Posts by Grauer Wolf

    Kannst Du mal ein Bild von dem Xenar zeigen, auf dem man die Verhältnisse zwischen Montagegewinde (Durchmesser?) und Hinterlinse (Fassungsdurchmesser?) gut sehen kann? Und welche maximale Bohrung ist in einer normalen Platte möglich? (Copal Nr.?) (Ich kenne die Graflex nicht.)


    Irgendwie schwebt mir da ein Zwischentubus vor Augen, der das Objektiv nach vorne bringt... Müßte man drehen lassen...

    Wer nicht hören will, muß fühlen...! :roll:
    Laßt Ihn einfach seine Erfahrungen machen! Dann begreifst Du, notturno, vielleicht, wieso für solche Projekte viele, viele Jahre Erfahrung nötig sind und ein gerüttelt Maß an handwerklichen und künsterischen Fähigkeiten. Und aus Deinen Äußerungen muß ich entnehmen, daß Dir selbst fototechnische Grundlagen fehlen. (So, und jetzt kannst Du mich hauen...)


    Ach so, apropos Namen:


    Meine Eltern haben mich zwar "Herbert" genannt, aber der "Graue Wolf" ist mir lieber... :wink: Lassen wir's doch dabei...


    So ganz kann ich der Rechnung nicht folgen. :?:


    Bei einer Chipgröße von ca. 3740x5610 (legt mich da nicht genau fest) und einer Kantenlänge von 3 m (quadratisch!) kann ich nur einen Ausschnitt nutzen und es bleiben gerade mal 31 dpi für's Bild!?


    Bei angenommenen 200dpi Druck bleiben für's Bild gerade mal 47x71cm²


    Die genannten 24.000.000 px sind die Kantenlänge des Bildes bei 200 dpi und haben nichts mit der Gesamtpixelzahl der Cam zu tun!??


    Also m.E. hat der "Fachhändler" grandiosen Quatsch erzählt.
    Oder mach' ich jetzt 'nen Denkfehler?

    Ich lese hier zwar meistens nur mit, möchte aber hier auch was dazu sagen:


    @ notturno:


    Keiner lernt mal so eben den Umgang mit der GF-Kamera, von so komplexen Aufgaben mal ganz zu schweigen.


    Einzige Lösung bei dem Zeitfaktor:


    DSLR plus erstklassiges Zoom und mehrzeiliges Pano stitchen. Gibt halt Riesendateien...


    Bei so einem Riesenbild, wo keiner mit der Nase drauf hängt, sollten m.E. 96 dpi (=Bildschirmqualität) dicke reichen. Das wären etwa 8000x12000 px, wenn ich mich nicht verrechnet habe. Dafür reichen mit reichlich Überlappung bei meiner D70s 6 Aufnahmen in der Horizontalen. Die 6 Aufnahmen gleichmäßig auf den gewünschten Aufnahmewinkel verteilen (daher Zoom zum Anpassen!). Bei der vorgegebenen Größe gibt das 6 Zeilen, insgesamt also 36 Aufnahmen. Es müssen also rund 650 MB Eingangsdaten bearbeitet werden, die eine Ausgangsdatei von ca. 288 MB erzeugen (96 Mpx), für einen starken Rechner noch handhabbar. 18 Bilder hab ich schon gemacht, mein oller AMD 1000 hat daran eine gute halbe Stunde gerechnet.
    Das ganze ist immer noch schwierig genug, da wegen der geforderten Konstanz der Lichtverhältnisse sehr zügig gearbeitet werden muß. Sind die Abweichungen nicht zu groß (so plusminus eine Blende) kommt z.B. hugin/smartblend ganz gut damit klar. Klar ist aber auch, daß bei solchen Aufnahmen möglichst wenig Wind gehen sollte (Wolken, wackelnde Bäume etc.). hugin kann zwar auch das bis zu einem gewissen Grad kompensieren, aber hexen ist halt nicht.

    Meine Standardpapiere sind 8x10", 24x30cm², 30x40cm² und 40x50cm², also 3:4 oder 4:5. 2:3 nutze ich als Papier nie, DIN A4 finde ich grauslich. (Auch bei der DSLR hätte ich mir "Idealformat"-Proportionen gewünscht, aber man kann nicht alles haben.)
    Aber mit dem persönlichen Geschmack hast Du natürlich recht.
    Die notwendige, stärkere Abblendung kompensiere ich nicht durch höhere ASA, sondern durch verlängerte Bel.-Zeiten. Filme über 200 ASA benutze ich ohnehin nur sehr ungern und nur wenn unbedingt nötig.
    Und dann hab ich meinen Vorsprung wieder... :wink:

    Quote from "bernd-ruhr"

    gabs in den 30ern bis 2,8 (Merté und Wandersleb 1930) und die berühmten Leitz Elmare waren ja schließlich auch Tessare (z. B. das 2,8/50 von 1959).


    Ob Trioplane auch Tessar-typen sind, weiss ich nicht genau, Tessare haben ja 4 Linsen in 3 Gruppen - aber Trioplan hört sich doch sehr nach 3-Linser an.


    Ein Tessar ist doch im Grunde genommen nichts anderes als ein Triplett mit gesplitteter Hinterlinse. Die Verwandtschaft ist offensichtlich.

    Hmm, wenn man die 6x9 voll nutzt. Bei den üblichen Fotopapieren beschneidet man aber mehr oder minder automatisch auf ca. 6x7 (weswegen ich die Pentax 67 so schätze). Außerdem finde ich die Proportionen von 6x7, 4x5" oder 8x10" optisch einfach ansprechender.


    Vergleichen wir dann 6x7 oder genauer 5,5x7cm² mit dem Nutzformat von 4x5" 9,5x12cm², haben wir einen Flächenfaktor von ziemlich genau 3. Und das empfinde ich schon als Qualitätsunterschied, von der optischen Anmutung eines 4x5" Dias mal ganz zu schweigen.

    Ich habe nochmal das Netz rauf und wieder runter durchsucht. Nichts! Zumindest nichts, was sich auf "Xenar" "Aerial-Xenar" "180" "18cm" und "3.5" bezieht. Also ob es das Teil gar nicht gäbe. Aber Du hast es ja schließlich...
    Na, vielleicht lüftet sich das Rätsel irgendwann mal...

    Hallo!


    Ich habe aus reiner Neugier mal gegoogelt, aber in den Sprachen, die ich lesen kann, absolut nichts gefunden.
    Du sagst, die beiden haben einen Flansch zum Befestigen. Irgendwie keimt in mir der Verdacht, daß es sich um eine Sonderkonstruktion z.B. für die Luftaufklärung handelt. Aero-Xenare mit dieser Lichtstärke habe ich in den Brennweiten 250 und 320 mm gefunden.
    Ansonsten scheint bei Großbild alles, was sich Xenar nennt, erst bei 4.5 zu beginnen.


    Was immer es ist, auf jedenfall ist es selten.
    Den Bildkreis müßtest Du eigentlich selbst bestimmen können. Stell das Ding ins Fenster, so daß es in eine recht entfernte Szene schaut, nimm ein Blatt Transparentpapier und meß' den Durchmesser des scharfen Bildes. Fertig.


    Wenn es wirklich ein Luftbildobjektiv ist, sollte es bei Offenblende sehr gut sein, allerdings strikt auf Unendlich (und evtl. auf Benutzung mit einem Rotfilter) korrigiert.


    Ich werde noch ein wenig weiter suchen. Bin neugierig geworden.



    Herzliches Dankeschön für die Bilder. Die regen schon zum Nachdenken an!



    Hallo zusammen!


    Senf dazu geben kann ich keinen. Ich bin im Gegenteil ziemlich ratlos, wie ich meiner Linhof Kardan E samt Manfrotto 075B das "Laufen" beibringen kann. Eine selbstgebaute Fotokiste auf einem alten Interrailrucksack hat sich als "Rückgratbrecher" entpuppt. Das Ding war für solche Gewichte völlig unbrauchbar, zu breit (die Bank lag quer zum Körper) und vor allen Dingen in schwerem Gelände zu wackelig.
    Deswegen interessiert mich Deine Lösung. Es wäre sehr nett von Dir, wenn Du ein Foto einstellen könntest, damit ich mir das mal anschauen kann. Vielleicht ergibt sich daraus die Idee für einen Eigenbau. (Chronisch Ebbe in der Kasse. :cry: ).


    Recht herzlichen Dank im Voraus.

    Hallo André!


    Ich tippe mal darauf, daß die stärkere Entwicklung am Rand durch Verwirbelung des Entwicklers am Schalenrand beim Kippen entsteht. Ähnliche Probleme hatte ich ursprünglich auch mal (bei 4x5") und bin dann auf einen Combi-Plan-Tank umgestiegen.


    Da hilft wirklich nur ganz sachte bewegen, die Schale evtl. eine Nummer größer wählen oder tasächlich Umsteigen auf Tankentwicklung.

    Familiären Zwängen folgend derzeit in Köln. Aber hoffentlich irgendwann mal im Bayerischen Wald. Die Alpen wären ja dann auch nicht mehr sooo weit. Endlich wieder mit der Linhof losziehen und Landschaftsfotos machen können...



    PS.: Es sind drei wunderschöne Hundemädchen...

    Hallo Großformatfreunde!


    Durch Zufall bin ich auf dieses schöne Forum gestoßen und das hat bei mir schlagartig die Lust geweckt, meine alte Linhof Kardan Standard und mein 5.6/180er Rodenstock wieder zum Leben zu erwecken. Leider ist diese schöne Art zu fotografieren bei mir die letzten Jahre den Bach runtergegangen. Aber es ist ja nie zu spät.


    Sobald ich das mit dem Bilder hochladen hier durchschaut habe werde ich mich auch mit ein paar ersten Landschaftsfotos (noch Pentax 67, mit der Linhof habe hauptsächlich Agenturfotografie gemacht) vorstellen.


    Bis dahin