Posts by Diesch

    Mal 'was für mich :)


    Szene, Blick, Perspektive, gefällt mir alles.

    Die harte Entwicklung gefällt mir weniger. Da geht für mich zu viel Struktur verloren, vor allem auf dem Wasser

    Für sowas sind eher große Formate sinnvoll.

    Das sehe ich auch so. Ich habe vor vielen Jahren ein solches Projekt betrieben - da habe ich mir größere Negative als meine 4x5" gewünscht. Bei mir war das Kratzen + Lasurfarbe.

    Ich habe schwarze Folie aus Kunststoff genommen - zuvor habe ich das Fenster mit Alufolie abgedeckt. Die reflektiert das Sonnenlicht, nur die Folie erwärmte sich durch die Sonneneinstrahlung und verzog sich dadurch.

    Trujillo Spanien Extremadura - Platz vor der Altstadt

    Pentax 67 - 75mm Shift - TMax100 - Scan vom Negativ

    Das Benutzen - ich richte erst die Längsrichtung der Kamera aus, das kommt das Ausrichten nach Wasserwaagen und dann das Verstellen. Ein nochmaliges Drehen kommt sehr selten vor. Ich benutze dazu meist einen älteren Kopf von Manfrotto, der nach meinen Erprobungen mit langen Brennweiten die Kamera gut hält: Manfrotto MA329 (meine MA229 Köpfe sind mir für draußen zu schwer und zu hoch).

    Wenn du einen Nivellierkopf suchst, der oben und unten einen Panoramateller hat und sehr verläßliche Wasserwaagen, dann Arca Swiss Cube C1.

    Den Cube benutze ich auh gelegentlich mit einer Techika - aber da macht das Hantieren an der Techika einen großen Hebel, so dass ich den Cube auf sehr fest einstellen müsste, was wiederum auf die Leichtgängigkeit der Verstellungen Einfluss hat.

    Nettes Gedrehe an der P2,

    Das macht mir Spaß, dazu kommt dann noch der Spaß beim Geschiebe mit Lampen.

    Hier war der Horizontalschwenk des Objektivs auf Anschlag.

    Das Bild ist vorher im Kopf schon fertig - interessant, ob ich es dann auch realisieren kann.

    Abenteuerliche Kameraverstellung!

    Kann ich:


    der Untergrund ist aus der Restekiste mit Bodenbelag vom Kücherenovieren: Steinzeugplatten.


    Kamera schräg von oben, Rückteil ein Stück aufgerichtet - das macht mehr Tiefe im Bild.

    Standarte mit Objektiv nach rechts geschwenkt, für die Schärfelinie vom Heck des Autos vorn zur Seite des hinteren Autos.

    Standarte ein Stück nach vorn geschwenkt, um die zweite Schärfelinie vom Steinzeug vorn auf das Autodach zu legen.

    Linhof Master,

    Für solche Art von Fotos (Katalog, Prospekt) reichen die Verstellmöglichkeiten der Master Technika nicht aus. Da braucht man meist eine torkelfreie Kamera, die es erlaubt, die Objektivstandarte in zwei Achsen kontrolliert zu schwenken.

    Der "ewige Streit", wass Fotografie ist, was sie nicht ist (und wenn ja warum) wird doch nie für immer und alle ontologisch zu lösen sein. Es gibt immer Abgrenzungen hin zur Kunst,

    Damit schreibst du zunächst, Fotografie gehöre nicht zur Kunst.

    Nun sollte es ja aber nicht um den Streit Kunst oder Nichtkunst gehen. Und die Frage, was denn nun ontologisch Fotografie sei, ist der Kategorie nach ganz anders gelagert als die Frage, was denn die Fotografie für mich ist.


    Dann kann ich die Frage auch mit einer vorläufigen Formulierung für mich beantworten: die Fotografie ist für mich die Möglickeit, die Bilder, die ich sehe oder die ich mir vorstelle, zu verstofflichen (dazu gehört für mich auch der digitale Weg). Die vorgestellten Bilder sind dabei an den Möglichkeiten der Fotografie orientiert.

    Galerie

    Eine Galerie ist ein kommerzieller Betrieb der vom Nutzwert entkoppelte Preise für Fotos verlangt.


    Agentur

    Hier geht es um den Nutzwert von Fotos.


    Du kannst deine Fotos rundweg zu Kunst deklarieren, weil du als Künstler sowieso nur Kunst schaffst.

    Mein Hinweis oben auf Newton bezog sich eher auf die aus meiner Sicht Sinnlosigkeit der Debatte um Kunst hier im Forum. Wer denkt, seine Bilder würden dadurch "geadelt", dass er oder sie die Fotos als Kunst deklariert, dem steht es frei, das zu tun.