Posts by aragon

    Nach Pythagoras Rechnung (Bilddiagonale) ca 300 mm. Blenden sind jedenfalls sehr sinnvoll.

    gretinx

    aragon

    Guten Abend,


    für die o. g. Neuanschaffung suche ich eine Empfehlung für ein (stationäres) stabiles Stativ, das nur in einem Raum bewegt wird. Auf das Gewicht kommt es nicht unbedingt an. Ich möchte auch keine Unsummen ausgeben, ein Gebrauchtes soll her. Es werden viele alten Linhof-Stative angeboten, nur sehen sie nicht sonderlich stabil aus. Hättet Ihr eine Empfehlung für mich?

    Z.B. ein Stativ der Fa. "Lumpp". Gewicht 7Kg. Das trägt jegliche Kamera.

    Ich habe eine Sinar P2 Der Stativwagen ist separat

    aragon

    "weniger Stress" war genau der Punkt.


    Bei mir steht nicht nur die Chemie im Wasserbad, auch die Dose mit den Filmen. So lässt sich ganz bequem mit 2 Fingern rotieren.

    Natürlich steht die die Dose beim Kippen auch im Wasserbad. Bei Verwendung der Maschine

    rotiert sie im Wasserbad und die Chemieflaschen stehen auch im Wasserbad, rotieren aber nicht. Ich selbst rotiere auch nicht 8) Nach ca 15 Min hängt der Film im Trockenschrank.


    aragon

    C41 ist mir in der 30°C Prozessvariante lieber. Da ist es dann mit den Zeiten nicht ganz so heikel, Zeit für Aus- un Eingießen etc. Mit 38°C spielt das zwangsläufig mehr Rolle. Mit der Maschine ist das natürlich anders.

    So anders ist das nicht. Die Maschine ersetzt nur das Kippen von Hand und ist bei Planfilmen

    in der Jobodose mit 270 ml beim Rotieren bequemer als das Kippen von Hand mit ca 1000 ml Chemie.

    Es geht aber auch, wenn man eine kleine el.beheizte Wärmewanne benutzt. Hauptsache die Temperatur stimmt, die Zeiten werden eingehalten, wobei es auf + - 15 Sek nicht ankommt, und die Chemiei nicht überlagert ist.

    Die 30°Variante geht auch, und wendet sich an Leute, die lieber weniger "Stress" haben wollen.


    Ich kann auf ca 400 Kb-und Rollfilme zurückblicken die ich alle mit Kippmethode im Warmwasserbad entwickelt habe ohne eine einzige Fehlentwicklung. (Viele waren Portraits deren Abzüge ich verkauft habe als Wochenendprofi ) Erst mit den Planfilmen habe ich bei mir das Rotieren eingeführt, auf Jobo und zwar ohne Lift, weil der alles verkompliziert. Was nicht da ist, geht auch nicht kaputt.


    aragon

    Ganz wichtige Vorraussetzung ist eine korrekte Entwicklung bezgl. Zeiten und Temperatur, dann kann man sich auf die Randbeschriftung verlassen. Ich hatte da noch nie ein Fehlergebnis. Meine Planfilme werden alle in einer Jobodose entwickelt auf einer alten CPE2 Rotationsmaschine mit der schnellen Drehzahl und immer mit Vorwässerung, egal ob Color oder SW.

    Meine Prints fertige ich alle in der Schale bei 35° auf el.Heizplatten, Größeres als 18x24cm

    wird in entsprechender Jobodose per Rotation entwickelt. Eine Durchlaufmaschine braucht man definitiv nicht.

    Entscheidend für wiederholbare Ergebnisse ist die Genauigkeit bei der Ausführung.


    aragon

    Nun, nicht hoch wissenschaftlich ... das kann ich nicht leisten. Ich habe die Negativscans meiner Entwicklungen (Selbes Filmmaterial vorausgesetzt - hier Ektar 100) hinsichtlich Farbe, Schärfe und Oberfläche (Tränen, Antrocknungen) mit denen früherer Enticklungen aus dem Labor verglichen. Natürlich geht das nur visuell und ist subjektiv, aber ich kenne eben keine einfachen Testmethoden, die ich als Laie anwenden könnte. Das müsste ich ja bei schwarzweiß dann auch machen.


    Oder hättest Du einen Vorschlag? Wenn ja, dann heraus damit!

    Wenn die Randbeschriftung klar und kontrastreich ist hat man alles richtig gemacht.

    Das Stabi.Bad gieße ich am Schluß einmal den ganzen Film runter (KB und Rollfilm)und hänge ihn dann ohne weiteres anglotzen in den Trockenschrank (DURST UT 100) oder sonstige staubfreie Lokation. Planfilm stelle ich nach gleicher Begießung in ein Gitter (aus einem ehemaligen Kühlschrank) wo derFilm nur an den Kanten kontakt hat. Jegliches abstreifen hat zu entfallen.

    L. G.

    aragon

    Alle Achtung, Du bist wenigstens konsequent. Sowohl Dein Foto wie die rhetorische Leistung Deiner Replik ist auf dem Schulhofniveau eines Sechsjährigen.


    Drohst Du mir als nächstes Klassenkeile an?

    Schön daß ich dich noch so aufregen kann. Und das in meinem Alter, einfach köstlich.
    ar.

    Bleiben wir bei meinem Beispiel mit dem Konzertflügel. Mit zwei Fingern den Flohwalzer holprig zu spielen ist peinlich. Was macht der gemeine Hobbyknipser mit der Großformatkamera?

    Für den Flohwalzer braucht man 3 Finger.
    Ach ja, neidisch auf meinen Flügel??
    Mit der Großformatkamera knipse ich nur so rum.
    Kannste dir keine Sinar leisten?? ist ja peinlich.......


    aragon

    Schluck!!!


    Ich verkrieche mich jetzt in eine Ecke und werde nichts mehr von mir hören lassen und zeigen tue ich auch nichts mehr.

    Ach Clickma, mach das nicht, wo kämen wir hin wenn ich ( und ich bin mitgemeint) und andere wegen jedem Kuhfladen in den ich reintrete gleich meine Schuhe wegschmeißen würde. Ich lese derartiges, lächle in erhabener Würde und denke, auch den liebt der HERR.


    Laß Dich nicht einschüchtern
    meint
    aragon

    Da habe ich vor ein paar Jahren sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich finde auch 5 Euro für einen 4x5" Film nicht übermäßig teuer, das hat sich in den letzten Jahren kaum erhöht. Im Prinzip kostet die Entwicklung soviel wie der Film selbst.

    Wenn man schon soweit fortgeschrittener Hobbyfotograph ist daß man Planfilme belichtet, dann sollte man die auch selbstentwickeln, auch in Farbe, das ist wirklich einfach.
    Die meisten Hobbys rechnen sich nicht rein wirtschaftlich gesehen. Z.B. ist ein Reitpferd deutlich teurer zu halten als ein Auto.


    aragon


    Moin Viktor!


    Farbe ist ja etwas ganz eigenes, damit bin ich im eigenen Labor nie warm geworden (sorry fuer den Kalauer).


    fokussiert man von vorne am Grundbrett.
    Gruesse,
    Christoph

    Vielleicht schaustDu mal hier:
    http://www.khbphotografix.com/AboutKHB2.html
    Kanadas größter Fotolaborausrüster


    Von denen habe ich meinen Super Chromega D Dicroic. Seit 1979. Der techniche Kundendienst ist hervorragend.


    aragon

    Ein Standard ist ....nur blöd, wenn du dann abweichende Farben fotografierst oder deine Belichtung durch schwankende UV-Verhältnisse falsch bestimmst....da lieber die genormte Graukarte :)

    Ich sollte mal einen grünen Gabelstapler der Firma wo, ich als Konstrukteur beschäftigt war, fotografieren. Also Tageslicht + Aufhellblitz alles wunderbar, die Graukarte schön grau, nur der Stapler war auf dem Abzug quietschgelb. Ich fragte wie die Stapler in den Katalog gekommen wären. Antwort: die Werbefirma hat die mit eigenem Grün überlackiert. Aha, man lernt nie aus.


    (Anmerkung: im Dämmerlicht manch einer Lagerhalle ist mittleres grün am besten zu sehn, und dient somit der Arbeitssicherheit)


    aragon

    Jetzt stelle ich eine ganz „linke“ Frage.
    Warum werden überhaupt irgendwelche Referenzkarten oder Farbwertebücher… gebraucht?

    Man braucht die, wenn zum Exempel die Bilder eines Museums in ein Fotobuch sollen.
    Dann kommt ein Profifotograf mit einer Profidigitalkamera,(früher einer Profianalogkamera in welcher ein DIAfilm war). In jedem Fall stellt er eine ausreichend große genormte Graukarte neben das Bild,
    weil die Druckerei das verlangt, und macht Aufnahmen mit aufwendiger Lichttechnik.


    Ich habe das als Amateur für meine privaten Zwecke auch mal mit 2 Mecablitzen CT45 und Colorneg-filmgemacht, und konnte das Bild an Hand der Karte korrekt ausfiltern. Später bin ich dann mit meinem Abzug wieder ins Museum (Kunstverein BS) gegangen und stellte fest, daß ich richtig belichtet,entwickelt und gefiltert hatte


    (Das Ergebnis stelle ich hier nicht vor weil ich mit meinem Flachbild- Scanner das nicht richtig hinkriege)

    Auch Da muß man es differenzieren welches Film Matereial verwendet wird. Negativ oder Positiv.

    Bei Dias ist es zwingend notwendig den Film einmal mit einer Graukarte einzutesten, d.h. mehrere Filme zu probieren bis es paßt. Da gibt es keine nachträgliche Korrekturmöglichkeit. Bei CN kann man das in der eigenen Duka machen, und auch da nimmt man besser auch immer den gleichen Film und das gleiche Papier.


    Als ich noch zwischen 2000 bis 2007 meine CN Filme im Handel zum entwickeln abgab, war auf dem Film immer eine sorgfältig aufgenommene Graukarte. Beim Abholen der Bilder suchte ich dann das Graukartenbild raus, legte es neben die Originalkarte und konnte so manchmal eine kostenlose Wiederholung der farbstichigen Bilder bewirken. Ich vermute ich war einer der ganz wenigen Kunden die so vorgingen, es half aber....... 8)

    Das würde mich auch mal sehr interessieren! Und wenn dieses Problem gelöst ist, dann könnte man ja anstelle eines quadratischen Schachbretts mal ein Hexagon, Oktogon usw. versuchen scharf abzubilden, es werden ja nach hier offensichtlich vorherrschender Ansicht dann immer mehr "Schärfestreifen" miteinander zu verbinden sein... :lol:

    Um das Problem zu lösen ist die Form der betrachteten Ebene ja wohl nebensächlich.
    Ich werde jedenfalls eine doppelte Zeitungsseite verwenden, ohne die voerher in ein Pentadon zu filetieren! Versprechen kann ich aber nichts.


    aragon

    Sieh an, welch ausgereiftes Bild. Die lichte Nebelwand bringt eine positiv träumerische Stimmung. Nichts von November -Blues. Einfach gut.
    aragon

    Daaa! Geht doch schon.......
    Dunkles Bild: senkrechter Schärfestreifen,
    helles Bild: waagerechter Schärfestreifen
    Jetzt noch beide Einstellungen verbinden....
    Vorher noch den schiefen Klorollenhalter gerade rücken.


    Ich versuchs erstmal auf waagerechter Zeitung, dann auf doppelt schrägliegender Zeitung.
    Hier schon mal ein doppelt schrägliegendes Schachbrett.

    Beim sog. "Antischeimpflug" (man beachte meine Anführungszeichen) stört mich fast immer der nur streifige Schärfeverlauf, der meistens dem Motiv gar nicht gerecht wird. Ein Demonstrationsfoto von Schachbrettfiguren zur Erklärung des Prinzips ist natürlich eine gestaltete Ausnahme. Ein nur punktuelles, eher kreisförmiges Hervorheben ist damit aber wohl nicht möglich, z. B. Schmuckaufnahmen u. ä.

    Muß ich mal probieren. Das wäre das Gegenteil vom "Doppelten Scheimpflug" Diesmal kein Schachbrett,ich nehme eine Zeitungsseite. Wer macht mit? Keen Aas!


    aragon