Posts by arothaus

    Nö. Der obere Kondensor fokussiert auf das Licht, der untere auf das Vergrößerungsobjektiv. Die Brennweite des unteren Kondensors beinhaltet den Abstand Kondensor - Bildbühne sowie den Abstand Bildbühne - Vergrößerungsobjektiv. Kürzere Brennweiten des Vergrößerungsobjektivs bedingen eine kürzere Brennweite des unteren Kondensors, die aber immer noch den zusätzlichen Abstand der Bildbühne zum Kondensor beinhalten muss.

    Ja, aber mir ging es erstmal nur um die Fokussierung des Negativs, und dafür sind die Kondensoren egal. Ich habs grad ausprobiert mit einem 80er Componon: Kondensor 200/130 wie beschrieben gibt ein scharfes und homogenes Bild. Wenn ich alles eingestellt lasse und nur die beiden 240er Kondensoren einsetze bleibt die Schärfe erhalten, aber die Ausleuchtung passt nicht mehr aus den von Dir genannten Gründen (Fokus des Lichts liegt weiter unten), die Ränder sind deutlich abgeschattet.


    Ich kann übrigens mit einer flachen (!) LAPLA Platine und einem 80er ein 6x6 Negativ bis auf 55x55 cm groß ziehen. Ich habe aber auch die etwas ältere 138s Version mit dem nicht tausczhbaren Revolver, evtl. liegt der näher an der "NEGA 138" Bühne. Die versenkte Platine ist bei mir dann de SEIPLA 39, die hat eine Tiefe von ca. 32 mm.

    Die Kondensoren sind auf die Objektiv Brennweite abgestimmt.

    Ja, aber wie schon gesagt nur in Bezug auf die Ausleuchtung. Für das was unten zwischen Objektiv und Bildbühne in Bezug auf den benötigten Auszug passiert sollte das irrelavant sein.

    Das drehen des Obektivs mit einer versenkter Platine geht mit dem Latirad leider nicht.

    Das LATIRAD ist ein Filterrevolver der nach dem Objetiv kommt und hat mit dem Auszug auch nichts zu tun.

    Ein besseres Gerät als der L 138 selbst für die KB Negative muß man noch lange suchen.

    Die Handhabung des Gerätes ist eindeutig für große Negative ausgelegt. Selbst mit einer entsprecheden KB Maske im L138 dürfte ein V35 deutlich angenehmer im Handling sein.

    allerdings bringt meine LED-Leuchtquelle so viel Licht, dass mich die Verluste durch "unpassende" Kondensoren nicht allzu stark tangieren...

    Was nutzt du für eine Lichtquelle?

    - 80mm Rodagon

    - auf ca. 20mm tief versenkter Platine

    - an 3fach-Objektiv-Revolver.

    Welchen Laborator 138 hast Du denn ("138S")? Es gab verschiedene Ausführungen des Objektivrevolvers (abnehmbar und fest).


    Hat Deine Platine einen Namen? Ich kann später mal nachschauen wie meine versenke Platine heisst (ich meine das ist eine "SETOPLA") und bis welche Größe ich damit komme. Normalerweise sollte bis 100mm Brennweite die flachen Platinen gehen ("LAPLA") und bis 75mm die versenkte "SEIPLA 75".


    Ansonsten sehe ich verschiedene Möglichkeiten:

    1. Längere Brennweite nutzen (evtl. ein 90er mit leicht versenkter Platine, sonst ein 100er). Damit muss dann halt der Kopf weiter nach oben und man verliert doch wieder an maximal möglicher Bildgröße.

    2. Tiefere Platine nutzen. Es gibt auch Platinen an denen noch ein 50er passt (LATUB") und die teilweise einen Blendenmitnehmer haben zur Bedienung. Ansonsten empfiehlt sich so etwas wie der bereits erwähnte Blendenhebel.

    3. Den kompletten Revolver duch einen einzelne Platine ersetzen (falls möglich). Da gibt es auch welche die versenkt ("LARATUB N") sind und direkt Objektive mit 50mm und 80mm aufnehmen können.

    EPDM ist etwas dichter (geschlossenporig?) als das übliche Material, oder? Berichte mal über die Matten. Das Zeug was ich habe ist glaub ich offenporig, das ist vermutlich etwas elastischer.


    Die Dichtungen sind nicht nur als Lichtschutz sondern drücken die Mattscheibenrahmen von der Standarte weg. Zumindest bei der Universal und der Supra ist das so, ich denke die Junior ist da ähnlich. Bei den späteren Profias gibt es dann kleine Blattfedern und eine Lichtfalle.

    Könntet ihr mir Hinweise geben, welcher Art dieser Schaum sein muss und wo man Ersatz beziehen kann?


    Hallo,

    ich habe hier noch zu einer Kamera eine Packung mit Dichtstreifen bekommen, laut Beschriftung für "Plaubel 4x5 und 8x10". Ob das noch Originalware von Plaubel ist kann ich nicht sagen, die Kamera war eine Profia, die hat ja weniger Dichtungen als die älteren Kameras verbaut. Jedenfalls haben die Streifen eine Dicke von 2mm und 4mm. Die 4mm dicken Streifen sind wohl für die Standarten, die dünneren für die Reduzierungen am Rückteil.


    Gruß

    Andreas

    Nur so ein paar persönliche Einschätzungen vom mir:


    1. Es gibt keine "Einsteigerkameras" im Großformat. Das ist alles (ehemalige) Profiware. Die Sachen unterschieden sich vor allem im Anwendungszweck: Muss die Kamera außerhalb des Studios eingesetzt werden, welche Verstellreserven benötigt man etc.


    2. Ich würde mich auf 4x5" konzentrieren. Das Format kann alles was auch die größeren Formate können, abgesehen von der Möglichkeit große Kontakte herstellen zu können.


    3. Laufboden wird zu recht oft und gerne empfohlen. Ich würde aber doch auch zumindest eine Sinar F mal in Betracht ziehen. Das System ist weit verbreitet und günstig zu bekommen. Das Gewicht ist noch ok und die Kamera lässt sich in einem Koffer verstauen. Das liegt aber auch sicher an den bevorzugten Motiven, wenn man "nur" Landschaft macht braucht man meist keinen langen Auszug oder irre Verstellmöglichkeiten.


    4. Linhof ist teuer aber auch wertstabil und die Firma existiert noch. Für meine Wista habe ich vor ein paar Jahren noch (kostenlos) eine Schraube aus Japan geliefert bekommen (ich weiß gar nicht ob die heute noch fertigen/existieren). Exoten würde ich nicht kaufen.


    5. Wenn jetzt bereits klar ist, dass viel mit extremen Weitwinkeln fotografiert wird, würde ich beim Kauf darauf achten, dass das mit der gewünschten Kamera machbar ist und nicht zur Qual wird. Alles unter 90mm kann grade bei Laufbodenkameras problematisch werden, da würde ich mich gezielt informieren. Manche Technikas haben z.B. einen zweiten Einstellschlitten oder an der Wista 45 lässt sich der Balgen gegen einen Weitwinkelbalgen wechseln.


    6. Es gibt (fast) keine schlechten Objektive. Durch die Verstelllungen hat man selbst mit moderateren Weitwinkeln viele Möglichkeiten. Es gibt bei gleichen Brennweiten oft unterschiedliche Bildwinkel und nicht alle Objektive leuchten alle Formate aus. Hier ist eine gute Übersicht: https://lf.animaux.de/lenses


    7. Zum Start würde ich auch immer ein 150er empfehlen. In Deutschland findet man vor allem Schneider und Rodenstock Optiken. Nikkore und Fujinone sind schon seltener. Beim Einkauf immer drauf achten, ob die Gläser ok sind - auch und vor allem innen. Ältere Objektive sind gerne mal trüb oder zeigen Separation. Schneider Objektive haben oft "Schneideritis" das sind so kleine helle Flecken am Rand der Linsen, was aber nicht bildwirksam sein soll. Die Verschlüsse sind gerne mal "verharzt", das bedeutet die langen Zeiten gehen nicht oder nur verzögert. Dann ist eine Wartung fällig, das ist aber normal.

    Die neuesten Objektive sind teurer - also alles wo "Apo" draufsteht. Meistens fährt man mit einem Symmar oder Sironar-N mit "MC" (=mehrschichtvergütet) ganz gut, die sind aus den 1980er/90er Jahren.

    Hallo,


    im Nachbarforum "APHOG" hatte jemand auch vor kurzem nach Ersatz/Reparatur für einen Technika-Balgen gefragt. Meistens landet man bei den gleichen Empfehlungen: Custombellows, "Chinabalgen" oder Reparatur mit Tape oder Dichtmasse.


    Bei Tape/Klebestreifen bin ich immer sehr skeptisch. Ein Problem ist der Kleber an sich (verschmiert, zerbröselt etc.) und dann kann bei dickem Tape der Balgen steifer werden je nachdem wieviel und wo geflickt wird. Bei Material aus dem Dachdeckerbedarf wäre ich z.B. mehr als skeptisch.


    Ich habe bei kleineren Löchern ganz gute Erfahrungen mit flüssigem Leder gemacht: https://www.lederzentrum.de/flussigleder-7-ml.html

    würdest Du zustimmen, dass der Lichteinfall doch eher streifig ist?

    Da ich nicht weiß was Du konkret meinst, würde ich nicht zustimmen. Ich könnte mich zu der Behauptung hinreissen lassen, dass das Innere der Halle etwas flauer ist als der Vorplatz. Das ist aber bei den Objektkontrasten und der anderen Beleuchtungssituation nicht verwunderlich.


    Zur Retusche: Das war gängige Praxis, Retuscheur war ein Beruf. Negativretusche wurde gerne an großformatigen Negativen, die für Kontaktkopien herhalten mussten, durchgeführt. Dabei wurde nicht mechanisch oder chemisch abgeschwächt oder verstärkt sondern auch Teile des Motivs weg- oder hinzuretuschiert.


    Zum Einstieg:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Retusche

    http://www.fotovogel-mg.de/Negativretusche.htm

    https://www.cameramuseum.ch/de…dios/die-negativretusche/

    http://www.fotogeschichte.info…t-118/forschung-keultjes/

    Würde zu gerne wissen welches Objektiv so hohen Kontrast im Vordergrund zeichnet - bei einer Kontaktkopie ist es ja wirklich das Objektiv...

    Ich wüsste nicht, dass es ein Objektiv gibt, was sich dadurch hervorhebt einen besonders kontraststarken Vordergrund zu zeichnen. Ich sehe da jetzt auch nichts besonderes in der Beziehung in dem Bild.


    Grundsätzlich waren da halt Profis am Werke, die wussten wie man mit dem Material umzugehen hatte, was das richtige Licht zum Fotografieren war und um welcher Uhrzeit man vor Ort sein musste. Abgesehen davon war die Negativretusche damals recht weit verbreitet.

    Hier nochmal mein "Problem" als Foto:


    Das ist die 8x10 Rückstandarte auf dem Rimowa-Koffer, in dem meine kleine 4x5 Profia hängt. Die Idee mit den Ikea Kisten ist gut, leider passt das Ding nur in die größte Kiste, die ist dann nicht so Regaltauglich. Auch in die 60x40 Eurokisten passt die Standarte nicht rein...

    Ist ja schon viel gesagt worde. Die geschlossenen Augen find ich gut, überhaupt die Pose und alles. Ich hätte auch spontan die Person größer gemacht, bzw. den Ausschnitt enger. Die Häuser und der Hügel mit Schnee wirken, als ob sie eher nicht ins Bild gehören sollen, sind also keine Statisten sondern Störer.


    Ich hab erst auf den zweiten Blick gesehen dass es tatsächlich schneit (oder ist das Regen?). Auch da ist mir das nicht konsequent genug. Der Schnee ist nur ganz vage zu sehen, dann lieber gar kein Schnee oder ordentliche Flocken. So wirkt auch das nicht so ganz konsequent.

    Der Betrachter sieht die ganzen "Entschuldigungen" und EInschränkungen ja nicht. Schwieriges Licht, blöde Kontraste, unvergütetes Objektiv. Der Eindruck der entstehen kann ist halt, dass das Bild mau ist und dass das irgendwie mit dieser analogen Technik zusammenhängen muss.


    Jetzt etwas losgelöst von den gezeigten Bild und nicht persönlich an Thomas gerichtet: Was ich schon länger beobachte, ist dass das analoge immer als nicht-perfekt, überraschend oder weniger glatt wahrgenommen wird. Filmkorn, Kratzer und abgesoffene Schatten sowie verdrehte Farben gehören fast schon zwingend dazu. Das mag ja auch durchaus teilweise so gewollt und legitim sein, aber trifft doch nicht das Wesen der analogen Fotografie. Es wirkt manchmal wie ein Feigenblatt für Unzulänglichkeiten, die man nicht beherrschen kann oder möchte: war halt analog.


    Wir hatten ja letztens hier auch ein Portrait, da kamen sofort die Kritiken, dass sein jetzt aber zu glatt, zu "digital". Man muss ja keine glatten Portraits mögen, aber analog darf gerne auch glatt oder perfekt sein. Da sollte man eine Technikkritik nicht mit einer Stilkritik verwechseln. So, und jetzt im Ansel Adams Thread weiterlesen ;)

    Mal eine ehrliche Meinung zum Bild:


    Die Perspektive finde ich eigentlich ganz gut. Evtl. noch etwas weiter zurück, so dass das Dach vom Haus links vorne nicht in die Kirche ragt.


    Die Farben find ich nicht gut. Zuviel gelb/grün. Kann natürlich sein, dass die Leuchten ein komuaches Spektrum haben. Dann würd ich eher s/w draus machen.


    Der Kontrast ist mir auch viel zu hoch. Der Kirchturm ist fast ausgefressen und die Schatten vorne rechts sind komplett abgesoffen. Sieht auch so aus, als ob das nach dem Digitalisieren nochmal nachträglich heller gezogen wurde zu Lasten der Tonwerte.


    Alter Trick für Nachtaufnahmen: In der Dämmerung kurz nach Sonnenuntergang fotografieren, dann sind die Kontraste besser zu handhaben und der Himmel bekommt auch noch was anderes als Schwarz ab (hier zudem mit Farbstich ins rot).

    Schau mal unter Pelikoffer

    Ja, die Pelicases kenne ich. So etwas in der Art schwebte mir auch erst vor, die gibt es auch noch etwas günstiger aus heimischen Gefilden von Auer oder TomCase, also so etwas hier:

    https://cases-online.com/de/ou…52-445-xt-620h250-tr.html

    https://www.auer-packaging.com…-Pro-Trolley/CP-8644.html


    Für den Transport ganz nett, aber für das Einlagern im Ragel/Schrank zuhause dann doch zu sperrig und so oft wollt ich mit der Plaubel 8x10 auch nicht nach draußen.

    Vielleicht baut einem der Tischler was aus leichtem Sperrholz?

    Idealerweise schwebt mir eine Holzkonstruktion vor die relativ offen ist für die heimische Lagerung. Also mehr so eine Art "Skelett". Dieses Gerüst sollte dann noch in einen Kunststoffkoffer passen. Die wären mir für eine dauerhafte Einlagerung tatsächlich zu dicht. Ich würd mir ja auch selbst was bauen, aber vermutlich finde ich da keine Zeit zu...

    Ich werde mir eine leichte Alukiste für meine Plaubel 8x10 bauen, da wo sie hängend am Bankrohr drine hängt.

    Wie gesagt, ich hab einen Rimowa Koffer für die hängende Lagerung der 4x5 Plaubel. Das Teil ist zwar auch schon ein Trumm, lässt sich aber noch wunderbar auf einer Transportkarre vom Auto zum nächsten Motiv tragen. Vielleicht finde ich ja auch einen möglichst flachen Koffer nur für die 8x10 Rückstandarte, der Rest bleibt im 4x5 Koffer.

    Hallo in die Runde,


    ich wollte mal fragen, wie Ihr eure Geräte lagert? Ich habe hier eine 8x10" Plaubel, die passt bei mir momentan in kein Schema rein. Alleine die Rückstandarte hat in etwa die Abmessungen von 45x52x15 cm.


    Meine Laufbodenkameras stehen zusammengeklappt im Regal. Zum Transport kommen die in eine Kiste/Koffer, eine große Kameratasche oder einen Rucksack. Meine 4x5 Bank ist in einem passenden Rimowa-Koffer. Die 8x10" passt da nicht mehr rein (13x18 könnte grad so noch gehen). Ich hab auch leider nicht die Option, das Ding immer auf dem Stativ aufgebaut stehen zu lassen. Ich bin grad am überlegen einen möglichst großen Koffer zu kaufen und dann ein paar Einsätze selbst zu gestalten (Holz mit Filz bezogen o.ä.).


    Gruß!