von 60X60 mit Zwischen-Diffusor zu reichen.


    ...und dann weiß ich noch nicht, wie ich die LED`s mit Kühlkörper neben dem Blitzer in beschriebener Box unterbringe. :roll:


    Viele Grüße, Rainer




    Hast Du mal Anspruch und Realität Deiner Lampe gemessen?

  • Moin


    zu den LEDs will ich mal nix sagen....aber zur hohen Zündspannung


    ich betreibe immer noch ein paar alte aber gut laufenden Multiblitz Pressuniversal...
    die haben 149 Volt am Synchro anliegen(gemessen!)


    und der User "gromit" aus diversen Foren bekannt,
    hatte mir ne Lösung empfohlen die ich wahrgenommen hatten und...
    die sicher mit Funk funktioniert :idea:


    hier nachzulesen>>>
    http://www.nikon-fotografie.de…/204708-danke-gromit.html


    Mfg gpo

  • Gpo hat geschrieben:


    > zu den LEDs will ich mal nix sagen....aber zur hohen Zündspannung


    Was die Zündspannung angeht, haben die Nikon User mit max. 250 V das großé Los gezogen. Ich kann meine alten Blitze (Sonderanfertigung für Makro) weiterbenutzen.


    Bezüglich der Leuchtdioden ist eigentlich nur zu sagen, daß die spektrale Zusammensetzung eine mittlere Katastrophe ist. Das menschliche Auge mag sich vordergründig betrügen lassen (obwohl es unterschwellig drauf reagiert und "schlechtes" Licht die Gesundheit beeinträchtigt), ein Sensor oder Film nicht! Man vergleiche die Lichtqualität von RGB- oder Fluoreszenz-Leuchtdioden mit dem Spektrum der Sonne:
    http://www.led-studien.de/2010/09/02/der-cri-in-der-praxis/
    Typisch für die Zweifarb-LEDs ist der massive Einbruch bei 500 nm, ein Bereich in dem Sonnenlicht sehr hohe Intensität aufweist! Ich wollte nicht damit arbeiten, nicht mal bei SW. Spätestens, wenn viel Cyan im Motiv ist (Fashion, Legeware o.ä., z.B. das typische Jeansblau) prophezeie ich gewaltige Probleme mit der Farbtreue. Entweder Blitz oder richtige Schwarzkörper-Strahler (ggf. auch Hochdruck-Metallogenstrahler), wenn Dauerlicht gefordert ist.

    Gruß
    Wolf


    You're only as good as your last job. Today's great shot is what keeps the work coming in.
    Gary Perweiler

  • Moin Wolf...


    vielleicht vergaß ich es zu erwähnen...


    die möglichen 250 Volt bei Nikon gehen aber nur am PC-X Synchroport....
    nicht über den Mittenkontakt und auch nicht über Funk!!!


    erst diese einfache Stratoserie hat definitiv>>> angegebene 300 Volt als Option 8)


    und wie ich im NFF Beitrag zeigte...
    geht das dann auch "huckepack" mit RF-602 im Verbund.


    mir ging es hier darum....endlich mal die ollen Pressuniversal
    wieder einsetzen zu können OHNE das Synchrokabelgewusel :oops:
    (die Spezialstecker lösten sich nämlich auf :shock: )
    Mfg gpo


    Link dazu>>>
    http://www.lightingrumours.com/flash-triggering-guide

  • Moin Wolf und Gpo,
    Dank für die Zusatzinormationen.
    Technik hat wohl in aller Regel Vor -und Nachteile. Das 50Hz-Flackern von Neonröhren kann meiner Information auch Nebenwirkungen haben. Mir geht es nur um ein brauchbar helles Einstellicht. Gewohnt war ich von BEE je 250W Halogen mal X Lampen. War!!!


    "Versuch macht kluch". Ich hab mal ein Netzteil für 3 Power LED`s, Wärmeleitpaste und Kühlkörper bestellt. Ich hoffe, dass das in Addition mit meinem Heiligenschein reicht :lol:


    Viele Grüße, Rainer

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