Posts by arothaus

    Hallo Peter,


    danke erstmal für den Link. Demzufolge sollte eine 8x10" Kassette 23,68cm breit sein, das würde bei mir schonmal gar nicht passen. 8x10" Kassetten wären natürlich wegen der Möglichkeit Farbfilm zu verwenden interessant gewesen. Ich habe eine russische FKD ergattert: http://www.ussrphoto.com/wiki/…ParentID=1&ContentID=1094
    Eine Kassette konnte ich inzwischen so anbringen wie es scheinbar gedacht war (sie steht links etwas über) die anderen gehören nicht original zu der Kamera und sind definitiv zu groß.


    Gruß,
    Andreas

    Hallo,


    nachdem ich nicht widerstehen konnte hab ich mir eine 18x24cm Kamera zugelegt (endlich mal ein vernünftiges Mattscheibenbild). Nun brauche ich noch passende Kassetten. Ich habe 4 Holzkassetten dabei, welche nicht wirklich passen, sie sind entweder zu groß oder zu klein (die haben 21,2 bzw. 21,9cm in der Höhe) und zudem scheinen die für Glasplatten gedacht zu sein. Ich frage mich ob die "normalen" Lisco/Fidelity Kassetten passen könnten, weiß jemand wie groß die sind? Zudem hab ich hier irgendwo gelesen dass die 18x24cm Kassetten die gleichen Außenmaße aufweisen wie die in 8x10" - ist das zutreffend?


    Gruß,
    Andreas

    Quote from "johnars"


    Nun meine kleine Horseman HF ist nur 1,7 kg leicht, wo ist also das Problem.
    Gruss Armin


    Ok, die HF kenne ich nicht, ich bin davon ausgegangen dass die Laufbodenkameras aus Metall sich alle nicht viel schenken, die Wista wiegt gut 1kg mehr. Im Prinzip ging es mir darum, dass ich zuerst die gewünschten Eigenschaften festlegen würde die das Teil haben soll (hier: "leicht") und dann auf den Preis achten würde und nicht umgekehrt, sprich dass der Preis das oberste Kriterium wird. Wie gesagt, eine "günstige" Kamera die nur rumliegt ist rausgeschmissenes Geld.


    Gruß,
    Andreas

    Quote from "Diesch"

    Klaus will doch seine Wista verkaufen
    die ist - meine ich - doch auch recht attraktiv - und gebraucht ist immer preisgünstiger


    Hallo!


    Eine Wista würde ich immer empfehlen, mit der lässt sich ebensogut und präzise arbeiten wie mit einer Linhof. Die Linhof ist in den Details dann evtl. immer noch einen Tick exquisiter (in der Verarbeitung oder z.B. die Möglichkeit Weitwinkelobjektive auf dem zweiten, inneren Schlitten nutzen zu können), aber mit der Wista geht man keinen faulen Kompromiss ein. Selbiges sollte wohl auch für Toyo oder Horseman gelten, aber die Geräte kenne ich nicht.


    Und jetzt kommt das große "ABER": Über einen Berg würde ich die nicht schleppen wollen, genausowenig wie die Linhof, eine Toyo oder eine Horseman. Wenn Du wirklich damit über die Alpen möchtest, und das Gewicht die oberste Priorität hat, würde ich mir die leichteste Kamera raussuchen ohne zunächst auf den Preis zu achten. Wenn der zu hoch sein sollte hilft Dir eine günstige aber schwere Kamera auch nicht weiter, zumal nicht wenn sie dann in der Hütte liegen bleibt.


    Gruß,
    Andreas

    Hallo,


    nur ein paar Bemerkungen noch von mir:


    1. Wenn Du Architektur fotografierst und nicht ständg mit dem Auto unterwegs bist, würd ich ernsthaft die Anschaffung einer kompakten und leichten Kamera in Erwägung ziehen. Wenn das Gelumpe hinten im Kofferraum liegt ist es mir auch egal was es wiegt. Ich war aber grade 3 Tage mit dem Rucksack in Zügen, Straßenbahnen und per pedes unterwegs - eine Sinar F hätte ich da nicht mitgebolzt. Eine Laufbodenkamera passt bequem in den Rücksack und bietet (für mich zumindest) genug Verstellmöglichkeiten.


    2. Zu den Rollfilmrückteilen: Die passen an jede(!) GF Kamera mit dem entsprechendem ("internationalen") Rückteil, bin mir nicht ganz sicher ob Dir das bewußt ist. Ist in meinen Augen irgendwie eine "Krückenlösung", meins liegt sein geraumer Zeit in der Ecke. Rollfilm ist natürlich günstiger als Planfilm, aber wenn ich schon meine 4x5 mit entsprechender Optik vor einem lohnenden Motiv hinstelle, dann will ich meine Möglichkeiten nicht wieder kastrieren. Wenn Du dauerhaft auf Rollfilm arbeiten möchtest, würd ich mir dann evtl. überlegen eine 6x9 Kamera zuzulegen - neben den bereits genannten Herstellern hat Linhof auch noch was im Angebot. 6x9 reicht auch um später noch ein Digiback dranzuflanschen, in 4x5" kommt da wohl so schnell nichts ;)


    3. Planfilmentwicklung in s/w oder Farbe ist nicht so kompliziert wie man denken möchte. In beiden Fällen ist die Selbtentwicklung günstiger als das Labor. Eine Planfilmentwicklung kostet im Labor ca. 4 Euro pro Blatt, wenn ichs selbst entwickle ist es weniger als die Hälfte. Hinzu kommen natürlich die Anschaffungskosten (fürn Jobo Prozessor + Tanks), gebraucht hält sich das aber alles im Rahmen.


    Gruß,
    Andreas

    Quote from "rawitz"

    Gute letzte Frage! Habe ich mit Absicht (noch) nicht beantwortet. Aber wenn man beide Scans optimiert (natürlich NICHT mit den gleichen USM-Werten), ist der Trommelscan immer noch einen Tick besser als der Epson, aber der Unterschied ist wesentlich geringer als im Rohscanvergleich.


    Ok, das wollt ich nochmal wissen. Dass der Epson nicht mithalten kann war zu vermuten, auf den ersten Blick sieht der Klassenunterschied aber schon arg extrem aus.


    Gruß,
    Andreas

    Hallo,


    nimm ein Rodenstock Sironar-N, das sind die allerbesten! Oh so ein Zufall, ich hätte nächste Woche eins abzugeben - für 175 Euro :)


    Im Ernst, bei den 150ern würde ich nach Verstellmöglichkeit entscheiden, einige bieten für extreme Wege noch einen Tick mehr an Verstellmöglichkeiten, so etwa das Sironar-S gegenüber dem Sironar-N. Ansonsten behaupte ich mal, dass die optisch sichtbaren Unterschiede bei den 150ern im Normalfall irrelevant sind. Mehrschichtvergütung könnte noch ein Thema sein, eine Vorliebe für einen besonderen Verschluss oder das Gewicht. Eine Übersicht findest Du u.a. hier: http://forum.grossformatfotogr…pic.php?f=15&t=1022#p7885


    Gruß,
    Andreas

    Hallo,


    ich hab meine Schlierenprobleme inzwischen im Griff. Ich wässere in einer Schale und hänge die Negative danach in ein leicht modifiziertes CD-Regal mit Holzklammern auf. Dicke Tropfen unten am Negativ entferne ich ab und an. Danke nochmal für die zahlreichern Hinweise!


    Gruß,
    Andreas

    Quote from "Peter K"


    Wenn die Linsen so stark verschmutzt sind dass diese Methode nichts bringt, kann man auch eine kleinen Menge organischen Lösungsmittel verwenden wie Äther oder Wundbenzin. Aber keinen Alkohol, da der die Verkittung der Linsen anlösen kann. Einen Linsenreinigungskit gibt es z. B. von Zeiss.
    Peter


    Hallo,


    das habe ich bislang genau anders herum gehört. Von Benzin wurde mir mal abgeraten und das angesprochene Reinigungsset von Zeiss soll wohl auch nur Isopropylalkohol enthalten. Wobei das sicherlich nur für die Anwendung an Frontlinsen gedacht ist, wo es wohl weniger Probleme mit Verkittungen gibt.


    Ich bin bislang mit einer 70%igen Isoproplösung für hartnäckigen Schmutz ganz gut gefahren. Der Großteil an Schmutz lässt sich zudem schon durch anhauchen und einem Tuch beseitigen.


    Gruß,
    Andreas


    P.S.: Da Isoprop bzw. Alkohol neben Fetten auch scheinbar Harze löst (jaja: Wikipedia), könnte das in der Tat kritisch bzgl. einer Linsenverkittung auf Harzbasis sein.

    Hallo,


    je nachdem was Du vorhast (Druck oder Internetpräsentation) kann auch ein günstiges Modell reichen. Ich hab mir einen alten Epson 1640SU in der Bucht für unter 25 Euro geangelt, fürs Internet reicht der auf jeden Fall und kleinere Ausdruce sollten auch noch drin sein.


    Gruß,
    Andreas

    Quote from "Carsten5x7"

    Die Scheiben sind zwar sehr gut, aber nicht unbedingt besser im Vergleich zu Steve Hopf, USA. Dessen "Ultra Fine" Scheibe ich am 18. DIESES Monats bestellt hatte und auch schon bekommen habe.


    Hallo,


    Hast Du einen direkten Vergleich zwischen den Scheiben von Hopf und Geert? Kannst Du da noch etwas zu den Unterschieden sagen?


    Gruß,
    Andreas

    Hallo Max,


    ich benutze eine Laufbodenkamera ähnlich der Walker (Wista 45) und fotografiere hauptsächlich 4x5 und selten mit einem 6x9 Rückteil. Ich fotografiere fast ausschliesslich mit Normalbrennweite.


    Für Architekturaufnahmen in 4x5 nehme ich größtenteils ein 150er. Durch die Verstellmöglichkeiten (v.a. shift) reicht mir der Bildausschnitt fast immer, mit einer Normalbrennweite im Mittel- oder Kleinbildformat lässt sich das meiner Meinung nach nur schwer vergleichen. Mit dem 6x9 Rückteil ist das 150er schon deutlich knapper vom Ausschnitt. Zur Zeit habe ich als zweite Brennweite ein 75er. Das ist mit 6x9 hingegen schon deutlich weitwinkeliger als das 150er bei 4x5.


    Ich habe auch mal überlegt, ob ich mir eine "Kompromisslinse" zulegen soll. Ich finde jedoch inzwischen, dass die Formate 4x5 und 6x9 nicht unter einen Hut zu bringen sind. Beim fotografieren vor Ort muss man immer zwischen leicht-Tele und leicht-Weitwinkel switchen, was jeweils eine ganz andere Komposition mit sich bringt. Hinzu kommt noch der in meinen Augen nicht zu vernachlässigende Unterschied im Seitenverhältnis. Evtl. hole ich mir irgendwann ein 120er als ganz leichtes Weitwinkel für 4x5. An 6x9 wäre mir das aber wahrscheinlich zu knapp, ein 90er hingegen wäre mir für 4x5 zu weit. Ein 90er fände ich persönlich schön für 6x9, aber da ich eh kaum mit Rollfilm fotografiere, steht das momentan nicht an.


    Welchen Pola/Fuji Sofordbildfilm nutzt du denn? Es gibt die 4x5 inch Lappen, aber auch den Packfilm, der ist kleiner und dem 6x9 Format noch etwas ähnlicher.


    Gruß,
    Andreas

    Hallo,


    das mit dem Stabi in der Schale mache ich auf jeden Fall, danke für die Hinweise (auf die einfachsten Sachen kommt man selbst ja nie). Probleme mit dem Baumarktwasser hatte ich noch nie - zumindest nicht in KB und MF.


    Gruß,
    Andreas

    Quote from "Peter K"

    Hallo Andreas,


    wenn Du mit stark kalkhaltigem Wasser wässerst, können die Schlieren doch Kalk sein den Du mit den Filmen in das Stabibad einschleppst.


    Hallo Peter,


    danke für die Antwort. Kalk ist das nicht auf dem Film, da ich das Stabibad mit demineralisiertem Wasser ansetze. Kalk sieht auch anders aus, das kenne ich noch von meinen ersten KB und MF Entwicklungen. Evtl. setzte ich das Stabibad mal etwas dünner an und benutze eine Schale statt der Dose.


    Der Tip mit den Holzklammern ist gut!


    Gruß,
    Andreas

    Hallo,


    ich entwickle 4x5 Farbfilme zuhause mit der Tetenal C41 Chemie in einer Jobo CPE2. Das klappt sehr gut, nur mit dem Trocknen hab ich noch Probleme. Das letzte Bad ist bei mir das Stabibad nach der Wässerung. Es bleiben teilweise Schlieren auf der Negativoberfläche, die wohl vom Stabibad kommen. Das Stabibad setze ich mit Aqua-demin an, Kalk ist es definitiv nicht. Eine kurze Wässerung nach dem Stabibad ist ja scheinbar kontraproduktiv. Ich habe das Stabibad jetzt mal vorsichtig von Hand gekippt, um weniger Schaumbildung als durch die Maschinenrotation hervorzurufen, doch die Schlieren sind trotzdem geblieben. Wie geht ihr da vor?


    Eine zweite Frage hätte ich noch zu Filmklammern, meine Klamemrn für Rollfilm taugen nicht für den schmalen Rand eines Planfilms, was nimmt man da am Besten?


    Gruß,
    Andreas

    Quote from "LarsHennings"

    Sie wird irgendwo landen, das ließe sich womöglich als Ziel interpretieren, macht aber keinen Sinn im Sinne der Evolutionstheorie (biologisch: Darwin, 1859; sozial: Marx, Engels als Frühform 1845).


    Marx ging davon aus, dass jede Gesellschaft zwangsläufug verschiedene Entwicklungsstufen durchläuft. Die Gesellschaft ist in jeder Stufe durch die Produktionsweise und die Teilhabe an den Produktionsmitteln strukturiert (besitzende und nichtbesitzende Klasse). Endzeil der "marx'schen Evolutionstheorie" ist dabei die klassenlose Gesellschaft, zu der es zwangsläufig nach dem Zusammenbruch des Kapitalismus kommt (so Marx). Im 20. Jahrhundert ist dieses klassische teleologische Denkodell von Marx dann von diversen Leuten (z.B. Horkheimer/Adorno) geändert worden, vor allem weil der Kapitalismus nicht zu einer Verschärfung der Klassengegensätze führte, wie vermutet wurde.


    Gruß,
    Andreas

    Hallo Paul,


    über Sinn und Zweck des Filmeintestens beim s/w Prozess kann man sich streiten. Unstreitbar ist, dass eine Reihe von Leuten sich mit dem Eintesten von Filmen beschäftigt haben, Literatur gibt es also zu genüge. Der Klassiker ist von Ansel Adams, ich habe ihn mit Gewinn gelesen (das Buch ist auch auf Deutsch erhältlich):


    Ansel Adams: The Negative. Exposure and Development


    Es gibt eine Reihe weiterer auch neuerer Ansätze und Einführungen, ich habe jetzt mal das Buch von Lambrecht/Woodhouse rausgesucht, weil ich auch das persönlich kenne und sehr brauchbar finde:


    Ralph W. Lambrecht, Chris Woodhouse: Way Beyond Monochrome
    (siehe auch http://www.darkroomagic.com/)


    Weitere Informationen im Netz findest Du unter
    http://www.schwarzweiss-magazin.de/
    (u.a. unter dem Punkt Wissen sowie im Forum in diversen Beiträgen)


    Ich persönlich habe immer noch vor Filme einzutesten. Bislang fahre ich ganz gut mit der alten Regel, Negativmaterial tendenziell "überzubelichten" (Man könnte auch sagen ich gehe davon aus, dass die Hersteller bei der Filmempfindlichkeit in Bezug auf meinen bevorzugten Entwickler Rodinal etwas zu optimistiosch sind). HP5 in Rodinal z.B. bringt bei mir gut 200 ASA wenn ich sämtliche Schatten durchgezeichnet haben möchte. Auf Konzerten belichte ich den aber auch mal mit bis zu 1600 ASA (wahlweise dann Rodinal oder A49).


    Einen Sensitometer und einen Densitometer gibt es übrigens teilweise recht günstig bei ebay - in Zahnarztpraxen werden die Teile gerne mal ausgemustert. Hersteller sind u.a. Macbeth, Wellhöfer oder X-Rite


    Gruß,
    Andreas

    Hallo!


    Ich möchte meiner Wista evtl. eine neue Mattscheibe gönnen. Hat hier jemand eine Wista mit einer GVB Lumigrid Mattscheibe? Ich bin etwas irritiert, da hinter der originalen Mattscheibe noch eine Klarglassscheibe mit Gittermuster sitzt. Muss ich die dann durch eine Klarglasscheibe ohne Gitter ersetzen (da ich sonst ja ein doppeltes Gitter hätte)?


    Gruß,
    Andreas

    Quote from "Peter K"


    Wenn das Objektiv zu tief sitzt mußt Du die Frontstandarte hochverstellen, damit die optische Achse des Objektivs mit der Bildmitte zusammenfällt. Sonst ist das Bild tiefverstellt. Das heißt die Perspektive stimmt nicht. Und wenn das Objektiv auch noch einen kleinen Bildkreis hat, kann es zur Vignetierung kommen.
    Peter K


    Das ist klar, und in meinen Augen auch unerheblich. Mir ging es vor allem um das "zentrale Kippen".


    Gruß,
    Andreas