Posts by klausesser

    Gpo hat geschrieben:
    > > Was glaubst Du, was die zur Photokia zeigen werden . . . :mrgreen:
    > > Gruß, Klaus
    >
    > Moin
    >
    > na auf dich haben wir schon lange gewartet :lol:
    >
    > ich stell mir gerade vor ...deine Stitchings mit +++260 Bildern...
    > und das mit der D800E 8):shock::lol:
    > Verarbeitung nur im Rechenzentrum der Klimabehörde :idea:


    Nee, ich bräuchte dann ja weniger Belichtungen, um auf dir gleiche Auflösung zu kommen.
    Das wäre praktisch - ginge schneller bei der Aufnahme und auch bei der Verarbeitung.


    > die ersten mit der D3x wollen sich schon das Leben nehmen :oops:


    :mrgreen: Sichert die Brücken!! :mrgreen:


    Glaube ich aber nicht - die D3x ist eine superbe Kamera. Danach wäre erst wieder MF sinnvoll - mit "Pixeln", die eine hohe Dynamkik können.
    16RAW ist da schon ´ne Hausnummer . . .


    Wie sich die D800 so schlägt werden wir sehen - ich bin da nicht sehr optimistisch . .


    herzlichen Gruß an die Waterkant, Klaus (irgendwo hab ich ein Foto von Deinem kleinen Hund gesehen - süüüß!!)

    Japodus hat geschrieben:


    > Digitalfotografie wird niemals den Film ablösen, sie kann, in Micronen
    > gesehen, vollkommener sein
    > aber sie wird niemals so viel seele haben wie Film.
    >


    Entschuldige - aber das ist Unsinn. Ich verstehe sehr gut ein Goutieren von Korn und analogen Nicht-Linearitäten.
    Es ergibt sich daraus eine spezielle" Anmutung, das ist wahr.
    Aber die lässt sich - entsprechende Fachkenntnis vorausgesetzt - auf digitaler Ebene derart gut simulieren, dass Du
    den Unterschied nie feststellen würdest.


    > Film wird nie wieder Platz haben in der Pressefotografie, Editotrien,
    > Fashionfotografie,und überhaupt in der täglichen komerziellen Fotografie.
    > Aber die Digitalfotografie wird nie die Stellung erlangen in der
    > Verlagsfotografie, besonders nicht in den bekannten
    > Gallerie Ausstellungen bei passionierten sammlern aller Art und aller
    > Profile in der Landschaftsfotografie und algemein
    > in der Amateur-und Profiefotografie und fine art Fotografien aller
    > Richtungen, wird immer Kaiserreich des großformatigen
    > Films bleiben.


    Für Galerien, Sammler usw. geht es um Bilder - nicht darum, wie sie hergestellt wurden.


    "Fine Art" ist ein dermaßen inhaltsleerer Begriff daß ich mich weigere, ihn zu benutzen.


    Die "allgemeine Amateur- und Profi-Fotografie" ist digital. Ich kenne aber aus meinem Arbeitsbereich - Werbefotografie/People - dass schonmal
    Kunden sich wünschen, einen Job analog fotografiert zu bekommen. Dann mach ich das gerne. Die Negative oder Dias scanne ich dann
    mit sehr hoher Qualität ein und der Kunde bekommt dann eh digitale Daten. Wie bereits seit Jahrzehnten - nur haben das "früher" die PrePress Leute
    erledigt.


    > Diegitale Fotografie wird nichts mehr ablösen können in billigem Druck und
    > Veröffentlichungen und Broschüren( schau und werf es weg)


    ???


    > Anderseits in wichtigen representativen Monografie-Veröffentlichungen
    > wird weiterhin bleiben Königreich der großformatigen
    > Filmfotografie.


    In einzelnen, seltenen, Fällen, ja.


    > Ich bin der meinung dass in solchen Veröffentlichungen auch
    > seitens der Mittelformatkamera keine Bedrohung besteht.
    > Großformatfotografie wird NIEMALS sterben !


    Großformatfotografie gab es wegen der Notwendigkeit, auch bei hoher Skalierung sehr gut printen zu können.


    Das kann man inzwischen von Digital besser.


    Das Gesülze um die "Überlegenheit" und "Besonderheit" der irgendwie "magischen" Art von GF ist lächerlich.


    Es ist schön und macht Spaß. Deswegeh tun wir das - für mich zumindest ist der der Grund: es macht Spaß und fühlt sich gut an.


    Rationale Gründe, auf GF zu arbeiten gibt es nicht mehr.


    Es ginbt auch keine rationalen Gründe mehr, Musik von Vinylplatten wiederzugeben. Trotzdem ist es toll! :mrgreen:


    Hochauflösende Downloads von hochaufgelösten Klassik-Aufnahmen sind realistisch gesehen um Potenzen besser. Ich hab inzwischen meine
    drei Platenspieler abgebaut und höre hochauflösende Musik von meinem MacBook. Die Klangqualität ist analog definitiv nicht erreichbar.


    Auch Plattenspieler/Arm/System-Kombinationen im Preisbereich um 20000.-€ könenn da nicht mithalten. Das ist allein schon physikalisch mit mechanischer Abtastung absolut nicht machbar. Trortdem können (!) sich Vinylplaten toll anhören.


    Es können (!) auch Vergrößerungen vom Negativ toll aussehen. Sie müssen es aber nicht. Denn es kommt auf den Fotografen und seine Kreativität an,
    ob etwas "königlich" ist oder banal. Das ist keine Frage des Materials und des Formats!


    herzliche Grüße, Klaus

    Jockel hat geschrieben:
    > Allerdings sehe ich das Ganze eher nüchtern und halte wenig
    > vom Wunschdenken.


    Nüchtern betrachtet ist es so, dass auch fast 30 Jahre nach Einführung der CD immer noch Vinylplaten gepresst und verkauft werden.
    Und Plattenspieler der "gehobeneren" Art ausgesprochen zahlreich hergestellt werden. Ebenso Tonarme, PrePres und Abtastsysteme.


    Natürlich ist auch das im Vergleich zu den CD-Verkäufen und Downloads eine Nische - aber eine sehr virulente Nische!


    herzliche Grüße, Klaus

    Gpo hat geschrieben:


    >
    > da taucht doch glatt die Frage auf....
    > warum packen die den Chip nicht in ein D3x Gehäuse und nennen es D4x :?:


    Was glaubst Du, was die zur Photokia zeigen werden . . . :mrgreen:


    Mich stimmen die 36MPx auf dem KB Chip eher misstrauisch zu dem Preis. Ok: wahrscheinlich haben sie am Gehäuse gespart.
    Die Pixeldichte soll ziemlich exakt der einer D7000 entsprechen, hab ich gehört. Da müsste man mal bessere Bilder sehen als den
    Quatsch, den die auf dieser "Mikro-Site" zeigen . . .


    Interessant ist das ohne AA-Filter schon! Müsste im Zweifelsfall die Software erledigen. ich glaube, es ist noch zu früh für wirkliche
    Urteile. Mich würde dieser Blitz-Erker nerven - bei den TS-Objektiven gibt´s da Platzprobleme.


    Gruß, Klaus

    rolandpower hat geschrieben:
    > http://www.lichtfeldkamera-test.de
    > wo
    > ist bei der ganzen technik eigentlich der spaß??


    Wenn bei Dir der Spaß in der Technik steckt empfehle ich als Alternative eine elektrische Eisenbahn . . :mrgreen:
    Falls (!) allerdings der Spaß beim Fotografieren liegen sollte und das Ziel ein gutes Foto ist und weniger der Weg dahin als Selbstzweck - dann ist es doch völlig egal, WOMIT man fotografiert.


    Wenn´s halt mit GF noch mehr Spass macht: fein. Es geht aber auch anders - in der gleichen Qualität und besser.
    Da solltest Du Dir nichts vormachen.


    Also: was soll´s? 8)


    Gruß, Klaus


    P.S.: vergessen - das dauert eh noch etliche Jahre, bis das mal richtig funktioniert. Wenn überhaupt mit brauchbarer Auflösung.

    hako hat geschrieben:
    > ..allerdings auch bei sagen wir intensiver
    > Nutzung und stark ansteigendem Datenvolumen einzelner Dateien :)
    > Ich danke für eine kurze Hilfestellung!



    Wirklich deutlich schneller wird PS durch schnelle Laufwerke.
    Programm, System und Swap sollten nicht auf dem gleichen Laufwerk sein. Auch nicht, wenn unterschiedliche Partionen da sind.
    Ein sehr schnelles RAID0 ist zum Swappen ideal - am besten ausschliesslich für PS zum Swappen reserviert und ohne was drauf zu speichern.


    Es kommt aber auch auf die Dateigrössen an: ich hab gestern erst eine SSD wieder ausgebaut nachdem ich merkte, dass bei großen Bilddateien - 10GB - keine merkliche
    Beschleunigung gegenüber meinen 4 2TB Platten bestand.
    Bei vielen kleineren Dateien dagegen geht die SSD ab wie Schmitz´Katz . .


    Bei meinem MacPro 2x3GHz, 8core passen 32GB RAM rein. Ich hab aber nur 16GB drin - das wäre sonst zu teuer (FullyBuffered RAM),
    weil ich zu eine Menge 1GB Riegel wegschmeissen müsste.


    Interessant: das Arbeiten selbst geht auch bei einem 10GB Foto bei 16GB RAM sehr zügig. Aber das Öffnen und Sichern dauert eine - gefühlte - Ewigkeit: ca. 2-3 Minuten.
    Geht ja auch noch . . . . 8)


    Gruß, Klaus

    Quote from "PeMaty"


    Habe es von ungefähr 16.000x20.000 Pixel auf 8.000x10.000pixel heruntergerechnet.


    Hi Peter!


    Der Fokus liegt ziemlich weit vorn dafür, dass das Bild "Holzkate" heißt . . 8)


    Beim hochauflösenden Stitchen muss man da noch sorgfältiger sein als bei "normalem" GF.
    Am besten mit der Lupenfunktion einer Live-View arbeiten - nur so kommt man schärfemässig wirklich auf den Punkt!


    herzliche Grüße, Klaus

    Quote from "EOTS"


    Übrigens zu dem Thema noch.
    Das hier schaut spitze aus: http://www.camerafusion.com/SB01ProductBrief.pdf
    (man kann in diesem PDF übrigens ziemlich reinzoomen ohne dass es pixelt, um die Fotos ordentlich zu sehen)


    Kann man machen - ist aber auf nicht wirklich lange Brennweiten begrenzt (Vignettierung durch den Spiegel"kasten") und bei wirklich Kurzen muss man a) sehr viele Schritte fotografieren (ebenfalls Vignettierung) und kommt b) schnell in die Randbereiche des Objektivs.


    Glaub mir (ich hab was Ähnliches nämlich probiert): mit Stitchen um den NPP über eine lange Brennweite kommt man weiter! 300mm sind schonmal sehr gut.
    Da gibt´s ganz sicher keine Verzeichnungen, wenn Du nicht zu nahe rangehst.


    Bei MF-Rückteilen ist das mit dem Schlitten was anderes - die haben ja keinen Spiegel dazwischen - und das Shiften geht ganz gut. Bleibt immer noch der Randbereich der Objektive.


    herzlichen Gruß, Klaus

    Quote from "pittyman"


    ist der Ansatz korrekt, über den einzig messbaren Wert (hellste Stelle) das Ganze anzugehen
    oder wie gehts?


    Hi Dirk!


    Ich mach das bei Film ebenso wie bei Digital: ich kombiniere mehrere unterschiedliche Belichtungen: eine auf die Schatten, eine auf die Mitten und eine auf die Lichter.
    Können auch schonmal mehr Abstufungen werden.
    Macht analog wesentlich mehr Arbeit - aber der Mehraufwand lohnt sich definitiv. Ich meine: wenn schon, denn schon.
    Das deckungsgleiche Übereinanderlegen der Scans bei der Bearbeitung in Photoshop ist nicht ganz Ohne - geht aber.


    Das alles geht digital nat. weitaus besser - vor allem hochaufgelöst - aber analog ist es eben auch nett und macht Spass beim Experimentieren.


    herzlichen Gruß, Klaus

    Quote from "EOTS"

    Zur Streufolie: kannst du was universelles empfehlen, was dann für Elinchrom auch ginge und hitzebeständig wäre? Die haben nämlich scheinbar nix im Programm.


    Lee Filters "Soft Frost" oder "Heavy Frost" oder z. B. Segel- oder Drachenmaterial. Möglichst ohne optische Aufheller.



    Quote from "EOTS"


    Habe jetzt den Merlin mit dem L-Winkel im Set vom teleskop-shop besorgt.
    Möchte das 300mm f/4 besorgen, mit dem Fuß: http://www.kenrockwell.com/nikon/300f4afs.htm
    Verstehe aber noch nicht ganz, wie sich das ausgehen soll, dass das Objektiv exakt der Achse des Stativanschlusspunktes sitzt. Wenn ich nämlich Querformat montiere mit dem L, was stabilitätsmäßig gut wäre, dann sieht so aus, als würde die Kamera/Objektivkombination zu weit seitlich von der Mittelachse sitzen.


    ich hab´s jetzt nicht vor Augen - aber es müsste eigentlich gehen. Versuch mal, die Seite des vertikalen Arms zu wechseln. Die linke Seite der Kamera ist ja kürzer.


    Quote from "EOTS"


    Was wäre der "PanoAdapter"?
    Grüße,


    Der Kopf :mrgreen:


    herzliche Grüße, Klaus

    Richte jede Lampe auf das jeweils entfernte Ende des Bildes. Setz eine Streufolie davor. Cache das Licht so ab, dass nicht so Viel davon den
    Raum erhellt - denn das gibt Reflexe in der Farbe und verringert deren leuchtkraft.


    Weiter weg wäre auch nicht schlecht.


    Das Umfeld des Bildes (Wand) sollte nat. schwarz sein! Molton ist ideal.


    Beim Stitchen: PanoAdapter, Kamera im Hochformat. NPP SEHR exakt justieren!


    herzlichen Gruß, Klaus

    Quote from "PeMaty"

    Habe mal was mit der Einsteigerlösung fertiggestellt. Das Stitchen und Kontrollpunktefinden lief 100% Automatisch. Nur aus den RAW's musste ich noch etwas herauskitzeln, daher das leichte Rauschen in den tiefen Blättern. Wollte jetzt auch erstmal kein Bracketing nutzen. Leider ist das Wetter im Moment sowas von mies....


    100mpixel



    Ja - ist doch schonmal sehr gut! Oder? 8)


    herzlichen Gruß, Klaus

    Quote from "EOTS"

    LOL!


    Ok, in der "die nicht geht" ist überhaupt ka sicherung drinnen! *gg*


    Naja, aller Anfang ist schwer ...



    Ich leide mit Dir! Sowas nervt extrem.
    Haste mal eine andere Birne versucht? Meist haben solche fernöstliche Produkte eher billiges Zeugs da drin - versuch mal eine Birne von Osram oder so.


    Viel Glück, Klaus

    Quote from "Thomas Kreil"

    Großformatfotografie ist für mich soetwas wie ein Ausgleichssport, der mir befriedigende Ergebnisse liefert und mir die volle Kontrolle über die Partitur vom weichen luftigen sonnendurchfluteten Bild bis zur knallscharfen und maximal deutlichen technisch orientierten Abbildung bietet.


    Großformat ist für mich also weder überholt noch ist es unsinnig geworden.


    Hi Thomas!


    Da stimme ich Dir voll und ganz zu! Ich schätze, ich werde für den Rest meines Lebens nicht die Finger von GF lassen . . von Film generell nicht!
    Das ist mal klar! 8)


    Und kommerziell/professionell: manchmal mach ich mir den Spass, bei einem Still ein 8x10" Dia mitzuschiessen . . . und mich an den Reaktionen
    der Junior-ADs zu ergötzen . . :mrgreen:


    herzlichen Gruß, Klaus

    Quote from "SCHWARZZEIT"

    Hast du ein paar überzeugende Bildbeispiele für gut gemachte digitale Nachtaufnahmen (möglichst one-shot)?


    Ist jetzt kein optimales Beispiel - stark komprimiertes JPG wegen der Ladezeiten. Im Orignial RAW ist deutlich mehr Zeichnung in den Lichtern. Ca. 112MPx.
    http://www.360impressions.de/ZuerichBar.html
    Es war gegen 23:30 in Zürich, Himmel wirklich sehr dunkel, ca. 3 Sek Belichtungszeit, 400 ISO f:8, 15mm Fisheye


    Quote from "klausesser"

    Und 16bit RAW mit einem MF Rückteil sind wirklich mehr, als Du in der Praxis auch aus einem weniger empfindlichen Film selbst mit einem Trommelscanner raushohlen kannst. Wenn Du bei einem Film dichtemässig das Optimum rausholst siehst Du auch ´ne Menge Korn"rauschen". Und das Korn- und Farbrauschen mindert wiederum die effektive Auflösung.


    Daher bleibt am Ende trotz geringerer Pixelmenge des Backs mehr an Details und nutzbaren Tonwerten übrig - also an Reserven. Wenn Du auf das Histogramm achtest gibt´s auch keine Problemem mit Lichtern.


    Auf welchem Film in welchem Format bzw. in welchem Vergrößerungsfaktor beziehst du dich?
    Die Tatsache, dass du bei digital ständig vom Bracketing sprichst, wo ich mit aktuellen Filmen nur in extrem wenigen Fällen davon praktischen Nutzen hätte, wirft bei mir die Frage auf, ob der Dynamikumfang von Digitalkameras wirklich so hoch ist bzw. der von Film so gering.
    Tim Gray aus dem apug-Forum hat einige Filme einem Über- und Unterbelichtungstest unterzogen:
    http://www.flickr.com/photos/t…ctions/72157623656649261/
    Für den Portra 400NC sogar ziemlich extrem von -3 bis +12 Blenden. Ich finde es schon ziemlich beeindruckend, dass auf dem 12 Blenden überbelichteten Film das Motiv immer noch halbwegs durchzeichnet ist. Welche Digitalkamera kann das von sich behaupten?
    -Dominique[/quote]


    Behaupten kann das ein P1- oder Hasselblad- oder Leaf-Rückteil mit 16bit RAW. Dynamikumfang im Schnitt 12 Blenden - ohne Korn-/Farbrauschen und mit linearem Gradationsverlauf - also ECHTE Dynamik.
    Das kann kein Film ebenso sauber. Schon gar nicht bei 400/800ASA - da ist bei den Rückteilen nicht das leiseste Rauschen zu sehen.


    Ich selbst hab Vergleiche - keine Nachtaufahmen - mit 50ASA Velvia auf 8x10 gemacht - auf dem Trommelscanner mit 2000dpi gescannt.
    Da ist natürlich die Zahl der Pixel weit höher als bei einem Digiback. Skaliert auf die gleiche Pixelmenge wie die des Rückteils sieht man bei dem Scan weniger Details als beim Digiback.
    Das zeigt, um wieviel störungsfreier höchstwertige Digitalfotografie heute ist gegenüber Film.


    Nur ist sie eben auch sehr teuer - zuerst mal. Auf Dauer dürfte sich das nivellieren. Und gemessen daran, daß man Ergebnisse sofort überprüfen und korrigieren kann, keine Polaroids
    braucht (sowieso keine mehr vorhanden in 8x10), nicht auf das Labor warten muss, weniger Masse zu transportieren hat - u. A. leichteres Stativ/Kopf als bei einer 8x10 - und man z. B.
    abend vom Hotel aus die Bilddaten ggf. in die Redaktion schicken kann usw. . . . . gemessen daran ist selbst höchstwertiges Digital eher deutlich kostengünstiger auf Dauer.


    Zu analogen Zeiten hab ich im Jahr mehr Geld ausgegeben für Material, Entwicklung und Kurierfahrten z. B. als mich ein 60MPx Rückteil heute kosten würde.


    Wie schon oft gesagt: für zum Spass würde ich nie auf 4x5/8x10 verzichten wollen. Es ist ein wundervolles Material.


    Professionell/kommerziell ist es heute unsinnig.


    Mit einer DSLR und Stitchen kann man auch supergute Nachtaufnahmen in höheren Auflösungen und mehr Dynamik realisieren als das bei Film möglich ist - wobei das mit bewegten Motiven nat. schwierig wird . . das aber ist es auch analog mit langen Belichtungszeiten.


    herzlichen Gruß, Klaus

    Quote from "Grauer Wolf"


    Bracketing (also augenrichtiges HDR/DRI) oder Scanback plus z.B. Brandung gibt sehr eigenartige Ergebnisse... :mrgreen:


    Aktuelle Programme können Bewegungen ganz gut kompensieren. Und 16bit RAW mit einem MF Rückteil sind wirklich mehr, als Du in der Praxis auch aus einem weniger empfindlichen Film selbst mit einem Trommelscanner raushohlen kannst. Wenn Du bei einem Film dichtemässig das Optimum rausholst siehst Du auch ´ne Menge Korn"rauschen". Und das Korn- und Farbrauschen mindert wiederum die effektive Auflösung.


    Daher bleibt am Ende trotz geringerer Pixelmenge des Backs mehr an Details und nutzbaren Tonwerten übrig - also an Reserven. Wenn Du auf das Histogramm achtest gibt´s auch keine Problemem mit Lichtern.


    herzlichen Gruß, Klaus

    Quote from "Grauer Wolf"


    das mehr als wesentlich ist: SW-Negativ-Film hat, zumal mit passender Entwicklung, erheblich mehr Reserven in den Lichtern, da geht es ohne großen Aufwand locker bis Zone XII mit entsprechenden Kunstgriffen bis Zone XV und mehr, also 7...10 EV oberhalb der Zone V. Moderne DSLRs (Bayer Pattern + Foveon) schaffen es ohne elektronische Tricks gerade mal bis Zone VIII...IX. Wer die Adams'schen Motive einfangen möchte, macht so manches Mal zwangsweise HDR, also Multishot-Technik mit all ihren Einschränkungen. Hier hat der Film noch lange nicht ausgedient und es ist bitter, daß das Sortiment so stark schrumpft.



    Ein Denkfehler. Vergiss nicht, daß das Zonensystem seine - deutlich weitergehende - Entsprechung im Brackting hat. Dieses ist analog zwar prinzipiell ebenso möglich - aber praktisch nicht durchführbar.
    Ein 3 bis 12 oder mehr Stufen Bracketing zeigt wesentlich mehr Reserven - und nicht nur in den Lichtern - als es Film jemals konnte oder können wird.


    Ein "Adam´sches Motiv" (klasse Begriff 8) ) digital zu fotografieren ist überhaupt kein Problem - A. A. würde sofort umsteigen bei DEN qualitativen Möglichkeiten.


    Mal ganz nüchterner Klartext:
    A. A. hat zu seiner Zeit HighTech benutzt. Täte er das heute, dann würde er digitales MF oder ein 4x5" Scanback benutzen. Mit 16bit RAW und 80MPx würde er sein Zonensystem aber mal ganz schnell abhaken, bei dem Tonwertumfang eines solchen Rückteils.
    Wie gesagt erreicht man selbst mit einer normalen DSLR und Bracketing zu erschwinglichen Preisen mehr an Reserven bzw. Tonwerten, als A. A. mit seinem Zonensystem jemals hingekriegt hat.


    Man kann das sehr gut erkennen, wenn man gute Nachtaufnahmen sieht, die mit DSLRs entstanden sind. Film ist da hoffnunglos unterlegen.


    herzlichen Gruß, Klaus

    Quote from "Rene1"

    Dass eine digitale Aufnahme mit dem Digi-Back auf dem Bildschirm besser aussieht als ein gescannter Film, ist mir klar. Für mich gilt jedoch als Maßstab das Papierbild: Soweit ich weiß, werden auf das Papier lediglich 300 dpi gebracht. Kann also ein "digitales Papierbild" (mit einer Ausgangsdatei von 80MP und mehr) mit einem 8x10 Kontaktprint wirklich mithalten?


    Die 300dpi gelten für den Raster-Offsetdruck - also Massen-Auflagedruck bei Magazinen usw. Hochwertige Fotos können mit höherer Auflösung und ohne Raster gedruckt oder ausbelichtet werden.
    Ein digitales Bild kann durchaus in einer vergleichbaren Qualität wie der eines 8x10" Kontakts ausgegeben werden.


    Die Auflösung eines 8x10" Films lässt sich eh nur bei großen Prints auf Papier bringen - bei einem Kontakt auf keinen Fall. Den müsste man dann schon mit einer starken Lupe anschauen - und dann sieht man eher die Papierstruktur als Filmauflösung . . . 8)


    Klaus