Posts by JanN

    Hallo Matthias,


    vielen Dank für die Informationen, die helfen mir sehr weiter. Dass ich mit normalem Fixierer usw klakomme ist bekannt, aber bei dem Set bezahlt man ja hauptsächlich das Kollodium, den Entwickler und das Silberbad, insofern nehme ich den und das Varnish gern mit ;)



    Quote from "mgeiss"


    Das Problem ist meistens eher, dass die Emulsion mit der Zeit zu zäh wird, da Ether und Alkohol verdunsten. Man sollte deswegen den Überschuss, der beim Gießen von der Platte abläuft, in eine separate Flasche laufen lassen. Der Inhalt dieser "drain bottle" lässt sich wieder regenerieren, man braucht dann aber die Rohzutaten.


    Da es sich bei der im CZ-Set enthaltenen Emulsion um ein Äther- (Ether?)-freies Kollodium handelt (Collodion, Ethanol, Potasium Bromide, Potasium Iodide), müsste man der drain bottle also zum Regenerieren "nur" Ethanol zugeben? Oder ist das zu einfach gedacht?



    Quote from "mgeiss"


    Das Silberbad wird immer wieder gereinigt und regeneriert, man gleicht also nur den Verbrauch an Silbernitrat und Wasser aus.


    Ok, verstehe (glaube ich). Das heißt, wenn das Bad nicht mehr ausreicht wird es gefiltert und mit Wasser + 9% Silbernitrat (im Verhältnis zur nachgefüllten Wassermenge) wieder aufgefüllt?



    Quote from "mgeiss"


    Zum Silberbad: Für 9x12 Platten würde ich das Gefäß mit Innenmaßen von ca. 11x15x2cm bauen (lassen), das wäre dann ein Volumen von ca 330ml.


    Sind Silikon und Plexiglas unempfindlich gegen das Nitridbad? Dann wäre selber bauen ja echt kein Problem, braucht ja nicht hübsch aussehen...



    Nochmal Danke und viele Grüße, Jan

    Moin zusammen,


    habe ja lange nix hören lassen. Zwischenzeitlich durfte ich dankenswerterweise in den Genuss eines kleinen Nassplatten-Workshops bei André kommen. Was soll ich sagen: geiles Verfahren, das muss ich selber machen.


    So angefixt, ging ich direkt auf die Suche nach irgendwelchen Holzkameras, muss mich da aber erstmal wieder bremsen, da sind andere Anschaffungen erstmal wichtiger.


    Duka-Ausstattung ist reichhaltig vorhanden, in Sachen Kamera werde ich auf den 9x12-Falter zurückgreifen, habe mir die Blechkasetten nochmal genauer angeschaut, das sollte keine Probleme geben. Platten sind auch kein großes Problem.


    Fehlt also die Chemie, da werde ioch mich zum Anfang an dem Starterkit aus CZ versuchen: 240ml Collodion ("Extra dry" - was heißt das?), 500ml Entwickler, 1000ml Fixierer, 1000ml "Sensitizer for Collodion" (9% Silber-Nitrat - wenn ich das richtig sehe, ist das also das fertige Silberbad), 250ml Varnish... Bei 9x12 Platten müsste ich doch schon relativ weit kommen, oder?


    Und dann fehlt mir noch so ein Tank für das Silberbad. Für sowas aber 70 € aufwährts hinzulegen, sehe ich aber irgendwie nicht ein. Das muss man doch selber basteln können. Kunststoff wird jawohl nicht von dem Silbernitrad angegriffen. Gut man kann es auch offen in der Laborschale machen, ich möchte da aber schon lieber mit stehenden Platten arbeiten. Hat da vielleicht jemand schon DIY-Erfahrungen?


    Was für ein Füllvolumen sollte ich bei 9x12 kalkulieren?



    Danke und viele Grüße, Jan

    Hallo Andre,


    andrehh hat geschrieben:
    > Bevor Du bestelltst, lass uns bitte nochmal vorher reden, ob wir etwas bündeln. Die
    > Versandkosten sind heftig.
    >



    in der Tat, habe da was von 40 Euro gelesen. Insofern wäre eine Bündelung - gerade ob unserer geographischen Nähe - sicher sinnvoll. Ich möchte mir das eh gern erstmal bei Dir anscheuen, bevor ich was bestellt; zumal mir jetzt gerade eh das Kleingeld fehlt.


    Wie gesagt, ich melde mich und bringe dann auch gern en Bierchen oder so mit ;)



    @Sven: Danke für den Tipp, schaue ich mir mal an!



    Viele Grüße, Jan

    Hallo Christian,


    nein, Planfilmeinsätze waren (leider) nicht dabei, das scheint wirklich noch eine Ausrüstung aus Zeiten zu sein, in der Planfilme noch nicht verbreitet waren (die Blech-Kassetten waren in original Pergament eingeschlagen, mit Aufdruck); und wenn welche dabei gewesen wären, dann würde ich die auch nicht her geben :P



    VG Jan

    Guten Morgen, Danke für die weiteren Tipps!



    mgeiss hat geschrieben:
    > Nassplatten gehen auch mit Mittelformatkameras und Plattenkameras einwandfrei, man
    > muss halt je nach Kamera mehr oder weniger basteln. Es gibt z.B, sehr viele, die 6x9
    > Boxkameras benutzen, was auch eine der günstigsten Möglichkeiten darstellt, und vom
    > Format her sogar historisch näher an den verbreiteten, recht kleinformatigen Tintypes
    > liegt.
    >


    Interesant. Eine Agfa Box hätte ich ja auch noch; meinst Du sowas? Die ist allerdings auf 120er Rollfilm ausgelegt... Aber ich denke auch, dass 9x12 eigentlich ein sinnvoller Einstieg sein sollte. Starten möchte ich auf Alu, später dann evtl Glas. Da gibt es ja alles fertig beim freundlichen Tschechen. Wenn ich da ohnehin die Chemie bestelle, kann ich die Platten gleich mitnehmen.




    bequalm hat geschrieben:
    > Der Schieber schrammelt ja nicht über die Glasplatte, und über den Planfilm auch
    > nicht, daher wirds schon gehen.
    > Wenn Du Angst um die Technika hast, wäre die alte Plattenkamera doch die beste Wahl,
    > sofern Du auch wirklich die passenden Kassetten dazu hast.
    > Die Mattscheibe dürfte wohl etwas dunkler ausfallen, aber für den Anfang gehts durchaus.
    >



    Stimmt, schrammeln sollte da nix. Die Blech-Kassetten passen definitiv, habe quasi eine komplette Ausrüstung gekauft, inkl 6 Kassetten. Da die Kassetten ja ursprünglich ohnehin für Platten ausgelegt sind, sollte das ja perfekt passen. In Sachen Mattscheibe hätte ich sonst nmoch einen fähigen und vertrauenswürdigen Glaser an der Hand, der kann mir da ggf helfen ;)



    Eine Frage noch zur Chemie: Das Komplett-Set aus Tschechien enthält 240ml Kollodium. Mir ist schon klar, dass das auch sehr individuell ist - gerade bei Anfängern - trotzdem würde ich gern ungefähr einschätzen können, wie viele Platten ich mit dieser Menge ungefähr beschichten kann?



    andrehh: Ich melde mich bei Gelegenheit mal per PN, wäre wirklich klasse, wenn ich mal dabei sein könnte; dann wäre ich für eigene Versuche ja optimal vorbereitet; mixt Du die Chemie eigentlich selber?



    Viele Grüße, Jan

    andrehh hat geschrieben:
    > PS: Im Oktober mache ich schwerpunktmäßig einiges an Platten. Komm einfach
    > vorbei. Zur geografischen Orientierung: Ikea Schnelsen ist ca. 10 Minuten
    > mit dem Auto entfernt.



    Hallo Andre,


    Danke für den Kommentar und auf Dein Angebot komme ich sicher gern zurück, ich wohne in Schnelsen, im fußläufigen Umfeld der Frohmestraße; trifft sich günstig...



    Gruß Jan

    Hallo Ritchie,


    Danke für die Antwort. Der Vorschlag der Nachbarn kommt für mich nicht in Frage, man muss das Schicksal nicht unnötig herausfordern. Ich kann froh sein, heil geblieben zu sein.


    Ich werde mich wohl bei Schlossereien umhören, da wird sich gegen einen kleinen Obolus hoffentlich wer finden; der Herr Mehlmann ist halt sehr weit weg...


    Danke für die Willkommensgrüße, ja der Durst soll mit 4x5" gefüttert werden, eine Master Technika hat mir mein Vater auch bereits feierlich übergeben...



    Gruß, Jan

    Moin zusammen,


    ich wurde darauf hingewiesen, dass auch dieser Kreis sich anbieten würde, bei meinem "Problem" hilfreich zu sein ;=


    Hier mal meine ursprüngliche Anfrage (woanders):
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    Mich hat das Kollodium-Fieber gepackt, ich möchte dieses Verfahren unbedingt ausprobieren! Chemie und Trägermaterial kann ich beschaffen, DuKa ist vorhanden, insofern alles fein.


    Fehlt das geeignete Aufnahmegerät. Dass es eine Großformatkamera sein muss, ist mir klar. Dass keine normalen "Platten-Schieber-Magazine" á la Voigtländer 9x12-Falter gehen ist (leider) auch klar, eine entsprechende Kamera hätte ich nämlich.


    Selbst wenn ich mir entsprechende 4x5" Rückteile beschaffen / bauen könnte, ist mir meine Master-Technika doch zu schade.


    Ich muss mich also auf die Suche nach einer (möglichst günstigen) Kamera für dieses Verfahren machen. In der elektronischen Bucht werden immer mal schöne Holzkameras angeboten, oft aber recht teuer.


    Daher ergeben sich einige Fragen:


    Könnt Ihr mir Quellen nennen, wo man sich nach entsprechendem Gerät umschauen könnte?
    Was brauche ich (Format sollte möglichst klein sein, wegen der Chemie-Mengen)?
    Worauf ist zu achten?


    Vielleicht kann mir ja jemand weiter helfen.
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    Da der Tipp jetzt schon mehrfach aufkam: meine Linhof möchte ich für dieses Verfahren eigentlich nit nutzen, ist mein Heiligtum und ich hätte Angst die einzusauen.


    Am liebsten wäre es mir, wenn ich mit der Faltbalgen-Kamera in 9x12 starten könnte. Das ist so ein Teil (also in der Art): http://www.emtus.ch/knoll_plattenkamera_9x12.html



    Die Magazine sind diese gefalzten, also jene: http://www.ebay.de/itm/Voigtla…3%B6r&hash=item4175057a10



    Diese Magazine sind zwar für Glasplatten gemacht, nur hätte ich Sorge, mir mit dem Schieber die Emulsion zu verschmieren... Berechtigt oder unberechtigt?




    Nochmal zurück zur Linhof: mit den modifizierten Magazinen in Kombination mit der flüssigen Emulsion besteht doh immer ein potentielle Gefahr, dass die Suppe irgendwo landet, wo ich sie nicht haben will? Und wenn ich sie nur mit meinen Handschuhen irgendwo hin klehe...



    Es entstehen bestimmt Rückfragen, andieser Stelle soll es das aber erstmal gewesen sein. Danke und bis später, Gruß Jan

    Moin zusammen,


    Mein erster Beitrag hier und gleich ein großes Problem.


    Gestern habe ich das Photolabor meines Vaters übernommen und dabei richtig schön Sch... gebaut. Dabei ist ein Durst Laborator 1200. Um ihn transportieren zu können, wollte ich ihn zerlegen und habe ohne nachzudenken und einem Zustand kurzzeitiger, kompletter Verblödung den Winkel, der am oberen Ende der Säule die Entlastungfeder hält, abgeschraubt.


    Ich kann wirklich froh und dankbar sein, dass mein Daumen noch dran ist! Man sah die Feder nicht aufwikeln, man hörte nur einen Ohrenbetäubenden Knall...


    Mein Daumen ist noch dran, ich habe zum Glück "nur" einen tiefen Schniutt am Daumen, ein zerissenenes T-Shirt und einige Blutflecken auf der Hose zu verzeichnen, insofern: ist nochmal gut gegangen.


    Ich könnte aber heulen, dass der Laborator nun erstmal kaputt ist. Allein kriegt man die Feder nicht wieder gespannt und ich will es auch nicht selber machen, habe nunmehr einen heiden Respekt vor dem Teil.


    Alles am Gerät ist noch top in Schuss, auch die Feder!


    Nur: wie bekomme ich das wieder hin? Kennt jemand unter Umständen eine Werkstatt / Tüftler im Hamburger Umland der weiter helfen kann?


    Ich überlege, mit der Säule einfach mal in eine Schlosserei zu fahren, vielleicht kann man mir da helfen, aber vielleicht hat hier ja auch jemand eine Idee?



    Vielen Dank und beste Grüße, Jan