Posts by arothaus

    Bei Wista gibt es eine recht spezielle Platine, die mit Abstandshaltern nach hinten versetzt ist. Da ist dann noch recht viel Platz zum einstellen des Objektivs. Vermutlich bringt Dir das konkret erstmal nichts für Deine Linhof, weil die Wiste-Platine von hinten an die Fronststandarte geklemmt wird. Aber evtl. als Anregung, wenn Du eh basteln möchtest.

    Das Teil ist scheinbar recht selten, in meinen Listen von Plaubel habe ich den nicht gefunden. Die Teilenummer "PS 2/344" auf der Rückseite bezeichnet eigentlich eine Standardplatine. Ich vermute aber dennoch, dass der Adapter von Plaubel selbst gefertigt wurde, sieht nicht nach einer Bastelarbeit aus. Die Bohrung der Platine passt z.B. exakt zu der des Objektivanschlusses.


    Ich habe keine Hasselblad Objektive, gehe aber davon aus, dass das Teil einwandfrei funktionert - wenn nicht nehme ich es natürlich zurück. Der äußere Zustand ist sehr gut, nix wackelt und der Arretierungsknopf lässt sich gut bedienen.

    Preis: 80 Euro incl. Versand

    Nun ist man als nicht Profi oft Abends in der Duka und muss die Bildwirkung bei Kunstlicht beurteilen.

    Moin Leo,


    ich mache momentan nur s/w und habe mir eine kaltweiße LED (5000k) in die Schildkröten-Lampe meiner DuKa geschraubt. Fürs erste Begutachten reicht das. Im Hinterkopf habe ich immer das, was mein Namensvetter schon gesagt hat: Wenn der Print an einen bestimmten Ort soll, versuche ich die dortige Beleuchtung in der Ausarbeitung (heller/dunkler) mit einzubeziehen.

    Ein Problem in der DuKa ist ja v.a. bei Baryt das Nachdunkeln (dry-down Effekt) und die Tatsache, dass wie auch schon erwähnt evtl. noch getont wird. Man muss da eh mit viel Erfahrung arbeiten. Ich hatte mal eine temporäte DuKa in der nur ein funzeliges Weißlicht war. Irgendwann wusste ich, dass die Prints gut sind, wenn sie leicht zu dunkel aussehen.


    Gruß!

    An welchen Kamera?

    Ich hab hier eine Technika III 13x18 (und eine Standard II 13x18).

    An einer Technika V 13x18 gibt es ja den von außen verstellbaren Weitwinkelschlitten im Gehäuse. Meine Technika kam mit einem "Weitwinkeleinstellgerät", auf dem ein 6,8/90er Angulon sitzt. Das wird einzeln recht selten angeboten. Auch der Reduzierrahmen auf 9x12/4x5 ist fast nie anzutreffen, wie auch der Adapter um die kleinen 4x5 Platinen an der Technika zu nutzen. Die 13x18 Technikas waren ab den 60ern nicht mehr so angesagt und nur wenige scheinen sich für das große Modell als Universallösung interessiert zu haben.

    Aber das ist jetzt auch wiedre eine andere, oder?

    Andere Kamera ja, aber auch eine "Kardan Color", zumindest heisst sie so in dem Katalog aus den späten 1950ern so den ich hier habe. Das Modell gab es als 13x18 oder 18x24 Ausführung.


    Ich glaube die Kamera die Du suchst heisst offiziell "Kardan Color 9x12" bzw. "4x5", also die hier:
    http://linhof.com/wp-content/uploads/2015/03/KardanColor.jpg

    oder hier: http://camera-wiki.org/wiki/Linhof_Kardan_Color


    Die "Linhof Color" sieht sehr ähnlich aus, hat aber weniger Verstellungen: http://camera-wiki.org/wiki/Linhof_Color_4x5

    Sieht man auch im Beitrag #15 von Geo in den beiden Bildern: RE: Linhof Kardan Color gesucht


    Die "Kardan Color 45 S" ist wieder eine andere Kamera, die hatte Peter weiter oben im Beitrag #7 gezeigt: RE: Linhof Kardan Color gesucht


    Das Ganze wird auch in Anzeigen gerne mal durcheinandergeschmissen, also eine "Color" als "Kardan Color" verkauft. Die späteren Modelle z.B. "Kardan Super Color" oder "Kardan GT" sehen dann deutlich anders aus.

    Das sehe ich entschieden anders

    Ja, ich hab auch eine 13x18 Kamera und gehe da durchaus mit Dir mit. Aber ich denke dennoch, dass man (ohne eine Umfrage zu starten) sagen kann, dass 4x5" den Markt beherrscht. Sowohl bei dem, was so an Gerätschaften (Kameras, Kassetten) angeboten wird, als auch an weiterem Zubehör: Filme, Filmtanks, Vergrößerern etc. Und ich vermute, dass es dafür andere Gründe gibt, als dass ominöse Mächte da was durchgdrücken wollen.

    Mit den 13x18 / 5x7 Kameras mit einer 4x5 Radizierung ist es ein wesentlich komfortables arbeiten als mit der reiner 4x5 Kamera.

    Versuch mal an einer 13x18 Technika ein 75mm oder auch nur ein 90mm Objektiv zu nutzen, da gibt es aber komfortablere Lösungen. Bei einer Monorail natürlich kein Problem, aber da wüsste ich nicht, welchen Komfortvorteil der Austausch eines 4x5" Rückteils gegen eines im Format 5x7" bringt. Da kann ich auch mit einem nativen 4x5" Rückteil große Verschlüsse, lange Brennweiten und große Verstellwege nutzen.

    5x7 und 13x18 sind nicht mehr so verbreitet, weil die Leute aus guten Gründen auf 4x5 und 8x10 gegangen sind. Die Mitte ist weder Fisch noch Fleisch.


    Alte Hasen aus dem Forum möchten mich korrigieren, aber 13x18 war ja lange ein Standard-Format für Architektur- oder Industriefotografen. Irgendwann ab den 70ern wurden die kleineren Formate durch bessere Filmtechnik verbreiteter. Dann reichte 9x12 bzw. 4x5 halt aus für die erforderliche Qualität, zumal es günstiger war.


    Heutzutage haben wir ja fast nur noch einen Liebhabermarkt. 4x5 bietet eigentlich alles, was man erstmal braucht. Wenn man es größer möchte, geht man dann gleich auf 8x10 als Einstieg in die Welt der großen "ULF" Formate. Die Zollmaße haben sich durchgesetzt, vor allem weil die größte Szene sicherlich in den USA ist und Kodak und Ilford nativ in Zoll messen. Das alles macht es nicht einfach für die alten metrischen Format 13x18 oder noch extremer 10x15.

    Bei der fast vollen Rodinalflasche könntest du evtl. nach der Farbe gehen: Wenn der Entwickler rot ist, dann ist er alt. Je (dunkel)roter, desto älter. Hatte da auch mal ne überlagerte Flasche liegen gehabt...die bekam dann den Spitznamen ROTinal und wurde entsorgt.R

    Rodinal ist nach 10 Jahren Flaschenreifung jetzt erst richtig herangereift ;-)

    Im Ernst, bei Rodinal bitte nicht von der Farbe irritieren lassen. Ich würd den an einem Testfilm ausprobieren.


    Alle angesetzten Sachen natürlich entsorgen. Ich trenne immer Fixierer (klar und mit Schwefelgeruch) von den Entwicklern.

    Letztlich habe ich noch 2 CPA2 für die beide irgendwie defekt sein sollten und für die es den Plan gab aus 2 eine funktionierende zu machen. Zu dereinen ga es auch Messbecher und Plastikflaschen, letztere aber voll Belag. Macht es Sinn die zu reinigen und wenn ja wie ?

    Die 600ml Flaschen von Jobo passen perfekt in die CPA ohne aufzuschwemmen, weil sie verkantet werden können. Die würd ich versuchen zu retten. Du wirst dich eh wundern, die CPAs sollten in den letzten 10 Jahen keinen Wertverlust erlitten haben.

    jemand unterstellt dir in einem öffentlichen forum anonym, die bildideen zu deinem letzten buch hättest du geklaut.

    Darum ging es nicht, wie bereits mehrfach betont. Ich zitiere mich mal selbst um die Referenzschleifen abzukürzen:

    Ich hatte es so verstanden, dass Schink darauf bestand, dass der andere Fotograf (dessen Namen hier nicht genannt wird, aber sicherlich anhand des genannten neuen Titels von allen zu ergoogeln ist) auf den Titel "Hinterland" verzichten solle. Auch wenn letzterer schon länger am Thema arbeite, aber eben (noch) nicht den Bekanntheitsgrad von Schink habe.

    Alles wurde schon mal fotografiert, aber nicht von jedem. Vor Schlink und "Kollegen" gab es ja schon eine New Topographics-Ausstellung in den 1970er Jahren, [...]

    Es geht (oder besser: ging) nicht um die Fotos, Motive, Sujets, Kunstbegriff, Jazz oder sonst etwas ähnliches. Und um einen Schlink ging es hier nie.

    bereits der titel deines threads "Wie der Fotograf Hans-Christian Schink arbeitet" ist framing. er erweckt - zusammen mit dem von dir dann im thread geschilderten - den anschein, dass der her schink ein etwas "unsauber", im sinne von "unfair" arbeitender kollege wäre.

    Aha, danke für den Tipp und das hilfreiche coloring in roter Schriftfarbe. Kann man mal sehen wie dumm ich bin, ich dachte es geht um die Arbeitsweise von Hans-Christian Schink, so wie es im Film auch gezeigt wurde. Evtl. sollte man da mal der Redaktion von ttt auf die Finger klopfen. Und was wird da eigentlich für ein [framing] betrieben, wenn Schink als "Fotograf" tituliert wird? Ist er nicht Künstler? Oder Mensch? Warum eigentlich Arbeitsweise? Ist das evtl. ironisch gemeint? Hier besteht dringender Diskussionsbedarf.

    Wenn das so viel Auslegungsspielraum und große Aufregung erzeugt, dann habe ich wohl etwas falsch gemacht oder bin falsch verstanden worden.

    Ich verstehe auch nicht, weshalb die Aufregung hier so groß ist.

    wobei es nur um den Titel geht, wenn ich das richtig verstanden habe.

    Ich hatte es so verstanden, dass Schink darauf bestand, dass der andere Fotograf (dessen Namen hier nicht genannt wird, aber sicherlich anhand des genannten neuen Titels von allen zu ergoogeln ist) auf den Titel "Hinterland" verzichten solle. Auch wenn letzterer schon länger am Thema arbeite, aber eben (noch) nicht den Bekanntheitsgrad von Schink habe.

    Die Stativschraube ist etwas zu lang, bzw. kann nicht ganz bis zum Anschlag reingedreht werden. Deshalb würde ich da gerne ein paar kleine Gummidinger dazwischenkleben.

    Gummi oder Moosgummi wäre mir da zu instabil bzw. ich hätte Bedenken, dass da zuviel Bewegung entsteht. Der Vorbesitzer meiner Kamera hat einfach eine Metellplatte genommen, auch um die Auflagefläche zu vergrößern.


    Evtl. findest Du auch eine kürzere Schraube.